Mittwoch, 13. November 2019

Fürstin Gloria zur Protest-Resolution Contra-recentia-sacrilegia

Fürstin Gloria erklärt gegenüber LifeSiteNews, warum sie die Protest-Petition gegen die Pachamama-Idolatrie unterschrieben hat
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"DEUTSCHE FÜRSTIN UNTERSCHREIBT DIE PETITION GEGEN PACHAMAMA"
Heute haben mehr als 90 Priester und Laien ein Statement veröffentlicht, in dem Papst Franziskus wegen seiner Teilnahme an und seiner Unterstützung für verschiedene heidnische Zeremonien während der Amazonas-Synode in Rom getadelt. Sie weisen die von Papst Franziskus ausgeführten "sakrilegischen Handlungen" zurück, der öffentlich die ausgestellten und verehrten heidnischen Idole "Pachamama-Statuen" nannte und sich für ihre Entfernung aus einer Katholischen Kirche in der Nähe des Vaticans durch einige katholische Männer entschuldigte. Die Unterzeichner bitten Papst Franziskus auch darum "diese Sünden öffentlich und unzweideutig zu bereuen und für alle öffentlichen Beleidigungen Gottes und der wahren Religion und dafür Buße zu tun.

Eine der Unterzeichnerinnen ist Gloria, Fürstin von Thurn und Taxis, aus Regensburg, Deutschland. Sie ist in Dewutschland eine prominente Katholikin, die wiederholt Zeugnis für ihren Katholischen Glauben abgelegt hat - nicht nur in dem sie seine Lehren verteidigt, sondern auch durch praktische Wohltätigkeit- wie Armenspeisung in ihrem Regensburger Schloss.

LifeSiteNews hat sich an sie gewandt und sie gebeten, die neue Protestpetition zu unterschreiben.
In ihrer Antwort sagte sie, daß " das Hula-Hula-Tanzen in den Vaticanischen Gärten und
die geschmacklosen und achtlos ausgestellten Poster,Bilder, Skulpturen und Tücher in der Traspontina-basilika der Welt zu zeigen aollten , wie tolerant und offen die Kirche heute gegenüber anderen Religionen ist.

Sie fand diese heidnischen Zeremonien aber nicht nur "geschmacklos" bei manchen Gelegenheiten dachte Fürtin Gloria auch, daß sie "etwas diabolisches" hatten. Sie kommentiert:" Abgesehen von der Tatsache, daß der primitive Rundtanz in der Kirche [Traspontina] mit furchtbarem Stöhnen hatte etwas diabolisches, das war alles einfach schlechter Geschmack. Gut gemeint ist oft das Gegenteil von richtig, das ist alles, was ich sagen kann und das ist die nachdürckliche Version meiner Kritik,"

Die Kirche Santa Maria in Traspontina wurde von mehreren pro-indigenen Gruppen benutzt, um heidnische Gegenstände auszustellen. heidnische Zeremonien auszuführen und auch Poster mit ihren Botschaften zu zeigen. Ebenso wurden mehrere umstrittene hölzerne Statuen der falschen Göttin Pachamama ausgestellt.

Dienstag, 12. November 2019

Tweet zum Tage

Kardinal Dominik Duka berichtet über seinen gestrige Besuch beim Papa emeritus, Benedikt XVI, zur Erinnerung an seinen Besuch in Tschechien und in Stara Boleslav 2009.


Kardinal Burke lobt Alexander Tschugguel

Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über das Lob, das Kardinal Raymond Burke in einem Interview mit Ross Douthat für die New York Times Alexander Tschugguel für sein "mutigew Glaubenszeugnis" ausgesprochen hat,
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"KARDINAL BURKE DRÜCKT DEM MANN SEINEN RESPEKT AUS, DER DIE PACHAMAMA IDOLE IN DEN TIBER WARF"
Kardinal Raymond Burke hat den jungen Mann gelobt, der im vergangenen Monat die Pachamama-Statuen, die bei Ritualen im Zusammenhang mit der vor kurzem beendeten Amazonas-Synode verwendet wurden, in den Tiber warf und sagte er habe "Respekt" für ihn und sei ihm für sein "Mutiges Glaubenszeugnis dankbar."

