Freitag, 25. Dezember 2015

Die Nächte sind dunkel geworden vor Ehrfurcht

so heißt es in einem Weihnachtsgedicht von Gertrud von LeFort.
Interessanter Gedanke, gerade heute, wo wir doch alle Weihnachtsymbolik subsumieren unter dem Kontext:
Das Licht, dass die, von vorneweg böse gedachte, Finsternis erhellt.
Und vor lauter, lauter, artet dann Weihnachten in pure Hektik aus, wo man froh ist, wenn es vorbei ist, was selbstredend nicht der Sinn der Weihnachtsfeiern ist.
Das ganze Gedicht findet sich hier 
Wunderschön, voller Tiefe und in diesem Sinn:
Daher sei hier auch der zur Weihnachtszeit gehörende Vers aus dem Buch der Weisheit, hergeschrieben, der es mit der Ruhe und der Stille und dem Schweigen hat.
Als tiefes Schweigen das All umfing
und die Nacht bis zur Mitte gelangt war,
da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr,
vom Himmel herab, vom königlichen Thron.
 Mögen wir alle zur Ruhe kommen, etwas ahnen vor der Ehrfurcht, die die Nächte dunkel werden lässt und uns freuen, da uns der Erlöser geboren ist.
Gesegnete Weihnachten!




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