Mittwoch, 16. September 2015

Der Papst in USA - und die Propagandamaschine läuft.

Jeder kann es sehen: ob Generalaudienz oder Angelus. Die Menschenmassen, die früher bei jedem öffentlichen Auftritt von Papst Franziskus zu sehen waren, sind irgendwie verschwunden. Die Gleichung "Je mehr Menschen = umso besserer Papst", geht nicht mehr auf.
Ja, da muss man eben die Propaganda-Maschine anwerfen, um weiterhin den Eindruck zu erwecken, wie toll doch dieser Papst ist, im Vergleich zu seinem Vorgänger.
Und so twitterte man gestern bei den Münchner Kirchennachrichten:


Zu dumm aber auch, dass ich da jetzt schon wieder mit dem "Eiseimer" kommen muss. Es hat mich ein bisschen Zeit gekostet, aber die Suche hat sich gelohnt:
Dieser Screenshot ist vom 20.September 2011:

Heiße Preise in Berlin am 20.9.2011: 189,-- Euro für 2 Plätze.
Bildquelle: Screenshot vom 20.09.2011
(Beim draufklicken wirds größer) 
zwei Tage bevor  Papst Benedikt nicht nur seine große prophetische Rede im Bundestag hielt, sondern auch mit uns die heilige Messe im Olympiastadion feierte.
Wir haben die Karten übrigens kostenlos bekommen, mit einiger Mühe zwar, aber wenn man sie in Händen hält, war es dann egal.
Auch wenn die Erklärungs-versuche des Berliner Ordinariats heute noch zu meiner Erheiterung beitragen.


Kommentare:

  1. Was noch zu erwähnen wäre: Kurz bevor die Sache mit dem Schwarzmarkt gemeldet wurde, las man allerorten die Jubelmeldung, dass die Eintrittskarten binnen 30 Sekunden (oder waren es 20?) vergriffen waren. So viele Interessenten für die Papstmesse! Oder doch nicht? Haben eventuell nicht so sehr die Franziskus-Fans zugeschlagen, sondern Leute, die sich die Gratiskarten krallten, um sie dann teuer weiterzuverkaufen?

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    1. Ja, solche Großveranstaltungen haben für viele den Reiz, dort ordentlich "abzusahnen". Deshalb gab es diese Möglichkeit bei Benedikts Besuch in München nicht. Da wurden die Tickets nicht in großen Mengen an Einzelpersonen weitergegeben. Das war sehr gut organisiert damals, obwohl es ja über 250.000 Messebesucher waren.

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