Donnerstag, 18. Oktober 2018

Über das Schweigen

Natürlich leben wir in einer schnelllebigen Zeit, wo gekauft und geguckt werden muss, wo man mal eben die virtuell die Welt retten und noch 50 mails checken muss, und ungemein viel geredet wird, virtuell und real,
Man kann da rummeckern wie man will, aber man kommt aus der Nummer einfach nicht raus.
Man kann eine Menge öffentlicher Diskussionen und ihre Protagonisten , wo man denkt "ach nee, wie soll denn das nur gehen??"  besser verstehen, wenn man sie liest unter dem Hintergrund, dass hier auf merkwürdige, verquere Art das prinzipielle Unbehagen des modernen Menschen an den modernen Zeiten Bahn bricht.
Und in dieser wirren Zeit scheint es verkehrt zu sein, zu schweigen, jeder, auch wir, meint zumindest was die neuesten Entwicklungen angeht, doch auf dem laufenden sein zu müssen...

Nun hat mich ein Bekannter auf diesen Blog hier aufmerksam gemacht und ich will ihn einfach weiter empfehlen, jedesmal wenn ich  draufklicke überfällt mich die Sehnsucht nach Stille und Schweigen und ich denke dass die pure Tatsache, dass es diese Mönche und Nonnen gibt, der Welt ein Stück Stabilität verleiht und die Welt genau das nötig hat.

Es sei an dieser Stelle auch noch mal an das Buch von Kardinal Sarah erinnert, dass an die Kraft die aus dem Schweigen der Kirche zuwächst erinnern will und uns auch daran erinnern will.
Nun sind zwei Jahre seit Erscheinen des Buches vergangen und sagen wir so,, die schwatzende Kirche schwatzt sich gerade um Kopf und Kragen, so scheint es, aber auch und wenn uns alles genommen wird, das Schweigen das bleibt uns immer noch und wer weiß was Gott aus dem Schweigen der Beter, die sich, wie Reinhold Schneider es bereits 1936 dichtete, hierzulande selbst im Dom verstecken müssen, alles wirken kann.

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