In einem neuen Interview mit dem Kolumnisten der New York Times Ross Douthat, hat Kardinal Burke erstmals die Pachamama -Kontroverse kommentiertl, die bei der Pan-Amazonas-Synode vom 6. bis 27. Oktober in Rom stattgefunden hat.

In diesem Interview vom 9. November machte Burke klar, daß die "fragliche Statue ein Götze ist". Der us-amerikanische Kardinal fuhr dann damit fort, Alexander Tschugguel zu loben, den jungen Mann, der am 21. Oktober fünf Pachamama -Statuen aus der Katholischen Kirche in Traspontina entfernte und sie in den Tiber warf und verglich ihn mit den Maccabäer-Brüdern.

"Ich kann verstehen, warum es es unerträglich fand, daß diese Idole in einer Katholischen Kirche ausgestellt wurden, " erklärte Burke. Der Kardinal sagte, daß diese Situation ihn an ähnliche Ereignisse zu Zeiten des Alten Testamentes erinnere, z.B. den Fall der Maccabäer-Brüder und den Fall so vieler Märtyrer, die nicht ertragen konnten, daß der katholische Glaube durch die Anbetung heidnischer Götzen verleugnet wurde."

"Ich kann nur meinen Respekt für ihn und meine Dankbarkeit für dieses mutige Glaubenszeugnis ausdrücken" sagte Burke.

Am 4. Oktober wurde während einer Zeremonie in den vaticanischen Gärten eine Gruppe indigener Personen gefilmt, die sich vor zwei hölzernen Figuren verbeugten, die Pachamama darstellten, die Mutter-Erde-Göttin. Papst Franziskus hat während dieser Zeremonie ein dieser Statuen gesegnet.
Am 7. Oktober betete er im Petersdom vor einer dieser Statuen und begleitete dann eine Gruppe, die in Prozession die Statue- die in einem Boot getragen wurde- in die Synoden-.Aula.


Protest-Resolution


PROTEST GEGEN DIE SAKRILEGISCHEN AKTIONEN VON PAPST FRANZISKUS

Wir- die Unterzeichnenden, Klerus und Katholische Laien protestieren gegen die sakrilegischen und abergläubischen Handlungen, die Papst Franziskus, der Nachfolger Petri, bei der gerade in Rom zu Ende gegangenen Synode vollzogen hat und verurteilen sie.
Hier geht´s zum Original der Petition:  klicken (die ab Dienstag Mittag freigeschaltet wird)
Die sakrilegischen Handlungen in chronologischer Reihenfolge:

- 4. Oktober: Papst Franziskus nahm an einem Akt idolatrischer Anbetung der heidnischen Göttin Pachamama teil
- Er ließ zu. daß diese Anbetung in den Vaticanischen Gärten stattfand und entweihte so die Nachbarschaft zu den Gräbern der Märtyrer und der Peterskirche.
-Er nahm an dieser idolatrischen Anbetung teil, indem er die Pachamama-Abbildungen segnete.
-am 7. Oktober wurden die Pachamama-Statuetten vor dem Hauptaltar im Peterdom aufgestellt und dann in einer Prozession in die Synoden-Aula gebracht. Papst Franziskus hat bei einer Zeremonie mit diesem Bild gebetet und sich dann dieser Prozession angeschlossen.

- Als die hölzernen Bilder dieser heidnischen Gottheit aus der Kirche Santa Maria in Traspontina entfernt wurden, wo sie sakrilegisch aufgestellt worden waren, und von Katholiken, die über diese Entweihung der Kirche empört waren, in den Tiber geworfen wurden, entschuldigte sich Papst Franziskus am 25. Oktober für ihre Entfernung und veranlasste, daß ein anderes hölzernes Abbild von Pachamama in die Kirche zurückgebracht wurde.  Auf diese Weise wurde eine weitere Profanation eingeleitet.

- Am 27. Oktober nahm er in der Schlussmesse der Synode eine Schüssel entgegen, die für die götzendienerische Verehrung von Pachamama verwendet wurde, und stellte sie auf den Altar.

