Sonntag, 19. Mai 2019

Was ich mich bei den Diskussion um die Vir probanti und die Frauendiakoneusen schon immer frage

ist: "wo will man die den hernehmen?"

Ich bin ja jetzt mehr oder weniger seit über einem halben Jahrhundert mehr oder weniger regelmäßig hierzulande im Gottesdienst und was ich in all der der Zeit feststellen musste, ist ein mehr oder weniger stetiger Niedergang von allem und jedem, besonders von der reinen Anzahl derjenigen die den lieben Gott meinen nötig zu haben und es mit der ersten , alten Katechismusfrage ernst nehmen.
Diese Frage lautete: "Wozu sind wir auf Erden?" und die Antwort lautete "um Gott zu erkennen, ihn zu lieben, ihm zu dienen, um dermaleinst auf immer bei ihm zu sein!".
Früher, also bis vor einigen Jahren, war wenigstens an Weihnachten und Ostern die Kirche proppenvoll, dieses Jahr hatten wir wirklich noch üppig Platz.
Noch eklatanter ist die Lage am "Weißen Sonntag" noch vor 20 Jahren hieß es "Wir bitten diejenigen die immer kommen, doch am Weißen Sonntag in die Vorabendmesse oder in die spätere Messe zu gehen, damit die Familien der Kommunionkinder gut Platz finden...." heute hießt es "Wir bitten diejenigen die immer kommen, doch auch am Weißen Sonntag zur Erstkommunionfeiermesse zu kommen, damit die Kommunionkinder und ihre Familien sich nicht so alleine fühlen...."

Musik am Sonntagabend....

     


            

Fundstück


Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin, Barbara Schock-Werner, Koordinatorin der deutschen Hilfe für Nôtre Dame hat sich bei domradio.de über den Wiederaufbau des Dachstuhls der Pariser Kathedrale geäußert.
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mit dem Titel:

                            "Dachstuhl aus Stahl statt Holz?"

"Französische Experten wollen für Notre-Dame wieder einen Dachstuhl aus Holz. Die Koordinatorin der deutschen Hilfe und ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner tendiert dagegen zu einer moderneren Lösung." (....)
Quelle: domradio.de


Vatican News: die Frage des Frauendiakonats bleibt offen....

Dr. Maike Hickson veröffentlicht bei LifeSiteNews den korrigierenden Kommentar von Pater Hagenkord zu den von Medien kolporierten Aussagen des Pontifex´ zum Frauendiakonat.
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"VATICAN MEDIEN-OFFIZIELLER: NEIN, PAPST FRANZISKUS HAT DIE MÖGLICHKEIT EINES WEIBLICHEN DIAKONATS NICHT AUSGESCHLOSSEN" 

Papst Franziskus hat laut einem hochrangigen Vatican-Medienmitarbeiter vor kurzem- entgegen dem allgemeinen Glauben-die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats nicht ausgeschlossen.
Pater Bernd Hagenkord S.J. der Chef-Koordinator aller sechs Sprach-Sektionen von Vatican-News hat einen Artikel darüber veröffentlicht, was Papst Franziskus wirklich bei seinem Treffen mit der Internationalen Vereinigung der Ordensoberen (IUSG) am 10. Mai gesagt hat.Pater Hagenkord hat den Eindruck korrigiert, daß der Papst mit einer Nonne, die ihn gefragt hatte, über die Möglichkeit sprach, ihre eigene Kirche zu gründen und auch klar gemacht, daß Papst Franziskus die Diakonatsweihe für Frauen nicht ausgeschlossen habe.

Diane Montagna von LifeSiteNews hat für eine Übersetzung der wichtigsten Passagen bei diesem Mai-Treffen gesorgt und so den Eindruck vermieden, der an jenem Tag von vielen Beobachtern geteilt wurde,  daß Papst Franziskus den Befürwortern des Frauen-Diakonats gegenüber scharfe Töne angeschlagen hat.
Besonders die folgenden Worte des Papstes haben diesen Eindruck hervorgerufen: "Es stimmt. da helfen nicht nur dogmatische Definitionen und historische Dinge. Nicht nur. Aber wir können nicht über die Offenbarung hinausgehen. Das verstehen Sie doch? Wir sind Katholiken, oder? Wenn jemand eine andere Kirche kreieren möchte- bitte sehr."

Vorher hatte Papst Franziskus in seinen Äußerungen zum Frauen-Diakonat- den Ordensoberinnen erzählt, daß er der Vorsitzenden der IUSG den Schlußbericht der Vatican-Kommission von 2016 zur Geschichte des weiblichen Diakonats übergeben habe. Am 8, Mai sagte er, daß dieses Dokument herausgefunden hat "daß die Weihe-Formel für das [weibliche] Diakonat nicht das selbe war, wie für das männliche und eher dem ähnelte, was heute dem Segen eines Abtes oder einer Äbtissin gleich käme."

Papst Franziskus erklärte den Oberinnen, daß  auch wenn das Fehlen doktrinaler oder historischer Beweise als Unterstützung für die Weihe weiblicher Diakone anerkannt wird, es immer noch eine Offenheit gegenüber der Entwicklung gibt. Er stellt fest:

"Die Kirche ist nicht nur Denzinger, also eine Sammlung dogmatischer Texte, historischer Dinge. Das ist wahr. aber die Kirche entwickelt sich auf ihrer Reise  in Treue zur Offenbarung. Wir können die Offenbarung nicht ändern- sie entwickelt sich mit der Zeit. Und mit der Zeit verstehen wir den Glauben immer besser. Der Weg, den Glauben heute -nach dem II. Vaticanischen Konzil- zu verstehen, unterscheidet sich von dem Weg den Glauben vor dem II. Vaticanischen Konzil zu verstehen. Warum? Weil eine Entwicklung des Wissens gibt. Sie haben Recht. Und das ist nichts Neues- weil die wahre Natur- die wahre Natur- der Offenbarung ist in ständiger Bewegung, um sich selbst zu erklären.

Pater Hagenkord besteht in seinem eigenen Artikel darauf, daß diese Worte weder eine Zurückweisung der religiösen Frauen war, die ihn wegen der Teilnahme der Frauen in der Kirche fragten, noch eine Ablehnung der Idee weiblicher Diakone. Er betont, daß Papst Franziskus in seiner langen Antwort an die religiösen Schwestern sagte "alles bewegt sich" und "man erreicht die konkrete Situation nicht mit Hilfe dogmatischer Antworten."
Es gibt eine Entwicklung und "dieser Weg muß der Offenbarung treu sein, aber-immerhin auch- ein Weg des Wachsens" erklärt der Jesuiten-Pater.

Es ist nicht richtig, diese Worte als Ablehnung dieser religiösen Schwestern zu interpretieren, betont Pater Hagenkord. Die Antwort des Papstes sei eher durch die Spannung zwischen Loyalität zur Offenbarung und Wachstum und Änderung in der Anpassung gekennzeichnet."

Für Pater Hagenkord zeigen die Worte von Papst Franziskus, daß "verkürzte und verzerrte Zitate durch die Medien nicht passen." Er denkt, daß die Worte des Papstes über das Gründen einer eigenen Kirche eher ein Scherz sein sollten und daß er versuchte, ein Licht zu finden, um diesen Kommentaren ein Ende zu setzen." Also- darauf besteht der Priester- war das nicht als "persönlicher Angriff auf die Nonne gemeint."

Während der jesuitische Priester hier versucht, Papst Franziskus wegen seiner scherzhaften Bemerkungen zu verteidigen, hilft er uns gleichzeitig zu verstehen, daß Papst Franziskus, die Möglichkeit eines weiblichen Diakonats nicht dauerhaft ausgeschlossen hat. "

Quelle: LifeSite News, Dr.M.Hickson 

Samstag, 18. Mai 2019

Marienlieder: Ave Maria, gesungen von Pavarotti

In dem Film "Fantasia" von Walt Disney von 1940  (hier ein kleiner Einblick) erhebt sich, nach zahlreichen  neckischen, mit Klassik unterlegten Reminiszenzen an die antike Sagenwelt und auch an andere Phantasiegestalten,  das Böse untermalt von Mussorgskis "Eine Nacht am Kahlen Berg". Der Berg erwacht zu bedrohlicher Größe, ist definitiv böse und omnipotent,  hat eine Menge Helfer und zerstört alles was irgendwie schön und gut ist, es ist eine Macht vor der es kein Entrinnen gibt und, könnte man interpretieren, die, die vorherige Heiterkeit, Unachtsamkeit, Neckischkeit,   das Spielen und Kokettieren  mit der Gefahr und dem Dämonischen  geweckt hat.
Plötzlich gerät der ganze dämonische Aufruhr ins Stocken, weil (ja ich weiß altes Märchenmotiv) von irgendwoher Kirchenglocken läuten und es formieren sich kleine Lichter, die immer lauter das Ave Maria von Schubert singen und so wird es ganz am Ende Tag und alles gut.

Ich habe nun ein bisschen youtube  nach einer wirklich guten Aufnahme dieses Ave Maria durchforstet und bin auf dieses hier gestoßen.





Kardinal Müller: Praxis kann nicht vor Theorie gehen.

Für LifeSiteNews hat sich M.C.Hoffman noch einmal mit dem Interview befaßt, daß Kardinal G.Müller info Vaticana" zum Thema Kurienreform gegeben hat.
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"VATICAN-REFORMPLAN IST "ABSURD" SAGT DER FRÜHERE DOKTRIN-CHEF UND FRAGT OB ER MARXISTISCH IST." 

Der vor kurzem durch den Kardinalsrat approbierter Restrukturierungsplam des Vaticans ist seitens Kardinals Gerhard Müller, dem früheren Doktrinchef von Papst Franziskus. unter Feuer genommen worden, der sagt, daß es "absurd" ist, das Staatssekretariat und die Evangelisierungs-Praxis über den Katholischen Glauben selbst zu stellen. Müller fragt sich auch, ob der Plan nicht auf der "marxistischen" Ideologie beruhe.

