Dienstag, 16. Juli 2019

Fundstück: Kardinal Müller spricht Klartext zum Instrumentum Laboris

"Die Tagespost"veröffentlicht heute einen kritischen Kommentar, den Kardinal G. Müller zum "Instrumentum Laboris" für die kommende Amazonas-Synode formuliert hat,
Hier geht´s zum Original:  klicken

Die Kritik des ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation beginnt so- Zitat:

"Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus“
(1 Korinther 3,11)

Zur Methode des Instrumentum laboris (IL)

Allen, die bei der Vorbereitung und der Durchführung der Synode für die Kirche in Amazonien mitwirken, wird niemand den guten Willen absprechen, alles Mögliche zu tun, um den katholischen Glauben unter den Bewohnern dieses riesigen Gebietes und in seiner faszinierenden Landschaft zu fördern. Der Amazonas soll für Kirche und Welt „als pars pro toto gelten, als Paradigma, als eine Hoffnung für die ganze Welt.“ (IL 37)
Schon bei dieser Aufgabenstellung zeigt sich die im Instrumentum laboris immer wiederkehrende Idee der „integralen“ Entwicklung aller Menschen in dem einen Haus der Erde, für das die Kirche sich nun zuständig erklärt. Der Text ist in drei Teile aufgebaut: 1. Die Stimme des Amazonas; 2. Integrale Ökologie: Der Schrei der Erde und der Armen; 3. Prophetische Kirche in Amazonien: Herausforderung und Hoffnung. Die drei Teile sind nach dem Schema aufgebaut, dessen sich auch die Theologie der Befreiung bedient: Sehen der Situation – Urteilen im Licht des Evangeliums – Handeln zur Herstellung besserer Lebensbedingungen." (...)
Quelle: Die Tagespost, Kard. L. Müller

Roberto De Mattei über den Kampf des Bösen gegen die Kirche. Fortsetzung 1.0

Fortsetzung von hier

Der Teufel und die Hölle 

"Es ist wichtig, zu betonen, daß wir nicht vom Teufel sprechen können, ohne von der Hölle zu sprechen. Erde, Fegefeuer und Paradies sind Orte, die von Seelen bewohnt werden und die Civitas Dei ausmachen, Aber die Mitglieder der Civitas diabuli bewohnen ebenfalls Orte- Erde und Hölle, weil es für sie kein Fegefeuer gibt, Laut der Katholischen Lehre bedeutet Hölle nicht nur den Zustand der Verdammung, sondern auch einen Ort, an dem die rebellischen Engel und jene, die in Todsünde gestorben sind; für immer bestraft werden. 


Warum sprechen die Mitglieder der Civitas diabuli  vom Teufel aber nicht von der Hölle, außer um sie zu leugnen? Weil jemand, der einen Menschen liebt, dazu neigt, immer über ihn zu sprechen- im Guten wie im Bösen und über den Teufel kann man auf verführerische Weise sprechen, man kann ihn als Opfer darstellen, als abgewiesenen Engel, der seine dunkle Schönheit behalten hat und so den Weg für seinen Kult ebnen. Aber von der Hölle zu sprechen, bedeutet von einem Ort ewiger Qual zu reden, in sich grauenhaft und abstoßend, und die Gerechtigkeit Gottes beschwören, eines Gottes, der unfehlbar urteilt und unwiderruflich verurteilt. Aus diesem Grund lassen Übeltäter die Hölle außer Acht und sprechen nur über sie, um zu behaupten, daß sie leer ist, 

Pater Garrigou-Lagrange stellt fest, daß die Leugnung der Hölle durch die Freimaurer ein Beweis für ihre Existenz ist,. Tatsächlich- die Frucht offenbart den Baum.
Wer Gott hasst, erkennt nicht nur Seine Existenz an, weil er Ihn nicht bekämpfen würde, würde er Ihn nicht anerkennen- aber in seiner satanischen Perversität beweist er auch die Existenz der Hölle. Was anderes bedeuten die Profanierung der Eucharistie,  die dunklen Liturgien, die in Blasphemien gegen alles gipfeln, was göttlich ist, wenn nicht Manifestationen eines Hasses, der seine Quelle in der Hölle und dem Teufel hat? 

Die Ursünde

Der Kampf zwischen den beiden Städten kann nicht nur durch das Tun Satans erklärt werden, sondern auch durch die Ursünde- die seit Adam seinen Nachkommen weiter gegeben wird. Sünde ist eine Erbkrankheit. Jeder - nach Adam- ist in Sünde geboren, an jedem Ort und zu jeder Zeit. Die Menschheit ist deshalb krank, aber nicht tot, weil die Sünde den Menschen dem Bösen zugeneigt macht, ihn aber nicht völlig verdirbt. Die Natur ist krank, aber das Böse ist nicht die Essenz der Natur. 


Montag, 15. Juli 2019

Der Hl. Bonaventura

"Der 15. Juli ist der Festtag des Hl. Bonaventura (Giovaanni di Fidanza) aus Umbrien, Minderbruder der Franziskaner, scholastischer Philosoph, Theologe und Mystiker, Ordensgeneral der Minderbrüder, Kardinal-Bischof von Albano, Kirchenlehrer. Er starb am 15. Juli 1274. "


           HEILIGER BONAVENTURA BITTE FÜR UNS!  

Hier der die Ansprache, mit der Papst Benedikt XVI bei der Generalaudienz am 3. März 2010
den Hl. Bonaventura vorstellte:  klicken
Die begann so- Zitat:

"Heute möchte ich über den hl. Bonaventura von Bagnoregio sprechen. Ich muß gestehen, daß ich eine gewisse Nostalgie verspüre, während ich euch dieses Thema unterbreite, da ich an die Nachforschungen zurückdenke, die ich als junger Gelehrter gerade zu diesem, mir besonders teuren Autor durchgeführt habe. 
Die Kenntnis seines Denkens hat meinen Ausbildungsgang in nicht geringem Maße beeinflußt. Mit großer Freude habe ich vor einigen Monaten eine Pilgerreise zu seinem Geburtsort, Bagnoregio, unternommen, einer kleinen italienischen Stadt in Latium, die voll Verehrung die Erinnerung an ihn bewahrt.
Er wurde wahrscheinlich 1217 geboren und starb 1274, lebte also im 13. Jahrhundert, einem Zeitalter, in dem der christliche Glaube, der tief in die Kultur und Gesellschaft Europas eingedrungen war, im Bereich der Literatur, der darstellenden Künste, der Philosophie und der Theologie unvergängliche Werke inspirierte. 
Unter den großen christlichen Gestalten, die zur Herausbildung dieser Harmonie zwischen Glaube und Kultur beigetragen haben, ragt Bonaventura hervor, ein Mann des Handelns und der Kontemplation, von tiefer Frömmigkeit und Klugheit in der Leitung."  (....)

Quelle: LEV, La Santa Sede


Roberto de Mattei über den Kampf des Bösen gegen die Kirche

LifeSiteNews hat die Rede veröffentlicht, die Prof. de Mattei in Rom bei einer pro-Life-Veranstaltung gehalten hat- die sich mit dem Kampf Satans gegen die Kirche und das Christentum und seinen Auswirkungen befaßt. S. Kokx hat der Rede eine kommentierende Einleitung vorangestellt. Hier geht´s zum Original:  klicken

"KATHOLISCHER HISTORIKER: DIE REVOLUTION SATANS GEGEN DIE KIRCHE UND DIE CHRISTLICHE ZIVILISATION FINDET JETZT STATT."

"Der renommierte Kirchenhistoriker Roberto de Mattei sagte den beim Forum für das Leben 2019 in Rom im Forum Angelicum anwesenden Zuhörern, daß sie in einer "antichristlichen Ära" leben, aber daß sie die Pflicht haben, zu hoffen und für die Restauration der Kirche zu arbeiten-.inmitten des "Globalisierungschaos", das von denen angerichtet wird, die danach streben, die diabolische "Stadt des Menschen" gegen die Stadt Gottes zu errichten. 

