Donnerstag, 19. September 2019

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"Dieses wunderschöne Video- ein Fenster auf eine andere Kirche, die von den Mächten der Welt gehaßt wurde."

Mozart am Abend,,,,

Henryk Szeryng und Ingrid Haebler spielen die Mozart- Violin-Sonate Nr.18 in G-Dur, KV 201

  

         

Fundstück

"Die Tagespost" berichtet über die Sorgen, die sich der Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke über die möglichen Folgen eines "synodalen Sonderweges" der DBK macht.
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Unter dem Titel:

"Hanke zum "Synodalen Weg": Einheit der Kirche auf dem Spiel"
beginnt der Beitrag so:-Zitat:

"Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sieht die Gefahr, daß der „Synodale Weg“ die Einheit der Kirche aufs Spiel setzten könnte. „Ich kann nur hoffen, daß dieser Weg uns nicht auseinanderdividiert“, mahnt Hanke im Interview mit der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt (Sonntag). Die Einheit sei ein hohes Gut und es gelte, sie zu wahren. 
Nachdem sich der Streit zwischen den deutschen Bischöfen und dem Vatikan um den geplanten synodalen Reformprozess in den vergangenen Tagen verschärft hatte, fordert der Eichstätter Bischof das „offene Gespräch“ und die Bereitschaft, sich „mit den aus Rom vorgetragenen Bedenken“ sachlich auseinanderzusetzen."
(...)

Quelle: Die Tagespost, 

Sandro Magister: die Amazonas-Synode, der Relativismus und der Antichrist....

Sandro Magister stellt bei Settimo Cielo  einen Zusammenhang her zwischen einem Schreiben von Papst Franziskus "Die globale Bildungallianz neuerfinden" und der Erzählung des Antichrist her.
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"ALLE IN DER SCHULE DES ANTICHRIST. ABER EIN KARDINAL REBELLIERT."

Während die Kontroverse angesichts der Amazonas-Synode tobt, die in Wirklichkeit ihren Höhepunkt in der deutschen Kirche hat, ist die neueste Erfindung von Papst Franziskus fast unbemerkt geblieben.

Sie trägt den Titel „Die globale Bildungsallianz neu erfinden“ und steht „allen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“ offen, die sich „auf weltweiter Ebene“ im Bildungsbereich engagieren, unabhängig von ihrer Religion. Die Ankündigung erfolgte am 12. September und das Gipfeltreffen dazu ist für den 14. Mai 2020 im Vatikan geplant.

Es ist keine Überraschung, daß ein Papst wie Jorge Mario Bergoglio, der der Gesellschaft Jesu angehört, die seit Jahrhunderten die herrschenden Klassen unterrichtet, sich so für die Bildung und Erziehung neuer Generationen interessiert.

Was aber auffällt, ist die völlige Abwesenheit jeglicher christlicher Differenzierung in seinem Bildungsprojekt.

In der Videobotschaft mit der Franziskus diese neue Initiative startete, gibt es nicht die geringste Spur von Gott oder von der Kirche. Die vorherrschende Formel ist der "neue Humanismus" mit den Merkmalen "gemeinsames Zuhause", "universelle Solidarität", "Brüderlichkeit", "Konvergenz",
"Willkommen" ...

Und die Religionen? Auch diese bündeln und neutralisieren sich in einem undeutlichen "Dialog". Um "den durch Diskriminierung verlorenen Boden zurückzugewinnen" bezieht sogar auf das Dokument von Al Azhar, das er zusammen mit dem Groß-Imam unterzeichnete -in dem sogar "der Pluralismus und die Verschiedenartigkeit der Religionen" als von Gott in seiner Weisheit gewollt sind, durch die er die Menschen geschaffen hat.

Das Neue an dieser Initiative von Franziskus ist gerade die Tatsache, daß sie sich zum ersten Mal für einen derart radikal säkularisierten globalen Bildungspakt einsetzt. Denn in Wirklichkeit geht es um "neuen Humanismus" , der ohne Christus nicht das Original ist, aber eine Konstante im Denken des Westens der vergangenen zwei Jahrhunderte. .

Vom Großinquisitor von Fjodor Dostojewski über das Evangelium nach Leo Tolstoi bis zum Antichristen von Wladimir Solowjew und zum "neuen Humanismus" keines Geringeren als Edgar Morin, dem französischen Philosophen, den Franziskus am vergangenen 7. Juni nach einer Konferenz in Rom - genau zum Thema der "Konvergenz" seines Denkens mit der Vision des gegenwärtigen Papstes -in Privataudienz empfangen hat, gibt es viele Formen, in denen sich die einzigartige und unvergleichliche Person Christi in einer allgemeinen Liebe zur Menschheit auflöst.


Amazonas Ratzinger versus Rahner


Stefano Fontana betrachtet für "La Nuova Bussola Quotidiana" die gegensätzlichen theologischen Perspektiven Rahners und Ratzingers im Hinblick auf das Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode und die Mission heidnischer Völker.
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"AMAZONIEN: RATZINGER VERSUS RAHNER"

Die kommende Pan-Amazonas-Synode will eine amazonische Kirche, während sie nicht von einem christlichen Amazonien spricht. Dabei stehen die theologischen Perspektiven von Joseph Ratzinger und von Karl Rahner sich in Konfrontation gegenüber.
Für Ratzinger besteht die Pflicht, alle Völkern in die Schule Jesu zu führen, weil der die Wahrheit in Person ist, für Rahner dagegen offenbart sich Gott auch in den anderen Religionen und ist mit seiner Gnade in ihnen präsent. Aus der Theologie Rahners gehen der religiöse Pluralismus und der religiöse Relativismus hervor, auf den die Instruktion "Dominus Jesus eine Erwiderung gibt.
Das Instrumentum Laboris der Synode spricht kein einziges mal von Evangelisierung sondern nur von Inkulturation, sie spricht kein einziges mal vom Lehren sondern nur vom Zuhören, sie spricht nicht davon, Fragen zu stellen sondern davon, sich selbst in Frage zu stellen, nicht davon abzufragen sondern sich abfragen zu lassen. Mit anderen Worten- die Kirche soll sich "amazonisch" machen- in dem Sinn sich zu reformieren (verlernen, neu lernen, lernen sagt das Dokument) . Das ist exakt die Position Rahners und nicht die Ratzingers.

Im Buch "Glaube, Wahrheit, Toleranz. Das Christentum und die Religionen der Welt" verurteilt Ratzinger den heutigen Imperativ: "verletzt nicht die Religionen, wo sie noch bestehen".
Aber man fragt sich, ob das wirklich wünschenswert ist, da sind z.B: die Azteken, die den Göttern der Erde und der Vegetation Männer und Frauen opferten, denen die Haut abgerissen wurde."
Wir müssen nicht in allen Religionen Gott sehen- das ist seine These-  und daher ist die übermäßige Sicherheit, mit der das Instrumentum Laboris die primitiven Kulturen überhöht, problematisch.
Sogar einige katholische Interpreten stellen die indigene Mentalität naiv als absoluten Träger eines guten Lebens dar und schweigen über die Aspekte von Gewalt, Angst und Unterwerfung, die sie charakterisieren, an die das Beispiel der Azteken.- wenn auch in extremer Form- erinnert.
Giacomo Costa in "Aggiornamenti sociali" von August/September und Massimo Gronchi in "Leben und Denken" vom vergangenen November/ Dezember präsentieren die primitive Welt mit unrealistische Kriterien als Reich der Herzlichkeit und der moralischen Gesundheit, als eine Art Eden, das uns inspirieren kann,.


Phil Lawler : Wer profitiert vom Gerede über ein Schisma?

Phil Lawler kommentiert für "Catholic Culture" das aktuell in der Kirche viel diskutierte drohende Schisma. Hier geht´s zum lesenswerten Original:  klicken

"WER PROFITIERT VON DIESEM GANZEN GEREDE ÜBER EIN SCHISMA?"
"Warum reden wir überhaupt über ein Schisma? Wer hat diese außerordentliche Unterhaltung
begonnen und wessen Interessen dient sie?
Ross Douthat von der New York Times gibt zu, daß er den Begriff "Schisma" vor langem gebraucht hat - als theoretische Möglichkeit - was er jetzt (zu Recht) als weit entfernt betrachtet,.
Aber jetzt spricht Papst Franziskus ganz ruhig über die Möglichkeit eines Schismas und sagt sogar, daß ihn das nicht ängstigt- was- worauf ich hingewiesen habe- in sich selbst beängstigend ist.

