Samstag, 9. Mai 2015

Warum alles gut ist, auch wenn es nicht gut ist. Ein Fundstück

Auf meinem Nachmittagsspaziergang im Internet bin ich auf viel Verstörendes, Angstmachendes, einen fassungslos davor stehen lassendes und  Unverständliches gestoßen.
Ja es sind seltsame Zeiten, in denen wir leben, wir leben als seien Gott, Christus, die Kirche mit ihrem Forderungen die ganz bösen, und in Wirklichkeit der liebe Gott nach dem Sündenfall bestrebt gewesen, die Erde in ein großes, schönes Wellnesshotel zu verwandeln.
Ein Unterfangen, das schon längst allumfassende (=katholische) Wirklichkeit geworden wären, wenn es diejenigen nicht gäbe, die sich bemühen Gott wohlgefällig zu leben. Im Grunde läuft es darauf hinaus, man muss die Leute nur machen lassen, alles über Bord werfen,was schon immer und überall als edel und gut galt, wie eben Treue und Reinheit, dann- so schallt es einem allüberall entgegen, erfüllt sich der Plan mit dem allumfassenden Wellnesshotel schon.
Sozusagen als Ausgleich dafür gibt es dann die berühmte Gesinnungsdiktatur betreffs historischer Ereignisse und des BMI, sowie der Ernährung, Veggie ist cool und in, aber die katholischen Fastenvorschriften, die sind ganz böse..... Burkini ist cool, aber wenn irgendwo eine Firmgruppenleiterin es wagen würde, die jungen Damen in ihrer Obhut zu bitten, doch auf ein bisschen mehr Stoff am Bikini zu achten, ich vermute, sie würde mit Zustimmung des Bischofs gefeuert.
Gut wir wissen es alle, daher der Trost, den uns der blinde Karthäuser spendet:
http://josbrunonis.blogspot.de/2014/11/warum-sollte-ich-angst-haben.html
Klicken lesen und sich freuen auf den  HERRN.

Ja warum sollten wir Angst haben? Gott ist, er ist gut, er ist da, er lenkt alles, was geschieht, alles was er zulässt, lässt er zu unserem Heil zu.
Das bedeutet nicht, dass es gut ist, was geschieht, nein das nicht, es bedeutet aber auch, dass wir immer und überall umkehren können, dass wir keine Wege gehen können, von wo es unmöglich ist, umzukehren.
So wollen wir nicht der Versuchung verfallen, das Schlechte gut zu nennen, uns aber auch nicht irre machen zu lassen von der scheinbaren Übermacht des Bösen, Verkehrten, Widergöttlichen.

Neulich hatte ich ein interkonfessionelles Gespräch über Lieder und ihre Dichter, und ja es gibt Lieder, die sprechen einen an, die erzählen von der Wahrheit, aber schaut man dahinter, so stellt man fest, die Dichter dieser Lieder, ja die sind alle durch die finstere Schlucht gewandert.
Und so sei hier am Ende noch auf das Schönste dieser Lieder verwiesen, das Salve Regina, dessen Dichter ja das ungeliebte Kind, weil behindert, eines Ritters war, im Kloster abgestellt, um die Mönche zu ärgern, und der dennoch dieses Lied dichtete, das durch die Jahrhunderte Trost und Mut gibt, und auch weiter geben wird, auch wenn man es im neuen Gotteslob unter einer Nummer führt, die kein Küster guten Gewissens anschlägt.
Aber was schert mich das neue Gotteslob?
Hier also die Version mit Papst Benedikt


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