Sonntag, 6. September 2015

Wallfahren am Sonntag

Man lernt doch nie aus.
Ich dachte ja die "Deutsche Messe" sei das Monopol von Franz Schubert. Und sie wird während des "Frauendreißigers" in den beiden Münchner Wallfahrtskirchen auch fleißig gesungen.
Aber - da gibt es noch ein anderes Kleinod in unserem Gotteslob (allerdings im Diözesanteil ab 883):
Das Deutsche Hochamt von Michael Haydn. Und das war - abgesehen von der genialen Predigt von Pfarrer Michael Kiefer, der uns nicht nur an seiner Freude am zum Messebeginn einsetzenden Sonnenschein teilhaben lies sondern uns auch immer wieder auf die Schönheiten unseres Glaubens und die sie begleitende Kunst und Kultur hinwies.
Man glaubt es kaum, wie wunderschön so eine Pilgermesse in einer Stadtteilkirche sein kann. Freude pur!

Deshalb zum Ausklang des Sonntags das Deutsche Hochamt von Michael Haydn. Wir sollten es öfter singen:





Kommentare:

  1. Jaja, im alten GL die Nummern 801 und 802 das konnten ganze Generationen auswendig. Und auch heute sind es noch diese beiden Messen, in denen die Gläubigen am lautesten mitsingen.

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    1. Also bei uns stand dieses Haydn-Hochamt nicht im alten Gotteslob, auch nicht im Diözesanteil, ich hab's gestern extra noch mal vorgekramt.
      Ist doch schön, dass es dann auch Pfarrer gibt, diese Kleinode finden ... und sie singen lassen.
      Ich kannte die vorher wirklich nicht.
      Man lernt halt nie aus.

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    2. Im österreichischen Gotteslob war es schon immer, und in Österreich gesungen wurde es schon, bevor es überhaupt das Gotteslob gab, sogar schon vor der Liturgiereform des Vat2.

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