Wie sind wir so schnell so weit gekommen? Wie haben wir einen Punkt erreicht, an dem die renommierteste säkulare Zeitung von der Wahrnehmung berichtet, daß die Amerikanischen Katholiken sich von der Universalen Kirche abspalten könnten und der Pontifex das als ernsthafte Möglichkeit ansieht?
Haben die amerikanischen Kritiker des Papstes gedroht, mit Rom zu brechen? Niemals.
Ganz im Gegenteil - die wichtigsten Kritiker dieses Pontifikates bestehen darauf, daß sie- wir - das Möglichste tun, um die Einheit der Universalen Kirche zu bewahren, unsere starken Bindungen mit allen, die dem Katholischen Glauben bewahren und lehren, der uns von den Aposteln überkommen ist, aufrecht zu halten.
Kardinal Raymond Burke, der oft als Führer der rebellischen Fraktion zitiert wird, hat de facto wiederholt und eisern seine Loyalität zum Römischen Pontifex beteuert. Man kann kein Schisma verursachen, indem man die anerkannte Lehre der Kirche verteidigt,.

(Man kann andererseits ein Schisma verursachen, indem man ein Treffen der nationalen Bischöfe abhält und versucht, die Lehre der universalen Kirche zu ändern und die Ermahnungen des Hl. Stuhls ignoriert, dieses spaltende Papier fallen zu lassen-  wie es die Anführer der deutschen Bischöfe jetzt tun.
Aber wenn die New York Times vom Schisma spricht, soll die Drohung eher von "einigen Konservativen - besonders aus den USA kommen" als von den wilden "Progressiven" in Deutschland.)


Mittwoch, 18. September 2019

Neues von Notre Dame

Für domradio.de hat Johannes Schroer  die ehemalige Kölner Dombau-Meisterin Barbara Schock-Werner über den Stand der Wiederaufbaumaßnahmen von Notre Dame de Paris interviewt.
Die ehemalige Dombau-Meisterin, die die deutsche Hilfe für Notre Dame koordiniert, berichtet über die Schwierigkeiten bei den Reinigungsarbeiten.
Hier geht´s zum Original ´mit dem Titel: Von Wiederaufbau kann noch keine Rede sein" :  klicken

Quelle: domradio.de, J. Schroer

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Heute vor 9 Jahren : Apostolische Reise von Papst Benedikt XVI nach Groß-Britannien- zur Seligsprechung von Kardinal Newman - Gebetsvigil im Hyde-Park.

Fundstück

A.C. Wimmer berichtet bei  CNA, daß Kardinal Pells Anwaltsteam beim Obersten Gerichtshof Australiens Berufung gegen seinen Schuldspruch einlegt,
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Unter dem Titel:


"Kardinal Pell legt Berufung gegen Schuldspruch ein"

beginnt der Artikel so - Zitat:
"Kardinal George Pell beantragt eine Berufung vor dem High Court, der höchsten Gerichtsinstanz Australiens.
Das berichten mehrere australische Medien.
Ein Revisionsgericht des Bundestaates Victoria hatte im August mit einer Zwei-zu-Eins-Entscheidung den Antrag auf Revision des Urteils gegen Kardinal Pell wegen sexuellen Missbrauchs abgelehnt. 
Das Anwalts-Team des ehemaligen Finanzchefs des Vatikans, der immer noch im Melbourne Assessment Prison einsitzt, wird nun eine Anhörung vor dem australischen High Court in Canberra beantragen."

Quelle: CNA; A.C.Wimmer

BETEN WIR FÜR DEN KARDINAL ! 

Vittorio Messori äußert sich zum Zustand der Kirche - besorgt aber nicht verzweifelt.


Bruno Volpi hat für "La fede quotidiana" den berühmten katholischen Schriftsteller und Journalisten Vittorio Messori interviewt.
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"Die Kirche gehört nicht Bergoglio -sie ist die Kirche Christi. Sicher bin ich beunruhigt." Das ist ein Satz des berühmten katholischen Schriftsteller, renommierten Journalisten und feinen Intellektuellen Vittorio Messori, Autor eines historischen Interviews mit dem Hl. Johannes Paul II -als einen Papst zu interviewen noch nicht Sache der Zeitungen war. 

"VITTORIO MESSORI: DIE KIRCHE GEHÖRT NICHT BERGOGLIO"

"Messori, in Deutschland weht der Wind in Richtung Schisma. In den USA  sind viele Katholiken ungeduldig. Am 5. Oktober wird in Rom für die Kirche in Schwierigkeiten gebetet.
Sind Sie besorgt? 

"Ich bemerke viele besorgte Katholiken, manche sind sogar verzweifelt. Als Gläubiger erinnere ich mich jedoch daran, daß die Kirche kein Unternehmen, kein multinationales Unternehmen oder ein Staat ist. Kurz gesagt, sie kann nicht scheitern. Natürlich fehlen die Gründe für den Alarm nicht, ich denke da z.B. an die kommende Amazonas-Synode mit ihren Mißverständnissen. Ich weiß nicht, was wir errreichen wollen, wahrscheinlich die Ehe für Priester. Deshalb bin ich besorgt, aber  nicht verzweifelt, denn die Kirche ist nicht von Bergoglio oder den Bischöfen, sondern nur von Christus und er leitet sie mit Weisheit. Die Mächte des Bösen werden nicht gewinnen. "

Denken Sie, daß es eine zugrunde liegende Verwirrung gibt?
"Das ist Tatsache  und traurig, es verwirrt. Aber ich denke, daß der Vater am Ende eingreifen wird. Gott überwindet unsere eingeschränkte Fähigkeit, die Dinge zu sehen ".
"Glauben Sie, daß Papst Franziskus eine Art- wenn auch informativen Konformismus gibt?"
"Der Konformismus, auf den Sie sich beziehen, existiert. Aber er ist auch in der Kirche spürbar. Es ist beunruhigend, dass nur zwei oder drei Kardinäle in den Neunzigern sprechen und protestieren. Viele Bischöfe und sogar Kardinäle, die sich im privaten Gespräch die Haare raufen und die nicht einverstanden sind, haben Angst und sie schweigen, sie schweigen. 
Seit 2000 Jahren wird davon abgeraten, den Papst anzugreifen, aber diese Tendenz ist heute verstärkt zu bemerken und mit Händen zu greifen. Man sagt,.daß dies die Kirche der Barmherzigkeit ist,  mehr den je. Wer herrscht, toleriert keine kritischen Stimmen. Ich habe im Corriere einen höflichen Artikel geschrieben, in dem ich Fragen stellte und Überlegungen anstellte und wurde darauf hin mit  Beleidigungen, insbesondere von bestimmten katholischen Medien, überhäuft.
Eine Art Komitee hat den Corriere aufgefordert, die Zusammenarbeit mit mir zu beenden. 
Dieses Komitee bezieht sich-mit einem modischen Ausdruck-.auf die magische Lilie des Papstes.
 auf die Art und Weise, in der der Papst die magische Lilie darstellt, und mit welcher Kohärenz wird  Und dann wird-in Übereinstimmung damit- behauptet, daß dies sie Kirche der Barmherzigkeit, des offenen und loyalen Dialogs, der Parrhesia ist? .Ich mache mir Sorgen, wie gesagt, aber nicht verzweifelt. Christus lässt seine Kirche nicht allein “.

Bruno Volpi

Quelle: La fede quotidiana, B.Volpi
  

Dienstag, 17. September 2019

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"Joseph Ratzinger-vom Professor zum Bischof"  seltene Bilder.....

Danke Maria!

"Die schönste aller Frauen", die besonders für uns Frauen Fürsprecherin, Hilfe und Beistand ist.
Ganz besonders merkt man das hier in München. Nach dem Festtag "Maria Himmelfahrt", das immer besonders gefeiert wird, mit Kräuterweihe an der Mariensäule und Weihegebeten um Schutz für Stadt und Land. Es wirkt, viele wissen es und deshalb kommen auch viele.
Und danach geht es erst richtig "los":

Mit dem Frauendreißiger!
München ist ja bekannt für seine Spezialitäten, das fängt mit der Weißwurst an und hört mit dem Oktoberfest nicht auf.
Und für die Seele und für den Dank beten wir den Frauendreißiger: Die beiden Münchner Wallfahrtskirchen Maria Thalkirchen und Maria Ramersdorf werden in den 30 Tagen zwischen Maria Himmelfahrt und dem Fest Kreuzerhöhung zum "Hot Spot" der Marienverehrung - und das in einer geschäftigen Großstadt mit mehr als 1 Million Einwohner. 

