Freitag, 4. März 2016

Die größte Schwierigkeit beim Glauben

Manchmal, wenn man so rumliest und rumredet, meint man der Untergang des Abendlandes  stünde, mal wieder, vor der Tür.
Ich will mich darüber  nicht weiter auslassen, aber der Dichter Werner Bergengrün hat allen die sich fürchten vor Verlust, vor dem Untergang des Abendlandes, vor sell und jenem, das sie nicht bekommen, nicht erreichen, was ihnen genommen werden könnte, was an angeblichen oder echten Gütern auf immer verloren ist, folgendes ins Stammbuch geschrieben:


Die himmlische Rechenkunst

Was dem Herzen sich verwehrte,
laß es schwinden unbewegt.
Allenthalben das Entbehrte
wird dir mystisch zugelegt.

Liebt doch Gott die leeren Hände
und der Mangel wird Gewinn.
Immerdar enthüllt das Ende
sich als strahlender Beginn.

Jeder Schmerz entläßt dich reicher,
preise die geweihte Not.
Und aus nie geleertem Speicher
nährt dich das geheime Brot.




wir haben hier auf Erden keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige , schreib der Apostel Paulus im Hebräerbrief..


Ich glaube die größte Schwierigkeit beim Glauben, besteht darin, genau das zu glauben!

Zu glauben, dass der Mangel Gewinn wird, oder christlicher ausgedrückt, dass im Kreuz Heil ist.


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