Montag, 27. Juli 2015

Aus den Messtexten von heute

manchmal hat man ja das Gefühl, dass die Geschichten vom lieben Gott einfach Märchen sind und mit uns nichts mehr zu tun haben, weil wir ja so toll sind und so technisch hochentwickelt und überhaupt so schlau.
Und dann sitzt man in der Messe und stellt fest:
Es ist alles gesagt, es geschieht nichts Neues unter der Sonne

Hier der Text des Antwortpsalms von heute.

Sie haben Gott, ihren Vater, vergessen.
      An den Fels, der dich gezeugt hat, dachtest du nicht mehr,

          du vergaßest den Gott, der dich geboren hat.
      Da sah der Herr,
          dass er geschmäht wurde von seinen Söhnen und Töchtern,
          die seinen Zorn erregten. 
     Und er sagte: Ich will mein Gesicht vor ihnen verbergen
          und dann sehen, was in Zukunft mit ihnen geschieht.
          Denn sie sind eine Generation des Aufruhrs,
          Söhne, in denen die Untreue sitzt. 
      Sie haben meine Eifersucht geweckt
          durch einen Gott, der kein Gott ist,
          mich zum Zorn gereizt durch ihre Götter aus Luft -
          so wecke ich ihre Eifersucht durch ein Volk, das kein Volk ist,
          durch ein dummes Volk reize ich sie zum Zorn. 

Ja manchmal hat man wirklich den Eindruck, dass Gott der Herr sein Angesicht vor uns verborgen hat, dass ihm egal ist, was mit seiner Kirche geschieht, dass er uns einfach laufen lässt, und nichts sagt.
Ja was sollen wir da tun?
Beten und hoffen und vertrauen, dass der Herr irgendwann einmal wieder gnädig ist und sein Angesicht über uns leuchten lässt

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