Der Eingang zur Wallfahrtskirche "Maria Thalkirchen"

Das war natürlich nicht so, als der Frauendreißiger vor mehr als 335 Jahren  begründet wurde.  Da lagen die beiden Wallfahrtskirchen weit vor der Stadt und die Menschen pilgerten zu Fuß dort hin. Die beiden Gnadenbilder hatten seit der Stiftung der Kirchen den Ruf, in Not und Gefahr Kraft und Hilfe zu geben. Und Not und Gefahr gehörte in den früheren Jahrhunderten zum täglich Brot. Man denke nur an den dreißigjährigen Krieg, der für München doch eher glimpflich ausging - durch Gebetsstürme und Wallfahrten und mit Hilfe und Fürsprache Mariens, was der Stadt noch während dieses Krieges die Mariensäule bescherte. Aber wie's halt so ist im Leben, kaum ist eine Gefahr vorbei, steht die nächste vor der Tür.  1683 waren es die Türken vor Wien - und hier auch war göttlicher Beistand vonnöten. Die Münchner versammelten sich in bewährter Manier in den Innenstadt-Kirchen und den Wallfahrtskirchen. Sie beteten um Hilfe und Rettung. Es muss so heftig gewesen, was man da aus Wien und dem Balkan hörte, dass sogar ein Gelübde abgelegt wurde, die 30 Tage zwischen Maria Himmelfahrt und Fest Kreuzerhöhung zum Dank für Rettung  jedes Jahr abzuhalten.

Hl. Roberto Bellarmin

Heute feiert die Kirche den Hl. Roberto Bellarmin. 
Am 23. Februar 2011 hat Papst Benedikt XVI den Heiligen bei der Generalaudienz vorgestellt.
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Hier ein Ausschnitt aus seiner Katechese:

In den Schriften dieses mit Leitungsämtern betrauten Mannes ist – obgleich er seine Empfindungen hinter Zurückhaltung verbirgt – der Primat, den er den Lehren Christi zuschreibt, sehr deutlich spürbar. Der hl. Bellarmin ist somit ein Vorbild für das Gebet, die Seele jeder Tätigkeit: ein Gebet, das auf das Wort des Herrn hört, sich an der Betrachtung seiner Größe erfreut, sich nicht in sich selbst verschließt, sondern sich freudig Gott hingibt. 
Ein Merkmal von Bellarmins Spiritualität ist die lebendige und persönliche Wahrnehmung der grenzenlosen Güte Gottes. Daher fühlte sich unser Heiliger wirklich als geliebter Sohn Gottes, und es war ein Quell großer Freude, sich in innerlicher Ruhe und Einfachheit im Gebet, in der Betrachtung Gottes zu sammeln. 
In seinem Buch De ascensione mentis in Deum – Erhebung des Geistes zu Gott –, das nach dem Muster des Itinerarium des hl. Bonaventura aufgebaut ist, ruft er aus: »O Seele, dein Vorbild ist Gott – die unendliche Schönheit, das Licht ohne Schatten, der Glanz, der Sonne und Mond übertrifft. Erhebe die Augen zu Gott, in dem sich die Urbilder aller Dinge finden und von dem wie aus einem Quell unendlicher Fruchtbarkeit diese schier unendliche Vielfalt der Dinge ausgeht. Daraus schließe: Wer Gott findet, findet alles; wer Gott verliert, verliert alles.« 

                HEILIGER ROBERTO BELLARMIN BITTE FÜR UNS! 

Quelle: La Santa Sed, LEV 

Nicht vergessen:...heute

am 17. September - am Tag des Hl. Robert Bellarmin - beginnt der 40-tätige Gebets-& -Fastenkreuzzug zu dem Kardinal Burke und Bischof Schneider aufgerufen haben.
Deus Lo Vult!

Heiliger Robert Bellarmin bitte für uns ! 

Mein Senf zu dem synodalen Prozess oder alte Hüte werden auch nicht neu

Im Grunde werden, wieder mal, die alten Langeweile-Themen verhackstückt und man könnte die Sache abhaken wie das obligatorische Dinner for one an Sylvester,
Es ist wirklich nichts Neues.
Ich habe mir die Mühe gemacht und ein bisschen in unserem eigenen  Blog gestöbert, und bin da auf einen alten Beitrag von mir von 2012 (das ist nun  7 Jahre her) gestoßen.
Hier reflektierte ich auf eine Rede des damaligen Freiburger Oberhirten, des keinerlei konservativer Anfechtungen verdächtigen Robert Zollitsch, wo er genau das feststellt, worüber sich neulich alle beim emeritierten Papst aufgeregt haben, indem er sagte  "Der Glaube ist keine Selbstverständlichkeit mehr"
Weiter ging es damals, also 2012, um einen großartig angelegten Dialogprozess der deutschen Bischöfe, über die immer gleichen Langeweile-Themen wie Zölibat. Streichung nicht nur des 6. sondern, wenn wir ehrlich sind, auch des 9. und 10 Gebotes unter Negierung des allerersten, bereichert um das allbekannte:  Frauen in die Produktion.
Um das mal mit den  Geboten vom einer anderen Sicht zu beleuchten, 1. sind die, darauf reitet ein Scott Hahn  immer  herum.,  ein Bundesangebot Gottes. Also man muss es nicht annehmen, völlig banal, der Bäcker macht mir das Angebot, wenn ich vorbei komme, Geld dort lasse, dann verkauft er mir Brötchen, wenn ich nicht vorbeikommen will, nicht bezahlen will, ich muss ja keine Brötchen kaufen! So seh ich das mit dem Bundesangebot Gottes auch, ich muss mich da ja nicht drauf einlassen und wenn ich die Gebote dieses Gottes sowieso daneben finde, dann will ich ja sowieso mit so einem Gott keine Gemeinschaft haben, und schon gar keine ewige, denke ich mit zumindest.
Von daher verwundert es mich schon immer, dass da Leute, die die Gebote Gottes unmöglich finden und seine Kirche sowieso, dennoch so gesteigerten Wert drauf legen Gemeinschaft mit diesem Gott zu haben!
Nicht dass es mir absolut unverständlich wäre, dass man damit so seine Schwierigkeiten hat,  Chesterton hat das mal so ausgedrückt, dass die Kirche der Beichtstühle sich von niemandem darüber belehren lassen muss, was Sünde ist, nee mich nervt einfach, um noch ein anderes Bild zu bemühen, dass man irgendwie den Anspruch erhebt, zwar für sich selber nicht den Wegweisern bzw den Anweisungen des Navis Folge zu leisten, wofür es durchaus ja Gründe geben kann, aber dennoch erwartet als vorbildlicher Folgeleister des Navis im nächsten ADAC Heft gelobt zu werden.

Montag, 16. September 2019

Fr. Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes auf gewohnt amüsante Weise über seinen Plan, zu einem Vortrag von Kardinal Burke im Brompton Oratory zu reisen. 
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                                Ein Silbernes Jubiläum?
Morgen, am Diensttag, nehme ich mir frei. Wenn Gott will und der treno* es erlaubt, werde ich den großen und äußerst hervorragenden Raymond Leo Kardinal Burke bei seinem Vortrag vor der Englischen Bruderschaft katholischer Geistlicher im Brompton Oratorium hören.
Das ist ein Mann, der wahrhaft den alten christlichen Titel eines Confessors verdient. Ganz vertraulich und unter uns: Ich stelle ihn mir als Leo XIV. vor.
Da fällt mir ein, daß es am 6. Januar 2020 25 Jahre her ist, daß seine Eminenz zum Bischof geweiht wurde und eine apostolische Laufbahn einschlug, die so der Zeit entsprechend, so notwendig und so ertragreich für das Leben der katholischen Kirche war. (Nebenbei bemerkt: Kardinal Burkes bischöfliche Abstammungslinie enthält Prospero Lambertini, bekannt als Benedikt XIV, und Henry Kardinal Stuart, einstens Herzog von York und auch als Henry IX. bezeichnet, von Rechts wegen König von England, Schottland, Frankreich und Irland.)
Kommt die Zeit, findet sich auch der Mann. Man behalte ihn im Auge!
Eis polla ete, despota! Ad multos Annos, plurimosque annos
- - - - - - - - -
* Nun, nach dem Lexicon Recentis Latinitatis wäre das ‚hamaxostichis‘. Aber ich ziehe das linguistisch und philologisch entspanntere Verfahren vor, den modernen italienischen Ausdruck zu übernehmen. Phantasievolle Prägungen nach dem Griechischen riechen mir doch sehr nach der Bibliotheca. Und ich vermute, daß ein schwieriges fünfsilbiges Wort in jeder realen Sprache sehr schnell abgekürzt oder angepasst würde. Sie können ja mit dem hamaxostichus fahren, wenn Sie wollen – ich nehme lieber den treno. Wenn ich mit dem omnibus (dem pasi?) rechtzeitig zum Bahnhof komme ...


