Donnerstag, 5. März 2015

Fundstück des Tages: Da kann man nur noch neidisch werden?

Schöne Fastenzeit in Bayern:


Die einen halten sich an die Fastengebote, um dem Herrn zu dienen und ihm im Leiden nahe zu sein.
Andere achten da lieber auf ihre Figur:

"Es ist spät geworden an diesem Freitag in der Fastenzeit, vom Domberg aus sieht man die Lichter schwirren. Beim Essen im Speisesaal des Kardinal-Döpfner-Hauses wird Marx familiär. Den Rotwein trinkt er in langen Zügen, vom Kalbsbraten mit Rahmschwammerl nimmt er zweimal nach, beim zweiten Mal drei Krustenstücke. Er kaut, schimpft und lacht. Aber den Nachtisch lässt er stehen, und als alle denken, jetzt geht der Abend erst richtig los, da ist der Kardinal weg."

Ein interessantes Portrait des Cicero über Kardinal Marx, von dem dieser Auszug online steht:
Hier klicken.

Da können echte Katholiken wirklich noch was lernen.

Kommentare:

  1. man kann daraus lernen dass das Kardinal-Döpfner Haus, immerhin das Bildungszentrum der Diözese München-Freising für den Bischof selbiger Diözese zum fremden Haus zählt, frei nach dem Motto für katholisch sattelfeste für den Freitag "Am fremden Tisch bedin' dich frisch"

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    1. Das gilt in diesem Fall nicht, in Freising ist er genauso "dahoam" wie in München.

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    2. Nicht so unwirsch, meine Damen! Immerhin hat er beim Essen Geschmack, und gewiß saß er im Döpfner-Haus unter Zöllnern und Sündern - also alles ganz jesuanisch.

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    3. Nun ja, wenn man das Landeskommittee der Katholiken (so stehts in dem Artikel) so bezeichnen darf ;-)
      .. dann habe ich nix gesagt. Ich denke aber mal, die Landeskommittee-Mitglieder sehen sich eher nicht als Zöllner und Sünder. Die gehören in der Regel zu den Guten.

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    4. Auch das Sitzen unter Zöllnern und Dirnen dispensiert nicht vom Fastengebot, wie gesagt der eigenen Tisch wird ja nicht dadurch zum fremden Tisch, das man sich fremde Leute an den eigenen Tisch läd.
      Es mag natürlich sein, das der Herr Erzbischof vorher Messe gefeiert hat, das würde beim normalen Gläubigen als "Werk der Gottesliebe" auch das Fleischverbot am Freitag aufheben, jedoch bei einem Bischof halte ich Messefeiern eher für Pflichterfüllung, denn für besonderes Werk, das es erlaubt am Freitag Kalbsbraten zu speisen.

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  2. Eventuell zum Thema passend:

    http://www.geistbraus.de/2015/02/auch-die-realitaet-der-welt-ist-eine-quelle-der-offenbarung/

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