Montag, 4. Mai 2015

Der Mai ist gekommen ...

... ein Grund zur Freude in ganz Bayern.

Endlich! dürfen wir wieder mit ganzem Herzen und festem Glauben einen Monat lang unsere Patrona Bavariae feiern.
Mit Andachten und Festgottesdiensten ging es am ersten Mai schon kräftig los....ein Fest der Freude und sogar die CSU setzte einen tweet ab, dass der 1. Mai das Fest der Patrona Bavariae sei.

Das konnte die linksgeführte Stadtverwaltung natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so drohte sie uns Tage vorher schon ein "Kulturfest" an. Der von den "Unaussprechlichen" ins Leben gerufene "Tag der Arbeit" stand also erst mal im Zeichen der Roten Fahnen. Das schien dem Petrus in diesem Jahr gar nicht zu gefallen.
Er öffnete seine Schleusen, und das ließ die Roten Fahnen recht schnell nass und schwer werden und mehr als der harte Kern der Linken Truppe war dann auf dem Marienplatz auch nicht zu sehen.
Die politischen Verantwortlichen hatten sich wohl schon vorher in ihre Feriendomizile im sonnensicheren Italien zurückgezogen - und so ging das "Kulturfest" auf dem Marienplatz munter weiter. Es gab keine Zuschauer und bald schlossen auch die Getränkebuden, so dass man wirklich Hoffnung haben konnte, dass die diesjährigen Maiandachten ohne die "laut.starken" Krawallbands über die Bühne gingen. Aber offensichtlich war keiner da, der sie nach Hause geschickt hätte ... und so hatten wir in St. Peter den üblichen 1.Mai Geräuschpegel. Man konnte fast glauben, die Stadtverwaltung hat das absichtlich gemacht, um die Kirchenbesucher zu ärgern.
Aber es hat sich offensichtlich keiner ärgern lassen. Denn in St. Peter war es voll und wir konnten uns an der schönen Messe und der feierlichen Maiandacht wirklich freuen.


Als wir um 20:15 aus der Kirche kamen, spielte die Band immer noch und Besucher/Touristen auf dem Marienplatz fragten mich, was denn dieser Radau soll ... Ja mei, Touris halt - die kennen eben die Münchner "Kultur" nicht. Um 21:00 war übrigens kein Mensch mehr auf dem Marienplatz, aber die Band spielte immer noch ... So viel zur Intelligenz der linken Organisatoren.

Dass wir Katholiken intelligenter sind, konnten wir dann am Sonntag beweisen. Eigentlich sollte an diesem Tag die "Stadtmaiandacht" auf dem Marienplatz stattfinden. Es war schon alles aufgebaut, aber es ist schon fast Tradition, dass wir dann doch in den Dom umziehen mussten, denn dort war es warm und trocken. Schlau und flexibel, wie wir aber nun mal sind, durften Dombläser und Domchor mit in den Dom umziehen und mussten nicht ohne "Publikum" auf dem Marienplatz ausharren, weil es ja ursprünglich so vorgesehen war.
Volles Haus also im Dom und wir beteten und sangen, wie es in diesem Monat Brauch ist. Wir baten die Gottesmutter um ihre Fürsprache und ihre Hilfe - gerade in diesen Zeiten ist das besonders wichtig. Die Predigt des Kardinals? Naja man könnte sie so zusammenfassen: Er hat den Menschen in den dunklen Zeiten vorgehalten, dass sie damals alle mitgemacht haben und im nächsten Satz uns vorgehalten, dass wir noch nicht alle mitmachen. Und er meinte damit nicht das intensive Gebet um Schutz und Fürsprache, sondern den politischen Mainstream. Hier kann man es in einer Zusammenfassung nachlesen ... Aber danach haben wir dann gemeinsam die lauretanische Litanei gebetet, bevor das Allerheiligste ausgesetzt wurde und wir unsere Anliegen vor den Herrn bringen konnten. Und zum Schluss baten wir dann alle "die himmlische Frau Königin" um ihren Schutz für unser Bayernland. Und das ist auch wirklich dringend nötig.

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