Sonntag, 11. Januar 2015

Nous sommes Charlie? Heuchler!

Es ist ja eigentlich nix neues, dass, wenn irgendwo auf der Welt etwas schreckliches passiert, sich Politiker aller Länder und Parteien ins Rampenlicht stellen und versuchen, daraus Kapital zu schlagen.
Besonders gut können das die Grünen und wir erinnern uns immer wieder gerne an Fukushima, wo es den Grünen mit Hilfe der Ihnen geneigten Presse gelang, die Deutschen derart zu hysterisieren, dass die am Ende geglaubt haben, die Fischstäbchen in der Tiefkühltruhe könnten atomverseucht sein.
Immerhin haben die Grünen dieser Volksverdummung einen Ministerpräsidenten und viele daraus folgende schöne Plätzchen an den Futtertrögen der Politik zu verdanken.

Deshalb wundert es mich nicht, dass sie dieses Erfolgserlebnis immer wieder gerne kopieren und sie sich an den momentanen Hype anhängen.

Allerdings scheinen sie durchschaut - wie sonst lässt sich erklären, dass seit gestern dieses Bild incl. Kommentar rumgetwittert wird:


Das macht Hoffnung - und zeigt, dass den Grünen nur noch von ihrer eigenen Jugend geglaubt wird.

Schön, dass dann ein weiterer twitterer eine Aussage von Claudia Roth ausgegraben hat, als sie sich zu den "Mohammed-Karikaturen" einer dänischen Zeitung äußerte:

"Grünen-Chefin Claudia Roth findet es „falsch, Karikaturen zu veröffentlichen, die religiöse Gefühle der Muslime verletzten“. 

Nachzulesen hier im Handelsblatt .

Besser als ich hat das heute Roland Tichy ausgedrückt ... Einer der wohl heute am meisten rumgetwitterten Artikel. Er hat sich die "Möchtegern-Charlies" dieser Welt einmal ordentlich vorgeknöpft. Damit ist wirklich alles gesagt. 

2 Kommentare:

  1. und unser Bundesjustizminister besuchte nach dem Anschlag als Erstes eine Moschee. Er muß da irgendwas verwechselt haben, so viel man aus Paris erfuhr, galt das Blutbad in der Charlie-Hebdo-Redaktion, der Mord an den Polizisten, die Geiselnahme mit Ermordung vier jüdischer Geiseln nicht dem Islam und nicht den Moslems, wie ja auch sonst eher selten bei islamistischen Terrorakten. Ob er inzwischen über seinen Irrtum aufgeklärt worden ist? Seinen aktuellen Äußerungen zufolge eher nicht.

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    1. Naja er möchte sich halt mal vorsorglich empfehlen.
      Das macht man oft, wenn man das Gefühl hat die eigene Firma macht demnächst pleite, man sucht sich einen neuen Wirkungskreis (duck und weg)
      Nochmal auftauch:
      Ich finde es auch komisch, dass man so tut, als wären die Attentäter von der PEDIGA gewesen und die Opfer die Dschihadisten.

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