Papst Franziskus selbst hat bestätigt, daß es sich bei diesen Holzbildern um heidnische Idole handelt.
In seiner Entschuldigung für die Entfernung dieser Götzenbilder aus einer katholischen Kirche nannte er sie ausdrücklich Pachamama,  ein Name für eine falsche Göttin der Mutter Erde gemäß dem heidnischen religiösen Glauben in Südamerika.

Verschiedene Darstellungen dieses Vorgehens wurden von Kardinal Walter Brandmüller, Kardinal Gerhard Müller, Kardinal Jorge Urosa Savino, Erzbischof Carlo Maria Viganò, Bischof Athanasius Schneider, Bischof José Luis Azcona Hermoso, Bischof Rudolf Voderholzer und Bischof Marian Eleganti als götzendienerisch oder gotteslästerlich verurteilt.  Zuletzt hat Kardinal Burke in einem Interview diesen Kult auf die gleiche Weise beurteilt.

Diese Teilnahme am Götzendienst wurde durch die Erklärung mit dem Titel „Dokument zur menschlichen Brüderlichkeit“ vorweggenommen, die Papst Franziskus und Ahmad Al-Tayyeb, der Groß- Imam der Al-Azhar-Moschee, am 4. Februar 2019 gemeinsam unterzeichneten.

„Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, der Hautfarbe, des Geschlechts, der Rassen und der Sprache werden von Gott in seiner Weisheit gewollt, durch die er die Menschen geschaffen hat. Diese göttliche Weisheit ist die Quelle, aus der das Recht auf Glaubensfreiheit und die Freiheit, anders zu sein, hervorgeht. “
Die Beteiligung von Papst Franziskus an götzendienerischen Zeremonien ist ein Indiz dafür, dass er diese Aussage in einem heterodoxen Sinne meinte, der es ermöglicht, die heidnische Verehrung von Götzen als ein von Gott positiv gewolltes Gut zu betrachten.


A. Gagliarducci: es ist immer wichtig zuzuhören, wenn Kardinal Ruini spricht.....

In seiner montäglichen Kolumne für "Monday in the Vatican" interpretiert und kommentiert A. Gagliarducci die Reaktionen auf das Interview, das Kardinal Camillo Ruini dem "Corriere della Sera" zu aktuellen Kirchen-Themen gegeben hat.
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"PAPST FRANZISKUS, DIE REAKTIONEN AUF EINEN ITALIENISCHEN KARDINAL - SCHLÜSSEL ZUM VERSTEHEN DER LAUFENDEN DEBATTE" 
Kardinal Camillo Ruini war einer der Hauptprotagonisten einer bestimmten Periode in der Italienischen Kirche. Diese Episode erstreckte sich von Mitte der 90-er Jahre bis in die beginnenden 2000-er. Als Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz formulierte und propagierte KArdinal Ruini eine Strategie der Prässenz der Katholischen Welt in der Öffentlichkeit.
Nicht länger an eine einzelne Christliche Partei gebunden, wurden katholische Gesetzesgeber aufgerufen, ihre Werte innerhalb jeder politischen Partei einzusetzen. 

Die Ära Kardinal Ruinis war die letzte, in der die Katholische Kirhe in Italien Einfluss hatte. 
Diesef Ära wurde durch wichtige Diskussionen gekennzeichent, wie jene zur Euthanaise und zur In-vitro-Fertilisation. Kardinal Ruini war der unangefochtene Führer dieser letzten Zeit, in der die Kirche Einfluss auf die italienische Öffentlichkeit hatte.

Jedesmal wenn Kardinal Ruini spricht, ist es wichtig zuzuhören. Kardinal Ruini hat der Italienischen Zeitung "Corriere della Sera" ein Interview gegeben.
In klarer und politisch unkorrekter Sprache sagt der Kardinal, daß die Kirche mit allen üploitoschen Kräften sprechen muß. Besonders stimmt der dem Gedanken eines Dialogs mit Matteo Salvini, dem Führer der Lega Nord-Partei zu. Die progressive Katholische Welt kritisiert Salvini wegen seiner -anti-Immigrations-Position und seiner Benutzung religiöser Symbole in politischen Debatten.