"In dieer Vorbereitung der sogenannten Kurienreform setzen sie die Priorität der Glaubens herab" sagt Müller dem spanischen Nachrichtendienst Info vaticana in einem kürzlich gegebenen Interview.
"Zuerst kommt das Staatssekretariat, was bedeutet, daß das Staatssekretariat mit seinen Beziehungen zu den Staaten, mit seiner Diplomatie und Vatican-Bürokratie mehr mit der obersten Mission des Papstes verbunden ist, als die Glaubenslehre. Das ist absurd.
Das ist eine weltliche, säkulare Wahl.  Die spirituelle Mission kommt von Jesus Christus . Jesus Christus hta den Vatican-Staat mit seinem Oberhaupt nicht gegründet und dieses Oberhaupt mit seinem Staat regiert die Kirche. Es ist absurd.
"Das Gegenteil ist wahr- Das Staatssekretariat ist nur eine Hilfe, um die Unabhängigkeit, die Freiheit des Papstes gegen die Einfluss von Politikern zu garantieren. Aber das ist nicht die Essenz es Petrinischen Amtes. Und wie kann man sagen, daß unter den Dicasterien als erstes das der Evangelisierung kommt und dann das für Glauben und Lehre? Evangelisierung ist Praxis und Glaube ist Theorie. Welches Konzept von Glauben und Theorie haben sie? Das Marxistische System?" sagte Müller.
"Der Glaube ist der Ursprung, die Wurzel der Rechtfertigung. Nur durch den Glauben an Jesus Christus werden wir gerettet. Ohne Glauben kann keiner Gott gefallen. Glaube ist eine eingegebene Tugend. Die erste Gabe des Hl. Geistes an uns sind Glaube und Hoffnung. Man kann nicht sagen, daß der Glaube nur Theorie ist" fügte er hinzu.

Müllers Kritik an der vorgeschlagenen Kurienreform macht nicht nur Papst Franziskus und seinen Kardinalsrat verantwortlich, sondern auch die Päpste Paul VI und Johannes Paul II, deren Kurienreformen auch das Staatssekretariat an eine Position mit größerem Einfluss stellten, als die Glaubenskongregation, indem sie es an die erste Stelle unter den Kurienkörperschaften stellten und den Staatssekretär ui, persönlichen Assistenten des Papstes machten. Vor der Reform Pauls VI war die CDF (damals als Sant´Uffizio bekannt) die einflußreichste unter den Dicasterien  und wurde vom Papst selber als ihr Präfekt geleitet.


Neues und nicht so Neues vom Malteser Orden

Nach der Wahl einer neuen Führung für den Malteser Orden vom 1. Mai kommentiert Steve Skojec für OnePeterFive den Stand der Dinge im Orden und legt noch einmal die dahinter liegende Entwicklung dar.
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"DIE MALTESER RITTER UND DER TOD DER RITTERLICHKEIT"

Am 1. Mai hat der Souveräne Militärorden von Malta, der gerade die tumultöseste und turbulenteste Periode seiner mehr als 900-jährigen Geschichte durchlebt hat, sein Generalkapitel durchgeführt. Ziel: die Wahl einer neuen Führung. Am Ende der Wahl ist eine Sache klar geworden: die Übernahme der Malteser Ritter ist jetzt vollendet.

Es war die erste Wahl seit dem Staatsstreich im Januar 2017, währen dem Fra Matthew Festing, der englische Großmeister des Ordens und Mann mit einer beeindruckenden Geschichte des Dienens, von keinem geringeren als Papst Franziskus gezwungen wurde, zurückzutreten. Es wäre fast unmöglich den Grund für seine Entfernung zu glauben, wäre die während unter der Führung eines anderen Papstes passiert: er hatte versucht, den Großkanzler des Ordens, Baron Albrecht von Boeselager zu entlassen, weil der für eine großangelegte Verteilung von Kondomen durch den caritativen Arm des Ordens verantwortlich war. Boeselager weigerte sich, zu gehen und appellierte an den Vatican.

Es scheint tatsächlich so als habe Boeselager eine Trumpfkarte in Händen gehalten: ein Erbe  von rund 30 Mio Schweizer Franken von einer wohltätigen Stiftung.
Boeselager hatte die Angelegenheit mit Bedacht behandelt und einen Plan aufgestellt, der angeblich die Aufhebung einer Klage gegen den Treuhänder vorsah, die wegen unangemessener Geschäftsführung eingereicht worden war, und stattdessen eine Vereinbarung über die Auszahlung des Geldes ausgehandelt, ohne dass Fragen gestellt wurden.
Der Vatikan schien bereit zu sein, einen Teil des Geldes abzuziehen, ebenso ein gewisser päpstlicher Nuntius in der Schweiz. Wenn Boeselager entlassen worden wäre, hätte sich das Geschäft zumindest auf unbestimmte Zeit verzögert, weil Großmeister Festing daran glaubte, die Dinge ordnungsgemäß zu tun. 


Freitag, 17. Mai 2019

Marienlieder

Da das Thema Maria und Kirche, wenn auch etwas (ist euphemistisch gemeint) verzerrt, gerade versucht wird in den Medien zu puschen, wollen wir die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und solange der Mai noch dauert, hier öfter mal eines dieser wunderschönen, alten, fast kitschigen Marienlieder vorstellen. Diese erzählen  von inniger Liebe zur Gottesmutter und ihrem Sohn, aber auch von Angst, besonders Todesangst  und dennoch verbreiten dennoch die  feste Hoffnung auf die Erlösung die Christus uns erreicht hat und erzählen von der allerersten Frau die dieser Erlösung zuteil war, eben der Muttergottes.

 Hier nun:




Maradiaga- die nicht allzu graue Eminenz dieses Pontifkates

Rorate caeli veröffentlicht heute Ausschnitte aus einem kritischen Artikel von Julia Meloni im Crisis-magazin zur Rolle von Kardinal Maradiaga im aktuellen Pontifikat.
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        "MARADIAGA, DER FÜHRER DER MAFIA"
Am 1. Mai hat "Crisis-magazine" einen Artikel von Julia Meloni zum Offenen Brief veröffentlicht, der Papst Franziskus der Häresie beschuldigt.

Wir glauben, daß darin einige wichtige Informationen bzgl. Cardinal Maradiaga enthalten sind, des Mannes, der -wie man sagen könnte- das meiste getan hat, was Geld bei der Wahl Kardinal Bergoglios 2013 tun konnte.
Zur Kenntnisnahme für zukünftige Ereignisse, geben wir hier die Teile des Artikels wieder, die sich speziell mit Maradiagas Aktivitäten befassen. Weil er der Mann hinter den Kulissen in diesem Pontifikat ist, ist es nützlich zu wissen, was er tut und getan hat.

Am Vorabend des Konklaves von 2013 telefonierte Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga von der Honduranischen Botschaft in Rom aus emsig mit den wählenden Kardinälen. Er war einer der Königsmacher des Konklaves und warb massiv für den damaligen Kardinal Bergoglio als Papst.

Am selben Tag nahm Maradiaga an einem privaten Treffen der Bergoglio-Unterstützer, einschließlich der Revolutionäre der St. Gallen-Mafia- teil. Gemeinsam brachten sie mindestens 25 Stimmen für Bergoglio zusammen, und eröffneten später mit bemerkenswerterweise mit 26 Stimmen.
Am zweiten Tag des Konklaves war Maradiaga wieder am Werk. indem er zur Mittagszeit ein Gerücht widerlegte, daß Bergoglio nur eine Lunge habe.
Vier Tage später bat der neugewählte Papst Franziskus Maradiaga, seinem mächtigen neuen Kardinalsrat vorzusitzen.

Als einen Teil der zahlreichen Beweise zitiert der [Häresie]-Brief die päpstliche Gunst, derer sich Maradiaga erfreut, ein Revolutionär, der beschuldigt wird, einen protegierten Bischof, Juan José Pineda, treu ergeben gedeckt zu haben.  Pineda trat am Ende wegen der Vorwürfe Seminaristen sexuell belästigt und mehr als 1,3 Mio $ unterschlagen zu haben, um ein "Netzwerk" homosexueller Liebhaber "zu unterhalten".
Laut Martha Alegria Reichmanns "Heiliger Verrat"  hat Maradiaga wütend die Karriere von mindestens sechs Priestern zerstört, die sich gegen Pineda ausgesprochen hatten. Sie behauptet, daß der Vatican damals so agierte, daß Maradiaga nicht offiziell der Vertuschung für Pineda beschuldigt werden konnte.

Maradiaga hat auch Seminaristen angegriffen, die von homosexuellen Fehlverhalten berichteten und den Ernst der homosexuellen Übergriffe Theodore McCarricks auf Seminaristen heruntergespielt.
Laut Erzbischof Viganò standen beide Männer hinter dem kometenhaften Aufstieg von Kardinal Cupich, einem Spitzen-Revolutionär der Homosexualität. Maradiaga hat sich persönlich wiederholt auf eine "wegweisende Pastoral" für gleichgeschlechtliche Beziehungen eingesetzt.

Trotz der Skandale, die ihn umgeben, pries Maradiaga kürzlich in den Medien ein Dokument zur Kurien-Reform, bei dessen Entwurf er half. Die Hauptabsicht ist- bekannterweise- die Herabstufung der Glaubenskongregation - 5 Jahre nachdem Maradiaga den damaligen Präfekten der CDF, Kardinal Müller lautstark tadelte, weil der die Weigerung der Kirche, Ehebrechern die Kommunion zu spenden, verteidigt hatte.
Laut Paul Vallely signalisierte dieser hochmotivierte Zusammenstoß zwischen Müller und dem "Vize-Papst", daß die Glaubenskongregation nicht länger "la suprema" war. Jetzt könnte eine weitere Herabstufung der CDF- so fürchten Kritiker- den Weg in die doktrinale und moralische Anarchie pflastern.

Wie ein Bote der Entropie hat Maradiaga bewußt dieses Chaos herausgefordert. In einer Blaupause für dieses Pontifikat hat Maradiaga 2013 überschwänglich angekündigt, daß "das II. Vaticanum das Ende der Feinschaft zwischen der Kirche und dem Modernismus bedeutete." Das war eine erstaunliche Feststellung für den "Vize-Papst" persönlich: dieses Pontifikat würde die friedliche Anpassung an die Super-Häresie des Modernismus fördern. Und in der Tat enthüllen - wie einer der Unterzeichner der "Filial Correction" von 2017 kurz danach warnte- die "Amoris Laetitia" zugrunde liegenden Thesen die revolutionäre "modernistische" Sicht, daß "die Lehre im Grunde veränderlich ist"....

