Samstag, 6. Oktober 2018

Ein Kalenderspruch, oder das Salz der Erde und die Benediktoption

Christen sind nicht der Balsam der Welt, sondern das Salz der Erde und brennen in den Wunden der Welt

das stand vor Jahren mal im Kalender und ist mir in Erinnerung geblieben.




Im Bild ist das Salz etwas gutes, auch und wenn es in den Wunden brennt, weil das Salz reinigt und desinfiziert.
Mittlerweile empfehlen sogar manche Ärzte zwar nicht die Salzpackung auf die Wunden zu streune, was das Bild auch nicht meint,. sondern offene Wunden mit einer isotonischen Kochsalzlöusng zu reinigen und Salzwassernasensprays, bzw  Nasenduschen sind allüberall zu kaufen, eben wegen der doch eigentlich sanften, aber desinfizierenden, abschwellenden und reinigende Wirkung des salzigen Wassers.
Ganz zu schweigen von den Salzräumen und Salzgrotten die allüberall aus dem Bodern sprießen.

Wir fassen also zusammen in einer Zeit wo die Kirche zwar im Inneren gegen jeden am meckern ist, der  vielleicht ein bisschen merkwürdig aber ansonsten fromm ist, und nach außen meint alles und jedes zu entschuldigen und zudecken zu müssen,also Balsam der Welt zu sein, in so einer Zeit entdeckt die Welt die reinigende, heilende, lindernde Wirkung des scharfen Salzes.

Ein notwendiger Einschub: Mir zumindest ist der Umgang mit den FFI und diverse Schimpfereien auf rosenkranzbetende alte Weiber, die sich als junge Weiber bemüht haben die Kinder, die Gott ihnen hat schenken wollen auch anzunehmen, mir ist all das noch gut in Erinnerung, auch und wenn auf einmal das Rosenkranzgebet, inklusive uralter, frömmelnder, von einem bedrängenden Feind ausgehende  Gebete wie das "Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir ..."und das Michaelsgebet dass von Kampf und Hölle ausgeht, von ganz oben empfohlen, ja geradezu angeordnet werden. Übrigens eine Anordnung der wir gar zu gerne nachkommen, auch und weil wir es eh schon die ganze Zeit gemacht haben.

Salz ist lebensnotwendig und Salzgewinnung schient einherzugehen mit der Seßhaftwerdung des Menschen, aber das Salz muss im rechten Maß in die Suppe auch das weiß jeder der mal Suppe gekocht hat,
Sehr schön zeigt das das Märchen vom Salzprinz, wo die jüngste Königstochter den Salzprinz trifft der ihr zeigt wie schön, ja schön und wichtig und gut das Salz ist, und sie dann dem Vater sagt sie liebe ihn wie das Salz. Der König verstößt sie zornig und der Salzprinz  verwandelt alles Salz im Schloss in Gold, was zu Folge hat, dass die Speisen nicht mehr schmecken, selbst die süßen Kuchen nicht mehr.

Um einen langen Post kurz zu machen, auch Christus trägt uns auf Salz zu sein, und sagt "wenn das Salz schal geworden ist, taugt es nichts mehr, es wird auf den Weg geworfen und von den Leuten zertreten!"
Mir scheint genau das erleben wir gerade. Das Salz will nett sein es will Balsam sein, es will zwar heilen, lindern, reinigen, aber genau das kann es nicht, weil es schal geworden ist, und nun trampeln alle drauf rum!

Genau um die Wiedergewinnung des reinen Salzes scheint es mir bei der Benediktoption zu gehen. Und das hat nichts, wie manche Kritiker meinen, mit der Errichtung von kleine, abgeschotteten Inseln der Seligen zu tun, wobei eine solche Idee, unter den Bedingungen der Zeiten in denen wir leben, eh illusorisch ist, sondern es geht um die Widergewinnung des Eigentlichen und da sind wir wieder bei dem alten Diktum des Kardinal Ratzingers:
Die Kirche wird sich wohl ihrer Güter entledigen müssen um ihr Gut zu bewahren!
und dabei, liebe Mitchristen sind wir auf uns alleine gestellt.
aber nicht ganz alleine, weil "wer glaubt ist nie allein" sagte der heilige Papst Johannes Paul II aber wir müssen umbedingt auch Bibelfest werden, und die Weisungen des Psalmisten beherzigen die da lautet:

Besser sich zu bergen beim Herrn als auf Menschen zu bauen, 
besser sich zu bergen beim Herrn als auf Fürsten zu bauen

und das gilt auch für Kirchenfürsten,

Beten wir!


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