Schließlich gab Kardinal Ruini der Katholischen Welt einen anderen Gesichtspunkt. Er forderte die Katholische Welt dazu auf, für jeden Standpunkt offen zu sein- ohne ideologische Vorurteile. Kardinal Ruini bat jeden Katholiken darum, darauf zu achten, dass das Wohl der Kirche zuerst kommt und daß die Kirche für das Allgemeinwohl arbeitet. Aus diesem Grund, zeigt die Kirche nicht an, für welche Partei gestimmt werden soll,  sondern plädiert für die Möglichkeit Christliche Werte in jede Partei zu bringen.

Das Interview hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst- Einige davon warfen nicht nett. Der Kardinal wurde als eine Art Relikt der Vergangenheit bezeichnet und angegriffen. Hier die Rationale: Das Pontifikat von Papst Franziskus nutzt einen revolutionären Zugang, weshalb also sollte man auf Kardinal Ruini zuhören. wenn er Teil der Vergangenheit ist?


Montag, 11. November 2019

Tweet zum Tage

Benedikt XVI ist heute von den diesjährigen Ratzinger-Preisträgern Charles Taylor und Paul Béré besucht worden.


Kardinal Ruini meldet sich zurück

Und das hat der 88-jährige Kardinal in einem Interview mit Aldo Cazzullo vom Corriere della Sera getan. Hier geht´s zum Original: klicken

"KARDINAL RUINI KEHRT ZURÜCK. ZU DEN THEMEN AMAZONAS, VERHEIRATETE PRIESTER, GEFAHR EINES SCHISMAS, ENTFERNUNG VON GOTT"

Die vorletzte Rede von Kardinal Camillo Ruini auf freiem Feld zu einer entscheidenden Frage, die in einer Synode diskutiert wurde, stammt aus dem Jahr 2014, während der ersten der beiden Synoden über die Familie. Die Frage war Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene.

Es war  am 13. Oktober und Ruini sprach sich dagegen aus. Sein Kommentar wurde erneut in einem Buch veröffentlicht, in dem die Beiträge von vier anderen Kardinälen zusammengetragen wurden. Das widersprach auch der Option, die Papst Franziskus in der postsynodalen apostolischen Exhortation  "Amoris laetitia" schließlich verwirrenderweise grünes Licht gegeben hätte.

Seit jenem Oktober 2014 hatte Ruini, der jetzt 88 Jahre alt ist und die italienische Kirche während der Pontifikate von Johannes Paul II und Benedikt XVI  leitete, sich in ein längeres Schweigen zu den umstrittensten kirchlichen Fragen zurückgezogen.

Was aber seiner Meinung nach die Hauptthemen für die Kirche und für die Welt waren, war kein Rätsel. 2016 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel: "Gibt es ein Nachher? Tod und Hoffnung ", in dem er vom Jenseits, vom ewigen Leben, von der Auferstehung der Toten, von der Hölle und dem Paradies sprach, kurz von den letzten Artikeln des" Credo ", wie er bereits in seinem vorherigen Buch von 2012 mit dem Titel "Interview zu Gott"  über die ersten Artikeln des Glaubensbekenntnisses gesprochen hatte.

Es erübrigt sich zu erwähnen, dass dieser Vorrang, der der Frage nach Gott bei der Auslegung der heutigen Krise der Welt und der Kirche eingeräumt wurde, Kardinal Ruini mit Papst Emeritus Benedikt XVI vereint.

Die Neuheit dieser Tage ist, dass Ruini das Schweigen gebrochen hat und zurückgekehrt ist, um sich zu den umstrittensten Fragen in der Kirche zu äußern, zuletzt zur Amazonas-Synode im vergangenen Oktober. Er tat das am 3. November in diesem Interview mit dem Corriere della Sera :

Ruini: „Die Kirche soll Gespräche mit Salvini führen. Verheiratete Priester? Ein Fehler "

Das Interview hatte eine sehr starke Resonanz in Italien. Unglaublicherweise wurden jedoch in den folgenden Tagen nur die ersten Zeilen aufgenommen und diskutiert, die Kardinal auf die Fragen, die ihm Interviewer zur politischen Situation, der Rolle der Katholiken und zum Urteil über Matteo Salvini, dem Führer der Liga, der mit den meisten Stimmen gewählten italienischen Partei, stellte.

