Montag, 5. Januar 2015

Ökumene der besonderen Art in München

Morgen feiern die Kopten und andere orthodoxe Kirchen, die die Kalenderreform Gregors nicht mitgemacht haben, Weihnachten.
Zu diesem Anlasse hat  das Zentralkomitee der orientalischen Christen in Deutschland  einen armenischen und einen koptischen Weihnachtsgottesdienst organisiert, zu dem auch alle Interessierten eingeladen sind.
Hier kurz das Programm und die Örtlichkeiten
  • 13.30 Uhr Teilnahme an der armenischen Weihnachtsliturgie in St. Anna  – Damenstiftstr 1, Ecke Herzog-Spitalstr. in München 
  • 18.30 Uhr Teilnahme an der koptischen Liturgie in St. Michael, Josef-Michael-Fischer- Platz 1 in München
  • 21.00 Uhr festliches Zusammentreffen aller Kirchen gemeinsam mit unseren Brüdern und Schwestern aus Syrien.
Näheres hier  und Danke an Elsa für den Hinweis.




Soweit ich das begriffen habe, fällt nach der gregrorianischen Kalenderreforn alle 100 Jahren, sofern es keine Jahrtausende sind, das Schaltjahr aus,  wodurch der Kalender den wirklichen Umläufen besser angepasst wird, weil es halt nun mal so ist, dass Erddrehungen und Sonnenumlauf nicht wirklich gut (in einem einfachen Zahlenverhältnis) ineinanderpassen.
Für mich eine ganz faszinierende Sache, auch dass z.B die Mondumläufe nicht in einem einfachen Zahlenverhältnis zu den Erddrehungen und Sonnenumläufen stehen.
Mein ästhetisches Gefühl gäbe sich ja zufrieden, wenn diese Dinge in einem anderen System, von mir aus auch in einem wo die Zahl PI oder ein anderes Zahlensystem eine Rolle spielt, besser passen würden, aber dem ist nicht so.
So sehe ich in diesen Dingen einen Hinweis auf die Gefallenheit der Schöpfung, die aber dennoch funktioniert, und zwar so, dass man immer noch in der Schönheit der Natur und auch der Mathematik einen Hinweis auf Gott sehen kann.


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