Donnerstag, 11. Oktober 2018

Fundstück: Der Heuchler von München

Ich wollte ja eigentlich gar nichts mehr zu den Ausfällen unseres Erzbischofs schreiben, es kommt ja tagtäglich was daher, wo man sich die Frage stellen muss, "glaubt der eigentlich nocht?".

Na gut, München ist groß und er ist oft nicht da und dann vermissen wir ihn auch nicht wirklich.

Als ich dann aber heute seine Rechtfertigung für seine 50.000 Euro-"Spende" an die Lifeline las, kam ich doch etwas ins Grübeln.
Kommt er doch tatsächlich mit dem bei Sozialisiten und Linken so beliebten "Jesus hätte heute ...."
also das habe ich ja mal anders gelernt:
Wir können da ja mal bei Mt 15, 24-28 anfangen - wo Jesus einer "Ausländerin" das Austreiben eines Dämons bei der Tochter zunächst verweigert, es dann aber doch tut, weil sie glaubt.

Zu Mt. 6, 3 + 4 muss ich jetzt nichts schreiben. Das hat Dr. Kissler in seinem Artikel im Cicero mal wieder fulminant beschrieben - viel besser, als ich es selbst könnte. Er schreibt:

"Marx stellt seine Wohltätigkeiten und was er dafür hält, ins Schaufenster. So nun auch die Zuwendung von 50.000 Euro an den Dresdner Verein „Mission Lifeline“, der sich der Seenotrettung im Mittelmeer verschrieben hat."

Der ganze Artikel ist ein einziger Verriss des offensichtlich vom Sozialismus-Virus befallenen Münchner Erzbischofs. Dr. Kissler schlägt sogar vor: "Wer künftig nicht durch seine Kirchensteuerpflicht zum Mäzen eines neuen Marxismus werden will, dem bleibt nichts anderes übrig, als aus dieser Körperschaft auszutreten und katholisch zu bleiben."

Also soweit werde ich dann doch nicht gehen ... aber andererseits - wenn man nach USA schaut - scheint die Zahlungsverweigerung das einzige Druckmittel zu sein, um die Kirchenführung dazu zu bringen, wieder katholisch zu sein und es vorzuleben.

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