Freitag, 6. Februar 2015

Leben des Brian live? Oder wie?

Juvenal war es, der seinerseit schreib: "dificiles est satiram non scribere" und kirchenintern leben wir  anscheinend in Zeiten, wo die Realität alle Satire wider sie, zu toppen versucht.

So berichtet uns die Pressestelle des Erzbistums München , dass man gedenkt, den Aschermittwoch mit einer Tanzperformance einzuleiten.
Wörtlich:
Bereits um 18.15 Uhr ist bei einer Ouvertüre im Dom eine Tanzperformance unter Anleitung des Choreografen und Tänzers David Russo zu sehen. ....... Auch den Gottesdienst selbst wird das Ensemble tänzerisch begleiten.
 
Klar geht es dann um "ein bisschen Frieden" und ganz ernst weiter, jedoch vom warmen Sessel, sprich dem angenehm gestalteten Ambiente, wo man sich ein bisschen gruseln kann, von wegen wie böse die Welt und der Krieg insbesondere ist, aus.

Mich erinnert das eher an das Ende des "Lebens des Brian"

Und liebe Leute, jedesmal wenn ich meinen Computer hochfahre, empfinde ich dieses ganze Friedenstralala, als blanken Zynismus gegenüber denen die wirklich unter dem Terror der IS, der Boko Haram und wie diese Gestalten sich alle nennen, zu leiden haben und zwar auch und besonders, weil sie an dem Namen des einzigen Sohnes Gottes (wie es in der Offenbarung heißt) festhalten.

Also wenn es euch ernst ist mit dem Frieden,. dann lasst diesen Eventzirkus, nehmt das Geld, geht nach Irak, Nigeria und  sonstwohin wo der blanke Terror herrscht, ladet die Boko Haram und die IS zum Stuhlkreis ein, textet sie so zu, dass sie schreiend ihre Gewehre wegwerfen, und davon rennen, macht halt mal einfach was, wenn ihr in eurer selbstgerechten Anklage  doch so gut wisst was schief läuft!

und weil das ja nicht geht, weil das ja gefährlich werden könnte, auch schlecht fürs Konto ist, und man sich dann überhaupt mal den hehren Ansprüchen die man mit Vorliebe den anderen, wenn möglich den lange Verstorbenen, überstülpt, dann mal  stellen müsste und vielleicht in der Konfrontation mit der Realität drauf kommen könnte, dass die Welt nicht fein säuberlich in Gute und Böse getrennt ist, wobei den Bösen einfach noch niemand gesagt hat, wie böse das ist was sie da tun und "Stopp ich will das nicht" gesagt hat, bzw die Bösen halt als Kind nicht den supertollen, sauteuren, Markentrainingsanzug für den Sportunterricht gekriegt haben, sondern mit einem billigen von Aldi (wie übrigens 2/3 der Klasse, aber das ist ja egal) vorlieb nehmen musste, sprich eine ganz harte Kindheit hatten...
Also weil das so ist, deshalb sollte man das tun, für was so ne Kirche da ist, nämlich drin beten zu dem Allmächtigen Gott, der gesagt hat "Ohne mich könnt ihr nichts tun!"




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