Quelle: liturgicalnotes, F<r. J. Hunwicke


Fundstück

Peter Winnemöller hat in seinem Montagskick bei kath.net für Kardinal Marx nach dem Brief der Bischofskongregation zum "Synodalen Weg" einen Vorschlag für den erzbischof von München und Freising. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:
"In der Politik müsste Marx jetzt seinen Hut nehmen!"
beginnt der Montagskick so- Zitat:

"Skandalös ist es, dass die reichsten Bistümer der Welt offensichtlich keine Kirchenrechtler haben, die ihnen erklären, dass ihr „synodaler Weg“ so nicht machbar ist.  
Trotz aus Deutschland gegen die berechtigte Einwände aus Rom.
Endlich regt sich Widerstand. Es brodelt schon viel zu lange unter der Decke. Kritiker des geplanten „synodalen Weges“ dringen in den Medien kaum durch. Es wirkt so, als sei man sich einig und die drohenden Reformen würden von allen gewünscht. Das Gegenteil ist der Fall. 
Viele Katholiken lehnen den umstrittenen „synodalen Weg“ entschieden ab. Einig ist man sich zwischen DBK und „ZdK“. Das Ding soll durchgezogen werden. Kritik aus Rom nennen es die Medien, doch Rom kritisiert nicht, es gibt ernste Einwände."

Quelle: kath.net, P.Winnemöller

Sandro Magister: HongKong, Rom & Peking

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die Folgen die das China-Vatican-Abkommen auf das Leben der chinesischen Katholiken hat und veröffentlicht den Redetext von Fr. Bernardo Cervellera zum Thema. Hier geht´s zum Original: klicken

"ZU HONGKONG SCHWEIGT DER PAPST: IM GEHROSM GEGENÜBER PEKING"

"Schweigen zu allem, was die Autoritäten in Peking irritieren könnte, ist sicherlich einer der vielen Preise, die der Hl. Stuhl bereit ist für das fragile Abkommen zu den Bischofsernennungen zu bezahlen, das am 22. September 2018 mit China besiegelt wurde.

Es ist ein Schweigen, dem sich zuerst Papst Franziskus unterwirft, der normalerweise über alles und jedes äußerst gesprächig ist, der aber bei den Protesten, die seit drei Monaten in Hongkong toben, kein einziges Wort gesagt hat

Und doch haben die Proteste von Anfang an die Christen und vor allem die Katholiken erfasst, die nur 8 Prozent der Stadtbevölkerung ausmachen, aber sehr aktiv und einflussreich sind, angefangen bei ihren höchsten Autoritäten

" Wie viel Kirche ist in HongKong auf der Straße"  

Im Juni leitete der Weihbischof von Hongkong, Joseph Ha Chishing, ein Franziskanermönch, die ersten Mahnwachen (siehe Foto) vor dem Gebäude des Legislativrates. Und der erste große Aufruf zur Rücknahme des Auslieferungsgesetzes an China - die Zündung des Protests - wurde mit der Unterschrift von Kardinal John Tong Hon eingeleitet, dem ehemaligem Bischof von Hongkong und derzeitigen  Apostolischem Administrator der Diözese, in Erwartung der Ernennung seines Nachfolgers durch Rom. 

In der Diözese Hongkong muss sich Rom nicht den Ketten unterwerfen, die auf dem chinesischen Festland die Auswahl jedes neuen Bischofs der Tyrannei der Pekinger Behörden unterstellen. Die Verzögerung bei der Ernennung ist aber auch ein Beweis für die Angst des Heiligen Stuhls, seinen 
chinesischen Gegenpart zu irritieren.

Das Ergebnis ist, daß sich die Katholiken von Hongkong - Bischöfe, Priester, Nonnen, Gläubige - sich im Protest alleine wiederfinden, ohne Unterstützung seitens Roms.

Marco Tosatti zum Synodalen Weg und zu den Muskelspielen der DBK

Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana die vereinten Bemühungen von DBK und ZdK eine neue Kirche nach ihrem Bild zu kreieren.
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"DIE WAHRE GEFAHR FÜR EIN SCHISMA KOMMT AUS DEUTSCHLAND"

Ein Wettlauf gegen die Zeit im Vatican um zu verhindern, daß die Synode der Deutschen Kirche- zeitgleich mit der Amazonas-Synode- sich in ein Konzil verwandelt, das sie in eine nationale Kirche umwandelt. In der nächsten Woche wird der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx in Rom den Präfekten der Bischofskongregation, Marc Ouellet , treffen, aber es gibt begründete Befürchtungen, daß Marx sich nicht überzeugen läßt, den Prozess zu stoppen, der darauf abzielt die Katholische Doktrin zum priesterlichen Zölibat, zur Homosexualität und Weihe von Frauen zum Priestertum  zu ändern. .

Nächste Woche wird Kardinal Reinhard Marx, Präsident der Deutschen Bischofskonferenz, und einer der "starken Männer" dieses Pontifikats in Rom mit Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, zusammentreffen. Es wird der Versuch sein, das zu entschärfen, was jetzt als "der deutsche Fall" erscheint: ein offensichtlicher Versuch der Mehrheit - aber nicht der Gesamtheit - der deutschen Bischofskonferenz, Entscheidungen in sensiblen Fragen zuerst und wahrscheinlich gegen die Bestimmungen der Weltkirche zu treffen.

Zu diesem Zweck wurde in den letzten Monaten beschlossen, einen "synodalen Weg" zu eröffnen, der seltsamerweise mit der Amazonas-Synode zusammenfällt und sich mit ähnlichen Themen wie der deutschen befassen sollte. Jeder weiß, daß die Synode von Rom ihre Zweige im Wald von Südamerika hat, aber ihre Wurzeln sind fest in germanischen Boden eingepflanzt; und es ist vielleicht nicht tollkühn zu glauben, daß wir vor einem Muskelspiel seitens einer Kirche stehen, die sich  was die Gläubigen angeht im freien Fall befindet-(die Austritte 2014 überstiegen die 200.000) aber reich an Geld ist und die deshalb bei einem Hl.Stuhl -der sich einem dauerhaften Defizit gegenüber sieht- das sich nach 
besonders seit den amerikanischen Ernennungen noch vergrößert hat, eine dicke Lippe riskieren kann. 

Es ist kein Zufall, daß der Erzbischof von Köln, Rainer Kardinal Woelki, am Ende seiner kürzlichen Reise in die USA sagte: "Überall habe ich Bedenken hinsichtlich der aktuellen Entwicklungen in Deutschland gefunden. Bei vielen Treffen war die Sorge zu spüren, daß der "synodalen Weg" uns auf einem separaten Weg ("Sonderweg") nach Deutschland führen würde und daß auch wir im schlimmsten Fall die Gemeinschaft mit der Weltkirche gefährden und zur "deutschen National-Kirche" werden könnten". Woelki hat deutlich von der Gefahr eines "Schismas" gesprochen.
"Niemand kann das wollen, und deshalb sollten wir diese Warnung ernst nehmen."


Sonntag, 15. September 2019

Das muß auch noch sein.....

Alfred Brendel spielt das Mozart-Klavier-Konzert Nr.27 in B-Dur, KV 595. Begleitet wird er von der Academy of St. Martin in the Fields unter der Leitung von Neville Marriner.

            



Marco Tosatti stellt einen Vergleich an.....

