Dienstag, 20. Januar 2015

Das Ungeheuer im Busch: das katholische Karnickel ...

Ich bin immer noch wütend, klar unser dickes Problem ist, wenn man so in eine der ortsüblichen Messen kommt: ein Gewusel,  ein Geschrei!
Überall kleine Kinder,  die auf dem Boden herumwuseln, von ihren verantwortungslosen Eltern frei im Gotteshaus krabbeln gelassen, dem Pfarrer an der Kasel zoppelnd, am Tischtuch des Altars ziehend, dahinten in der Bank hocken  die katholischen Karnickelmütter, und stillen das nächste der Würmer, (ich meine in der Sixtina ginge das ja, aber so im Gotteshaus, tz, tz)
Die im Kindergartenalter jagen sich rennend und johlend zwischen den Bänken, die Grundschulkinder tauschen lautstark Pokemon  Karten bzw drücken auf den Smartphones (jaja, so sind sie halt die Karnickelfamilien,  nie was geschafft, den ganzen Tag verantwortungslos im Bett herumgefallen und dann von unseren Steuergelden den Kurzen auch noch jeden Mist kaufen)
Im Hintergrund hocken die Teenager der katholischen Karnickel, spielen Karten und rauchen Zigaretten, während  die Teenagerinnen sich schminken und den Fortgang des Gottesdienstes permanent auf facebook dokumentieren ... und die älteste Schwester kommt schon mit einem dicken Bauch zum Gottesdienst gewackelt...

Halt Schnitt, wie nennt meine Freundin den ortsüblichen Gottesdienst? Ü70 Party, als ich das das erste mal gehört haben verstand ich es gar nicht, bis sie sagte, das habe ihr Sohn erfunden, wegen des Alterdurchschnitts der Messbesucher.

So scheint mir die Angst vor den katholische Karnickeln doch eher mit dem schwäbischen Umgang des derzeitigen Pontifex zusammen zu hängen, der dem Papst vielleicht in einer netten Stunde das Märchen von den 7 Schwaben erzählt hat und der es offensichtlich falsch verstanden hat.
Ich denke mal, der Papst hat die Geschichte nicht verstanden, deren Witz ist, (ich meine ist natürlich blöd einen Witz erklären) dass die 7 Schwaben denken, da wäre ein Ungeheuer und dabei ist es ein einfacher Hase und  gedacht das wäre eine ernsthafte Moralgeschichte, deren Moral lautet "Der Hase ist ein zu fürchtendes Ungeheuer!"



Gut ich meine Schwäbisch ist auch schwer zu verstehen, deshalb hier die  Geschichte

Hierauf zogen sie weiter. Die zweite Gefährlichkeit, die sie erlebten, kann aber mit der ersten nicht verglichen werden. Nach etlichen Tagen trug sie ihr Weg durch ein Brachfeld, da saß ein Hase in der Sonne und schlief, streckte die Ohren in die Höhe, und hatte die großen gläsernen Augen starr aufstehen. Da erschraken sie bei dem Anblick des grausamen und wilden Thieres insgesammt und hielten Rath was zu thun das wenigst gefährliche wäre. Denn so sie fliehen wollten, war zu besorgen, das Ungeheuer setzte ihnen nach und verschlänge sie alle mit Haut und Haar. Also sprachen sie 'wir müssen einen großen und gefährlichen Kampf bestehen, frisch gewagt ist halb gewonnen!' faßten alle siebene den Spieß an, der Herr Schulz vorn und der Veitli hinten. Der Herr Schulz wollte den Spieß noch immer anhalten, der Veitli aber war hinten ganz muthig geworden, wollte losbrechen und rief
          'stoß zu in aller Schwabe Name,
          sonst wünsch i, daß ihr möcht erlahme.'
  Aber der Hans wußt ihn zu treffen und sprach
          'beim Element, du hascht gut schwätze,
          bischt stets der letscht beim Drachehetze.'
  Der Michal rief
          'es wird nit fehle um ei Haar,
          so ischt es wohl der Teufel gar.'
  Drauf kam an den Jergli die Reihe der sprach
          'ischt er es nit, so ischts sei Muter
          oder des Teufels Stiefbruder.'
  Der Marli hatte da einen guten Gedanken und sagte zum Veitli
          'gang, Veitli, gang, gang du voran,
          i will dahinte vor di stahn.'
  Der Veitli hörte aber nicht drauf und der Jackli sagte
          'der Schulz, der muß der erschte sei,
          denn ihm gebührt die Ehr allei.'
  Da nahm sich der Herr Schulz ein Herz und sprach gravitätisch
          'so zieht denn herzhaft in den Streit,
          hieran erkennt man tapfre Leut.'
  Da giengen sie insgesammt auf den Drachen los. Der Herr Schulz segnete sich und rief Gott um Beistand an: wie aber das alles nicht helfen wollte und er dem Feind immer näher kam, schrie er in großer Angst 'hau! hurlehau! hau! hauhau!' Davon erwachte der Has, erschrack und sprang eilig davon. Als ihn der Herr Schulz so feldflüchtig sah, da rief er voll Freude
          'potz, Veitli, lueg, lueg, was isch das?
          das Ungehüer ischt a Has.'

P.S ich habe mal einen Amateurfilm über eine Priesterweihe im Senegal gesehen, das ist ein Land wo die Frau im Durchschnitt 7 Kinder hat, da waren dann auch wirklich viele Kinder da, die haben sich alle vorbildlich benommen, mit großen staunenden Augen sind sie der heiligen Handlung gefolgt, das nur zur Klarstellung.
Mich ärgert das mit den Karnickeln sehr, deshalb die Satire zu Beginn.



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