Donnerstag, 10. September 2015

Peter, der Hamburger Racheengel ist wieder da.

Im Fußball nennt man so was nachtreten. Das ist ein übles Foul und wird von einem guten Schiedsrichter mit einem Platzverweis bestraft.

Beim Spiegel jedoch ist Nachtreten Teil des Geschäfts und in diesem Fall sogar Teil eines persönlichen Rachefeldzuges: Wensierski vs. Tebartz-van Elst.
Selbstzufrieden hatte sich der Spiegel-Journalist zurückgelehnt, war er doch der Meinung, er hätte sein böses Spiel gewonnen. Der üble Feind schien besiegt und so machte man sich auf die Suche nach dem nächsten nicht genehmen Kirchenmann.

Doch da kamen die guten Nachrichten aus Rom und schon war der gute Herr Wensierski aufgeschreckt. Er hatte wohl nicht kapiert, dass es manchmal auch Rückspiele gibt ... Rom hat gesprochen und auf einmal ist der vermeintliche "Sieg" doch noch zu einer "Niederlage" geworden.

Und jetzt ärgern sich die deutschen Medien. Der ganze Aufstand - nix hat's gebracht.

Während also der Spiegel die Welt nicht mehr versteht, ist man bei der FAZ schon einen Schritt weiter. Der Erfolgsautor Danny D wittert nun in allen Abteilungen des Vatikan "Verschwörungen", die es verhindern, dass Bischof Tebartz-van Elst seiner "gerechten" - von den deutschen Medien festgelegten - Strafe zugeführt wird. Und was ist bisher passiert? Nix! Das kann doch nur an den ganzen konservativen Kurienmitgliedern liegen, die aber auch so gar nicht auf das hören wollen, was die deutschen Medien ihnen vorschreiben. Das es so etwas wie vatikanisches Recht gibt, kann sich so ein deutscher Schreiberling so gar nicht vorstellen - vor allem dann nicht, wenn die Entscheidungen, die von dort kommen, nicht im deutschen Sinne sind .... und dass der Bischof Grothe in Rom vor einer Mauer des Schweigens steht, zeigt doch sehr deutlich, was man in Rom derzeit von den Machenschaften in der Deutschen Kirche hält: NIX!

Wie sagte noch ein großer Reporter nach dem Ende des WM-Finales 1954:



Dazu passt, dass die Ungarn das Vorrundenspiel mit 8:3 gewonnen hatten. Tja, so mancher Journalist sollte einfach mal in ein (Fußball)-Geschichtsbuch gucken ...

1 Kommentar:

  1. Engel? Wenn auch Racheengel? Das will irgendwie nicht so recht zu Herrn Wensiersksi, dem jedes Engelhafte fehlt, passen. Der bekannte Foulspieler vielleicht?
    Abzusehen war die ganze Nachtreterei und die immer wieder nachgereichten wütenden Vernichtungsversuche in dem Moment, als Bischof TvE eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt hatte, das toleriert ein Kämpfer seines Schlages gegen die Katholische Kirche, der eine Kriche nach seinem & der Kardinäle Lehmann und Kasper Bild will, nicht. Und wie abzusehen: der overkill nahm und nimmt seinen Lauf.

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