Mittwoch, 5. April 2017

Jesaja kurz und knapp über die Zukunft

Kurz und knapp über unsere irdische und nichtirdische Zukunft, äußert sich Jesaja, das ist eigentlich der gute unter den Propheten, nicht so ein Untergangsprophet wie Jeremias oder gar Ezechiel, nein eigentlich ist Jesaja einer der uns heutigen noch am besten gefällt unter all den alttestamentarischen Propheten.
Dennoch hat er kurz und knackig festgestellt:

Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht (Jes 7,9)


Interessanterweise geht es dann damit weiter, dass der Herr zu Ahas, das ist auch ein böser König, eigentlich, sagt, er solle um ein Zeichen bitten und Ahas lehnt das ab.
Sowas würden wir heutzutage als demütig, bescheiden und was weiß ich noch, positiv konnotieren, alleine Gott sieht das nicht so und erklärt dann, dass er von sich aus ein Zeichen geben, wird,
nämlich, dass die Jungfrau ein Kind gebären wird.

Noch interessanterweise ist dennoch manchen der Jesaja doch peinlich, weswegen sie das Zeichen abgeschwächt haben hin zu. Siehe die junge Frau wird ein Kind gebären.

Seit ich das das erste mal gehört habe, könnte ich mich drüber aufregen, weil, was ist denn das für ein Zeichen, dass die junge Frau ein Kind gebiert?
Ich finde das ungefähr von der Qualität "wenn es regnet wird die Erde nass"
Gut heutzutage ist es in unseren Breiten etwas seltener geworden, aber es ist dennoch, immer noch  normaler, als wie wenn eine nicht junge Frau ein Kind gebiert, von daher, scheint es mir, als
würde die Neuübersetzung  sozusagen die Strafe wie mit Ochsenstricken heranziehen, das stammt aus dem 5. Kapitel des Jesaja.
Vielleicht sollten wir wirklich öfter mal in der Schrift lesen

Update:

wie als Bestätigung  dafür steht im heutigen Evangelium folgendes:

da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger.
Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien.

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