Wie Maradiaga selber 2015 sagte: "Der Papst will diese Erneuerung der Kirche bis zu einem Pubkt fortführen, wo sie unumkehrbar ist."

Quelle: rorate caeli, J. Meloni 

Fundstück

Erzbischof Georg Gänswein kritisiert die -gerade in Deutschland-  oftmals feindliche Haltung gegenüber dem Papa emeritus Benedikt XVI. Die wir im Übrigen schon seit seiner Wahl erlebt haben und an der sich seither nichts geändert hat -weder in den einschlägigen klerikalen noch medialen Kreisen. Ein beredtes Beispiel dafür sind z.B. die jüngsten Kommentare bei katholisch.de zum Essay des Emeritus zur Mißbrauchskrise.
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Unter dem Titel:   "Üble Früchte"
beginnt der Beitrag so: 



"Aus Sicht von Erzbischof Georg Gänswein, Privatsekretär von Benedikt XVI., wird der emeritierte Papst gerade aus Deutschland oft kritisiert: "Es handelt sich dabei leider um ein Phänomen, das wir besonders aus seiner Heimat kennen."
Quelle: domradio.de

Passend zum Thema

anläßlich der Vorstellung des neuen, von Professor Elio Guerriero herausgebenen Buches des Papa emeritus "Juden und Christen"  an der Lateran-Universität.

"Gänswein: Benedikt XVI erklärt. daß Juden und Christen eine gemeinsame unersetzliche Aufgabe haben..."
und

"Die Anmut und Finesse von Benedikt XVI zeigt sich ... In einer Welt, die den Sinn für Freundlichkeit verloren hat, ist die bloße Anwesenheit dieses sanften und feinen Mannes ein Zeichen des Widerspruchs ..." (Andrea Mondi, Osservatore Romano)


Jesus und die Pharisäer in jüdischer und christlicher Sicht

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die Rede, die Amy-Jill Levine, Mitarbeiterin von "Donna Chiesa Mondo", in der päpstlichen Universität Gregoriana zum Thema "Jesus und die Pharisäer" gehalten hat-, den Gebrauch, den Papst Franziskus vom Wort "Pharisäer" macht und die verpaßte Gelegenheit den zu korrigieren.
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"EINE BESONDERE JÜDISCHE FRAU, DIE PHARISÄER UND EINE VON PAPST FRANZISKUS VERPASSTE GUTE GELEGENHEIT" 

"Trotz des Fortschritts in den historischen Untersuchungen zu den Pharisäern, wird in der ganzen Christlichen Welt damit fortgefahren, in den Predigten, diese Jüdischen Lehrer als xenophob, elitär, legalistisch, Geldliebhaber und moralische Heuchler darzustellen. Außerdem bedeutet Pharisäer allgemeine "Jude" , weil viele Juden und Christen die Pharisäer als Verfolger des rabbinischen Judentums betrachten. Deshalb tun Christen, wenn sie den Begriff "Pharisäer" verwenden, um den Klerikalismus zu verurteilen, nichts anderes als das Vorurteil gegenüber Juden zu verstärken."

So hat Amy-Jill Levine, ein jüdische Amerikanerin von der Vanderbilt-Universität, ihre Rede begonnen, die sie am 9. Mai in Rom in der Päpstlichen Gregoriana-Universität gehalten hat, bei einer Konferenz, die dem Thema "Jesus und die Pharisäer. Eine multidisziplinäre Neuwertung" gewidmet war.

Aber wer -frei heraus gesagt- benutzt den Begriff "Pharisäer", um den "Klerikalismus im kirchlichen Kontext" zu verurteilen, wenn nicht Papst Franziskus selbst?

Das Schöne daran ist, daß seit diesem Mai, die Autorin dieses Hiebs gegen den Papst Mitglied des neuen Führungskomitées von "Donne Chiesa Mondo" , der monatlichen Beilage des "L´ Osservatore Romano", der offiziellen Zeitung des Hl. Stuhls, ist.

Wer ist Amy-Jill Levine? Sie berichtet anläßlich einer ebenfalls an der Gregoriana vorangegangenen Konferenz in einer funkelnden autobiographischen Notiz im Osservatore Romano vom 5. Mai über sich selbst.


Donnerstag, 16. Mai 2019

Fundstück

Oliver Maksan schreibt in einem Leitartikel für "Die Tagespost" , was zur Aktion "Maria2.0"  gesagt werden mußte.
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Unter dem Titel

"Leitartikel: Führung statt Stuhlkreise"

beginnt der Artikel so; 

"Der Kirchenstreik „Maria 2.0“ und der Reformdruck „von unten“ offenbaren ein falsches Kirchenverständnis. Dem haben die Bischöfe aber selbst Vorschub geleistet." 


Quelle: Die Tagespost, O. Maksan

De Mattei, Kardinal Krajewski und die "proletarische Enteignung"

Roberto De Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana kritisch die Elektro-Arbeiten von Kardinal Krajewsksi und stellt sie in den politischen Zusammenhang, in den sie gehören.
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"DIE PROLETARISCHE ENTEIGNUNG DURCH KARDINAL KRAJEWSKI"
Am 12. Mai hat Kardinal Konrad Krajewski, der Almosenier von Papst Franziskus, die Stromzufuhr in einem illegal besetzten Haus in der Via Santa Croce in Gerusalemme im Zentrum Roms wieder hergestellt. Um das zu tun, mußte er die Siegel  abreißen, die von ACEA, einem öffentlichen Unternehmen, angebracht wurden, das am 6. Mai den Strom abgestellt hatte, weil die Besetzer in den letzten 5 Jahren die Rechnungen von mehr als 300.000 € nicht bezahlt haben.

Die Verantwortung für das Nichtbezahlen und die illegale Besetzung des Palazzos liegt bei Action-Diritti in movimento, einem sozialen Zentrum, das ein militanter, extrem Linker anführt. Andrea Alzetta- als "Tarzan" bekannt, der öfters wegen Hausfriedensbruchs, Verwüstung von Gebäuden und Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt wurde.
Der Repräsentant des Papstes hat eine Tat begangen, die schwerwiegender ist, als man sich vorstellen kann.
In Italien wird jeder nach Artikel 349 des Strafgesetzbuches bestraft, der von Behörden angebrachte Siegel verletzt -mit Haft von 6 Monaten bis zu 3 Jahren. Außerdem- stellt die Geste des mißbräuchlichen Wiederanschlusses durch den päpstlichen Almosenier "Energiediebstahl" dar.

Kardinal Krajewski hat also das Gesetz gebrochen und sich dessen öffentlich gerühmt. indem er in herausforderndem Ton erklärte, bereit zu sein, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Aber abgesehen vom strafrechtlichen Aspekt befinden wir uns vor der Heiligsprechung des Prinzips, nachdem es legitim ist, das Gesetz im eigenen Interesse oder im Interesse sozialer Gruppen zu brechen.

Das ist -mit einem Wort- das Prinzip der "proletarischen Enteignung"- praktiziert von den Tupamaros, den Roten Brigaden und von Globalisierungsgegnern. Rechtssicherheit und der Respekt vor den Gesetzen sind die einzige Barriere, die die Zivilgesellschaft vor Anarchie und Gewalt schützt, aber was Kardinal Krajewski, von Repubblica als neuer Robin Hood begrüßt, der Ex-Bürgermeister von Riace Mimmo Lucano, der an der Universitä La Sapienza wie ein Star empfangen wurde oder der Anführer der "Ungehorsamen" Luca Casarini, der kürzlich wegen Unterstützung illegaler Einwanderung angeklagt wurde, gemeinsam haben, ist die Mißachtung der staatlichen Gesetze im Namen einer politischen Ethik, die nichts mit der christlichen zu tun hat.


Neues zu Nôtre Dame

Die Stiftung Notre Dame de Paris hat einen Bericht zur Lage nach der Brandkatastrophe  veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:  klicken

"Communiqué von Msgr. Michel Aupetit- und der Stiftung Notre Dame- Notre Dame de Paris."

15. Mai 2019
"Wo sind wir einen Monat nach dem Brand der Kathedrale?
"Notre Dame des Herzens"

Die weltliche Hilfswelle nach dem Brand der Kathedrale Notre Dame in Paris zu Beginn der Karwoche, am Montag dem 15. April, gehört von nun an zur Geschichte dieses Gebäudes.
So sehr, daß die Sammlung und die Versprechungen von Spenden, der Hilfe mit Naturalien und Kompetenz  in so wenigen Stunden erhoben, den weltlichen Elan ausdrücken. Ohne die spirituelle Inbrunst, die daraus resultiert,  kann nichts jemals gemessen werden.

Zwei wichtige Fragen stellen sich bis zu diesem Tag und führen zu wichtigen Kommentaren:
Das notwendige Budget, ordnungsgemäß geprüft, damit die Gläubigen und Touristen erneut das Gebäude betreten können, sich sammeln und das Gebäude sicher -in zufriedenstellender Sicherheit- bewundern können- ist noch unbekannt. Die Expertisen sind noch weit von ihrer Fertigstellung entfernt.

Die aufgerufene Kollekte (die berühmte Milliarde) wird weder durch eine Stiftung oder irgendeine Autorität gesichert. Während die wichtigsten Spenden von namhaften Gönnern, die sich öffentlich engagiert haben, wahrscheinlich nicht in Frage gestellt werden, bleibt die Tatsache bestehen, daß die meisten dieser Spenden noch nicht getätigt wurden.
Das selbe gilt sogar auch für die sehr zahlreichen Botschaften, die auch kleinsten Spenden begleitet haben. Sie werden alle durch die Stiftung Notre Dame sehr sorgfältig untersucht. die dann Mitte Juni oder zwei Monate nach dem Brand veröffentlicht werden.
Deshalb geht die Kollekte weiter! Tatsächlich scheint der Bedarf mit der fortschreitenden Arbeit der Experten erheblich zu sein. "Jeder gespendete Euro wird ein Euro sein, der dazu dient, das Herz der Kathedrale wieder schlagen zu lassen. Er wird dazu dienen, ein ehrgeiziges, aber notwendiges Programm zu finanzieren, das auf die Erwartungen von vor dem 15. April antwortet" unterstreicht der Erzbischof von Paris, Msgr. Michel Aupetit, in einer Antwort auf die zahlreichen Fragen die überall gestellt werden.
Was die Stiftung Notre Dame betrifft, die hat 9,5 Millionen € von cirka 43.000 Spendern, Franzosen und Ausländern (besonder 7000 Amerikanern) und 4 Millionen € von Großspendern gesammelt- macht 13,5 Millionen €.