Professor De Matteis Vortrag, der in seiner Muttersprache Italienisch gehalten wurde, trug den Titel „Die zwei Städte in der Geschichte: Mysterium Iniquitias: Von einer Weltordnung zum globalen Chaos“ und bezog sich hauptsächlich auf "Humanum Genus"  Papst Leos XIII Enzyklika über den Hl. Augustinus.  (Lesen Sie den vollständigen Vortrag unten).



De Matteis Hauptpunkt war, daß der mystische Leib Christi, von dem er sagte, er sei auf der Liebe Gottes aufgebaut, und der „mystische Leib des Teufels“, der sich auf die „Liebe zu sich selbst“ konzentriert, „unerbittlich“  seit die Engel sich von Gottes Gegenwart zurückzogen, als er das Licht von der Dunkelheit trennte, unerbittlich gegeneinander gekämpft haben.  Dieser Kampf ist in den vielfältigen „Revolutionen“ zu beobachten, die die Welt in den letzten Jahrhunderten erlebt hat, sowie im „weltweiten Chaos“ der Neuen Weltordnung. 

Professor de Mattei war der dritte Redner beim diesjährigen Life Forum in Rom, der sechsten Veranstaltung dieser Art, die an der Päpstlichen Universität Hl.. Thomas von Aquin im Osten der Vatikanstadt stattfand. Er erklärte, daß das Mysterium iniquitatis oder "Mysterium der  Sünde" "nicht die Sünde Adams und Evas" sei, sondern die Sünde Luzifers. Die "Hauptaktivität" des Teufels ist "Versuchung", bemerkte de Mattei. Er versucht, "sowohl die sichtbaren als auch die unsichtbaren Führer des mystischen Leibes Christi zu erobern", einschließlich und insbesondere die Geistlichen.

Prof. de Mattei erwähnte besonders eine Arbeit desn Brasilianischen Schriftstellers Plinio Correa de Oliveira aus dem 20l Jahrheundert, in der gezeigt wird, wie die Schlacht zwischen der Statd Gottes und der Stadt des Menschen im Mittelpunkt der Protestantischen Reformation, der Französischen Revolution und der Kommunistischen Revolution standen.  [....den Rest der Einleitung bitte im Original lesen...]


Können die Ostkirchen den Pontifex in Fragen der Synodalität etwas lehren?

In seiner wöchentlichen Kolumne in "Monday in the Vatican"  analyssiert und kommentiert A. Gagliarducci heute den Stand der Dinge bei Synodalität und Kurienreform nach dem Treffen des Papstes mit den Bischöfen der Ukrainisch-Griechisch-Katholischen Kirche.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"WAS KANN PAPST FRANZISKUS VON DEN OSTKIRCHEN LERNEN?"

Das Treffen von Papst Franziskus, der Synode und den Metropolitanbischöfen der Ukrainisch-Griechisch.Katholischen Kirche ist in der letzten Presseerklärung des Hl. Stuhls als "neue Methodologie" bezeichnet worden.

In einem Gespräch mit ACI Stampa unterstrich der Vorsitzende des UGCC, Erzbischof Sviatoslav Shevchuk, daß diese neue Methode darin bestehe, alle Vertreter der Kirche gemeinsam  zu treffen. Auf diese Weise konnte Papst Franziskus erkennen, daß „einige meiner Erklärungen in der Vergangenheit keine persönliche Meinung waren, sondern ein tatsächlicher Ausdruck der Gemeinschaft unserer Kirche.“

Es ist möglich, daß der Papst andere Kirchen Sui iuris (das heißt mit eigener  Gerichtsbarkeit und Verwaltung, jedoch Rom unterstellt)  zu einem Treffen zu bestimmten Themen einlädt. Auf der anderen Seite scheint es, daß diese Art von Treffen nur in einigen besonderen Situationen stattfinden wird.

Papst Franziskus hat bereits versucht, diese neue Methode auf die Ad-limina-Besuche anzuwenden, die Besuche, die Bischofskonferenzen alle fünf Jahre bei Petrus abhalten. Während der Ad-limina-Besuche haben die Bischöfe ein Treffen mit dem Papst und eine Reihe von Meetings mit Vaticanischen Dikasterien. 

Vorher gab es ein allgemeines Treffen mit einer Rede, dann begegnete der Papsrt jedem Bischof einzeln. Papst Franziskus hat das Procedere geändert- trrifft alle bischöfe gemeinsam, hält keine Rede und es gibt Fragen und Antworten. 

Bei manchen Gelegenheiten hat Papst Franziskus Meetings mit verschiedenen Dikasterien hinzugefügt. : er leitete die Treffen der Bischöfe und der an kritischen Themen interessierten Dikasterien. Das war ein  Zusatz zum Programm, der nur bei manchen Gelegenheiten stattfand. 

In Anbetracht dieses Präzedenzfalls wird Papst Franziskus wahrscheinlich dieselbe Methode anwenden, um alle Sui-iuris-Kirchen zusammenzurufen. Auch wahrscheinlich ist jedoch, daß diese Treffen nur zu besonderen Anlässen stattfinden.

Eine bedeutende Beteiligung am Dialog mit den Sui Iuris- Kirchen könnte Papst Franziskus eine neue Sichtweise auf die Synodalität  vermitteln.


EIne kleine Erinnerung an Kardinal J. Meisner

HNA hat am 8.Mai 2013 ein Interview mit Kardinal Meisner veröffentlicht, das KNA geführt hat.. Der spricht frei von der Leber weg über den neugewählten Pontifex und den Papa emeritus. Gefunden haben wir dieses nostalgie-auslösende Interview beim Kreuzknappen (Dank dafür!)
Hier geht´s zum Original:  klicken 

Titel des Beitrags

        "Meisner: Papst wirbelt Gästehaus durcheinander"

und er beginnt so- Zitat:

"Kardinal Meisner sagt, er habe ein größeres Schlafzimmer als Papst Franziskus. Der Pontifex weigere sich noch immer, aus dem Gästehaus im Vatikan auszuziehen und wirbele den Betrieb dort durcheinander.

Papst Franziskus hat nach Ansicht von Kardinal Joachim Meisner einen ganz anderen Amtsstil als sein Vorgänger Benedikt XVI. „Aber in der Sache liegen sie eng beieinander“, sagte der Kölner Erzbischof am Mittwoch im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Was der neue Papst von der Armenkirche sage, passe zu Benedikts Wort von der „Entweltlichung“.
 Quelle: KNA/ HNA

Fundstück

Kardinal Müller warnt die Kirche vor einer Selbstauflösung - domradio. de berichtet.
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel

"MEHR GLAUBE WENIGER POLITIK"

 beginnt der Artikel so- Zitat: 


"Intrigen und Machtspiele: Der ehemalige Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hat der katholischen Kirche unter Papst Franziskus vorgeworfen, an ihrer eigenen Auflösung zu arbeiten."

Quelle: domradio. de

Das Evangelium vom barmherzigen Samariter und wie die Kirchenväter es verstanden haben

Das heutige Evangelium ist die berühmte Stelle mit dem barmherzigen Samariter und naja wer in der Kirche war, weiß wie man es heutzutage zu interpretieren pflegt.
Interessant ist aber dass die gängige Interpretation so gar nicht mit den Lesungstexten, und den Psalmen zusammenpasst.
In der Lesung aus dem Paulusbrief haben wir einen Lobgesang auf Christus als den durch den und auf den hin alles geschaffen ist und in der Lesung aus dem AT ebenfalls das Lob Christi, der ja Gottes Wort ist und der Antwortpsalm lobt die Weisung des HERRN und das Lob Gottes, der nämlich alleine rettet, wie es im Psalm heißt.

Dieser scheinbar Widerspruch löst sich aber genau dann auf, wenn wir gucken wie die Kirchenväter das Gleichnis gesehen haben, man klicke hier und prüfe nach.

