Dienstag, 5. Juni 2018

Heiliger Bonifatius, bitte für uns!

Der heutige Benedictus-Antiphon zur Laudes bei katholisch de lautet:

Freue dich, du Land der Deutschen, und preise deinen Apostel und Bischof. Seine Predigt brachte dir das Licht des Glaubens. Seine Sorge um dich erfleht dir Gottes Schutz. 

Den stelle ich einer erneuten Ungeheuerlichkeit voran, die sich einer seiner Nachfolger in den letzten Jahren geleistet hat. In dem Wissen, dass wir auf die Fürsprache des Heiligen für unser Land und unsere Kirche immer bauen können.

Normalerweise bin ich ja (aus guten Gründen) skeptisch, wenn die Süddeutsche etwas über unsere Kirche schreibt.
Aber in diesem Fall scheinen sie mehr über die Hintergründe zur Kommunionausteilung an Protestanten zu wissen, was man sich als gläubige und begeisterte Katholikin eigentlich gar nicht vorstellen kann:


Die Frage, die sich hier stellt, ist: Wie kann ein katholischer Erzbischof so einfach mit einem "Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche" Vereinbarungen treffen, die die Weltkirche betreffen? Hinter dem Rücken seiner Bischofskollegen (wie sich jetzt herausstellte) und hinter dem Rücken des Papstes und der Glaubenskongregation?

Was reitet einen solchen Kirchenführer, sich gegen das Wort Gottes, gegen kirchliches Recht, gegen die Lehre der Kirche zu stellen - und wenn er damit gegen eine Wand rennt - auch noch die beleidigte Leberwurst zu spielen?

Ich hatte ja sowas schon vermutet, aber eher daran gedacht, dass er mit der Politik kungelt, die ja schon seit Bismarcks Zeiten versucht, die katholische Kirche unter die Obhut des Kaisers zu bringen.

Nun damals sind die "Altkatholiken" daraus hervorgegangen. Vielleicht sollte Kardinal Marx ernsthaft über einen Wechsel dorthin nachdenken. Dort gibt es alles, was er sich wünscht - und wir können auch in Zukunft katholisch bleiben.

Heiliger Bonifatius und alle Heiligen, bittet für uns und unsere Kirche - und helft uns, den Glauben, den ihr uns unter dem Einsatz eures Lebens und mit der Bereitschaft zu leiden, gebracht habt, zu bewahren und zu leben!



Wir auch!



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.