Mittwoch, 1. Juli 2015

Fundstück: Kardinal Brandmüller spricht Klartext!

Es gibt sie noch, die Kardinäle und Hirten, die uns nicht das predigen, was wir gerne hören, sondern die den Glauben verkünden in seiner ganzen Kraft, Wahrheit und Schönheit. Ich hatte ja vor einem Monat die große Freude, den emeritierten Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner zu erleben, der ein Glaubensfeuer verbreitet, das man bei seiner Nachfolgegeneration vergeblich sucht.

Jetzt hat Kardinal Brandmüller der Rheinischen Post ein Interview gegeben, das zeigt, dass die ältere Generation ein grandioser und lauter Wecker für die verschlafenen Hirten der Gegenwart ist.

Auf die Frage: "Haben wir in Europa eine weitgehend verbürgerlichte, windelweiche Eiapopeia-Kirche? antwortet er: "....Wir sollten endlich, statt ein "Christentum light" zu predigen, den Mut aufbringen, ein Kontrastprogramm zum gesellschaftlichen Mainstream von heute zu fordern und vorzuleben, was die Zehn Gebote und die Ethik des Neuen Testaments zum Inhalt haben. Dieses Kontrastprogramm zur morbiden Welt der Antike war damals ein Erfolgsprogramm. Es würde auch heute wieder seine Anziehungskraft erweisen."

"Fürchtet euch nicht!" Das Wort des Herrn, das vom heiligen Johannes Paul II und von Benedikt XVI immer wieder verkündet wurde, ist offensichtlich zu den Gegenwarts-Hirten noch nicht durchgedrungen. Der Geist der Welt nimmt einfach zu viel Zeit in Anspruch ... und es ist ja auch alles sooo aufregend und sooo bunt in diesen Zeiten. Beten wir für unsere Hirten, sie können einem ja wirklich leid tun.

1 Kommentar:

  1. Kirchenfreund01.07.15, 15:32

    Und wenn man dann sieht, wie die amerikanischen Bischöfe und Erzbischöfe die Lehre der Kirche verteidigen und wie ein Mann zusammenstehen. Der Erzbischof von Indianapolis sagte z.B., dass SCOTUS die Wahrheit nicht außer Kraft setzen kann. Man könnte sich das Geschwurbel vorstellen, wenn das deutsche Episcopat in derart gefordert wäre. Der Tag würde nicht ausreichen, um das mit unseren Gebeten wieder wettzumachen.

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