Marco Tosatti vergleicht bei Stilum Curiae zwei sehr ähnliche Texte über die Zukunft der Menschheit und des Planeten- von denen einer vom amtierenden Pontifex stammt.
Hier geht´s zum Original: klicken

"ZWEI TEXTE. EINZIGARTIGE ÜBEREINSTIMMUNGEN. EINER IST VOM PONTIFEX, DER ANDERE ..."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, wir erlauben uns eine kleine Gegenüberstellung von zwei Texten, einer ist ziemlich alt, vom 15. August  2007,  und der andere sehr neu. Der Jüngste ist die Botschaft, die der regierende Papst vor einigen Tagen veröffentlicht hat, um auf das Weltereignis von Mai 2020 hinzuweisen.
Lesen Sie sie sorgfältig durch. Der andere Text ist von ... aber das werden wir am Ende sagen. Gute Lektüre.

"Carissimi,
in der Enzyklika Laudato si ' habe ich alle eingeladen, zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Zuhause zu schützen und uns gemeinsam den Herausforderungen zu stellen, dienen wir  uns gegenüber sehen. Ein paar Jahre später wiederhole ich die Einladung, über die Art und Weise zu sprechen, wie wir die Zukunft des Planeten aufbauen, und über die Notwendigkeit, alle Talente zu investieren, weil jede Veränderung eine Bildungsreise erfordert, um eine neue universelle Solidarität und ein neues Ziel zu erreichen, eine freundlichste Gesellschaft.
Zu diesem Zweck möchte ich ein Weltereignis am 14. Mai 2020 fördern, dessen Thema "Rekonstruktion des globalen Bildungspakts" ist: ein Treffen zur Wiederbelebung des Engagements für und mit den jüngeren Generationen, bei dem die Leidenschaft für eine offenere und inklusive Bildung erneuert wird und die Fähigkeit zuzuhören, und zum konstruktiven Dialog und gegenseitigen Verständnis.
Nie zuvor bestand eine solche Notwendigkeit, die  Anstrengungen in einem breiten Bildungsbündnis zu bündeln, um erwachsene Menschen zu formen, die in der Lage sind, Fragmentierung und Opposition zu überwinden und das Beziehungsgefüge für eine brüderlichere Menschlichkeit wieder aufzubauen.
Die heutige Welt befindet sich in ständigem Wandel und wird von vielen Krisen heimgesucht. Wir erleben einen epochalen Wandel: eine Metamorphose nicht nur kultureller, sondern auch anthropologischer Natur, die neue Sprachen hervorbringt und die von der Geschichte gelieferten Paradigmen ohne Unterscheidung verwirft. Bildung kollidiert mit der sogenannten Beschleunigung, die das Dasein im Strudel der technologischen und digitalen Geschwindigkeit einschließt und die Bezugspunkte ständig verändert. In diesem Zusammenhang verliert die Identität selbst an Konsistenz und die psychologische Struktur löst sich auf, wenn sie einer ständigen Veränderung gegenübersteht, die "der natürlichen Langsamkeit der biologischen Evolution entgegensteht" (Enz. Laudato si ', 18).


Der synodale Weg....ein Fundstück

Felizitas Küble spricht in "Christliches Forum"  Klartext über den von der DBK geplanten "Synodalen Weg", den Kardinal Marx-auch nach den Ermahnungen aus Rom verbissen verteidigt.
Aus Regensburg erfahren wir, daß die DBK mit Rückendeckung (oder unter Druck) des ZdK einen den Vorgaben des Vatican entsprechenden  Alternativentwurf mit 21:3 Stimmen ablehnte...hier standen sie und konnten nicht anders.... oder so ähnlich (einmal im bischöflichen Leben Luther sein)
Außerdem erfährt der staunende Leser, daß das ZdK bei dem geplanten Weg ins Schisma- paritätisch beteiligt werden soll. In der Entscheidung gleichberechtigt mit den Bischöfen.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

Vatikan weist synodalen Sonderweg von DBK und ZdK energisch in die Schranken

beginnt der Artikel so- Zitat
"Bekanntlich hat die DBK (Deutsche Bischofskonferenz) unter Leitung von Kardinal Reinhard Marx unlängst mehrheitlich beschlossen, gemeinsam mit dem ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken) einen zweijährigen „´Synodalen Prozess“ in Gang zu setzen, an dessen Ende eine Versammlung stehen soll, die verbindliche Beschlüsse zu fassen gedenkt.
Damit wäre diese Synode aber in Wirklichkeit ein Partikular-Konzil, das wiederum päpstlicher Zustimmung bedarf – und zwar nicht erst im nachhinein, sondern schon vorweg für seine Einberufung als solche.
Wohl um dieses „Handikap“ zu verschleiern, wurde der sanftere Ausdruck „Synode“ gewählt, die aber – wegen der angestrebten Verbindlichkeit ihrer Beschlüsse – sehr wohl einem (Partikular-)Konzil gleichkäme."  
(....)
Quelle: Christliches Forum, F. Küble

Fr. Hunwicke spricht

bzw. sprach gestern bei liturgicalnotes sehr gebildet und sehr ironisch über das Leopardenfell, daß die Casel schmückte. die Papst Franziskus in Afrika getragen hat- und mögliche Folgen für eine neue Namensgebung für den Pontifex.
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"PAPST PARDOCTONUS*  DER ERSTE "
"Ich kann keinen Grund sehen, PF anzugreifen, weil er vor kurzem eine Casel trug, die mit falschem Leopardenfell geschmückt war.
Ich denke immer das Beste von den Menschen: deshalb denke ich, daß das Leopardenfell ruhmreich authentisch ist.. Wen kümmert es, ob es viel Geld kostete (als ob Großwildjagd heutzutage ein so teures Hobby wäre) ? Er ist es wert.

In der klassischen Kunst wird Herkules im allgemeinen dargestellt, wie er das Fell des Nemeischen Löwen trägt- den er ruhmreich tötete.
Apollo wird manchmal "sauroktonos" genannt, weil der den Python tötete. (Auf einer römischen Kopie eines Originals von Praxiteles in der Petworth Galerie, wird ein verweiblichter Apollo dargestellt, der mit gelangweiltem Interesse eine ziemlich kleine Eidechse, die einen Baum hinauf läuft, beobachtet. Ich betrachte das als eine schönes Stück hellenistischen Humors. Wenn ich die Wahl zwischen Pheidias und Praxiteles hätte, ziehe ich jeden Tag in der Woche Praxiteles vor)

Also bin ich auch gewillt zu glauben, daß unser Hl. Vater tatsächlich in einer heroischen Monomachie einen mächtigen Leoparden besiegt hat. Motu Proprio -wie man sagt. Der erste wirklich kämpferische Pontifex seit dem lieben Julius II, dem della Rovere-Papst.
Ich werde an PF jetzt als Pardoctonos denken. Sehen Sie- viele sind der Meinung, daß der Name "Franziskus"  unwürdige Untertöne eines blassen  und kitschigen Tierfreunds hat.
Das müssen wir ändern.
Also im Te igitur ...von jetzt an- "una cum famulo tuo papa nostro Pardoctono...."
Los Väter, Sie wissen daß das Sinn macht.

Auf einem anderen Planeten hätte man von PF vielleicht als "Hpap Hangkrapunt" sprechen können.
In einem viktorianischen englischen Vers -wäre Pardoctonus wahrscheinlich "Jorge, der Leopardenschlächter" gewesen. Der Autor von "Tristan und Iseult"  könnte uns ein lebhaftes Vers-Epos über den Souveränen Pontifex hinterlassen haben, wie er geschickt das Skelett präpariert. Vielleicht könnte jemand, der gebildeter ist als ich, eine Persiflage von Beowulf anbieten?

Alles was wir jetzt brauchen, ist ein zweiter Callimachus oder ein zweiter Ovid, der uns im Stil der Hoch-Epik Kunde von diesem Sieg gibt. Oder vielleicht ein anderer Catullus (ich denke da an den Fall des Minotaurus von 64) Aber halt! .... warum habe ich den armen Maro vergessen?
Arma papamque cano, pardum qui perdit ultra....

Herbei Ihr Hexameter-Verse*  "quot estis omnes undique, quotquot estis omnes...."
Io triumphe!

