Freitag, 15. Juli 2016

Ein Grund zum Feiern:

Kooperation zwischen Politik und Kirche?
Endlich sagt's mal einer ... Haben wir ja schon die ganze Zeit vermutet... und es wäre ja auch nix dagegen einzuwenden - wenn diese Kooperation nicht nur auf der weltlichen Ebene stattfinden würde. Man hört es aus allem heraus. Die Politik pfeift und der Sozialverein Kirche macht den Wauwau ... und gehorcht auf's Wort. Dafür gibt's dann viele nette Dankesworte und die üblichen können sich ganz gut dabei fühlen. Da durfte dann auch gefeiert werden.



Ein Grund zum Feiern gibt es allemal. Denn heute wurden die Kirchenaustrittszahlen der Deutschen Diözesen bekannt und der Kardinal scheint mit dem Dritten Platz sehr zufrieden. Mit 1,14 % ist der Abstand zu den beiden Preußen-Bistümern Berlin  (1,51%) und Hamburg (1,48%) zwar noch etwas groß - aber ich möchte jetzt nicht darüber nachdenken, was dem Kardinal noch einfällt, um diesen Abstand zu verringern.
Wie schön man diese bedauerlichen Zahlen dann mit einer hübschen Verpackung versehen kann, zeigt dieser Artikel der Münchner Kirchennachrichten, die alles ein bisserl (Bayern, München usw.) durcheinandermischen und schon sehen die Zahlen wieder ganz gut aus.
Da kann aber das Erzbistum München nichts dafür. Es sind die beiden Primusse Regensburg und Passau, die mit ihren niedrigen Austrittszahlen (0,56 und 0,57%) zu Deutschlands Spitze zählen. Hinzu kommt, dass Regensburg mit 16,0% Kirchenbesuchsanteil die Westbistümer anführt. Da scheint doch noch ein ganz anderer Geist zu wehen, als beim (von Papst Franziskus so bezeichneten) "Marxisten-Kardinal". Es könnte also tatsächlich daran liegen, dass die von Kardinal Marx so vorangetriebene Politisierung der Kirche hier so gar nicht gut ankommt - denn auch die Besucherzahlen sind noch einmal zurückgegangen: von 10,7% in 2014 auf 9,9% in 2015. Da hat sich der Bayer wohl sicher gedacht, dass er eben keine Politischen Reden in der Kirche hören will - denn dafür hat er ja seinen "Stammtisch".

Womit wir wieder bei der Party wären: Bei den Münchner Kirchennachrichten gibt es noch einen schönen Artikel mit schönen Bildern dazu, der untermauert, wie wichtig es ist, wichtig zu sein.

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