Donnerstag, 26. Februar 2015

Exorzisten gesucht: Der Luther-Geist geht um.

Wir kennen ja den Ehrgeiz unseres Münchner Erzbischofs. Der hat bisher für seine Karriere alles getan und was hier in den Münchner Kirchen so geflüstert wird - ich geb's mal lieber nicht weiter ... es kommt sowieso alles ans Licht. Auf dem Stuhl des Korbinian saßen ja schon des öfteren auch mal Nichtbayern, aber die hatten sich innerhalb kürzester Zeit schnell integriert.  Wir Münchner und Oberbayern lehnen es deshalb ab, für das Verhalten unseres Erzbischofs und des Vorsitzenden der DBK irgendeine Verantwortung zu übernehmen. An uns liegt es also nicht. Denn wir wissen mit Protestanten umzugehen:
Da gibt's z.B. eine Episode aus dem Jahr 1527, als der von Luther begeisterte Schmied Lossenhamer die heilige Messe am Gründonnerstag gestört hatte und lautstark behauptete, dass "der Herr nicht in diesem Brot sei". Dem Mann ist's nicht gut bekommen, er flog aus der Kirche, wurde eingesperrt, mehrmals gefoltert, wg. "Lutherei". Lossenhammer schwor dann ab und entging dem Scheiterhaufen -was ihn aber nicht vor dem Tod durch das Schwert bewahrte ... der Lossenhammer war nicht der erste. Vier Jahre vorher wurde der Bäckergeselle Frauenhofer enthauptet, weil er öffentlich Maria geschmäht hat. Die haben das halt noch ernst genommen mit dem zuhauen, wenn jemand die Mutter beleidigt. Trotzdem tauchten immer wieder Lutherische auf in der Stadt. Meistens zugroaßte Handwerker, die die Messfeiern mit Schmähliedern störten und viel Lärm machten.
Aber schon 1522 hatten die Wittelsbacher verfügt, jede lutherische Neuerung unter Strafe zu stellen. Herzog Albrecht versuchte es zunächst noch mit Toleranz, aber nachdem einige protestantische Verschwörungen niedergeschlagen werden mussten, gab's nur eine radikale Antwort: Ausweisung! Und wer nicht freiwillig ging, wurde rausgeschmissen. Es hat sich gelohnt: Bayern blieb katholisch und steht seit dem Ende des 30jährigen Krieges unter dem besonderen Schutz der Gottesmutter.

Doch die Gefahr der Protestantisierung scheint nicht gebannt: An die 500 Jahre später wurde uns nun ein wirkliches Kuckucksei ins Nest gelegt. Erst ließ uns unser Erzbischof ja noch in dem Glauben, es könnte ein Bayer aus ihm werden. Aber jetzt sind wohl alle Masken gefallen oder  ist er in Hildesheim von einem Luthergeist heimgesucht worden? Und glaubt jetzt, er könnte das Werk der Lutherischen jetzt fortsetzen, und Bayern protestantisieren? Da wird er Pech haben, denke ich. Bayern will gar nicht protestantisiert werden. Wir sind gern katholisch. Und die Linksgrünen Spießer sind hier eine Minderheit.

Und der Zeitgeist? Der ist uns Wurscht. Und Protestantismus ist doch sowieso sowas von out:




Herr Seehofer, jetzt zeigen Sie mal, dass Sie es durchaus mit den Wittelsbachern aufnehmen können: Raus mit denen, die sich unter Vortäuschung falscher Tatsachen hier eingeschlichen haben.

7 Kommentare:

  1. Naja sagen wir mal so, bekehren und um die Bekehrung beten, ist besser, als einen Kopf kürzer machen .
    Aber die Patronin Bavaria wird sich schon kümmern, und es sollen sich schon die vorher undenkbarsten Bekehrungen ereignet haben! und wie man hier nachlesen kann http://totaliter-aliter.blogspot.de/2015/02/update.html gilt. Bleibt locker und betet den Rosenkranz!

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    1. Das ist auf jeden Fall richtig. Und es ist auch noch nicht verboten, in den Kirchen den Rosenkranz zu beten ....
      Nichtsdestotrotz hätte ich nix dagegen, den Straftatbestand der "Lutherei" umgehend wieder einzuführen. Es wäre eine gute Gelegenheit, den Kardinal doch noch ohne Anwendung von Gewalt nach Berlin abzuschieben, bevor auch dieser Posten anderweitig besetzt ist.

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  2. Die Idee mit Berlin ist natürlich Klasse, aber dann kommt einer wie der Beer nach und der ist um keinen Deut besser.

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    1. Ach, das weiß man ja nicht so genau, die Nachfolge ist ja kein Automatismus. Es ist sicher noch der eine oder andere gute Mann unterwegs, der noch nicht so bekannt ist. Ich habe ja die ganze Zeit viel von Graf Stolberg gehalten, aber nach seiner politischen Predigt in St. Peter und dem nachlaufen hinter den Roten Fahnen bin ich doch etwas davon abgerückt. Obwohl man davon ausgehen kann, dass er von seinem "Chef" dorthin geschickt wurde.

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    2. und wer denkt an die armen Berliner?

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    3. Kirchenfreund27.02.15, 00:40

      Ich bin KEIN Berliner!
      Und den Berlinern ist das doch sowieso egal. Die stehn doch auf so "Moderne" und bei Kardinal Marx müssen sie nicht befürchten, dass er mal Dinge sagt, die sie nicht hören wollen. Alles bestens also.

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    4. also es soll aber fromme und gute und nicht auf alles Moderne stehende Berliner geben!
      Ich denke, Scherz beiseite, dass man diverse deutsche Kirchenleute einfach mal einige Wochen zum Beten schicken sollte, manchmal soll das ja helfen!

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