Danach ist Jerusalem das Paradies, Jericho die Welt, die Räuber die Sünde unter die der Mensch (Adam) fällt, Priester und Levit können ihm nicht wirklich helfen, helfen kann nur, der den sie nicht kennen, und das ist Christus, eben der Samariter, Wein und Öl sind Leiden Christi und das Crisam der Taufe, aber auch der Trost des Glaubens und der Wein ist der Eifer für das Gute, der Herbergsvater ist der Priester, und das mit den Denaren entspricht dem Auftrag Christi an seine Priester zu suchen und zu heilen was verwundet ist, und die Zusage Christi an seine Priester sie mit allem auszustatten was sie für ihre Aufgabe brauchen.
Das Lasttier auf dem der Verwundete zur Herberge, die die Kirche ist gebracht wird, ist Christus selber, und zwar in seiner Menschwerdung.

Sonntag, 14. Juli 2019

Musik

Aus der h-moll-Messe von J.S. Bach mit dem Thomaner Chor und dem Freiburger Barockorchester

           

Nach dem Abkommen ist die Lage für die romtreuen Katholiken in China schlimmer als zuvor.

Steven Mosher berichtet für LifeSiteNews über die aktuelle Situation der Katholischen Kirche in China- nach Implementierung des Vatican-China-Abkommens- (das nicht einmal den Namen Abkommen verdient).

Hier geht´s zum Original: klicken

"NACH DEM VATICAN-ABKOMMEN VERSUCHT CHINAS KOMMUNISTENFÜHRER  IMMER NOCH, DIE  RELIGIONEN AUSZURADIEREN" 

Inzwischen ist jedem klar, anscheinend sogar Vatican-Diplomaten- daß die Dinge für die katholische Kirche in China von schlecht zu schlechter gehen. Das geheime Chna-Vatican.Abkommen, das der Katholischen Kirche in China ein bißchen Schutz gewähren sollte, ist statt dessen auf den Kopf gestellt worden. Es wird von den kommunistischen Machthabern auf perverse Weise benutzt, um die seit langem leidende aber treue Katholische Untergrundkirche zu zerstören während der Vatican schweigend zuschaut.

Die kommunistischen Autoritäten informieren die unterirdischen Bischöfe, Priester und Laien mit, daß das neue Abkommen sie nicht nur dazu verpflichtet, sich bei der Regierung anzumelden, sondern sich auch der sogenannten „Katholischen Patriotischen Vereinigung“ anzuschließen. Diese weigern sich fast alle, das zu tun Ich weiß, daß die Patriotische Vereinigung nicht mit Rom in Verbindung steht.

Zur Strafe haben die Kommunisten begonnen, Widerstandleistende zu verhaften und ihre Kirchen und Schreine abzureißen. Besonders betroffen ist die Untergrunddiözese Fengxiang in der Provinz Shaanxi. Am 4. April 2019 wurde eine neu erbaute Kirche in der Diözese, die sich noch im Bau befindet, zerstört, während die Gemeindemitglieder entsetzt zuschauten.

Aber auch jahrhundertealte Kirchen und Heiligtümer werden in Schutt und Asche gelegt. Letzten Oktober, kurz nach der Unterzeichnung des chinesisch-vatikanischen Abkommens, wurde das wunderschöne Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Berg in der Provinz Yunnan dem Erdboden gleichgemacht.


Der Vatikan scheint vor dem Druck auf die Bischöfe und Priester, sich der schismatischen katholischen patriotischen Vereinigung anzuschließen, die Augen zu verschließen. Vielleicht mit der Begründung, daß dies ein sicherer Hafen für die Katholiken in China sein könnte, aber dies ist ein Irrtum. Ein „patriotischer“ Bischof zu sein, bietet keine automatische Immunität vor Verfolgung. Eine „patriotische“ Gemeinde zu sein, schützt die Pfarrkirche auch nicht unbedingt vor der Abrissbirne.

Erzbischof Gänswein spricht über die Lage der Kirche

   

             

Samstag, 13. Juli 2019

Heiliger Heinrich und Heilige Kunigunde

Sacerdos Viennensis stellt die Heiligen des Tages vor: den Hl. Kaiser Heinrich II  und die Hl. Kunigunde.
Heinrich wurde am 4. März 1146 von Papst Eugen III. heiliggesprochen; 1200 erfolgte Kunigundes Kanonisation; die beiden sind das einzige deutsche Herrscherpaar, das zur Ehre der Altäre erhoben wurde.
Hier geht´s zum Original: klicken

      HEILIGER HEINRICH UND HEILIGE KUNIGUNDE BITTET FÜR UNS ! 

Quelle: Sacerdos Viennensis

LifeSiteNews: Kardinal Marx rühmt sich, daß er Papst Franziskus beeinflussen kann.

Dr. M. Hickson und J.H. Westen analysieren bei LifeSiteNews das Verhalten des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Marx, gegenüber der Kurie und Papst Franziskus und kommen dabei zu keinem guten Ergebnis.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DEUTSCHLANDS CHEF-KARDINAL ZEIGT, DASS ER PAPST FRANZISKUS BEEINFLUSSEN KANN"
Analyse

"Er ist der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Erzbischof von München, Leiter des mächtigen Wirtschaftsrates des Vaticans und einer der Gruppe der 9 Berater von Papst Franziskus, die auf vielerlei Arten selbst der Kurie vorsteht -und schließlich -wenn der Entwurf der neuen Apostolischen Konstitution (Papst Franziskus´neues Dokumente zur Neuorganisation der Kurie) fertig gestellt und promulgiert wird, wird er Camerlengo - eine machtvolles Amt, das die Kirche leitet, nachdem ein Papst stirbt oder zurücktritt und vor der Wahl des neuen Papstes).

Es ist Kardinal Reinhard Marx nicht nur gelungen, seinen Willen gegen den Widerstand des Vaticans durchzusetzen, er rühmt sich dessen auch öffentlich und scheint zu suggerieren, daß er sogar Papst Franziskus kontrolliert. 

Während der Debatten der Synoden 2014 und 2015 über die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen wurde Marx ungeduldig und kündigte an, daß die deutschen Bischöfe, die Dinge in die eigene Hand nehmen würden, wenn die Sache zu lange hinausgezögert  oder entgegen ihrem Willen entschieden würde."Wir sind keine Filiale von Rom" sagte er damals verächtlich. 

Etwas Ähnliches passierte 2018 bei der Debatte der Deutschen Bischöfe über die Kommunion für protestantische Ehepartner von Katholiken. 

Nachdem die Römische Kurie - die Kongregation für die Glaubenslehre (CDF) - am 25. Mai 2018 einen Brief an die deutschen Bischöfe geschrieben hatte, in dem sie mitteilten, daß ihre Handreichung zu dieser Frage wegen offener Lehrfragen nicht veröffentlicht werden dürfe, beschwerte sich Kardinal Marx direkt bei Papst Franziskus. Kurzerhand veröffentlichten die Deutschen im Juni 2018 die Handreichung und fügten einen Vermerk hinzu, der mit einem „F.“ versehen war, aus dem hervorgeht, daß der Papst der Veröffentlichung zugestimmt hatte.

Notre Dame de Paris...

Julia Naue beschreibt für domradio.de  den aktuellen Zustand der Pariser Kathedrale.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"Die offene Wunde von Paris"beginnt der Artikel so- Zitat: 


"Für Paris-Besucher steht Notre-Dame ganz oben auf Liste. Das hat sich auch nach dem Brand kaum verändert. Jeder will sehen: Wie sieht das weltberühmte Wahrzeichen jetzt aus? Doch für das Viertel rund um die Kathedrale hat sich einiges verändert." 
Quelle: J.Naue. domradio.de 

Freitag, 12. Juli 2019

Fundstück 2.0

Claudia Kaminski berichtet für "Die Tagespost"  über ein Buch, das ein junger Seminarist über Papst Benedikt XVI geschrieben hat

Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"Der Netzwerker Gottes"

beginnt der Artikel so- Zitat

"Dank Benedikt XVI ist Rosario Vitale trotz Handicap dabei, Priester zu werden - Nun hat er ein Buch über den deutschen Papst verfasst, das seinen kanonischen Status nach dem Rücktritt beleuchtet. " 


Quelle "Die Tagespost" . C. Kaminski

Heute vor 10 Jahren.....

am 12. Juli 2009 trat Benedikt XVI ans Fenster seines Arbeitszimmers im Palazzo Apostolico, um mit den Gläubigen und Pilgern auf dem Petersplatz den Angelus zu beten.