Die Restaurierung und Erhaltung des Gebäudes sind das erste und wichtigste Ziel. Vom Kulturministerium wurden bereits 3,5 Millionen € für die Sicherung der Baustelle zugesagt. Ein Teil der bereits eingegangen Spenden wird also dieser unerläßlichen Maßnahme dienen.
Die Fortführung wird dann mit den Bemühungen aller- besonders mit Hilfe der Mäzene- durchgeführt. M. Francois und M.Francois-Henri Pinault , M. Bernard Arnault und seine Familie, sowie die Gruppe LVMH wollten sich gern engagieren um 100 bzw. 200 Millionen beizutragen, die der Restaurierung des Gebäudes dienen sollen, wie es im Programm Cathédrale festgelegt ist.

Andere Mäzene werden sich in den kommenden Wochen äußern. Alle Einkünfte werden  Teil der Verträge mit der Stiftung Notre Dame sein, die dann etappenweise beim Fortschreiten der Bauarbeiten  der Öffentlichen Hand als Rückzahlung übergeben werden.

Außer der Konservierung und Restaurierung von Notre Dame sieht das "Programme Cathédrale" auch innovative Lösungen vor: 
Die Erneuerung des beschädigten Altars und der liturgischen Gegenstände (z.B. Reliquiar der Dornenkrone), die zum Teil beschädigt oder zerstört sind.
Eine Notfallunterstützung der Hochschule für Sakrale Musik (Diplomausbildung; Konzerte)
Neuer Zugang zum Besuch der Schatzkammer der Kathedrale (eine der wenigen regulären Einnahmequellen vor dem Brand)
Ersatz für die beschädigten und teilweise zerstörten Materialien für die Bildschirmübertragungen.
Die  Ausrüstung des Fernsehsenders KTO (Übertragungen) , die teilweise beschädigt oder zertört wurde.
Die grundlegende Studien zur Besucherrunde in der Kathedrale und zur Innenausstattung im Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse für den Empfang der Gläubigen, Touristen, Pilger, Besucher (jeweils 13 Millionen freie Eintritte pro Jahr- die bleiben müssen).
Sicherheit und Schutz der Verantwortung bzgl. der Diözese von Paris.
Das wird auch -je nach der Möglichkeit der örtlichen Anwendung folgendes einschließen:
Projekte für Menschen in sozialen Schwierigkeiten, gemäß der jahrhundertelangen Tradition der Erbauer der Kathedrale. für die Kirche ist das eine Priorität, die unauflöslich mit der Geschichte des Gebäudes verbunden ist.
In einigen unbenutzten  Bereichen des Hospitals (Hôtel-Dieu) könnten während der Bauarbeiten, mehrere Aktivitäten stattfinden. Die Kathedrale muß sich neu aufstellen. Die Arbeit wird unabdingbar sein und die Kosten müssen getragen werden.
Die Anforderungen werden sich über mehrere Jahre hinziehen, die Fondation Notre Dame sollte in der Lage sein, darauf zu antworten, weil die Kathedrale keinerlei eigenen Ressourcen besitzt.
Die Kosten der Arbeiten sind noch nicht beziffert, aber sie sind erheblich.

Damit das möglich wird, wird Msgr. Aupetit in der Kathedrale eine Messe zelebrieren. Aus offensichtlichen Sicherheitsgründen, kann die Öffentlichkeit sich nur an der Zielsetzung beteiligen.
KTO sollte in der Lage sein, die Messe allen zugänglich zu machen (klar und sicher im Internet).
Viele Leute hoffen auf weitere Messen und die Diözese Paris bemüht sich, Lösungen zu finden die Betrachtung und Sicherheit garantieren.

Quelle: https://www.paris.catholique.fr/

Mittwoch, 15. Mai 2019

Frauen in der Kirche, ein Rundumschlag

Also die katholischen Frauen, die es geschafft haben, die so heiß ersehnte mediale Aufmerksamkeit zu erhalten, rufen also zum Kirchenstreik auf.
Sie tun das, weil sie nicht mehr mit der dienenden Rolle der Frau in der Kirche zufrieden sind, sondern um endlich, endlich ordiniert oder wenigsten diakoniert zu werden.
Ja meine Damen, wo lebt ihr denn? Möchte man da erstaunt ausrufen!

Marco Tosatti zur Klage Parolins, daß "der Westen" den Papst nicht versteht...

Marco Tosatti überläßt heute bei Stilum Curiae wieder Pezzo Grosso das Feld, für eine bittere Philippika zum gegenwärtigen Pontifikat. Und der läßt es nicht an kraftvollen, ungeschönten (cave!) klaren Worten fehlen.
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"SUPER-EX, PAROLIN, DER KLERIKALISMUS UND BERGOGLIOS PASTORAL DER WEITENTFERNTEN : DIE NÄCHSTEN ENTFERNEN..."

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Super-Ex hat uns unerwartet geschrieben (Ex der Bewegungen für das Leben, von Avvenire und anderer Sachen, aber seltsamerweise nicht Ex des Katholischen) um ein Interview des Staatssekretärs, Kardinal Parolin, zu kommentieren und das Unverständnis der westlichen Katholiken unter dem der Pontifex zu leiden hat. 
Nachdem das gesagt wurde sehe ich, daß das was dem amtierenden Pontifex von den westlichen, europäischen und besonders italienischen Katholiken entgegen gehalten wird,  nur gerecht ist. 
Außerdem sollte man, wie Giuseppe Rusconi in Rossa Porpora es richtigerweise enthüllt. die fake-news von Repubblica notieren, die auf der Titelseite den Kardinal-Staatssekretär etwas sagen läßt, was im Text des Interviews nicht vorkommt. 
Und dann wundern sie sich über die Tatsache, daß die Verkaufszahlen sinken und die Zeitungen sich in einer Krise befinden.
Aber da ist noch mehr- und das erklärt Super-Ex. 


                                              *     *     *     *

Der Klerikalismus ist eine furchtbare Bestie. Ein wahre Monstrum, fähig den Glauben im Herzen der Leute zu töten. Er ist aber keine geheiemnisvolle Macht, die die Männer der Kirche zwingt,  ihr männliches Körperteil gewaltsam in den Hintern Erwachsener einzuführen, wie es meistens auch bei den meisten sogenannten päsdophilen Priestern geschah, oder von Kindern!
Das ist die Version von Bergoglio, die in der Tat auf vulgäre Weise klerikal ist. 

Klerikalismus ist, wenn Don Abbondio versucht, Renzo zu täuschen und dafür das Latein benutzt; und wenn Bergoglio, der seine Autorität benutzt, um zu sagen, daß Homosexualität und Gewalt gegen andere Menschen keine Sünde wider die Natur ist (eine solche Sünde gibt es nicht mehr in der Kirche der Barmherzigkeit) sondern etwas anderes. 


Wird ein Kardinal jetzt auch Vincent Lambert retten?

Riccardo Cascioli hat heute für La Nuova Bussola Quotidiana einen Leitartikel verfaßt, über das -wie es aussieht- vaticanische Messen mit zweierlei Maß im Falle des Elektriker-Kardinals und des besetzen Hauses und des dem todgeweihten Vincent Lambert in Frankreich.
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NACH DEM "ELEKTRIKER-KARDINAL"

"UND DANN SOLL PAGLIA ALS RETTER ZU VINCENT GEHEN." 
welche Heuchelei -und schlimmer- im Fall des Elektriker-Kardinals: jene, die in diesen Tagen Lektionen in Menschlichkeit und christlicher Nächstenliebe erteilen, sind die selben, die nicht ertragen, daß vor Abtreibungskliniken gebetete wird. Und sie sagen nichts zum Staatsmord an Vincent Lambert.

"Ich will mit all meinen Kräften wiederholen.daß Abtreibung eine schwerer Sünde ist, weil sie ein unschuldiges Leben beendet."
"Wenn sie empfangen wurden, sind sie Kinder der ganzen Gesellschaft und ihre Tötung in enorm großer Zahl mit Billigung der Staaten, stellt ein großes Problem dar, das die Basis des Rechts  unterminiert, indem es die richtige Antwort auf jede andere menschliche und soziale Frage kompromittiert."
"Ich frage euch: ist es gerecht ein menschliches Leben zu beenden, um ein Problem zu lösen? (...)
Ist es gerecht, einen Auftragsmörder anzuheuern, um ein Problem zu lösen? Es ist verboten und es ist nicht richtig einen Menschen zu töten, weil er zu klein ist, um ein Problem zu lösen: es ist als würde man einen Auftragsmörder anheuern, um ein Problem zu lösen."

Ist es richtig, einen Killer zu mieten, um ein Problem zu lösen? Es ist nicht möglich, es ist nicht richtig, einen Menschen zu töten, weil er klein ist, um ein Problem zu lösen: Es ist, als würde man einen Killer einstellen, um ein Problem zu lösen. "

Dienstag, 14. Mai 2019

Magister: Brasilianischen Studie zur Homosexualität in den Seminaren

Sandro Magister berichtet bei Settimo Cielo über eine brasilianische Studie zur Verbreitung der Homosexualität in den Priesterseminaren.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"HOMOSEXUELLE IN DEN SEMINAREN. EINE BEUNRUHIGENDE STUDIE IN BRASILIEN" 

Die Studie ist nicht brandneu, die Resultate erschienen im Frühling 2017 in Portugiesisch in der Revista Eclesiástica Brasileira.” Aber “Il Regno - Documenti” hat sie vor kurzem in einer kompletten italienischen Übersetzung einem viel größeren Publikum bekannt gemacht. Zu einer Frage, die von brennender Aktualität ist. Zur Frage der Homosexualität in den Seminaren. 

Viele Monate lang, war Homosexualität bei der Kirchenhierarchie tabu. Es war sogar verboten, darüber beim Gipfeltreffen zum sexuellen Mißbrauch zu sprechen, das vom 21. -24. Februar im Vatican stattfand. Und dennoch ist die weite Verbreitung unter dem Klerus und in den Seminaren seit einiger Zeit wohl bekannt, bis zu dem Grad, daß 2005 die Kongregation für Katholische Erziehung eine Instruktion formulierte, wie man ihr begegnen könne. 