*Lassen Sie uns keine pedantischen Witze über falsche Mengen machen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

* Leopardentöter


Samstag, 14. September 2019

Stanislaw Grygiel spricht über das JP II Institut

La Nuova Bussola Quotidiana hat umfangreiche Auszüge aus einem lesenswerten Interview veröffentlicht, das Stanislaw Grygiel, einer der aus dem Johannes-Paul II-Institut entlassenen Professoren, der polnischen Zeitung Theologia Polityczna  gegeben hat.
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"DAS JP II INSTITUT WIRD VON THEOLOGEN OHNE GLAUBEN UND OHNE HOFFNUNG ANGEGRIFFEN" 

Das Johannes-Paul-II.-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst ."Ein neues Wort im Namen sagt alles:Wissenschaften. Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie" "Christus predigte keine soziologischen Meinungen, sondern das Wort des lebendigen Gottes". Aus einem Interview von Stanislaw Grygiel mit Theologia Polityczna.

Nach dem von Monsignore Vincenzo Paglia orchestrierten Coup, der zur Verabschiedung der neuen Statuten und zur Entlassung der unerwünschten Lehrer des heutigen "Päpstlichen Theologischen Instituts Johannes Paul II für Ehe- und Familienwissenschaften" führte ( Hanna Nowak hat den Philosophen Stanislaw Grygiel, einen persönlichen Freund von Papst Wojtyła und einen der entlassenen Lehrer des Instituts interviewt, an dessen Gründung er selbst teilgenommen hatte.)
Wir geben umfangreiche Auszüge aus dem Interview mit Grygiel wieder, das am 18. August von der polnischen Zeitung Theologia Polityczna veröffentlicht und von Polonia Christiana vollständig ins Englische übersetzt wurde.

"In den letzten Tagen hat sich am Johannes-Paul-II-Institut für Ehe- und Familienforschung, das Sie vor 40 Jahren gemeinsam mit Karol Wojtyła gegründet haben, einiges getan. Was werden Sie gegen Ihre Entlassung tun? War es möglich, eine solche Situation vorherzusehen?"

"Das Johannes-Paul-II-Institut für Studien zu Ehe und Familie hat sich nicht verändert. Das Institut wurde vor genau zwei Jahren von Papst Franziskus einfach aufgelöst. Im gleichen Motu Proprio (Summa Familiae Cura, 8. September 2017) löste der Papst das Werk des hl. Johannes Paul II mit einem Satz auf und schuf im nächsten ein eigenes Institut, das noch den Namen seines heiligen Vorgängers trägt.
Das neue Institut heißt Päpstliches Johannes Paul II. Theologisches Institut für Ehe- und Familienwissenschaften. Ein neues Wort im Namen sagt alles: Wissenschaften.
Welche Wissenschaften? Es gibt keine Wissenschaft von Ehe und Familie. Was bedeutet dieser Name? Nur die Tatsache, daß Soziologie, Psychologie und verwandte Wissenschaften entscheiden, wie und was man über Ehe und Familie im Neugeborenen-Institut denken sollte.
Irgendwann habe ich darum gebeten den Namen des Hl. Johannes Paul II aus dem Namen des Instituts zu streichen, da er, wie gesagt, nicht als Feigenblatt verwendet werden sollte ... Moraltheologie und auch die adäquate Anthropologie von Wojtyła wurden vom Institut aufgegeben: Bedeutet dies, daß die Ethik der verheirateten Menschen durch Meinungsumfragen bestimmt wird? Ermächtigt uns die Tatsache, daß viele Menschen stehlen, Ehebruch begehen, lügen usw., die Zehn Gebote aufzulösen? [...]
Christus hat keine soziologischen Meinungen gepredigt, sondern das Wort des lebendigen Gottes.


Roberto De Mattei ergreift das Wort

und spricht bei Rorate Caeli über die immer offenbarer werdenden Probleme der geplanten Amazonas-Synode und die konkreter werdende Gefahr eines Schismas in der Kirche.
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"DE MATTEI: EINE SCHISMATISCHE AMAZONAS-SYNODE?"

"Am 6. und 7. September haben die CELAM* und die REPAM** in Bogotá, der Hauptstadt Columbiens, ein Treffen veranstaltet, um über die kommende Bischofssynode zu diskutieren, die vom 6. bis 27. Oktober im Vatican zum Thema "Amazonas: neue Wege für die Kirche und ganzheitliche lkologie" stattfindet. 

Im Schluss-Kommuniqué des Treffens bekräftigen der Präsident von CELAM, Monsignore Miguel Cabrejos, und der Präsident von REPAM, Kardinal Cláudio Hummes, außer ihrer "Freude über die Einberufung der Synode durch Papst Franziskus" die "Hoffnung auf Fortsetzung", eine Kirche mit einem einheimischen, amazonischen Gesicht zu fördern und den Umsetzungsprozess fortzusetzen. “Am Rande des Bogotá-Treffens erklärte der neu gewählte Kardinal Michael Czerny, Spezialsekretär der Amazonas-Synode: "Amazonas ist das erste Wort im Titel dieser Synode. Man könnte sagen, daß der Amazonas mit seinen Menschen, seiner Realität, seinem Territorium und seinen Einwohnern Gegenstand der Synode ist. Man könnte sagen, er ist ihr Fokus ist. Daher geht es in erster Linie um die Menschen, die Menschen und insbesondere die Ureinwohner."

Wie immer bei diesen Treffen zählen jedoch nicht die offiziellen Erklärungen, sondern was zählt, sind die privaten Treffen zwischen den Schlüsselpersonen und die Dokumente, die zwischen ihnen zirkulieren, um die Strategien, mit denen ihre Ziele erreicht werden, besser zu organisieren. 
Eines dieser Dokumente mit dem Titel „Hacia el Sínodo Panamazónico: Desafíos y aportes des América Latina y el Caribe“ ist das Ergebnis eines früheren Treffens, das im April dieses Jahres ebenfalls in Bogota auf Initiative der Amerindia- and Repam-Organisationen stattfand.

Am 3. September veröffentlichte LifeSiteNews den Text „Radikale Theologen drängen auf den Sturz der katholischen Doktrin bei der Amazonas-Synode“ , aus dem hervorgeht, daß bei dem Treffen in Bogotá vier Personen eng mit Papst Franziskus an der Vorbereitung der Synode beteiligt waren: 
Pater Paolo Suess (enger Mitarbeiter von Bischof Erwin Kräutler, Mitglied des Präsynodenrates); Mauricio López (Sekretär von REPAM und Mitglied des Rates); der indigene Berater, Pater Justino Sarmento Rezende, und Peter Hughes (ebenfalls Berater). Diese vier Personen sind angeblich die Hauptautoren des Instrumentum Laboris, mit dem die Synodenväter im Oktober arbeiten werden.

Fundstück

Peter Winnemöller trifft es in seinem blog katholon.de auf den Punkt- die ersten Reaktionen auf die Bedenken bzgl des "synodalen Weges " aus Rom -lassen es befürchten: die nächste Kirchenspaltung wird wieder von Deutschland ausgehen.
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Unter dem Titel:
                      "BEDENKEN AUS ROM" 
beginnt sein Beitrag mit einer lateinischen Inschrift- Zitat

CATHOLICUS NON EST QUI A ROMANA ECCLESIA IN FIDEI DOCTRINA DISCORDAT

Es ärgert alle, die an diesen „synodalen Weg“ glauben.
Der Papst hat inhaltliche, systematische und rechtliche Bauchschmerzen.
Die Bischofskongregation runzelt die Stirn, der Rat für die Auslegung der Gesetzestexte meldet sich zu Wort.
(...)

Quelle: P. Winnemöller, katholon.de

Freitag, 13. September 2019

Seltsame Sichtweisen der Kirche

Verfolgt man die öffentlichen Wahrnehmung und redet ab und an mal mit sogenannten normalen Leuten über die Kirche, so ist eins klar "deine Kirche ist ja wohl das allerletzte"
Da sind sich selbst die einig, die sich sonst nicht einig sind.
Nebenbei-das hatten wir alles schon mal-, nämlich damals in Jerusalem als einem gewissen Jesus aus Nazareth, der von sich selber behauptete, der Christus zu sein, bzw es von sich behaupten ließ, wer weiß das schon so genau? also als diesem Menschen der Prozess gemacht wurde, da waren sich alle einig, die sich sonst hochgradig uneinig waren, die Römer, der nichtjüdische jüdischen König Herodes, die Sadduzäer, die Pharisäer und alle anderen, von ein paar Heulsusen, und zwei, drei alten, fast senilen Pharisäern und diesem dummen Jungspund von Jünger, dem Johannes,
mal abgesehen.

