Freitag, 20. Februar 2015

"Lieber in Baiern ein Abt, als da droben ein Bischof"...

... soll Abt Godehard von Niederaltaich ausgerufen haben, als Kaiser Heinrich II ihn zum Bischof von Hildesheim berufen hat. Rufe des Kaisers konnte man damals nicht einfach so ablehnen und so fügte sich Godehard in seine neue Aufgabe.
Godehard hatte schon einiges bewegt in den süddeutschen Klöstern und sein guter Ruf ging über Österreich bis nach Italien und Slowenien.
Und in Hildesheim setzte er diese erfolgreiche Arbeit fort. Er ließ während seiner Amtszeit in seinem Bistum 30 Kirchen bauen, dazu Schulen und er förderte die Buchkunst .... Er ist Namensgeber der Stadt Gotha und des Gotthard-Passes. Man sagt ihm auch einige Wunder nach und so wurde er bereits 1131 durch Papst Innozenz II als erster Bayer heiliggesprochen.


Hildesheim, Domkrypta 01
Der Schrein des heiligen Godehard im Hildesheimer Dom
Quelle: Flavus Rabanus via Wikimedia Commons
Hat er auch verdient, denke ich, so als Bayer auf ewig in den Norden verbannt, seine Gebeine ruhen im Hildesheimer Dom und heute muss er auf seine Nachfolger schauen ... Gerüchte besagen, dass er ob des Verhaltens seiner Nachfolger derart am Rotieren ist, dass man damit den Dom samt Umgebung mit Strom versorgen könnte.

Denn wie sollte er reagieren, wenn er das hier miterleben musste. Interessant sind allerdings die beiden Kommentare, die dort drunter stehen. Damit ist dann nämlich alles gesagt.

Heiliger Godehard wärst Du doch "dahoam" in Bayern geblieben. Deine Gebeine würden nicht in einer dunklen Grabkammer sondern in einer barocken Kirche Deines Heimatklosters ruhen und deine zahlreichen Mitbrüder würden Dich in ihre Mitte nehmen .... Trotzdem bitten wir Dich: lege beim Herrn ein gutes Wort für uns ein um Schutz für uns und für die ganze Kirche!

2 Kommentare:

  1. Ich gehöre zu dem Bistum dieses unseligen Bischofs Norbert Trelle und seiner unseligen Weihbischöfe. Ein Kommentar von mir wird auf der NDR-Seite, auf der die "Entschuldigungen" dieser "Hirten" verbreitet wird, nicht veröffentlicht. Darum bitte ich auf Ihrer Seite um Veröffentlichung:

    Und in 500 – 1000 Jahren, kann sich dann ein Nachfolger von Bischof Norbert Trelle für seine jetzigen Mitbrüder im Bischofsamt entschuldigen, daß sie die Gefahren des Islam ignoriert, ihre Schafe allein gelassen und ans Messer geliefert haben; schlimmer noch, die, die ihre Angst öffentlich bekundet hatten, wurden bischöflicherseits als gottlos bezeichnet.

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    1. Ja, es ist wohl etwas schwierig, da oben in der Diaspora. Eingekreist von den Evangelischen und einer Rot-Grünen Landesregierung muss man wohl oder übel mitmachen, sonst geht's einem schlecht. Trotzdem verstehe ich den vorauseilenden Gehorsam manchen Kirchenvertreters nicht. Deshalb bleibt uns im Moment nur das verstärkte Gebet in diesen turbulenten Zeiten

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