Diese Instruktion betont nicht nur, daß homosexuelle Handlungen immer schwere Sünden sind, sondern auch "tiefsitzende homosexuelle Tendenzen" objektiv eine Störung " sind.  Deshalb sollten jene, die solche Handlungen ausführen, solche Tendenzen zeigen oder in  irgendeiner Weise die "schwule Kultur" billigen, auf keinen Fall zu den Weihesakramenten zugelassen werden. 

Das waren damals die pastoralen Direktiven. Aber wie weit wurden sie realisiert? Die oben zitierte Studie wurde freiwillig eingerichtet, um herauszufinden, was heute in zwei Seminaren in Brasilien, die als Beispiel dienen, passiert. 

Die Autoren der Studie , Elismar Alves dos Santos und Pedrinho Arcides Guareschi - zwei Mönch der Kongregation des Allerheiligsten Erlösers und beide in Sozialpsychologie spezialisiert -und mit prestigeträchtigen akademischen Titeln versehen, haben in Tiefeninterviews mit 50 Theologiestudenten dieser Seminare- und sind zu Ergebnissen gelangt, die entschieden alarmierend sind. 

Zuerst sagen die Interviewten,  daß Homosexualität in ihren Seminaren "eine normale Sache ist, eine immer präsentere Realität". So normal, "daß sie sogar trivialisiert wird" - es ist bei ihnen eine weit verbreitete Überzeugung , daß in "Wirklichkeit 90% der Seminaristen heute homosexuell sind." 



Marco Tosatti, polnische Märtyrer, Heilige und Elektriker

Pezzo Grosso hat sich mit einem Kommentar zur Blitzaktion des vaticanischen Almoseniers, Kardinals Krajewski , gegen die Siegel der Stromanbieter in der besetzten Immobilie an Marco Tosatti gewandt. Der hat diesen Text, in dem Pezzo Grosso Krajewskis Tat mit denen einiger-pars pro toto- ausgewählter polnischer Heiliger und Märtyrer vergleicht- bei Stilum Curiae veröffentlicht. Hier geht´s zum Original: klicken

"PEZZO GROSSO DENKT ÜBER POLEN NACH, LAND DER HEILIGEN, DER MÄRTYRER, DER HELDEN, DER ELEKTRIKER, DER KRAJEWSKIS"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae,
Pezzo Grosso war sehr betroffen über die dramatische Inszenierung des Almoseniers Seiner Heiligkeit, Kardinals Krajewski, zur  Elektrizitäts-Ausbeutung im besetzten Sozialzentrum. Und er hat uns folgenden Kommentar geschickt. Gute Lektüre! 

Lieber Tosatti,
Die Blitzangriffs-Show des vaticanischen Almoseniers Bergoglios (Kard. Konrad Kranjewski) wird in die Geschichte nur als letzter Akt eines häßlichen Traumes in einer Alptraum-Nacht eingehen, aus der wir nicht schaffen, aufzuwachen. Aber er hat mich über die heiligen polnischen Märtyrer nachdenken lassen, zu denen als nächstes Beispiel zu gehören, Seine Eminenz der Hochwürdige Kardinal Krajewski hofft. Mit kleinen Unterschieden zwischen ihm und den heiligen und heroischen Vorgängern, die ich im folgenden belichte.

Polen hat einige außerordentliche Heilige und polnische Helden hervorgebracht. Als erstes erinnere ich (wegen des laufenden Seligsprechungsverfahrens) an Kardinal Wyszynski, der die christlichen, katholischen Polen gegen die Verfolgungen aus Hass auf den Glauben verteidigte und auch gegen die Verfolgung der Juden protestierte, die in Polen lebten.

Dann erinnere ich an den König von Polen Jan Sobiesky, der 1683 Wien gegen das türkisch-osmanische Heer Kara Mustafas verteidigte, der ganz Europa islamisieren wollte. Dank dieses Sieges wurde er von Papst Innozenz XI geehrt, als Verteidiger des Glaubens. Ihm persönlich ist in den Vaticanischen Museen ein Raum gewidmet.

Als drittes erinnere ich an den Hl. Maximilian Kolbe, den polnischen Franziskaner, der sich in Auschwitz opferte, um einen Familienvater zu retten. Papst Paul VI erklärte ihn zum "Märtyrer der Liebe".


Montag, 13. Mai 2019

Heute vor 38 Jahren

Domradio.de erinnert unter dem Titel "Schock und Gnade" an die Schüsse auf dem Petersplatz.
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                                             Heiliger Johannes Paul bitte für uns!

EIn Kardinal gibt den Helden der Armen....

Riccardo Cascioli kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana kritisch das Husarenstück des päpstlichen Almoseniers, Kardinal Konrad Krajewski in einer seit 2013 von militanten linken Gruppierungen besetzten Immobilie. 
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          "ALMOSEN GEBEN MIT DEM GELD ANDERER"
Die Geste des päpstlichen Almoseniers Kardinal Krajewski, der die Elektrizität in einer besetzten Wohnanlage wiederhergestellt hat, ist offensichtlich umstritten, wirft jedoch vor allem die Frage auf, was illegale, aber legitime Handlungen sein können.

Und was wird- nachdem wir gestern die "klerikale Enteignung" gesehen haben, er nächste Schritt sein, den wir erwarten müssen? Die Konstitution der Kollektivierung des Damasus-Hofes? Demonstrationen der vatikanischen Avantgarde? Den Blitzangriff der metrovaticanischen  Indianer?  Weil es sicher ist, dass in der Logik des Eröffnens von Prozessen ein weiterer Schritt folgen wird.

Die aufsehenerregende Geste, die der Almosenier des Papstes, der polnische Kardinal Konrad Krajewski, am Samstagabend gemacht hat , indem er die Siegel an den Stromzählern abriß, um den Strom in einem besetzten Gebäude mit 450 Einwohnern wiederherzustellen, scheint tatsächlich präzedenzlos zu sein. "Der Kardinal" - so berichtet Repubblica über das Zeugnis der Bewohner des Gebäudes - kam am Nachmittag, brachte allen Kindern Geschenke mit und versprach, daß wenn der Strom bis 20:00 Uhr nicht wieder hergestellt sei, er selber käme, um ihn wieder anzuschließen.   Und so geschah es auch. 
Pater Konrad ließ stieg zur Stromversorgung hinab, entfernte die Siegel und machte das Licht wieder an. Und im Namen des Vatikans wurde gegenüber der Verwaltung und Acea  die volle Verantwortung für die Aktion übernommen ». Die Chroniken berichten auch, daß in diesem Gebäude  der Strom vom 6. Mai an wegen nicht bezahlter Rechnungen in Höhe von 300.000€ die Stromversorgung und daß Kardinal Krajewski die Situation durch eine Laienschwester, die im Gebäude arbeitet, gut kannte.

So wird der Almosenier des Papstes sicherlich auch gewusst haben, daß das siebenstöckige Wohnhaus in der Via di Santa Croce in Gerusalemme, der ehemaligen Hauptsitz von Inpdap, seit 2013 illegal besetzt ist und von einer Art Sozialzentrum verwaltet wird, der Vereinigung "Action-Diritti in movimento", einer Protagonistin verschiedener gewalttätiger politischer Aktionen in diesen Jahren. Daher also eine Situation schwerwiegender Illegalität, wie es leider viele andere in Rom gibt, wo die Regierungen wechseln, aber niemand den Wohnungsnotstand angeht. Und das Gebäude der ehemaligen Inpdap ist auch ein Zentrum der "ideologischen Umerziehung" geworden, ein kleiner autonomer Staat, der gegen den italienischen Staat kämpft. In diesem Zusammenhang muß die Aktion des Kardinals betrachtet werden, der es für angebracht gehalten hat, eine Operation im kollektiven Stil der 70er Jahre in Angriff zu nehmen.

Es wäre zu leicht zu sagen, daß der Vatikan, wenn es ihm wirklich etwas ausmachte, die Rechnung in Höhe von 300 Tausend Euro bezahlen könnte; oder daß es leicht ist, Almosen mit dem Geld anderer zu geben; oder daß der Vatikan jede Chance hätte, das Wohnungsproblem in Rom zu lösen, weil er sich auf ein immenses Immobilienvermögen in der Hauptstadt stützt (hier der Artikel in Marco Tosattis Blog, der eine Volkszählung vorschlägt). Krajewski übernahm stattdessen die Rolle des Helden und erklärte sich bereit, persönlich für seine illegale Tat zu bezahlen. In Wirklichkeit gibt es hier viel mehr als eine einfache illegale Handlung, es gibt einen fremden Minister, der ein Verbrechen auf italienischem Territorium begeht. Alle Extreme für einen diplomatischen Zwischenfall zwischen dem Heiligen Stuhl und Italien sind vorhanden: Was würde passieren, wenn morgen ein französischer Minister in Turin ankommt und damit beginnt, Supermärkte zu erpressen, um Lebensmittelhilfe in Einwanderungszentren zu bringen?

Nur die gute Presse, die Papst Franziskus genießt, und die Duldung der illegalen Situation -wie die Besetzung von Gebäuden und illegale Einwanderung durch einige Parteien und starke Kräfte können eine beispiellose Konfrontation verhindern.

Für Katholiken ist es jedoch viel wichtiger, die von Kardinal Krajewski durchgeführten Handlungen zu bewerten, wobei solche Aktionen ziviler Rebellion zugegebenermaßen nicht zu den Aufgaben eines Kardinals gehören  Diese Tatsache wirft einige Fragen auf, aber wir waren vor allem von der Begründung beeindruckt, die wir auf der Website des Vatikans "Il Sismografo" gelesen haben: "Nicht jede illegale Handlung ist rechtswidrig", vielleicht eine weltliche Version des christlichen: "Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen ", wie wir sie in der Apostelgeschichte finden, die uns die Liturgie vor einigen Tagen erneut angeboten hat Aber wenn Petrus und Johannes so "den Obersten, den Ältesten und den Schriftgelehrten" antworten, beziehen sie sich auf die Notwendigkeit den auferstandenen Jesus zu verkünden: "In keinem anderen Namen gibt es Erlösung; Es gibt unter dem Himmel in der Tat keinen anderen Namen für die Menschen, durch den wir gerettet werden."  gerettet   Dies scheint nicht der Geist zu sein, von dem wir so viel über die Armen und Flüchtlinge hören, geschweige denn über das Abreißen der von Acea angebrachten Siegel.