           
Hier geht´s zum deutschen Text der Ansprache:  klicken

Quelle: LEV, La Santa Sede


Fundstück

CNA veröffentlicht heute die Aussage des koptisch-orthodoxen Erzbischofs Angaelos, daß die aus Hass auf das Christentum getöteten Menschen nicht Opfer sind sondern Märtyrer- Zeugen für den Glauben. Hier geht´s zum Original: klicken 

Unter dem Titel

"Märtyrer sind Zeugen, nicht Opfer: Erzbischof warnt Medien vor falscher Darstellung."

“Märtyrer als Opfer zu bezeichnen, beleidigt diese Menschen: weil sie sich nicht als Opfer, sondern als Zeugen sehen”


beginnt der Artikel so-  Zitat: 
"Die aus Hass gegen Christen getöteten Märtyrer sind keine "Opfer" sondern Blutzeugen des Glaubens, und das sollten Medien korrekt berichten.
Das hat der koptisch-orthodoxe Erzbischof Angaelos von London bei der Jahreskonferenz des britischen Nahost-Hlfswerks “Embrace the Middle East” betont."  (....)
Quelle: CNA

Donnerstag, 11. Juli 2019

Fundstück

Fr, Raymond de Souza kommentiert im National Catholic Register die Schenkung der Petrus-Reliquien an den Patriarchen von Konstantinopel. Summorum Pontificum hat den Artikel zu großen Teilen übersetzt. Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel

"WEM GEHÖREN DIE RELIQUIEN?" 

beginnt der Artikel so-Zitat: 

"In den USA ist in diesen Tagen ein erbittert ausgetragener Streit um die Reliquien von Kardinal Fulton Sheen mit einem Gerichtsurteil zu Ende gegangen. Etwa gleichzeitig hat Papst Franziskus in einer spontanen Geste die Reliquien des hl. Petrus aus der päpstlichen Hauskapelle nach Istanbul weggegeben. Anlaß für Fr. Raymond de Souza, sich in einem Artikel für den National Catholic Register zu fragen: Wem gehören die Reliquien der Heiligen der Katholischen Kirche?"

Quelle: NCR, Fr. R.de Souza, Summorum Pontificum

Tosatti widerspricht dem Widerspruch der Ordensleitung des Malteser Ordens

Nach Henry Sire setzt sich auch Marco Tosatti mit dem Widerspruch des Malteser Ordens gegen den Artikel Sires bei 1P5 (wir haben berichtet) auseinander. Das tut er bei la Nuova Bussola Quotidiana.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MALTESER ORDEN, DIE VERTEIDIGUNG HAT AN VIELEN PUNKTEN LÖCHER."
"Nach den Artikel von Henry Sire und dem von La Bussola hat die Führung des Ordens ein Kommuniqué veröffentlicht, um die erwähnten Aspekte einer deutschen Leitung, der Kommissionierung und der Kondome von Myanmar zu widerlegen. Alles offensichtlich ohne jede realistische Basis. Hier folgt warum.

Die Atmosphäre im Inneren des Souveränen Militärorden von Malta scheint nicht besonders heiter zu sein. Nachdem Henry Sire, Autor von Diktator Papst- der wegen dieses Werkes aus dem Orden ausgeschlossen wurde, bei OnePeterFive einen sehr beunruhigten Artikel geschrieben hat, in dem er "genetische Mutationen" und vielleicht das Verschwinden des Ordens vermutete und nachdem La Nuova Bussola darüber- angereichert mit eigenen Elementen- berichtete, hat die Ordensleitung reagiert und eine Erklärung veröffentlicht, durch die sie den Artikel von `Henry Sire und unseren Beitrag in zahlreichen Punkten widerlegen wollte.
Die "magisteriale" Erklärung wurde auf allen Ebenen des Ordens verbreitet. Sie ist nicht von allen als "Goldwährung" akzeptiert worden, so daß wir von zahlreichen erfahrenen Menschen, Experten, die im Orden leben, präzise Widerlegungen der vermeintlichen Widerlegung erhalten haben.

Die Ordensleitung behauptet, daß der Souveräne Militärorden nicht kommissioniert worden sei.
Das Kommuniqué sagt: "Der Malteser Orden ist vom Vatican nie kommissioniert worden, Der Malteser Orden behält seine Unabhängigkeit und Souveränität. Die hat es ihm erlaubt, die Krise, die im Dezember 2016 begann- als Frucht der falschen Entscheidung des damaligen Großmeisters - ermutigt durch seine Mitarbeiter- die persönliche Interessen verfolgten- die der Mission des Ordens zuwider laufen,"

Vincent Lambert gestorben

Beim morgendlichen Spaziergang durchs Internet bin ich auf die Meldung gestoßen, dass Vindent Lambert gestorben ist.
Mir fällt es schwer dazu was zu schreiben, ob es richtig oder falsch war, die Behandlung, also die Versorgung mit Nahrung und Flüssigkeit mittels Sonde abzubrechen.
Möge Gott ihm ein gnädiger Richter sein, und möge er ruhen in Gottes Frieden.

Aber auch die Familie möge wieder Frieden miteinander schließen, weil es sei hier noch mal, leider, hingeschrieben, dass es hier, genau wie im alten Fall Terri Schiavo die Familie sich nicht am Krankenlager zusammengefunden hat, sondern sich erst recht entzweit hat.

Kardinal Sarah zum Tod von Vincent Lambert

Vincent Lambert ist heute Nacht gestorben, nachdem ihm Nahrung und Flüssgkeit entzogen wurden- weil ein Gericht in Frankreich ihn zum Sterben verurteilte. Kardinal R. Sarah twittert dazu:

"An diesem traurigen Tag bete ich für die ewige Ruhe für die Seele von Vincent Lambert,  gestorben als Märtyrer, Opfer des schrecklichen Wahnsinns der Menschen unserer Zeit. Ich bete für seine Familie und besonders für seine so mutigen, so würdigen Eltern. Haben wir keine Angst- Gott wacht."

Mittwoch, 10. Juli 2019

Tweet zum Tage

Kirche vom Heiligen Grab in Jerusalem

Marco Tosatti kommentiert das Schweigen der Kirche zur causa Vincent Lambert

Marco Tosatti veröffentlicht heute bei Stilum Curiae einen treffenden Kommentar, den ihm sein alter ego- mit dem Pseudonym Super-Ex zur causa Vincent Lambert geschickt hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"VINCENT LAMBERT AM KREUZ. UND DIE KIRCHE SCHWEIGT ODER IST MIT ANDEREM BESCHÄFTIGT"

"Liebe Stilumcurialisten,
Super-Ex hat uns einen sehr schönen und treffenden Kommentar zu dem, was in Frankreich passiert geschickt, wo ein Elternpaar der Tötung ihres Sohnes durch Verhungern-und Verdursten-lassen zusehen muß, die von Außenstehenden beschlossen worden ist. Jeder von uns, von Euch,  könnte Vincent Lambert sein; könnte Vincent Lambert sein, wenn dieser todbringende Impuls nicht gestoppt wird. Und in der Synagoge- im metaphorischen und evangelischen Sinn verstanden- sind die Juden ... die hohe religiöse Hierarchie...nicht interessiert-..

