Sonntag, 26. November 2017

Eucharistie und Christkönig

Ich halte die Eucharistie für den Dreh- und Angelpunkt des katholischen Glaubens.
Das vorneweg.
Nun habe ich außerhalb der katholischen Kirche richtig gute Menschen getroffen, richtig cool, richtig gut, mit super Ausstrahlung und innerhalb der Kirche eine Menge Idioten.

Es ist ein bisschen wie in der Literatur, die meisten Autoren die richtig gut schreiben können, sind mehr oder minder dezidiert antikatholisch und die die sich mühen um apologetische Literatur, um gute Unterhaltung ohne diesen antikatholischen Impetus, die können nicht schreiben.

Dennoch hänge ich an meiner Kirche und das wegen der Eucharistie.

Deshalb  hier ein paar Gedanken dazu:
Zunächst ist die  Eucharistie die Gegenwärtigsetzung des Kreuzestodes Christi, wie man so einfach vor sich hin sagt, und dabei freundlich nickt!

Aber, betrachten wir diese Sache mal näher:



Dieser Tod am Kreuz, war Resultat einer konzertierten Aktion, eigentlich unversöhnlicher, gegensätzlicher Kräfte, er war Resultat des Friedens den die Welt finden kann, nur der Preis war der Tod Gottes!

Die Passion Christi hat Pilatus und Herodes, die vorher Feinde waren, zu Freunden gemacht (Lukas 23,12) , sie hat die Phariäer und die Sadduzäer die auch Feinde waren, an einem Strick ziehen lassen und sie hat die Pharisäer dazu gebracht den sinnlosen Widerstand gegen die Römer aufzugeben und sich mit der Pax Romana, abzufinden, (Joh 19.12) alles nachzulesen in der Schrift.

Und dennoch ist es ein falscher Friede, auch und wenn er die  große Versöhnung aller weltlichen und aller religiösen Mächte bedeutet, sich hier also alles gute meinen, alle Kompromisse, alle Macht, alle goodwill Macht, alle Entschuldigungen und Sachzwänge, kumuliert und dieser Friede, der da in der Einheit zwischen Pilatus, Herodes, den Pharisäern und dem Sanhedrin gefunden wurde, genau nicht der Friede ist, um den es geht,

Wir merken und das ist zentral es geht nicht gut, wenn man gute Dinge und Friede und Freundschaft, statt Feindschaft ist ein gutes Ding, macht, ohne in der Wahrheit zu sein.
Und mit der Wahrheit ist es nun mal so, dass jeder Mensch zwar seine eigene Wahrheit hat, aber es dennoch einen gibt der die Wahrheit ist und das ist Christus und somit gibt es eine Wahrheit an der all die eigenen, kleinen Wahrheiten gemessen werden.

Also wir fassen zusammen eigentlich führt die Passion Christi zu dem, was uns immer als gut und richtig dargestellt wird, zum Frieden und zur Versöhnung zur Überwindung von Gräben und zur Zusammenarbeit, aber und das ist ja klar es ist ein falscher Friede, der schlimmer ist, als die Situation vorher.
Im Gegensatz dazu steht der Weihnachtsfriede, der erstmal aus Stall, Krippe und Hirten sowie seltsamen Magieren aus dem Osten besteht und der dennoch ein richtiger, wahrer Friede ist.
Wolfgang Borchert hat das, meines Erachtens meisterhaft beschrieben.

Wenn man das einmal begriffen hat, dann kann man realisieren wie groß dieser Gott ist, der nämlich nachdem er sich selber unter den Menschen bewegt hat, und in einem Zusammenschluss aller am Kreuz endete nicht sagt:
 "Okay, gut, lassen wir das, Ende der Welt, Fehlkonstruktion, wird eh nix mehr ..." sondern daraus das Heil wirkt, dann begreift man, dass man Gott nicht begreifen kann und dass, es gut und wahr, wenngleich auch völlig gegen jeder Erfahrung, dass dieser am Kreuz endente und und, nach dem Ratschluss Gottes dadurch erlöst habenden Christus der  Herr, der Herren, der König der Könige ist, ja sogar der einzige und wahre König aller Völker ist, der Christkönig!

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