Montag, 23. März 2015

Ein "Job", den keiner will?

In diesen Tagen jährt sich der Verzicht von Bischof Tebartz-van Elst auf seinen Bischofsstuhl in Limburg.
Eine gute Gelegenheit für die Presse noch mal ordentlich nachzutreten. Oder?

Hach ja, war ja auch zu schön, diese Verfolgungsarie gegen den Bischof. Das brachte Klicks und Auflage. Inzwischen ist Bischof Tebartz-van Elst in Rom und hat dort eine neue Aufgabe übernommen.

Tja und da kommt es wie es kommen muss. Den Wadlbeißern in Limburg geht ihre Prominenz ab. Keiner kommt mehr und fragt nach Interviews. Die TV-Kameras haben sich anderen Themen zugewandt. Und der Zwergenaufstand in der Provinz ist wieder dort angekommen: In der Provinz. Und den Damen und Herrn im Limburger Ordinariat und den 15-Minuten-Berühmtheiten von Wisiki ist langweilig geworden.
Was tut man da? Das, was man kann: Diffamieren und denunzieren. Denn, einigen scheint die Boulevard-Prominenz doch abzugehen.
Erneut sind also wieder Unterlagen beim Spiegel aufgetaucht, die der Herr Wensierski natürlich mit Freude entgegen genommen und veröffentlicht hat. Und natürlich werden jetzt die beiden "Statthalter" (Weihbischof Grothe und Generalvikar Rösch) angegriffen.
Denn die Limburger wollen ja eigentlich keinen neuen Bischof, sondern eher ihrer Kirche den Todesstoß versetzen (und sich selbst mal wieder in die Medien bringen).
Ober-Witzbold ist hier der geschasste Limburger Caritas-Leiter H.Heil, der ebendieses über den Limburger Domberg bringen möchte. Dazu hat er sogar ein Papier ausgearbeitet, das eine Nutzung der Bischofsresidenz als Ausstellungsraum für die "Verbrechen der Kirche" vorsieht.
Das sind die Leute, die wir in unserer Kirche "gut brauchen können" und man sieht an seinem Vorschlag, dass die Entlassung Heils durch den damaligen Bischof durchaus berechtigt war. Denn es gibt kein Unternehmen in Deutschland, das einem solchen Mitarbeiter nicht fristlos kündigen würde.
Pech für Herrn Heil, dass auch der Spiegel im Moment in Schwierigkeiten steckt, und ihm kein Pöstchen anbieten kann. Da wird er wohl auf seinem Vorschlag sitzenbleiben.

Dass der Herr Wensierski den Zwergenaufstand in der Provinz zu einem generellen Tiefschlag gegen die Kirche nutzt, wundert uns nicht weiter ... so kennen wir ihn ja.



Und auch die FAZ, der SWR  und die Kölnische Rundschau legen gerne noch mal nach und und haben schon mal das Fernrohr ausgepackt, um nach einem TVE-Nachfolger Ausschau zu halten.

Doch - wer sollte sich da schon freiwillig opfern? Zeigen doch diese Verhaltensmuster, dass Limburg gar nicht reif für einen neuen Bischof ist. Der "Neue" könnte sich schon darauf einstellen, dass er der nächste ist, der angegriffen und diffamiert und zu guter letzt davongejagt wird.
Wir fragen uns, wird der Papst in Deutschland einen solchen Märtyrer finden? Eher nicht.

Unter dem FAZ-Artikel hat einer in seinem Kommentar den Vorschlag gemacht, den Bischofsstuhl in Limburg gar nicht mehr zu besetzen, sondern das Bistum aufzuteilen zwischen Mainz und Trier. Man könnte fast glauben, dass Papst Franziskus, der ja auch eine Sorgfaltspflicht gegenüber seinen Bischöfen hat, genau in diese Richtung denkt. Denn auch der Mainzer Bischofssitz wird ja in den nächsten Jahren neu zu besetzen sein. Dann könnte er gleich den "richtigen Mann" auswählen, der beide Bistümer vereinen könnte.
Dann können die Limburger Diözesan-Mitarbeiter ihre Mobbingspielchen untereinander spielen. Wird sicher lustig, das Kasperletheater. Wir bleiben dran!

1 Kommentar:

  1. Orlando furioso23.03.15, 17:27

    aber eines Chronisten, der jeden auch noch so kleinen Diffamierungshappen aufschnappen und weiterverarbeiten wird, können sie sich sicher sein- das ist der Herr Wensierski. Retrograde Rechtfertigungsversuche- aus einem gewissen Wiederholungszwang geboren. Andere suchen in so einer neurotischen Situation ihren Psychotherapeuten auf, aber denen bietet ja auch kein "Spiegel" Raum die eigenen Traumata auszubreiten. und die eigenen Phobien zu einer Menschenjagd zu instrumentalisieren.
    Naja und die Limburger Zwergentruppe ist zu klein, um sie mit bloßen Auge erkennen zu können, da sollte es genügen, nach Kölner Vorbild Erbsen auf Böden und Treppen zu streuen, um dem Spuk ein Ende zu setzen,
    Fazit: Auflösung der Diözese Limburg!

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