Schauen wir mit den Augen des Glaubens auf den Tod von Vincent Lambert, einen unschuldig Gekreuzigten, um ihn herum die beiden Eltern, die leiden wie Maria am Fuße des Berges Golgatha. Stark wie sie (diese beiden sind zu katholisch haben die französischen Freimaurer und Laizisten gesagt) . Und Vincent , der schuldig erklärt wurde und sterben muß. An Hunger und Durst.

Noch einmal- man müßte ausrufen, daß das Böse gewonnen und das Gute verloren hat!

Auch Alfie und Charlie, unschuldige Christen, sind vom perfiden Herodes, vom Hannas und Kaiphas der Macht  eliminiert worden! 

Und dennoch - wenn wir genauer hinschauen, sehen wir, daß Gott in seiner geheimnisvollen Weisheit "gut" gewählt hat. Diese drei "Verurteilten" hatten außergewöhnliche Eltern, von einer Menschlichkeit und einem Glauben, die heute selten sind wie Gold.


Die Märtyrer von Damaskus


Am 10. Juli 1860 erlitten 8 Franziskanische Minderbrüder und 3 maronitischen Laien in Damaskus im Paulus-Kloster in Damaskus den Märtyrertod.

                          "DIE MÄRTYRER VON DAMASKUS"

CNA berichtet. Hier geht´s zum Original:  klicken
Nachdem bereits Zehntausende Christen von Drusen mit Unterstützung türkischer Soldaten getötet worden waren, wurden auch sie vor die Wahl gestellt, zum Islam zu konvertieren oder zu sterben. Als sie sich weigerten, wurden sie auf grausame Weise ermordet.
Die 3 leiblichen Brüder Franziskus, Mooti und Rafael Massabki  und die Minderbrüder  Emmanuel Ruiz, Pedro Soler, Nicanor Ascanio, Carmel Volta, Nicola Alberca, Francisco Pinazo, Jaime Fernández und Engelbert Kolland  wurden am  10. Oktober 1926 von Papst Pius XI selig gesprochen,

SELIGE MÄRTYRER VON DAMASKUS BITTET FÜR UNS!

Magister: EIn Geschenk des Papstes an die Ukrainische Kirche, das es nicht gab.

Sandro Magister fragt sich bei Settimo Cielo was es mit einem zwar angekündigten aber nicht überreichten Geschenk des Pontifex an die Ukrainische Kirche auf sich hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"HINTER DER BÜHNE: FRANZISKUS´ FEHLENDES GESCHENK AN DIE UKRAINER"

"Der Vatican-Besuch Vladimir Putins, der für die Ukrainer sicher kein freundliches Gesicht ist,  am 4. Juli wirft einen Schatten auf das Treffen in Rom, über die kommenden zwei Tage der Synode der Griechisch-Katholischen Kirche mit ihrem Großerzbischof Svjatoslav Shevchuk.

Am 5. Juli hat Papst Franziskus ihnen eine Rede gehalten, die in den schwierigen Fragen sehr ausweichend war, d.h. sowohl bei dem andauernden militärischen Konflikt und dem Disput zwischen den Kirchen des Orthodoxen Lagers, wobei in beiden Fällen Rußland die Rolle des Protagonisten spielt. Auch hat er keinen Einblick in das gewährt, worauf der Nuntius des Vaticans in Kiew, Claudio Gugerotti, anspielte, als er von einem Geschenk sprach, das der Papst der Ukrainischen Kirche machen wolle.

Mit diesem "Geschenk" konnte sicher nicht die Erhebung dieser Kirche mit ihren 5 Millionen Gläubigen zum Patriarchat sein. Als Fürsprecher dieses uralten Zieles hatte bei der erinnerungswürdigen Session des II.Vaticanischen Konzils der Ukrainische Metropolit Josef Slipyi, der gerade in Sibirien aus dem Gefängnis entlassen worden war, agiert. Und 2003 war sein Traum scheinbar nahe dran, Realität zu werden, als der damalige Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Walter Kasper, de, Orthodoxen Patriarchen von Moskau einen Brief schickte, um den bevorstehenden Wendepunkt anzukündigen. Der wurde aber vom Vatican wegen der stark negativen Reaktionen nicht nur der Russisch Orthodoxen sondern auch des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel sofort abgesagt.


Dienstag, 9. Juli 2019

Fundstück

A.C.Wimmer kommentiert bei CNA den Brief des Papstes an das "Pilgernde Gottesvolk in Deutschland"  und die unterschiedlichen Interpretationen und Reaktionen..
Hier geht´s zum Original:   klicken

unter dem Titel:
"(K)ein deutscher Sonderweg? Zum "synodalen Weg" und dem Brief des Papstes"

beginnt der Artikel so-Zitat:

"Hat Papst Franziskus die Katholiken in Deutschland zu einem "Synodalen Weg" ermutigt, den Kardinal Reinhard Marx "verbindlich" ausgerufen hat - oder hat er davor gewarnt, einen möglicherweise schismatischen deutschen "Sonderweg" einzuschlagen?
Nach den Reaktionen deutscher Prälaten zu schließen, scheint die Antwort alles andere als klar zu sein.
Der auffällige Schritt von Papst Franziskus, sich direkt an das "pilgernde Volk Gottes in Deutschland" mit einem Brief zu wenden, wurde von deutschen Bischöfen öffentlich mit Begeisterung begrüßt, aber auch sehr unterschiedlich interpretiert."
Quelle: CNA, A.C. WImmer

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über die bevorstehende Heiligsprechung des Sel.John Henry Newman.
Hier geht´s zum Original klicken:

"LESEN SIE KER" 
Ich habe irgendwo gelesen, daß ein Laie, der sagte er sei der Freund irgendeines englischen Bischofs, behauptet hat, daß es für den seligen John Henry sehr passen sei, von PF kanonisiert zu werden, weil JHN der päpstlichen Unfehlbarkeit nicht zustimmte, während PF häufig zugibt, sich zu irren. 

Ich kann mir kaum eine kindischere Fehleinschätzung vorstellen. JHN war sicher gegen das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit. Aber die Behauptung selbst zeigt einen bedauernswerten Mangel an Wertschätzung für einen brillanten, subtilen und nuancierten Geist.

Auch ist PF nicht dafür bekannt, seine Fehler einzugestehen, Versuchen Sie mal einen der Unglücklichen zu fragen, die er bösartig angegriffen hat und weiterhin zerfetzt. 

Ich fürchte, daß wir mehr davon hören werden; wenn wir uns der Heiligsprechtung nähern, und  Bergoglianer und andere Lebensformen aus dem Unterholz kriechen und behaupten werden, uns über die Lehren und die Bedeutung dieses großen Heiligen zu belehren. Wie ärgerlich. 
Ich schlage vor, daß die Leser, die das noch nicht getan haben  sich weiterbilden sollten und Dr. Kers JHN-Biographie aus der Oxford-Lives-Serie lesen. 

Eine nachdenkliche Freundin fühlt sich wegen der Heiligsprechung unwohl, weil die Gefahr besteht, daß JHN mit einigen windigen Individuen, die von diesem Papst kanonisiert wurden, zusammen gebracht wird. Ich kann ihren Standpunkt verstehen.

Aber abgesehen davon, daß die klar erkennbare Irregularität der Kanonisierung der Konzilspäpste ein krudes Stück Kirchenpolitik ist, wurden die meisten Kanonisierungen von Individuen vorgenommen, die bereits den größten Teil des Prozesses komfortabel durchlaufen hatten. Obwohl der Bischof von Rom die abschließenden Formalitäten ausführt, sollten wir die Heiligsprechung als Akt der Kirche betrachten.

Um dieser Überzeugung Ausdruck zu verleihen, werde ich zukünftig von JHN nur noch als vom "Heiligen John Henry" sprechen, sogar schon vor dem Oktober."