Tatsächlich genügte es, dass Ruini Salvini zurückhaltend und sehr umsichtig Glaubwürdigkeit einräumte, um einen Sturm der Kritik des linken Flügels der italienischen katholischen Welt auf den
Kardinal auszulösen, sowohl von Bischöfen wie Nunzio Galantino und Domenico Mogavero als auch von katholischen Parlamentariern von der Demokratischen Partei wie Stefano Ceccanti und Franco Monaco, sei es von Veteranen des "Geistes des Rates" wie Enzo Bianchi und Raniero La Valle, oder vom amtierenden Staatsoberhaupt Sergio Mattarella.

Aber wir haben tagelang nur über Politik gesprochen. Und nicht von dem, was Kardinal Ruini im zentralen und letzten Teil des Interviews sagte.

Dies ist genau das verborgene Gesicht des Mondes. Dies sind die klaren Worte, die der Kardinal den wirklichen Fragen widmet, die die Kirche heute beschäftigen und spalten. Diese Worte, die jeder kennen sollte, nicht nur in Italien.
                                                            *    *     *     *

Fundstück

Bei domradio.de erklärt Brauchtumsforscher Prof. M.Becker-Huberti die Bräuche um die Legende des heutigen Tagesheiligen.
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Unter dem Titel: 
             "WAR DER MANTEL WIRKLICH ROT?" 
beginnt der Artikel so: 

"Jedes Kind kennt die Geschichte des Heiligen Martin von Tours, der seinen roten Mantel mit einem Bettler teilte. Aber stimmt die Geschichte so, wie wir sie erzählen? Was ist dran an den Bräuchen und Sagen rund um die Martinswoche?
DOMRADIO.DE: Sie haben schon eine ganze Reihe Bücher über Martin von Tours geschrieben. Deswegen können wir vielleicht auch erst mal so ein paar Legenden geraderücken. War Martin ein römischer Soldat?
Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti (Brauchtumsexperte): Ja.
DOMRADIO.DE: Und er trug dabei einen roten Mantel?
Becker-Huberti: Nein"  (.....).

Quelle: domradio.de.Prof. Becker-Huberti 

St. Martin

Beim Angelus-Gebet am 11. 11. 2007 erzählte Papst Benedikt XVI den Menschen auf dem Petersplatz die Geschichte des Hl. Martins. Anläßlich seines heutigen Festtages erinnern wir uns
an diesen Text: hier geht´s zum Text:  klicken

"Die Kirche gedenkt heute, am 11. November, des hl. Martin, Bischof von Tours, eines der berühmtesten und am meisten verehrten Heiligen in Europa. 
Er wurde um 316 als Sohn heidnischer Eltern in Pannonien, im heutigen Ungarn, geboren und dann vom Vater für die Militärlaufbahn bestimmt. Bereits als Jüngling begegnete Martin dem Christentum; nach Überwindung vieler Schwierigkeiten schrieb er sich als Katechumene ein, um sich auf die Taufe vorzubereiten. 
Er empfing das Sakrament im Alter von ungefähr zwanzig Jahren, mußte aber noch lange Zeit im Heer bleiben, wo er von seiner neuen Lebensweise Zeugnis ablegte: er war allen gegenüber respektvoll und entgegenkommend; er behandelte seinen Leibdiener wie einen Bruder und mied niedrige Vergnügungen. 
Nach seiner Verabschiedung aus dem Militärdienst begab er sich nach Poitiers in Frankreich zum heiligen Bischof Hilarius. Dieser weihte ihn zum Diakon und Priester; in der Folge wählte er das monastische Leben und gründete mit einigen Schülern in Ligugé das älteste bekannte Kloster in Europa. Nachdem ungefähr zehn Jahre später die Christen von Tours ohne Hirte geblieben waren, wählten sie ihn per Akklamation zu ihrem Bischof. 
Von da an widmete sich Martin mit brennendem Eifer der Evangelisierung der ländlichen Gegenden sowie der Ausbildung des Klerus. Auch wenn ihm viele Wunder zugeschrieben werden, ist der hl. Martin vor allem für eine Tat der brüderlichen Nächstenliebe bekannt. Noch als junger Soldat begegnete er auf der Straße einem vor Kälte erstarrten und zitternden Armen. Da nahm er seinen Mantel, teilte ihn mit dem Schwert in zwei Teile und reichte dem Mann die eine Hälfte. In der Nacht erschien ihm im Traum Jesus, der lächelte und mit eben jenem Mantel bekleidet war." (....)