Fundstück

In "Die Tagespost" kritisiert Kardinal Paul Josef Cordes die Bewegung Maria 2.0 massiv.
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Unter dem Titel

"Cordes kritisiert „Maria 2.0“: „Freches Lügenmanöver

beginnt der Artikel so:
"Kardinal Paul Josef Cordes übt scharfe Kritik an der Bewegung „Maria 2.0“. „Das Erbe Judith Butlers, der Prophetin des modernen Feminismus, in den Namen der Gottesmutter Maria hineinzudeuten, ist ein freches Lügenmanöver“, sagte er in einem Interview mit der „Tagespost“. Darin betonte er die Relevanz von Vorbildern für das eigene Glaubensleben."
(....)

Quelle: Die Tagespost

Fr. Hunwicke spricht

heute bei liturgicalnotes. über einige Bemerkungen des amtierenden Pontifex über die "Altkatholiken" -wenn der damit vielleicht auch andere Zeitgenossen meinte, als die Gruppe, die nach dem I. Vaticanischen Konzil in Erscheinung trat.
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"ER  HAT RECHT!"
"PF hat kürzlich einige interessante Bemerkungen gemacht.

Er räumt ein, dass diejenigen, die ihn offen kritisieren, denen vorzuziehen sind, die sich auch in der Kurie verdeckt über ihn beschweren. Es ist ein Fortschritt für sein Verständnis, daß er weiß, wie weit verbreitet die Kritik derer ist, die sie murmeln, während sie ihren Kopf unter der Brüstung halten.

Seine Äußerungen zu den "Altkatholiken" sind historisch gesehen ein bisschen verfremdet; Diese bestimmte Sekte existierte vor Vatikan I. Aber seine Beobachtung, daß ihre schismatische Mentalität zu Heterodoxie und Heteropraxie führte ... "Jetzt ordinieren sie sogar Frauen!" ... ist gut gemacht.

Es ist für nichts eine Lösung, die Einheit der einen Kirche so zu belassen, daß sie nicht berührt wird. Der einzige "Widerstand", der irgendetwas wert ist, ist der Widerstand derjenigen, die der Wahrheit, die uns gegeben wurde, treu sind, während sie in voller Gemeinschaft mit der Kirche von S. Peter bleiben.

Übrigens finde ich es ermutigend, daß der Tonfall von PF impliziert, daß er die „Ordination“ von Frauen zu priesterlichen Diensten für übermäßig schwach hält.

Aber ich möchte hinzufügen, daß der erste große Unterschied zu den Disziplinen der lateinischen Kirche, den die "Altkatholiken" nach dem Vatikan I. machten, darin bestand, daß sie den obligatorischen Zölibat abschafften.

Das ... ich denke Sie werden mir zustimmen ... ist es wert, darüber nachzudenken."

Quelle : liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke. 






 

Nachrichten aus Rom zum "Synodalen Weg"

Ed Condon berichtet für CNA, daß Kardinal Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation Kardinal Marx in einem Brief mitgeteilt hat, daß die Pläne der DBK für einen "verbindlichen" synodalen Weg "ekklesiologisch ungültig" sind.
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Und A.C. Wimmer hat für CNA unter dem Titel "(K)ein deutscher Sonderweg? Zum "Synodalen Weg" und dem Brief des Papstes" einen Leitartikel zu diesem Thema veröffentlicht:  klicken

Unter dem Titel:

"Vatikan: Schwere Bedenken gegen Pläne eines "Synodalen Wegs"


beginnt der Condon-Artikel so- Zitat:

"In einem Brief, der vergangene Woche an die deutschen Bischöfe geschickt wurde, hat der Vatikan die Pläne für einen verbindlichen "Synodalen Weg" in Deutschland als "ekklesiologisch ungültig" bezeichnet.

Die Pläne für einen "verbindlichen Synodalen Weg" wurden im März dieses Jahres von Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, erstmals angekündigt. Im Juli hatte Marx erklärt, die Kirche stehe vor einem "epochalen Wandel".
(....)
Quelle: CNA; E.Condon

Das Pell-Urteil- ein Justiz-Skandal....George Weigel legt noch einmal nach.

George Weigel macht sich bei "First Things" noch einmal für Kardinal Pell und gegen seine ungerechte Verurteilung durch australische Gerichte stark, faßt das bisherige Geschehen noch einmal kurz und prägnant zusammen und fordert praktische jeden auf, sich ihm anzuschließen.
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"DIE AUSTRALISCHE JUSTIZ AUF DER ANKLAGEBANK"
Betrachten wir noch einmal die Ereignisse, die manchen bekannt sind, anderen offensichtlich nicht:

März 2013 : Bevor es irgendeinen glaubhaften Vorwurf wegen Fehlverhaltens gegen Kardibnal George Pell gab, startete die Polizei im australischen Bundesstaat Victoria die "Operation Tethering" - die sich gegen den früheren Erzbischof von Melbourne (zu der Zeit Präfekt des vaticanischen Wirtschaftssekretariates) richtete. "Tethering" schließt Die Hilfe von Zeitungen ein, die nach Informationen über zuvor nicht gemeldete, unangenehme Ereignisse in der Kathedrale von Melbourne in der Vergangenheit suchen.

Anfang 2017:  Die Staatsanwaltschaft in Melbourne gibt zweimal einen Auftrag an diejenigen zurück, die an der Operation Tethering teilgenommen haben, und kritisiert, dass der Auftrag der Victoria Police für eine Strafverfolgung ungeeignet sei.

Juni 2017: Wegen „historischen sexuellen Missbrauchs“ vor 20 Jahren wird vom leitenden Staatsanwalt Anklage erhoben  und Pell nach Hause beordert. Der Kardinal bestreitet vehement jegliches Fehlverhalten und kehrt trotz seiner diplomatischen Immunität des Vatikans sofort nach Australien zurück, um seine Ehre und die der Kirche zu verteidigen.

Mai 2018:  Bei der Anhörung weist ein Richter mehrere Anklagepunkte gegen Pell zurück, läßt aber andere vor Gericht zu und erklärt, dass sie ungeachtet ihrer Plausibilität öffentlich vor einem Strafgericht angehört werden sollten. In der Öffentlichkeit und in weiten Teilen der australischen Medien herrscht weiterhin eine bösartige Lynchmob-Atmosphäre gegen Kardinal Pell.

September 2018: Während des Prozesses legt die Staatsanwaltschaft keine Beweise dafür vor, daß die angeblichen Verbrechen jemals begangen wurden. Die Anklage ist die Geschichte erzählt vom Beschwerdeführers, der nur auf Videoband erscheint. Zahlreiche Zeugen der Verteidigung bezeugen, dass der angebliche Übergriff unmittelbar nach der Sonntagsmesse in einem gesicherten Bereich einer belebten Kathedrale nicht vorgekommen sein konnten, wobei der damalige Erzbischof Pell innerhalb des angegebenen Zeitraums ununterbrochen von Geistlichen umgeben war. Nach mehrtägigen Beratungen teilt der Prozessrichter der Jury mit, dass er ein 11: 1-Urteil akzeptieren würde, falls ein Geschworener die Einstimmigkeit blockiert. Die Jury fällte daraufhin ein Urteil - einen 10: 2 Freispruch, der Sprecher der Geschworenen weinte, als er bekannt gab, daß die Jury sich nicht einigen konnte, auch andere Geschworenen hätten geweint- wie berichtet wurde. 


Donnerstag, 12. September 2019

Vor 13 Jahren....

A.C. Wimmer kommentiert heute -nach genau 13 Jahren- für CNA die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI vom 12. September 2006.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel :

13 Jahre danach: Die Lektion der "Regensburger Rede" für die Kirche, Medien, Politik


beginnt A.C. Wimmer seinen Text so- Zitat:

"Heute sind es genau 13 Jahre: Im Festsaal der Universität Regensburg, an welcher der junge Joseph Ratzinger als Professor gelehrt hatte, hielt Papst Benedikt XVI. am 12. September 2006 eine folgenreiche Vorlesung. Ihr Titel war  "Glaube, Vernunft und Universität. Erinnerungen und Reflexionen".
(...)

