Montag, 11. April 2016

Nachbetrachtung zur Lesung von gestern

Die gestrige Lesung stammte aus der Apostelgeschichte und erzählte, wie die Apostel Ärger bekamen, mit den Autoritäten ihre Zeit und endete mit dem verblüffenden Satz.
Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden.

Interessant und auch hilfreich, in aktuellen Bezügen, finde ich jedoch die Passage, die die  Lesung ausgespart hat,  und die bekannt ist unter dem Namen "Zeugnis des Gamaliel"
Daher sei der Text hier noch mal hingeschrieben:



Da erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen.
Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt.
Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben.
Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um und alle seine Anhänger wurden zerstreut.
Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden;
stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen. Sie stimmten ihm zu,


Und wieder mein Ceterum Censo, glauben müssen wir halt!
Was sich leicht anhört, aber in der Praxis gar nicht so einfach ist!

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