Quelle: La Santa Sede, LEV 

und bei domradio.de spricht 


Sonntag, 10. November 2019

Die vergessene Weisheit der Kirche

Die Kirche ist eigentlich weise und deshalb fähig die Menschen zu trösten, besonders die Leidenden und hier gilt eigentlich "Unter jedem Dach wohnt ein ach" oder mehr biblisch ausgedrückt "du sagst, dass du reich bist und dir nichts fehlt? Gerade du bist ärmlich,  erbärmlich und so blind, dass du dein Elend nicht merkst" (frei,. sehr frei nach Offenbarung 3, 17ff)
Dass sie das nicht mehr  kann, das Trösten, liegt nicht an der fehlenden Nettigkeit, Empathiefähigkeit und schon gar nicht an dem mangelnden Willen  ihrer Ober- und Unterhirten, nein das nicht, gerade moderne Ober - und Unterhirten sind da sehr bemüht und so sehr dass sie gar nicht merken wie lächerlich sie daher kommen, aber das ist ein anderes Thema. Nein die Kirche kann trösten, helfen und Last tragen helfen, weil sie, in  ihrer Liturgie, ihren Liedern, Gesängen und Gebeten, das Fenster aufmacht zu dem der alles wenden kann, zu dem der wirklich trösten kann.
Feiert die Kirche ordentlich Liturgie, betet sie ordentlich, so lässt sie einem, mit Mitschwingen, im Mitbeten, eine Ahnung erfahren von dem ewigen Sein bei Christus, der alle Tränen trocknen wird und noch mehr, der alles Leid mitgetragen und damit die Möglichkeit geschaffen hat, wirklich durch die Dunkelheit dieser Welt zu den Sternen der zukünftigen Welt zu gelangen.
Verklärt ist dann alles Leid der Welt, wie es im Lied heißt.
Zu den absoluten Dramata unserer Zeit gehört,. dass die Kirche gerade in ihren Ober- und  Unterhirten genau davon nichts mehr wissen will.

Kardinal Sarah: Wie wir die Krise in der Kirche bewältigen können...

Anläßlich der Präsentation seines neuen Buches "Der Tag geht schon zur Neige..." die LaNuovaBussolaQuotidiana in Zusammenarbeit mit dem Verlag Cantagalli gestern in Mailand organisiert hat, sagte Kardinal R. Sarah, er habe das Buch geschrieben, um die Christen und die treuen Priester zu trösten." LBQN bietet eine Zusammenfassung der Themen an, die der Kardinal behandelt hat. Hier geht´s zum Original: klicken

SARAH: "GEBET UND DOKTRIN: SO KOMMEN WIR AUS DER KRISE DER KIRCHE"
Wie sind wir zu soviel Verrücktheit, einer anthropologischen und sozialen Krise dieses Typs gekommen? Wir haben Gott auf schockierende Weise zurückgewiesen, der keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft hat"
Eine sehr stark besuchte Präsentation von Kardinal Sarahs Buch in Mailand von La Nuova Bussola Quotidiana veranstaltet. Die Krise des Glaubens, der Kirche und des Menschen. Und noch einmal: Zölibat, Verlust des Heiligen, Verantwortung der Bischöfe, die "Enzyklika" von Benedikt XVI und das Heidentum. Der Präfekt der Liturgie-Kongregation hat die Übel von heute analysiert und angeprangert. Aber auch Heilmittel für die Wiedergeburt angeboten, die zunächst spirituell sein müssen. Welche? Indem wir zuerst wieder anfangen, zu knien und zu beten.
(....)

