Mittwoch, 16. September 2015

Ist er nicht herzallerliebst?

Unser tweet zum Mittwoch!




Der BR meldet gerade, dass die Römer jetzt auch einen Martin-Luther-Platz bekommen.

"Ein Straßenschild soll den Namensgeber laut italienischen Medien neutral als "deutschen Theologen" bezeichnen. Der Platz befindet sich auf dem Hügel Oppio, nicht weit vom Kolosseum, im Zentrum der katholischen Christenheit. Der Ort wirkt etwas schäbig, aber die evangelisch-lutherische Gemeinde ist zufrieden. "
Das kann sie auch sein, denn die Piazza San Pietro werden sie wohl nicht für sich beanspruchen können. Der Bericht beschreibt, dass es bis 1870 in Rom überhaupt keine nicht-katholischen Kirchen gab. Nun, das war in München nicht anders. 1806 schenkte König Max I die Salvatorkirche, die er vorher als Abstellraum genutzt hatte, an die Evangelischen. Das war er seiner protestantischen Schwiegertochter Therese schuldig. Aber schon 1829 wurde diese Kirche an die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde weitergegeben. Die Protestanten zogen in die Vorstadt - d.h. außerhalb des heutigen Altstadtrings und die Münchner Altstadt ist bis heute fest in katholischer Hand. Das soll auch so bleiben. Und dafür beten wir. 

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