Montag, 13. Juli 2015

Nachhilfe von der anderen Seite der Welt.

Während die Kirche in diesen Tagen nur nach Südamerika geschaut hat, erlebt Deutschland eine Neuevangelisierung von da, wo Kolumbus eigentlich hinwollte: Indien evangelisiert derzeit Europa neu. Der Priestermangel in Deutschland eröffnet vielen indischen Priestern die Möglichkeit, einmal dort Erfahrungen zu sammeln, von wo aus Indien einmal evangelisiert wurde:





Das erinnert mich an die Gespräche mit einer Pastoralreferentin, die sich sehr für die "Gleichberechtigung der Frauen in der Kirche" engagiert hatte. Irgendwann erzählte sie dann, dass sich die Situation weiter verschlechtert hätte, seitdem sie einen Pfarrer aus Indien hätten. Der würde nämlich darauf bestehen, dass Frauen andere Aufgaben und deshalb "am Altar nichts zu suchen" hätten....
Vielleicht wäre es tatsächlich eine gute Idee für die Weltkirche, nicht nur Priester, sondern auch Bischöfe "auszutauschen". In der Wirtschaft nennt man so was Auslandserfahrung. Das würde den Blick einiger deutscher Modernisten wohl mal wieder verstärkt auf die Glaubensinhalte und weg vom Mainstream der Politik lenken ...

5 Kommentare:

  1. 1. In meiner Heimatgemeinde wirkt ein indischer Priester, und ich freue mich immer, wenn ich zu Hause zu Besuch bin und eine (echte) Messe mitfeiern kann.
    2. Das mit den Bischöfen kam mir auch in den Sinn. Da stehen aber die Konkordate entgegen.

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    1. Er müsste bei uns studiert haben, oder? Und dann wäre der Vorteil ja schon wieder weg. ;)

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    2. Glaube kaum, dass er hier studiert hat - so wie er Deutsch spricht, könnte er auch auf Latein lesen und man würde genauso gut folgen können - man weiß halt, was er gerade sagen sollte ...
      [Der Vorteil ist, dass er echt weniger improvisiert oder zur Selbstdarstellung neigt als mancher Muttersprachler - "sage das Schwarze und tue das Rote" ist schon ein guter Leitfaden für eine würdige Messfeier.]

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  2. Grossartige Idee! Ich würde den Marx auf der Stelle nach Madagaskar schicken...

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  3. Na ja, in der "alten Messe" gibt's ja auch keinen Weiberzirkus im Altarraum. Irgendwie wohltuend.

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