Dann kehrt die Frage zurück: Was ist die Grenze der Legitimität, die mir erlaubt, eine illegale Handlung durchzuführen? Mit Sicherheit die Rettung einer Person in Lebensgefahr. Aber können wir das Fehlen von elektrischem Strom im Zusammenhang mit der seit Jahren tolerierten totalen Illegalität als unmittelbares Risiko für das Leben der Menschen betrachten? Es ist ein bißchen schwierig, das zu behaupten Weil dann jeder, der in irgendeiner Not ist, das Recht beanspruchen könnte, sich auch mit schlechten Mitteln zu nehmen, was er braucht, Warum sollte ein Rentner mit dem Minimum nicht auch das Recht haben, Grundnahrungsmittel aus dem Supermarkt zu stehlen? Oder warum nicht Medikamente zur kostenlosen Behandlung aus der Apotheke verlangen? Warum sollte ein Arbeitsloser, der eine Familie versorgen muß, nicht das Recht haben, Kaufhäuser zu plündern? Und so weiter.

In der Geschichte der Kirche gibt es viele Heilige der Nächstenliebe, die sich mit ernsthaft ungerechten Realitäten auseinandersetzen mußten und vielen Menschen in Armut helfen, Menschen aus der Armut und Misere befreien mussten und dennoch hat man nie von einer Mutter Teresa von Kalkutta gehört, die proletarische Enteignungen vornimmt. von einem Heiligen Johannes Bosco, der sich in Fachgeschäften stiehlt, um seine Jungen mit Arbeitsgeräten zu versorgen; oder von einem Heiligen Vincent de Paul, der betrügt, um seine Armen ernähren zu können. Und die sich dann auch noch wie Helden zu fühlen. Keiner der Heiligen hat das Gewand des Henkers angelegt, vielmehr verließen sie sich alle auf die Vorsehung. Natürlich müssen wir das glauben.

Eine alternative Erklärung ist, daß Kardinal Krajewski das Opfer abenteuerlicher theologischer Thesen geworden ist. Ich erinnere mich, daß vor vielen Jahren an den Außenwänden der Universitäts-Mensa von Perugia in großer roter Lackfarbe in  einer Mischung aus Religions- und Forderungskultur geschrieben stand:  "Christus hat für alle bezahlt: Mensa gratis".  Damals schien es ein Witz zu sein, im Vatikan machen sie eine Denkschule daraus."

Quelle: LNBQ, R. Cascioli

EIn Kardinal spricht: FIAT LUX!

Auch Marco Tosatti kann der aufsehenerregenden Tat des päpstlichen Almoseniers nichts Positives abgewinnen, überläßt aber nach einigen sarkastischen Kommentaren bei Stilum Curiae das Feld einem seiner Leser - einem italienische Gemeinderat- für eine auch historische Einordnung der Situation. In Vielem können auch wir uns in unserem Land wiedererkennen.
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"UNANSTÄNDIG: WEIL DAS FIAT LUX DES PÄPSTLICHEN MINISTERS EINE GEFÄHRLICHE GESTE IST, UNGERECHT UND VERURTEILENSWÜRDIG"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, mit scheint, daß der Fall Krajewski weitere Aufmerksamkeit verdient. Wegen seines verführerischen Charakters; wenn eine öffentlichen Immobilie nicht uns allen, den Bürgern, gehört sondern niemandem und wenn es niemanden interessiert, ob es sich jemand aneignet, wenn es niemanden interessiert, daß die Stromrechnungen nicht bezahlt werden,...sollen doch die anderen bezahlen; das sind dann nicht die Magnaten sondern die gemeinsamen Kontoinhaber, die Gesamtheit, auf die die Gruppe selbst die Kosten abwälzt....Kirchlicher Populismus in zigster Potenz. Ich mache eine "evangelische" Geste, damit ich nicht auf der Rechnung sitzen bleibe. 
Aber die Folgen sind sehr schwerwiegend: es bedeutet, daß man das Grundprinzip des Zusammenlebens nicht verstanden hat: und das ist, daß nur das Recht die Schwächsten schützt und daß jede dem Gesetz zugefügte Verletzung nicht zu Lasten der Mächtigen geht, die sich bestens verteidigen können sondern der einfachen Leute, die vielleicht zähneknirschend die Rechnungen bezahlen. Für die "Similitudini" (s. Original) danken wir einem Freund bei Facebook. Dulos Acreios. 

Ich glaube, daß weder in Frankreich, Polen oder Groß-Britannien ein solche Verhalten toleriert würde. Besonders von einem Minister, einem fremden, aus einem fremden Staat. Aber man weiß, daß wir sind es gewohnt sind, alles zu schlucken. Bei dieser Gelegenheit hat Alfonso Indelicato, ein ständiger Leser von Stilum Curiae, Gemeinderat in Saronno, uns seine Überlegung geschickt, die wir gern veröffentlichen. 
                                                       
                                                                *   *   *   *   *

                               FIAT LUX

Vor langer Zeit gab es einmal eine Partei, die sich Democrazia Cristiana nannte. 

Fundstück

Lesenswertes zum Kirchen-"Boykott" der Aktion Greta2.0 - ach nein, "Maria2.0"
Hier geht´s zum Fundstück :   klicken

Titel: "Aufstand gegen die Gottesmutter- oder der Kampf gegen Gottes Ordnung" 

Quelle: U. Lay, Nachtgedanken 

Sonntag, 12. Mai 2019

Stabat Mater

 

 
           

Marco Tosatti is not amused....

Bei Stilum Curiae hat Marco Tosatti  bei seiner Ursachenforschung anläßlich einer Umfrage zum Zustand der Kirche in Italien die zahlreichen Beschimpfungen und Benennungen der Gläubigen durch den amtierenden Pontifex als eine der möglichen Ursachen für den Verlust von 7,7% italienischer Katholiken in den letzten 5 Jahren ausgemacht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"BESTIARIUM. FÜNF JAHRE PAPST, 7,7% WENIGER KATHOLIKEN IN ITALIEN. WER OHNE  BELEIDIGUNG IST WERFE DAS ERSTE ATTRIBUT" 

Liebe Freunde und besonders Feinde von Stilum Curiae es ist eine Weile her, seit wir ein Bestiarium veröffentlicht haben und es erscheint uns an der Zeit zu sein, die Tradition wieder aufzunehmen. 
Und wir können nicht umhin, eine von Doxa für die UAAR (Agnostiker und Atheisten) durchgeführte Umfrage zum Glauben der Italiener zu erwähnen. Wir erlauben uns, eine Passage zu zitieren: 

"DIE GLÄUBIGEN. Die erste Zahl, die ins Auge springt stammt aus den Ergebnissen eines analogen Umfrage von Doxa für die UAAR von 2014 und betrifft die Art, wie sich unsere Mitbürger selber auf religiöser Ebenen definieren.  Vergleicht man die beiden Umfragen, entdeckt man, daß in nur fünf Jahren die Zahl der gläubigen Katholiken um fast 8 % (genau 7,7%) abgenommen hat, während die Zahl der Atheisten und Agnostiker um 5% zugenommen hat (von 10% auf 15%). Es handelt sich um eine Zahl mit großer Aussagekraft und bemerkenswerter Relevanz. Eine Relevanz, die durch die Tatsache vergrößert wird, daß in diesen letzten fünf Jahren die Zahl der Immigranten nichtkatholischen Glaubens nicht zugenommen hat."

Ein Erfolg der Kritiker und Allgemeinheit gegenüber der Katholischen Kirche. Und weil die Umfrage-abgesehen von 2013 -den größte Teil der Regierungszeit von Papst Bergoglio abdeckt, kann man nur die Nummer Eins des Unternehmens beglückwünschen.  Bei allem Respekt vor seinen  wütenden Lobpreisern und er großen Zahl von Katholiken, die einfach die Augen nicht öffnen wollen, die darauf bestehen, angesichts von Verwirrung und Zweideutigkeiten, alle zum Glauben einzuladen. Oder Priester zu werden. So sehr, daß für diesen Sonntag des Guten Hirten von neunzehn Priestern, die geweiht wurden, nur einer aus der Diözese Rom stammt. Die anderen aus den Bewegungen (besonders Neokatechumenale) und aus anderen Diözesen. Gebt uns bitte den Proselytismus zurück!

Aber kehren wir zum Bestiarium zurück. First things first- natürlich und wir erlauben uns, uns respektvoll mit der weißen Weste zu befassen, die in den letzten Tagen zweimal "Adjektive" und Beleidigungen ausgesprochen hat.

Zuerst bei der Rückkehr aus Bulgarien und Mazedonien -wie Vatican News berichtet- in einer offiziellen Zusammenfassung von Andrea Tornielli  für Vatican News- mit dem Titel (im Text haben wir jedoch die genau entsprechende Definition nicht gefunden):
Papst: "Die Mystik des Respekts gegen die Kultur der Beleidigung"
"Heute sind wir es gewöhnt, uns zu beleidigen: ein Politiker beleidigt den andern, auch in der Familie beleidigt man sich. Ich wage nicht zu sagen, daß das eine Kultur des Beleidigens ist, aber Verleumdung und Diffamierung sind eine zur Verfügung stehende Waffe, sogar im Reden über andere."


Samstag, 11. Mai 2019

Marco Tosatti bescheinigt dem Duo Marx-Maradiaga Schlampigkeit bei ihrem Entwurf einer Konstitution für die Kurienreform

Man kann sicher ohne Übertreibung sagen, daß Marco Tosatti in seinem Beitrag für La Nuova Bussola Quotidiana kaum ein gutes Haar am provisorischen Entwurf des Duos Marx-Maradiaga für die Konstitution für die Kurienreform läßt. Für die von ihm geforderten weitreichenden Verbesserungen bleibt allerdings, wenn "Praedicare Evangelium" am 29. Juni vom Pontifex unterzeichnet werden soll, kaum Zeit.
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"WEITSCHWEIFIG UND UNPRÄZISE: DIE KURIENREFORM GEHT NICHT"

"Wir haben im voraus den Entwurf der Konstitution der Kurienreform gelesen, an der die Kardinäle Marx und Maradiaga arbeiten, Unpräzises und Ungenauigkeit bei der Rolle der Dikasterien und der Hierarchie. Aber auch wortreiche wortreiche Verzögerungen und sogar eine Einladung an die Diözesen, das kosmische Gleichgewicht der indigenen Kulturen zu verbessern, Und für päpstliche Segnungen suchen sie Sponsoren.