Quelle: Litrugicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Neues vom Malteser Orden

Henry Sire- Autor von "Diktator Papst" und Kritiker der Entwicklung des Malteser Ordens  seit der "feindlichen Übernahme" durch den Vatican und dem erzwungenen Rücktritt von Großmeister Fra´ Festing  kommentiert bei OnePeterFive die Erklärung der Ordensleitung zu vorangegangenen kritischen Veröffentlichungen,
Hier geht´s zum Original:  klicken


"DER MALTESER ORDEN IN DER DEFENSIVE. EINE WIDERLEGUNG DIE NICHTS WIDERLEGT"
Mein Artikel vom 27. Juni "Stalinistische Reinigung und mehr bei den Malteser Rittern" hat eine Antwort in Form einer Deklaration der Großmeisterei des Ordens provoziert. ( klicken 
Ich veröffentliche diese kurze Antwort nur, um den Eindruck zu vermeiden, der sonst entstehen könnte, daß das Statement nicht zu beantworten ist und Falsches durch Wahres ersetzt habe.
Die Erklärung, die vom Kommunikationsbüro des Ordens versandt wird, setzt sich aus suppressio veri und suggestio falsi zusammen und stützt sich auch auf die Politik Freiherr von Boeselagers,  seine Tun durch  plausibles Leugnen zu verbergen.  
Ich stelle meine Antwort unter jede der Überschriften der Deklaration. 

Souveränität und Unabhängigkeit: 
Das Dokument suggeriert fälschlicherweise, daß die Beziehungen des Ordens mit dem Hl. Stuhl unter Großmeister Festing schlecht waren und jetzt besser geworden sind, Tatsächlich gab es keine Wolke welcher Art auch immer in der Beziehung zum Hl. Stuhl bis der Großkanzler im Dezember 2016 durch seine Weigerung seine Entlassung durch Fra Matthew Festing zu akzeptieren eine Krise auslöste. Man kann wohl annehmen, daß der Vatican jetzt.- nach der Wiedereinsetzung von Boseslagers und der Entfernung Fra Matthews, um den Weg für ihn frei zu machen- mit dem Malteser Orden glücklicher ist. Er hat den Orden jetzt in der Hand- mit einem Spezialdelegierten- Kardinal Becciu- der die Anordnungen trifft. Was für eine Errungenschaft!

Urteil des Hamburger Landgerichts:
Es ist interessant, daß Freiherr von Boeselager dieses Thema, das ich in meinem Artikel nicht erwähnt habe, anspricht. Das zeigt wo seine empfindlichen Stellen sind. Er versucht, sich selbst auf Grund dessen freizusprechen, daß kath.net in einem Nebenpunkt eine fehlerhafte Behauptung über ein peripheres Thema aufgestellt hatte und deswegen verurteilt wurde. Aber beim Hauptthema- der Verteilung von Kondomen, dem Grund seiner Entlassung durch Großmeister Festing, hat von Boeselager den Prozess verloren.
Das Urteil des Landgerichtes lautet:

"Der zwingende Eindruck ist, daß der Kläger (Boeselager) wußte, daß bei einer Hilfsaktion von Malteser International Hilfspakete der UNHCR verteilt wurden. ...Das Gericht denkt, daß ein unbeteiligter Leser zu dem Schluß kommen könnte, zu glauben, daß der Kläger selbst für die zuvor gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe verantwortlich war, woraus notwendigerweise folgt, daß er volle Kenntnis aller relevanten Umstände hatte. In seinem Urteil zu diesen Vorgängen befindet das Gericht, daß dieser Eindruck tatsächlich der Wahrheit entspricht." 

Also hat das Gericht in Hamburg seinem Versuch, die Fakten, die zu seiner Entlassung durch den Großmeister führten, zu leugnen, nicht geglaubt, (Mehr zum Hamburger Urteil hier)


Montag, 8. Juli 2019

Apostolische Poenitentiarie: :" Das Beichtgeheimnis muß unantastbar bleiben"

Andrea Gagliarducci kommentiert in seiner montäglichen Kolumne in"Monday in the Vatican" das Dokument, das die Apostolische Poenitentiarie zum Thema Beichtgeheimnis veröffentlicht hat,
Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS UND DIE ROLLE DER PRESSE"
"Das vom Apostolischen Poenitentiar veröffentlichte Dokument über das Beichtsiegel ist besonders mutig. Es bekräftigt, daß das Siegel der Beichte nicht gebrochen werden darf. Das Dokument ist die Antwort auf eine Reihe von Gesetzen - die teilweise noch diskutiert und in Ländern wie Australien, Chile, Costa Rica, Indien und im Bundesstaat Kalifornien bereits beschlossen wurden.

Das Dokument ist mutig, weil es ein Licht auf die Rolle der Medien wirft. Die Medien verbreiten Informationen, führen sie aber nicht weiter aus, oder sie benutzen die Daten, eher um eine bestimmte Art von Ideologie und Vorurteil zu bedienen, als die Wahrheit zu suchen.

Das Dokument des Apostolischen Poenitentiars stellt fest, daß sich eine "kommunikative Hypertrophie" gegen die Wahrheit zu wenden scheint und als Folge davon gegen Gott und den Menschen." Es erwägt auch, daß sich "während der letzten Jahrzehnte eine gewisse Gier nach Informationen ausgebreitet hat, die fast ihre wirkliche Zuverlässigkeit und Wichtigkeit überwiegt."

Am Ende des Dokumentes liest man: "die Welt der Kommunikation scheint die Realität ersetzen zu wollen- sowohl indem sie die Wahrnehmung der Realität konditioniert als auch das Verstehen der Realität manipuliert."

Sogar Gläubige tun das, indem sie manchmal ihre "persönliche Energie einsetzen, um nach Neuigkeiten oder Skandalen zu suchen, die manche Öffentlichen Meinungen nähren und Absichten und Ziele haben, die nicht zur Natur der Kirche gehören."

Zum zweiten mal innerhalb von wenigen Monaten, drückt eine Stimme aus dem Vatican diese Besorgnis aus. Papst Franziskus hat das am Ende des Mißbrauchsgipfels im Februar beleuchtet. In seiner Schlußansprache unterstrich Papst Franziskus: "Die Zeit ist gekommen, zusammen zu arbeiten und dieses Übel aus dem Körper der Menschheit zu entfernen und jede notwendige Maßnahme zu ergreifen, die auf internationaler und kirchlicher Ebene bereits in Kraft sind. Die Zeit ist gekommen, das richtige Gleichgewicht aller auf dem Spiel stehenden Werte zu finden und einheitliche Richtlinien für die Kirche anzubieten und dabei zwei Extreme zu vermeiden- einen Justizialismus -hervorgerufen durch Schuld für vergangene Fehler und Druck durch die Medien und eine Abwehr, die vermeidet sich den Ursachen und Auswirkungen dieser schweren Verbrechen zu stellen."

Fundstück


Summorum Pontificum veröffentlicht heute Fr. Hunwickes Kommentar zur causa Rosica .
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

                  "MEHR AUS POTENTANIEN" 

beginnt der Artikel so- Zitat:

"Fr. Hunwicke sieht heute Anlaß, auf den Fall Rosica (auf Summorum Pontificum u.a. hier) zurückzukommen und schreibt auf Mutual Enrichment:

"Die Leser werden sich an die großartige Definition der Bergoglianität erinnern, die Fr. Rosica abgegeben hatte (bevor er einige Monate später einsah, daß seine schmählichen Plagiate einen frühen Rückzug aufs Altenteil erforderlich machten)
Unsere Kirche steht ganz klar mehr unter dem Regiment einer Einzelperson als unter der Autorität der heiligen Schrift allein oder ihren eigenen Grundsätzen zusammen mit der Schrift.“
PF hat kürzlich die Richtigkeit von Rosicas Analyse bekräftigt, als er einige Reliquien des Hl. Petrus verschenkte. Dabei erklärte er, daß er selbst die hl. Messe nicht mehr in der Kapelle feiert, in der sie aufbewahrt worden waren. Natürlich hätte er sie leicht in die Kapelle von Santa Marta umziehen können, wo er sehr oft die Messe feiert. Und so ist die Botschaft klar: PF legt wenig Wert darauf, die hl. Messe vor den Reliquien des Apostels zu feiern, dessen Nachfolger er ist." (....)
Fortsetzung hier:  klicken
Quelle:Summorum Pontificum, Liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Tweets zum Tage: Da geht einem doch das Herz auf.












