Samstag, 16. Juni 2018

Das Evangelium von heute, ganz einfach und doch so schwer

das Evangelium von heute, Samstag den 16. Juni ist eigentlich ganz einfach und dennoch das, was so im allgemeinen unter Thoraverschärfung firmiert.

es lautet:

Wiederum habt ihr gehört, dass den Alten gesagt ist: Du sollst nicht falsch schwören, sollst aber dem Herrn halten, was du geschworen hast. [2Mos 20,7 , 3Mos 19,12, 5Mos 5,11].44
34. Ich aber sage euch: Ihr sollet überhaupt nicht schwören,45 weder bei dem Himmel, weil er der Thron Gotte ist,
35. noch bei der Erde weil sie der Schemel seiner Füße ist, noch bei Jerusalem, weil sie die Stadt des großen Königs ist.46 [Jak 5,12].
36. Auch bei deinem Haupte sollst du nicht schwören, 47 weil du nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz machen kannst.
37. Es sei aber eure Rede: Ja, ja; nein, nein! Was aber darüber hinaus geht, ist vom Bösen.48 [Jak 5,12].



was soll man da noch dazu schreiben?

höchstens vielleicht dass, das die Stelle ja weitergeht mit "halte auch die andere Wange hin..." wer dir den Mantel nehmen will, dem gib auch den Rock um aber wieder in einem viel zitierten Satz zu enden, der da lautet:

Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen, und betet für die, welche euch verfolgen und verläumden;55 

mir scheint man vergisst heutzutage, wo man selbst päpstlicherseits das säkulare Europa auffordert die christliche Kür, der absoluten Feindesliebe, aufzuführen, eines allerdings zu vergessen, nämlich das was Jesus der Christus eigentlich sagt.

Er fordert zunächst auf einfach nicht zu lügen, auch in Kleinigkeiten nicht, was nicht bedeutet, dass man immer was sagen muss.
Ich zumindest merke, dass die Krankheit der  Moderne auch mich schon erfasst hat, weil wie kann ich denn schreiben, wir lebten in einer Welt des Geschwindels und des Gelüges? Sind doch alle so ehrlich und überhaupt, sollten wir doch mal den Fall soundso theoretisch betrachten, wo eine Notlüge tausende von Menschenleben retten könnte....... und überhaupt.

Dennoch ist es so, und es ist so, weil es menschlich ist, aber ich denke, dass ist, eigentlich, klar.

Nun sagt Jesus zu uns, "also lernt erstmal immer wahrhaftig zu sein, nicht nur dann wenn es sich um einen Eid handelt" wobei die Sache mit dem Eid ja nur dann funktioniert, wenn man selber fest an einen übergeordnete, irgendwie göttliche Instanz glaubt, die einem straft, bei Eidbruch. Aber darum geht es grad nicht.
Wir halten fest, unser ja sei ein ja und unsere nein ein nein.

Erst wenn wir das gemacht haben, können wir zu den anderen Punkten übergehen und dabei aber nicht stehen bleiben, sondern das alles bis zum Ende durchexierzieren und da geht es dann um das Gebet für die, die uns hassen und verfolgen.

Aber betrachten wir das auch mal unter dem Aspekt des restlichen neuen Testaments!  Dann sollen wir doch für die, die uns hassen und verfolgen beten, damit die damit aufhören und sich retten lassen von Jesus Christus unserem HERRN.


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