"Praedicare Evangelium" - so sollte sie heißen- die neue Konstitution der Reform der Römischen Kurie, wenn der regierende Pontifex seine Zustimmung geben sollte. Bevor wir uns ihr, die wir in den letzten Tagen schnell lesen konnten, zuwenden, müssen wir berichten, was in der päpstlichen Entourage zirkuliert: das ist, daß Kardinal Oscar Maradiaga und Kardinal Reinhard Marx - also zwei Purpurträger, die den Schlüssel zum Herzen von Papst Bergoglio besitzen, den unter massiven Druck setzen, damit das Dokument am kommenden 29. Juni, dem Fest der Hl. Petrus und Paulus, veröffentlicht wird - vielleicht gleichzeitig mit einem Konsistorium zur Kreierung von Kardinälen.

Es ist nicht sicher, daß es ihnen gelingt. Der Pressesprecher des Vaticans, Alessandro Gisotti hat - wie von SIR berichtet wurde, von einem Text gesprochen, der innerhalb eines Jahres fertig sein werde. Und wie es aussieht, soll der Pontifex selbst einen gewissen Widerstand und auch Überraschung gezeigt haben- daß ein Gericht, das in solcher Eile serviert werden soll,  Gefahr läuft, schlecht gekocht zu sein.


Kardinal Müller: "Es hat nie ein Frauendiakonat gegeben."

Dr. Maike Hickson kommentiert ein Statement, das Kardinal Müller gegenüber LifeSiteNews zum Thema "Frauendiakonat" abgegeben hat,
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"KARDINAL MÜLLER: "ES HAT NIE EIN WEIBLICHES DIAKONAT ALS WEIHEAMT GEGEBEN"

"Kardinal Gerhard Müller, der frühere Präfekt der Glaubenskongregation besteht darauf, daß es in der Geschichte der Katholischen Kirche "nie ein geweihtes Frauendiakonat gegeben hat" (außer einem Segen, der teilweise den und dem Sub-Diakonat ähnelt)."

Dieses LifeSiteNews gegebene Statement  ist jetzt durch einige Worte von Papst Franziskus zu den Ergebnissen seiner Kommission zur Frage des Frauendiakonats, bestätigt worden, die ihr Ergebnis dem Papst im Sommer 2018 übergeben hatte.

Kardinal Müller sagte gegenüber LifeSiteNews, daß er alle Quellen zu diesem Thema gesammelt und überprüft und seine Erkenntnisse in drei verschiedenen Büchern veröffentlicht hat: "Priestertum und Diakonat (S. Francisco 2002); Frauen in der Kirche (Würzburg 2001) und "Der Empfänger des Weihesakramentes. Quellen zur Lehre und Praxis der Kirche, nur Männern das Weihesakrament zu  spenden. (Würzburg 1999).
LifeSiteNews hat sich an Kardinal Müller gewandt- wegen der Kommentare von Professor Peter Hünermann, einem Befürworter des Frauendiakonats und der gegenüber LifeSiteNews berichtete, daß die Kommission über das Frauendiakonat herausgefunden habe, daß es "bei den Kirchenvätern keine historischen Beweise dafür gäbe, daß Frauen zu Diakoninnen geweiht wurden."

Kardinal Müller weist in seinen eigenen Kommentaren auf den "Charakter des Weihesakraments hin, als Repräsentation Christi als Bräutigam", das so Frauen vom Weihesakrament ausschließt.

"Für Leute wie Professor Hünermann und andere, ist das Diakonat nur der erste Schritt zum sakramentalen Priestertum" erklärt der deutsche Prälat" deshalb werden historische Dokumente gebogen, bis sie passen."

"Es ist traurig," sagte er, "Es gibt kein Zeichen für eine weiter verbreitete Tradition der Universalen Kirche für ein sakramentales Frauendiakonat."

Freitag, 10. Mai 2019

Fundstück

Wie KNA berichtet, hat Papst Franziskus die Berufung des  Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer in die Glaubenskongregation für weitere 5 JAhre erneuert.
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Unter dem Titel:
"Papst Franziskus beruft Bischof Rudolf Voderholzer erneut zur Glaubenskongregation"

"Das hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am 8. Mai 2019 bekannt gegeben.
Bischof Voderholzer war seit 2014 Mitglied der Glaubenskongregation.

Quelle: KNA

Tweet zum Tage

Eduard Habsburg, der ungarische Botschafter beim Hl. Stuhl, empfiehlt Rombesuchern, die Titularkirche des Märtyrerkardinals zu besuchen.

"Santo Stefano Rotondo ist rund, eine der ältesten Kirchen der Christenheit- gebaut cirka 470 n.Chr.  Für alle Ungarn ein besonderer Platz. Sie war Kardinal Mindzentys Titularkirche. Besuchen Sie sie auf jeden Fall- aber frragen Sie ob sie geöffnet ist. Schauen Sie auf diese Decke!"

Magister: "Papst Benedikt XVI wird wie Papst Leo der Große wegen seiner Predigten in die Geschichte eingehen."

Sandro Magister kündigt bei Settimo Cielo die Veröffentlichung eines Bandes unveröffentlichter Predigten von Joseph Ratzinger an und läßt dann den Anfang der Osterpredigt von 1990 in Wigratzbad folgen.
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"AUFERSTANDEN NACH DER SCHRIFT". EINE UNVERÖFFENTLICHTE OSTERPREDIGT VON JOSEPH RATZINGER" 

Nach der aufsehenerregenden Veröffentlichung seiner Notizen zum sexuellen Mißbrauchsskandal in der Katholischen Kirche, nach dem Erscheinen seines Briefwechsels mit dem Wiener Ober-Rabbiner  jetzt in kurzem Abstand eine neue Veröffentlichung des Papa emeritus Benedikt XVI- die Publikation von 25 Predigten-fast alle zum ersten mal.

Die meisten von ihnen stammen aus den 70-er und 80-er Jahren, die jüngste von 2003. Sie sind nach der liturgischen Zeit geordnet: Advent, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern und schließlich die gewöhnliche Zeit.

Die Herausgabe hat Pierluca Azzaro besorgt, der auch der italienische Übersetzer dieser und anderer Texte Joseph Ratzingers.

Die Ausgabe des Bandes in italienischer Sprache ist die erste, die seit dem 2. Mai in den Büchereien zur Verfügung stand, ist von Verleger Davide Cantagalli dem Papa emeritus gewidmet worden.

"Joseph Ratzinger/Benedetto XVI, “Per Amore”, a cura di Pierluca Azzaro, Edizioni Cantagalli, Siena, 2019."  ("Aus Liebe" -herausgegeben von Pierluca Azzaro, Cantagalli Siena 2019) 
Aber sehr bald werden die englische Ausgabe bei Ignatius-Press, die französische bei "Parole et Silence", die spanische bei Herder Spanien, die portugiesische bei Principia, die deutsche beim Johannes-Verlag, und dann noch in Kroatisch, Polnisch und Serbisch.

Nicht nur. Im September wird in Italien beginnend in den Buchhandlungen eine zweite Predigtsammlung Ratzingers herauskommen -mit dem Titel "Sakramente. Zeichen Gottes in der Welt"- dieses mal von Elio Guerriero herausgegeben.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Tweet zum Tage

"Beginn der Messe für Kardinal Mindszenty in Santo Stefano Rotondo."

Bischof Schneider will eine Korrektur

Dr. Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über ein neues Interview, in dem Bischof Athanasius Schneider noch einmal seine Bedenken über die "gottgewollte Vielfalt der Religionen" äußert.
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"BISCHOF SCHNEIDER: DER PAPST MUSS SEINE AUSSAGE, DASS GOTT FALSCHE RELIGIONEN WILL, FORMAL KORRIGIEREN." 

In einem neuen Interview macht Bischof Athanasius Schneider klar, daß die privat geäußerte Korrektur seines offiziellen Abu-Dhabi-Statements - nach dem die "Vielfalt der Religionen" von "Gott gewollt ist", die Bischof Schneider am 1. März vom Papst erreichen konnte, nicht ausreichend.
Das Abu-Dhabi-Dokument ist immer noch gültig und deshalb- sagt Schneider- "wird da ein neues Evangelium verkündet, ein Evangelium das nicht das ist, das vom Inkarnierten Wort Gottes gelehrt wird, das getreu von den Aposteln gepredigt und der Kirche übergeben wurde."

"Es kann keinen Zweifel geben" erklärt Schneider "was der Hl. Paulus heute zu dieser kontroversen Formulierung im Abu-Dhabi-Statement sagen würde: "Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel ein Evangelium verkündigte im Gegensatz zu dem, das wir euch verkündet haben- verflucht sei er." (Gal, 1:8-9)

Papst Franziskus hat das umstrittene "Dokument zur menschlichen Brüderlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben" zusammen mit dem Groß-Imam Ahmad el-Tayeb am 4. Februar 2019 in Abu Dhabi unterschrieben."

Bis jetzt haben weder der Papst noch ein Amt des Hl. Stuhls, das in seinem Namen spricht, die zweifelhafte Passage zur "Vielfalt der Religionen" im Abu-Dhabi-Statement öffentlich korrigiert, erklärt Bischof Schneider in einem Interview mit Gloria.tv. "Deshalb" so schließt er "ist  die Formulierung zur Vielfalt der Religionen immer noch gültig."
Im Interview geht Bischof Schneider dann ins Detail der verschiedenen Entwicklungen seiner Diskussion über das Abu-Dhabi-Statement mit Papst Franziskus.

Er besteht darauf, daß die ihm bei einer Audienz am 1. März vom Papst geäußerte Korrektur nur "privaten Charakter" hatte und er erklärt, daß er dem Papst am selben Tag einen Brief übergeben hat, in dem er ihn bittet, die Formulierung der "Vielfalt der Religionen" zu annullieren. Papst Franziskus hat Bischof Schneider in einem Brief vom 5. März geantwortet, daß der Ausdruck "von Gott gewollt" im Abu-Dhabi-Dokument den "permissiven Willen Gottes" bedeuten soll.