Sonntag, 7. Juli 2019

Wenn ein Modernist am Ende zur Einsicht kommt

so wird das im Allgemeinen und im Speziellen nicht längst so breitgetreten wie seine vorherigen Eskapaden.
Das dürfte auch eines der Probleme der öffentlichen und auch der frommen Wahrnehmung des derzeitigen Pontifikats sein, aber darum soll es hier mal nicht gehen.
Ein wirklich bekannter Modernist war Karl Kardinal Lehmann, von dem ich immer wieder gesagt habe, dass er zwischendrin echte Anfälle von Katholizismus zeige, die aber leider, leider nie chronisch geworden sind.
Eine sehr fromme Bekannte kannte den Kardinal aus der Zeit ihres Theologiestudiums und die meinte immer, dass der gute Kardinal, damals noch Professor für katholische Dogmatik, sich einfach im Dschungel seiner eigenen Gelehrsamkeit und seines angehäuften Wissens so verlaufen habe, dass ihm irgendwie abhanden gekommen sei, dass es eine Wahrheit gibt, die zudem eine Person ist, nämlich Jesus, der der Christus ist.

Auf jeden Fall ist der Kardinal vor gut einem Jahr verstorben und dürfte nun wissender sein, als er es jemals auf dieser Erde gewesen ist, und auch beurteilen und über seine Motivationen spekulieren das brauchen wir nun nicht mehr, weil er von dem gerechtesten Richter, der eh alles weiß, auch die noch unter den sich selbst kaum eingestandenen innersten Motivationen verborgenen Regungen des Herzens besser kennt als wir selber, also von diesem Richter ist der Kardinal nun gerichtet, richtig gemacht worden.

Musik am Sonnag-Abend


Händel WV 246

           

Kardinal Müller spricht im Interview mit Edward Pentin Klartext. Tosatti berichtet.

Marco Tosatti greift in seinem Beitrag bei Stilum Curiae auf as Interview zurück, das Edward Pentin für den National Catholic Register mit Kardinal Müller über das Instrumentum Laboris und die kommende Amazonas-Synode, die Kurienreform und die deutsche Kirche geführt hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MÜLLER, AMAZONIEN: DAS DOKUMENT KORRIGIEREN; DAMIT ES KATHOLISCH WIRD."
Edward Pentin hat für den National Catholic Register ein ausführliches Interview mit dem früheren Glaubenspräfekten, Kardinal Gerhard Müller veröffentlicht, in dem viele Themen berührt werden: von der Amazonas-Synode bis zur Krise der Kirche in Europa und zum priesterlichen Zölibat.

 Zum Instrumentum Laboris zur kommenden Synode sagte er: 
"Es ist nur ein Arbeitspapier, es ist kein Dokument des Lehramtes der Kirche, und jeder kann frei seine Meinung zur Qualität der Vorbereitung dieses Dokumentes äußern. Ich denke, daß kein großer theologischer Horizont dahinter steht. Es ist hauptsächlich von einer Gruppe deutscher Nachfahren und nicht von Leuten, die dort leben, geschrieben worden,.. Es hat einer sehr europäische Sichtweise und ich denke, daß es eher eine Projektion europäischen theologischen Denkens über die Menschen der Amazonas-Region ist, weil wir diese ganzen Ideen schon vor 30 Jahren gehört haben.

Nicht alle Ideen- besonders die Konzeption von Religion- stimmen mit den Grundelementen der Katholischen Theologie überein. Wir haben das Konzept eines offenbarten Glaubens, historisch verwirklicht in der Inkarnation des Wortes des Vaters in Jesus Christus, eingegeben durch den Heiligen Geist. Die Katholische Kirche sit aber keine Religion als natürliche Beziehung zur Transzendenz. Wir können die Katholische Kirche nicht nur innerhalb des Rahmens eines Religionskonzeptes wahrnehmen. 
Religionen sind menschengemacht, die sind Ein drücke, Meinungen, Riten anthropologischer Sehnsüchte und Denkens von der Welt. aber unser Glaube basiert auf der Offenbarung Gottes -im Alten und Neuen Testament, in Jesus Christus. Wir müssen also dieses Denken im Dokument auf katholischerer Weise korrigieren."


Samstag, 6. Juli 2019

Das Instrumentum Laboris- oder der Rückgriff auf den "Edlen Wilden" von Rousseau - gesehen durch die Brille Teilhard de Chardins,


Wie Michael Charlier für die website "Summorum Pontificum" schreibt, hat sich auch "Das hoch renommierte und weit verbreitete Crisis Magazine, das sich als „A Voice for the Faithful Catholic Laity“ versteht,  am 3. Juli " mit dem Instrumentum Laboris für die Amazonas-Synode auseinandergesetzt. 
Hier geht´s zum Original:  klicken  
und hier zur deutschen Übersetzung von Summorum Pontificum: klicken

"In einem ironiedurchtränkten Beitrag des Hochschullehrers und Publizisten William Kirkpatrick setzt sich das "Crisis Magazine" mit dem Arbeitspapier auseinander,  das das geistesgeschichtliche und ideologische Umfeld des Phantoms vom „Edlen Wilden“ hervorhebt und stellenweise dessen Wirken in Film und Trivialliteratur nachzeichnet. Offenbar das passende Umfeld für das Elaborat vatikanischer Theologie im bergoglianischen Pontifikat."

Unter dem Titel :

          "PSYCHO-ÖKO-SOZIO-DUMMSCHWATZ"

beginnt der Artikel so- Zitat:  

"Die Ironie bei dieser neuesten Reise ins Primitive liegt darin, daß einige ihrer Hauptakteure die Führer der katholischen Kirche sind. Das Arbeitsdokument macht einige zutreffende Beobachtungen hinsichtlich der biologischen und klimatologischen Bedeutung des Amazonas Beckens und über die Ausbeutung der Amazonischen Völker. 
Doch bei der Beschreibung dieser Völker klingt die Stimme des Amazonas erstaunlicherweise gerade so wie die Stimme Rousseaus. Oder genauer: Wie die Stimme Rousseaus im Chor mit der Stimme von Pierrre Teilhard de Chardin, und das auf eine kosmische Ebene gehoben. Etwa so:

Ein wesentlicher Aspekt der Wurzel der Sünde des Menschen besteht in der Abwendung von der Natur (99)
In den Familien wirkt eine kosmische Dimension (cosmovivencia) von Erfahrung (75)

Es ist notwendig, zu erfassen, was der Geist des Herrn diese Völker im Lauf der Jahrhunderte gelehrt hat: Den Glauben an den Vater-Mutter Schöpfergott, 

Gemeinschaft und Harmonie mit der Erde, Solidarität mit den Kameraden... die lebende Gemeinschaft  mit der Natur und „Mutter Erde“. (121)"  


Heute vor 484 Jahren

am 6. Juli 1535 starb der Hl.Thomas Morus auf dem Schafott im Tower unter dem Beil des Henkers.
Er hatte dem von der Kirche abtrünnigen König Heinrich VIII den Suprematseid verweigert.
Seine letzten Worte waren:

"Ich nehme euch zu Zeugen, dass ich im Glauben und für den Glauben der hl. Katholischen Kirche und als treuer Diener des Königs, aber in erster Linie als treuer Diener Gottes sterbe. Betet für den König, dass Gott ihn führe und erleuchte." 

                            Heiliger Thomas Morus bitte für uns! 