Quelle: CNA, A.C. Wimmer

"Deus lo vult" Kardinal Burke und Bischof Schneider rufen zum Gebets-Kreuzzug auf

Edward Pentin hat im National Catholic Register das Schreiben veröffentlicht, in dem Kardinal Burke und Bischof Schneider die gläubigen Katholiken zu einem Gebets- und Fastenkreuzzug wegen der theologischen Irrtümer und Häresien im Instrumentum Laboris für die Amzonas-Synode aufrufen. Hier geht´s zum Original:   klicken

"KARDINAL BURKE UND BISCHOF SCHNEIDER KÜNDIGEN EINEN KREUZZUG DES GEBETES UND FASTENS AN"
Sie zitieren "ernste theologische Irrtümer und Häresien" des Arbeitspapieres für die Amazonas-Synode und rufen die Gläubigen auf, 40 Tage lang zu beten und zu fasten, damit diese Fehler nicht approbiert werden.

Edward Pentin:

Kardinal Raymond Burke und Bischof Athanasius Schneider haben eine 8-Seiten lange Erklärung veröffentlicht, in der sie vor sechs "ernsten Irrtümern und Häresien"warnen, die- wie sie sagen im Arbeitsdokument für die Amazonas-Synode enthalten sind und bitten um Gebet und Fasten, damit diese nicht approbiert werden.
Kardinal Burke, Patron des Souveränen Malteser Ordens, und Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana/ Kazachstan, haben auch einen Appell veröffentlicht, daß Papst Franziskus "seine Brüder durch eine unzweideutige Ablehnung der Fehler im Arbeitsdokument stärken möge".

Sie schlagen Klerus und Laien vor, für diese Intention während einer Periode von 40 Tage mindestens einmal täglich ein Gesätz des Hl. Rosenkranzes zu beten und einmal die Woche zu fasten- vom 17. September bis zum 26. Oktober.
Das "Instrumentum laboris" genannte Arbeitsdokument soll die Diskussion während der kommenden 27. Bischofs- Synode vom 6. Oktober begleiten, deren Thema "Amazonien. Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie" ist.
Aber seit der Text im Juni veröffentlicht wurde, hat es einige scharfe Kritiken daran gegeben, am bemerkenswertesten die von Kardinal Walter Brandmüller, dem emeritieren Präsidenten des Päpstlichen Komitées für Geschichtswissenschaft und Kardinal Gerhard Müller, em. Präfekt der Glaubenskongregation.
Ein besonders umstrittenes Thema ist der priesterliche Zölibat. In ihrer Erklärung bitten Kardinal Burke und Bischof Schneider den Papst. der "Abschaffung" des priesterlichen Zölibats in der Lateinischen Kirche durch die Weihe verheirateter "viri probati" nicht zuzustimmen.


Historisches - Heute vor 336 Jahren....

wurde in der Schlacht am Kahlenberge Wien vor der Einnahme durch die belagernden Truppen des Osmanischen Reiches gerettet. Großen Anteil an diesem historischen Sieg hatte der polnische König Ian Sobieski mit seiner Kavallerie- der Hussaria- als Oberbefehlshaber der Katholischen Liga.
Wir gedenken ihrer in Dankbarkeit.
Am 13.9.1983 -während seines Pastoralbesuchs in Wien sagte der Hl. Papst Johannes Paul II auf dem Kahlenberg den Wienern Folgendes dazu:  klicken 

Seine Ansprache begann so:


"Freudig und mit bewegtem Herzen grüße ich Euch alle, die Ihr an diesem letzten Vormittag meines Besuches in Österreich mit mir auf den Kahlenberg gekommen seid. Ich danke für den liebevollen Empfang, die treffenden Worte und das frohe Singen.
Als vor dreihundert Jahren von diesen Höhen des Wienerwaldes eine große Entscheidung ihren Ausgang nahm, erhielt für die Menschen in der belagerten Stadt das Psalmenwort eine neue, lebensnahe Bedeutung: »Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn«. (Ps 121,1).
Die Kirche auf dem Kahlenberg erinnert uns daran, daß auch die Befreier wußten, wie sehr sie auf die Hilfe von oben angewiesen waren. Sie wollten die Schlacht nicht beginnen, ohne vorher gemeinsam Gott um seine Hilfe angefleht zu haben. Und dieses Gebet nahmen sie mit in den Kampf: »Jesus und Maria hilf!«. Ja, das Vertrauen auf die machtvolle Fürsprache Marias hat die bedrohten Völker in diesen Monaten der Angst beseelt. Und so sehr hat man den glücklichen Sieg ihrer mütterlichen Vermittlung zugeschrieben, daß der 12. September jeden Jahres seitdem als Fest Mariä Namen ihr gehört.

Quelle: La Santa Sede, LEV

Fundstück

KNA und domradio.de berichten über den Besuch der Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine beim Papa emeritus Benedikt XVI.
Hier geht´s zum Original:  klicken
Unter dem Titel:

"Sorge über "Militarisierung" in Osteuropa"
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist von Bischöfen der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine besucht worden. Diese sind derzeit in Rom zu einer Synode versammelt. Gesprächsthema war auch die politische Lage im Osten Europas.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist nach Aussage des ukrainischen Großerzbischofs Swjatoslaw Schewtschuk besorgt über eine "Militarisierung" in Osteuropa. "Wenn an den Grenzen Osteuropas in nie zuvor gesehener Zahl Waffen konzentriert werden - ich rede vom besetzten Teil der Ukraine, der Krim, der russischen Grenze - erschreckt das die benachbarten Länder", sagte das Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Rom."

Quelle: domradio.de, KNA

Mittwoch, 11. September 2019

Fundstück zum Tage

Heute vor 454 Jahren am 11. September 1565 endete die Belagerung Maltas durch ein osmanisches Heer mit dem Sieg der Katholischen Kräfte.

TWEET ZUM TAGE

Besuch bei Papst Benedikt XVI in Mater Ecclesiae -u.a. von Alessandro Pasquazi .

Sandro Magister: Wird im Amazonas-Gebiet bereits jetzt mit Wissen des Papstes die Hl. Messe von "viri probati" gefeiert?

Sandro Magister berichtet heute bei Settimo Cielo über die Aussagen Pater Giovanni Nicolinis aus der Diözese Bologna, daß am Amazonas bereits jetzt die Hl, Messe mit Wissen und Zustimmung des Papstes bei Bedarf von verheirateten Diakonen, den "viri probati" - gefeiert wird und daß die Kirche-bei Beibehaltung des Zölibates "am Ende" sei.
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"AM AMAZONAS FEIERN VERHEIRATETE DIAKONE BEREITS DIE HL.MESSE. UND DER PAPST WEISS DAS."
"Seit einigen Tagen kursiert im Internet ein Video, in dem ein höchstrangiger italienischer Priester, der Jorge Mario Bergoglio sehr nahe steht, sagt, daß die Feier der Messe durch verheiratete Diakone im Amazonasgebiet bereits de facto Realität ist, von den örtlichen Bischöfen autorisiert. Und Papst Franziskus, der über die Angelegenheit informiert ist, soll gesagt haben: "Macht weiter!"

Der Autor dieser Offenbarung ist nicht irgendwer. Es ist Giovanni Nicolini, 79, ein angesehener Priester der Erzdiözese Bologna, deren Erzbischof der vor wenigen Tagen von Franziskus zum Kardinal ernannte Matteo Zuppi ist.

Fr. Nicolini ist derzeit nationaler kirchlicher Assistent der katholischen Vereinigungen italienischer Arbeiter, ACLI, und war zuvor Direktor der Caritas von Bologna, zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Pfarrer in der Nachbarschaft neben dem Gefängnis. Ein Priester der Armen, der Inhaftierten, der Einwanderer: das ist sein bekanntestes Profil.

Aber schon vorher war er ein geistlicher Sohn von Giuseppe Dossetti (1913-1996), einem führenden Politiker in Nachkriegsitalien und dann als Mönch und Priester Protagonist des II. Vatikanischen Konzils zusammen mit Kardinal Giacomo Lercaro.

Auf den Spuren von Dossetti,  gründete P. Nicolini in den 1970er Jahren die "Familie der Heimsuchung", eine Gemeinschaft, die sich heute aus etwa dreißig Mönchen und Nonnen sowie ebenso vielen Ehepaaren zusammensetzt, die zwischen dem ländlichen Bologna und den Missionen der Erzdiözese in Tansania und Jerusalem verteilt sind.