"Ich habe dann am 25. März einen weiteren persönlichen Brief geschrieben" erklärt Schneider. In diesem Brief, fragte er den Papst, ob er "öffentlich vor der ganzen Kirche" das wiederholen könnte, was er Schneider geschrieben hatte, und das "wegen der Verwirrung in der Kirche, die täglich zunimmt, daß der Glaube an Jesus Christus als den einzigen Erlöser der Menschheit die einzige direkt und positiv von Gott gewollte Religion ist." (Man fragt sich, wie der Groß-Imam Ahmad el-Tayeb auf eine solche mögliche Korrektur des Abu-Shabi-Statements antworten würde.)


4 weitere Unterschriften...

Am 7. Mai sind vier weitere Unterschriften für den Offenen Brief an die Bischöfe dazu gekommen.

Avv, Carlo Foresti,  Rechtsanwalt

Adrie A.M. van der Hoeven MSc,  Physiker

Prof. Cesar Félix Sanchez Martínez, Professor für Naturphilosophie  Philosophy of History and Moderne und zeitgenössische Geschichtes der Philosophie, am Seminar der Erzdiözese von Saint Jerome, Arequipa-Perú

Mark Vatuone, JD, LLM

Quelle: LifeSiteNews 

Mittwoch, 8. Mai 2019

Das ist wirklich ein Grund zur Freude!

Asia Bibi ist in Canada eingetroffen.



Was hat diese Frau alles für ihren Glauben aushalten müssen.
Und sie war niemals in Versuchung, zu konvertieren.

Bei uns haben die "Wichtigen Katholiken" schon Angst vor der Presse.




Fr.Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes heute über die Lehrautorität des Papstes und die Voraussetzungen für die päpstliche Unfehlbarkeit und seine diesbezüglichen Sorgen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                          "COMMON SENSE"
Hier ein alter post von 2014 -zusammen mit seinem alten thread.

"Ich halte es für das Beste, wenn der Hl. Vater fürderhin seine Äußerungen auf formale Texte beschränken würde, die die angemessenen und verantwortlichen Römischen Dicasterien passiert haben. Wenn er wünscht, als privater Theologe einige Ansichten zu äußern. sollte er das- wie es Professor Ratzinger tat-formal und ausdrücklich ankündigen.

Die gegenwärtige Situation darf einfach nicht so weitergehen."

Ich füge jetzt ...2019...die folgende Antwort auf den thread hinzu.
Die illustre und notwendige Lehrautorität des Römischen Pontifex gilt nicht für ihn als Individuum. Sie gehört ihm als Bischof auf dem Stuhl des Hl. Petrus, Rom. Deshalb argumentiert der Sel. John Henry Newman, daß das, was einige Päpste gesagt oder unterschrieben haben, nachdem sie in Byzantinischen Gefängnissen zusammengeschlagen worden waren, kein Problem für die Lehre der päpstlichen Unfehlbarkeit darstellen. So ein Papst hat nicht als Bischof von Rom- umgeben vom Rat der Presbyter seiner Synode vorstädtischer und besuchender Bischöfe- gesprochen. 

Ich habe argumentiert und argumentiere noch, daß ein Papst-wenn er als Papst handeln will,  nicht als launenhaftes Individuum handeln kann.  Dieses Privileg hat er in dem Augenblick verloren, in dem er seine Wahl annahm. 

Ich denke, daß ich mit den Sorgen recht hatte, die ich in diesem Pontifikat früh gefühlt habe."

Quelle: Liturgicalnortes, Fr. J. Hunwicke


M. Tosatti: Kardinal Müller zerpflückt die Reformpläne für die Kurie

Marco Tosatti veröffentlicht bei La Nuova Bussole Quotidiana Teile der Kritik, die Kardinal Müller in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse am Entwurf von "Praedicate Evangelium" -dem Dokument für die Kurien-Reform geübt hat.
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"BREITSEITEN VON MÜLLER GEGEN DAS PROJEKT"

"KURIENREFORM, OPFER WIRD DIE GLAUBENSKONGREGATION SEIN"

Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation Kardinal Müller zerlegt die Kurienreform, die die Glaubenskongregation zugunsten eines Dikasteriums für die Evangelisierung, deren Aufgaben noch nicht klar sind, beschnitten werden. Der Kardinal hat davor gewarnt, die Prioritäten auf säkulare Aufgaben der Kirche zu legen, damit sie nicht zu einer NGO wird. Und er hat wegen einiger Aspekte der Reform, die die Glaubenslehre bestreiten, die nur noch als eine der vielen Aufgaben bezeichnet wird, von "theologischer Dummheit" gesprochen.

Kardinal Müller schont weder Worte noch das Konzept bei der Bewertung der Reformpläne für die römische Kurie, die vom Rat der C9 (inzwischen auf C6 reduziert) erdacht und durch Interviews und Äußerungen  von dem Papst nahe stehenden Kardinälen bekannt geworden sind.
In einem spezifischen Fall hat der Ex-Präfekt der Glaubenskongregation ("La Suprema"-wie einmal genannt wurde) von "schockierender theologischer Dummheit" gesprochen.
Der Entwurf des Dokumentes, der in den vergangenen Wochen an die Kardinäle ( nach einigen Quellen aber nicht an alle) wurde, soll beabsichtigen, der Evangelisierung im Hinblick auf die Lehre und das Lehramt eine führende Rolle zuzuweisen: und das auch "physisch" durch die Einverleibung von Propaganda Fide ins Dicasterium für die Neu-Evangelisierung. Aber laut Müller biete das Dokument, das nach zig Treffen des C9- C6 entstanden ist, keine "überzeugende Idee vom Ursprung, der Substanz und der Mission der Kirche an."

Der Kardinal hat seine Vorhalte und seine Kritik in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse  geäußert. Der Entwurf des Dokumentes, das den Namen "Praedicate Evangelium" trägt, ist außer an die Kardinäle auch an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen., an die Führer der Synoden der Orientalischen Kirche, die Ordensoberen und mehrere Katholische Universitäten geschickt worden.
Von allen diesen Personen soll C6 bis Mitte Juni ein Feedback bekommen, um während des bevorstehenden Zusammentreffens vom 25. und 26. Juni und folgenden Treffen eventuelle Veränderungen und Zusätze diskutieren zu können.


Tweets zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft von Surberg

Ergänzung zur gestrigen Meldung des Traunsteiner Tagblatts.

"Benedikt XVI mit einer Delegation aus Surberg" (6.Mai 2019)



"Benedikt XVI ist der erste Ehrenbürger von Surberg. Er hat am Montag, 6. Mai , die Urkunde von
Bürgermeister Josef Wimmer überreicht bekommen.!




Dienstag, 7. Mai 2019

Fundstück: Benedikt XVI wird Ehrenbürger von Surberg

Besuch aus der Heimat ist doch immer am schönsten - auch für unseren Papst emeritus sind die Grüße aus Bayern immer ein Grund zum Freuen.
Diesmal waren die Vertreter der Gemeinde Surberg zu Gast, einer Gemeinde, zu der Benedikt eine gute Beziehung seit seiner Zeit in Traunstein hat.

Und sie haben ein besonderes Geschenk mitgebracht. Wie das Traunsteiner Tagblatt berichtet, wurde Benedikt XVI zum ersten Ehrenbürger der Stadt ernannt. Die Ernennungsurkunde wurde ihm von Bürgermeister Josef Wimmer persönlich überreicht.

Benedikt hielt eine kurze Dankesrede vor Mater Ecclesiae und ließ viele Anekdoten aus seiner Traunsteiner Zeit einfließen.

Das Traunsteiner Tagblatt berichtet ausführlich

Und eine schöne Bildergalerie ist auch dabei.






Tweet zum Tage

Heute vor 590 Jahren, am 7. Mai 1429; "führte die Heilige Johanna von Orleans bei einem Angriff auf das von Engländern besetzte Stadttor von Les Tourelles die französischen Truppen zum Sieg und beendete so die Belagerung von Orleans."


     
                                HEILIGE JOHANNA VON ORLEANS BITTE FÜR UNS^!

Dr.Josef Seifert unterschreibt Petition an die Bischöfe

Dr.Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews, daß Dr. Josef Seifert eine Petition an die Bischöfe, eine Untersuchung des Häresievorwurfes gegen Papst Franziskus zu beginnen unterschrieben hat und veröffentlicht dann ein begleitendes Schreiben Seiferts.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"RENOMMIERTER PHILOSOPH UNTERZEICHNET DIE PETITION AN DIE BISCHÖFE, DIE HÄRESIEVORWÜRFE GEGEN DEN PAPST ZU UNTERSUCHEN" 

"Der weltbekannte katholische Philosoph Dr. Josef Seifert hat eine Petition unterzeichnet, die die Bischöfe darum bittet, "wegen des Vorwurfs der Häresie gegen Papst Franziskus zu ermitteln".

Die Petition wurde von einem der Unterzeichner des Offenen Briefes an die Bischöfe vom 30. April gestartet, in dem 19 prominente Kleriker und Gelehrte Papst Franziskus der Häresie beschuldigen und die Bischöfe der Katholischen Kirche, an die der Brief adressiert ist, bitten "die nötigen Schritte mit der schwierigen Situation, daß ein Papst dieses Vergehen begeht, umzugehen.

Seifert, Präsident der neuen von der von Laien geleiteten Akademie für das Leben und enge Freund des verstorbenen Hl. Papstes Johannes Paul II, verteidigt die Petition in einem schriftlichen Statement, das er LifeSiteNews zur Verfügung stellte (s.u.)

"Ich unterschreibe die Petition, weil ich mit dem Hauptteil des von zwanzig bedeutenden Katholiken unterschriebenen Briefes einverstanden bin und weil ich -wie sie- glaube, daß es eine heilige Pflicht aller Kardinäle und Bischöfe der Katholischen Kirche, als Nachfolger der Apostel ist, sorgfältig jeden ernsthaften Vorwurf einer von einem Papst begangenen Häresie zu prüfen" schreibt er.

"Wenn sie diese Vorwürfe für richtig befinden, haben sie weiterhin die Pflicht als Brüder im Apostolischen Amt dem Papst ohne jede falsche und feige Angst, in aller Offenheit und vom selben Heiligen Geist erfüllt, mit dem der Hl. Paulus öffentlich den ersten Papst Petrus, den Christus persönlich ausgewählt hatte, kritisierte und tadelte, er sei von Gottes Wahrheit und Willen abgewichen" fügte er hinzu.