Fundstück

Dr. Maike Hickson läßt bei LifeSiteNews den deutschen Theologieprofessor und Priester Karl Heinz Menke zum Instrumentum  Laboris der kommenden Amazonas-Synode Stellung beziehen,
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PROFESSOR ERKLÄRT, WARUM ES THEOLOGISCH UNZULÄSSIG IST, DASS LAIEN KATHOLISCHE DIÖZESEN UND PFARREIEN LEITEN" 
Ein deutscher Priester und Theologe hat gesagt, daß die einem Priester bei der Weihe verliehene Macht- besonders die Macht die Eucharistie zu spenden und die Macht der Leitung, nicht geteilt werden kann, so daß die Leitungsvollmacht allein nicht einem Laien übertragen werden kann.
"Die Vollmacht der Weihe (potestas ordinis) und die juristische Gewalt (potestas iurisdictionis) können nicht geteilt werden" hat Karl-Heinz Menke, Priester und emeritierter Dogmatik-Professor der Universität Bonn gegenüber LifeSiteNews gesagt.

Wird beispielsweise ein Bischof vom Papst ernannt, empfängt er die Jurisdiktion über seine Diözese nicht vom Papst, sondern durch seine Bischofsweihe (d.h. durch die Heiligen Weihen) , erklärte der Theologe. Das selbe gilt für den Priester und Diakon. Ein Priester wird z.B. vom Bischof ernannt, aber er übt seine Jurisdiktion nicht  wegen dieser Ernennung aus, sondern auf Grund seiner Priesterweihe."

Professor Menke ist Mitglied der Internationalen Theologen-Kommission der Vaticans, und ist 2016
von Papst Franziskus als Mitglied der Studienkommission für das Frauendiakonat ernannt worden.
LifeSiteNews hat sich an ihn gewandt und ihn gebeten, das Arbeitsdokument für die kommende Amazonas-Synode zu kommentieren, das die Bischöfe auffordert, "die Überzeugung zu überdenken, daß die Ausübung der Jurisdiktion in allen Bereichen (sakramental, rechtlich, administrativ) und dauerhaft an das Weihesakrament gebunden sein muß (127)."


Freitag, 5. Juli 2019

Fundstück "Im Vatican brennt die Hütte"

Guido Horst kommentiert für "Die Tagespost" die neuen Enthüllungen Erzbischof Viganòs  und die ausbleibende Reaktion aus dem Vatican.
Hier geht´s zum Original:   klicken

Unter dem Titel:
    "Kommentar: Viganò hat wieder zugeschlagen" 
beginnt der Artikel so- Zitat: 
Im Vatikan brennt die Hütte, aber der Papst und seine Medienleute schauen zu."  (....)

Quelle: Die Tagespost , G. Horst


Die Amazonas-Synode auf den Spuren der St. Gallen-Mafia

Julia Meloni findet in ihrem Beitrag für LifeSiteNews in der Vorbereitung der Amazonas-Synode Spuren der alter Pläne der St. Gallen-Mafia und dokumentiert sie.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER LANGE WEG DER ST.GALLEN-MAFIA ZUR VERÄNDERUNG DES PRIESTERTUMS WIRD BEI DER AMAZONAS-SYNODE EINEN ENTSCHEIDENDEN PUNKT ERREICHEN" 
"Der Priestermangel ist nur ein offensichtlicher Vorwand um den Zölibat praktisch (nicht theoretisch) in der Lateinischen Kirche abzuschaffen. Das ist seit Luther das Ziel"- Bischof Athanasius Schneider 

1969, vierundvierzig Jahre bevor er erfolgreich den Kreuzzug zur Wahl von Papst Franziskus anführte, nahm der damalige Fr. Cormac Murphy-O´Connor- zukünftiges Mitglied der St. Gallen-Mafia -an der Synode unter Papst Paul VI teil. Als er dabei die ganzen radikalen Reden gegen den priesterlichen Zölibat anhörte, fühlte er plötzlich "wie ihm das Blut zu Kopfe stieg"- wie er sich in "Ein englischer Frühling" erinnert. Murphy-O´Connor hielt eine spontane Rede in "scheußlichem Latein" und verkündete, daß man" vielleicht die Weihe verheirateter Männer in Erwägung ziehen könnte". 

In diesem berauschenden postkonziliaren Augenblick "schien alles zu gewinnen zu sein". Ein Priester sagte sogar zu Murphy-O`Connor:"Ich war ziemlich sicher, daß es eine Veränderung in den Regeln für den Zölibat geben wird. Ich habe meine Gelübde in diesem Sinne abgelegt."
In der Vorbereitung zur Priester-Synode 1971 half Murphy-O´Connor, das zukünftige Mafia-Mitglied- bei der Planung und schrieb einen Artikel, in dem er argumentierte, daß "letztendlich die Predigt des Wortes und die Erteilung der Sakramente viel wichtiger sind als das Kirchengesetz über ein unverheiratetes Priestertum." 

Schließlich bekamen er und sein Mafia-Vorgänger, Basil Hume, Briefe aus Rom, "wegen leicht provokativer Dinge " wie Murphy-O´Connor es beschreibt- über die Weihe verheirateter Männer. "Ich sag´ Dir was, Cormac" sagte Hume "warum gehen wir nicht nach Rom und konfrontieren sie? Wir gehen zusammen hin und bringen das zu Ende." 



Marco Tosatti zieht die Samthandschuhe aus und kommentiert die Wahrheitsliebe des amtierenden Pontifex

Marco Tosatti überläßt es heute Super-Ex bei Stilum Curiae -man muß schon sagen- sein Entsetzen über das aktuelle Pontifikat auszudrücken, der dabei auf jede Beschönigung und Weichspülerei verzichtet. Einen hilfreichen Hintergrund könnte der NYT-Artikel darüber wie "der Papst Italien verlor" -was sich allein auch schon in den Besucherzahlen bei offiziellen Anlässen widerspiegelt, liefern. Dort wurde dem Pontifex in einigen Zeitungen bereits der Spitznamen "Papocchio" verliehen-
zusammengesetzt aus Papa und Pinocchio- dem exemplarischen Lügner.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"SUPER EX: WAS TUN, WENN DER PAPST METHODISCH UND SYSTEMATISCH LÜGT?"
"Liebe Feunde und Feinde von Stilum Curiae, Super Ex (ex der Bewegungen für das Leben, Ex von Avvenire, Ex von verschiedenen anderen Sachen, aber noch nicht Ex-Katholik) hat uns eine ziemlich herzliche, wenn nicht sogar herzzerreißende Überlegung zur Situation, in der sich die Römische Kirche befindet- und wir mit ihr- geschickt. Die hat alle Charakteristika eines Schrei des Herzens. Lesen Sie! 

Bergoglio lügt, methodisch und systematisch

Fast jeden Tag gibt uns Bergoglio Grund zu leiden. Glücklicherweise sind die Analysen seiner Monomanie - die Migranten- verschwendet, weil jedem klar ist, daß er lieber Präsident der Europäischen Kommission wäre als Papst, politischer Agitator als Priester. Bekannt ist auch der despotische Eifer, mit dem er nacheinander die Priester oder Kongregationen straft, die sich seinem Stil und seiner "Lehre" nicht beugen und die Kirche Christi der "Kirche von Franziskus" vorziehen. 

Und dann gibt es das andere: Bergoglio lügt -serienmäßig. Ohne jeden Skrupel 

Ich mölchte jetzt auf eine Lüge zurück kommen, der ich mir in den letzten Tagen bewußt geworden bin, nachdem ich mit einem Kurien-Prälaten gesprochen habe. Auf meine Frage: "Aber wußte Bergoglio wirklich nicht vom Weltkongress der Familien in Verona, wie er von Journalisten erklärt hat? Und wenn das wahr ist, warum hat er dann gleichzeitig gesagt,er sei bzgl. dieses Kongresses nicht auf dem Laufenden, aber mit dem Urteil seines Stellvertreters. Kardinal Parolin, einverstanden, für den "der (Kongress) in der Substanz Recht hatte-aber nicht in der Methode,"?