Sonntag, 29. Oktober 2017

Fundstück - Wie man sich als Katholik unbeliebt macht ...

... oder "das Christentum hechelt nicht nach Applaus.

Es gibt ja in den deutschen MSM wirklich selten einen Grund, sich über einen Artikel zu freuen, der sich mit der Kirche befasst.
Die Diskrepanz zwischen dem "Mainstream" und den Wahrheiten unseres Glaubens ist einfach zu groß. Da muss es uns nicht wundern, dass der Wettstreit um die Gunst der Medien auch in unserer Kirche ausgebrochen ist. Schließlich will man ja "wichtig sein" oder "politisch mitmischen". Wir kennen sie die Aussagen unserer Kirchenführer - gerade heute wieder im größten deutschen Massenblatt zu lesen und so banal, dass man's hier weder verlinken noch wiedergeben muss. Für's Jubeln in diesen Dingen ist dann auch eher katholischde zuständig.

Doch die Frankfurter sind dieses Wochenende für eine Überraschung gut. War das Blatt doch in den vergangenen Dekaden eher das Jubelblatt für den Lehmann-Katholizismus, traut man sich jetzt offenbar, sich doch einmal mit dem wirklichen Glauben auseinanderzusetzen.
Das an diesem Wochenende veröffentlichte Interview mit Kardinal Brandmüller ist ein wirkliches Highlight und bringt die Glaubenswahrheiten auf den Punkt. Herumlavieren oder Wahrheit verschleiern ist nicht sein Ding. Das überlässt er den "üblichen Wichtigen". Es ist wirklich ein Genuss, solche Antworten zu Lesen:
"Ja, aber entschuldigen Sie bitte! Das Christentum, namentlich in seiner katholischen Ausprägung, ist ein Ärgernis für die Welt. Und Christus war und bleibt eine Herausforderung für die Welt. Christentum und Kirche sind nicht auf der hechelnden Jagd nach Plausibilität und Applaus. Das geht nicht."

Das ganze Interview ist eine Offenbarung und zeigt die Wahrheit, Schönheit und Freiheit unseres Glaubens auf. Deshalb: eine ganz dringende Leseempfehlung!

Auch an den Oberwichtigsten Deutschen Kirchenführer - vielleicht als Lektüre für den "Reformationstag"?. Aber vielleicht sitzt der an diesem Tag schon wieder Hand-in-Hand mit den evangelischen Bischöfen und Bischöfinnen in irgendeiner Feierrunde ... und es gibt wieder Schokoladenluther mit Liebestrank.


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