EINE SPIRITUELLE KRISE 
Man sagte mir, daß ich der Krise des Glaubens, der Krise des Priestertums, der Krise der Kirche und dem spirituellen Zusammenbruch des Westens ein wenig zu kritisch gegenüberstehe. Ich erzähle Ihnen eine Anekdote. Nachdem er es gelesen hatte, stellte mir ein Journalist die folgende Frage: "Meine Güte, was sagen Sie zu denen, die vielleicht denken, dass Ihr Buch pessimistisch oder sogar alarmierend ist?"
Du lieber Himmel, diese Frage hat auch mich beunruhigt ... Aber ich habe mich sofort erholt: Warum vor der Wirklichkeit fliehen? Ich habe dann geantwortet, dass das Buch versucht, eine Beobachtung und Diagnose mit äußerster Vorsicht und großer Sorge um Genauigkeit, Präzision und Objektivität zu stellen. Es scheint mir, dass ich nicht zu weit von der Wahrheit und der Realität der Dinge und Situationen entfernt bin.

RÜCKGANG DER EUCHARISTIEE 
Die Krise, die der Klerus, die Kirche, der Westen und die Welt durchleben, ist radikal eine spirituelle Krise, eine Krise des Glaubens an Gott, eine anthropologische Krise. Das ökonomisch-soziale ist nur eine Konsequenz: sicherlich dramatisch, aber eine Konsequenz. Der Rückgang des Glaubens an die wirksame Gegenwart Jesu in der Eucharistie steht im Zentrum der gegenwärtigen Krise und des Niedergangs der Kirche, insbesondere im Westen. Wir Bischöfe, Priester und Laien sind alle für die Krise der Priester und die Entchristlichung des Westens verantwortlich.

SOZIOLOGISCHE KIRCHE
Anstatt die entscheidende Frage des Glaubens und der grundlegenden Sendung der Kirche anzusprechen, nämlich die Verkündigung des Evangeliums und den Namen Jesu Christi, des einzigen Erlösers der Welt, beschäftigen wir uns viel mit sozialen Phänomenen: Homosexualität, Aufnahme von Migranten, Dialog, Klimawandel. Sozioökonomische und politische Themen sind nicht nur in der politischen, sondern auch in der kirchlichen Debatte von zentraler Bedeutung. Alles ist eine Strategie des Drucks, der darauf abzielt, die Lehre der Kirche über Zölibat und Sexualmoral zu ändern.

Fundstück

Marco Gallina hat für "Die Tagespost" einen Kommentar über eine Protestversammlung eines kleines Häufleins vorwiegend älterer Damen, die auf dem Bebelplatz in Berlin ihre Ansprüche auf Macht in der Katholischen Kirche kund tun wollten, verfaßt. Mit seinem Artikel ist wohl alles gesagt, was zu diesem Phänomen zu sagen ist.
Hier geht´s zum Original :  klicken

Unter dem Titel 
                                 "Unter Frauen"
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Maria 2.0 versteht sich als logische Antwort auf den Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche. Mehr Gleichheit, mehr Demokratie - statt Patriarchat und verkrustete Strukturen. Selbst Gott wird ein Schüler kluger Frauen." (....)


Quelle: Die Tagespost, M.Gallina

Mehr von Pachamama

Edward Pentin berichtet auf seinem blog über ein UNEP-Umweltlehrbuch für Kinder aus dem Jahr 2002, das den Titel "Pachamama" trägt -in dem sie als Inka-Gottheit dargestellt wird, die in "Völliger Harmnonie" mit der Natur lebt und er schließt daraus, daß das Erscheinen der Pachamama bei der Amazonas-Synode kein Zufall war.
Hier geht´s zum Original:  klicken 

"PACHAMAMA: IM VATICAN NEU, ABER FÜR DIE UNO KEINE FREMDE" 
Das Umweltprogramm der UN hat ein 2002 ein Lehrbuch für Kinder- mit dem Titel "Pachamama"- herausgegeben, eine Lektion darüber, warum die Umwelt weltweit geschädigt wird und eine Einschätzung davon "wie es Mutter Erde heute geht".

UNEP behauptet in dem Buch, daß "Pachamama" nicht einfach nur Mutter Erde in der Inka-Kultur bedeutet. sondern "in völliger Harmonie mit der Erde lebt. Sie stellt auch eine Lebensweise in Harmonie mit der Natur dar."

Während der Amazonas-Synode im vergangenen Monat erschien das, was der Hl. Vater "Pachamama"-Statuen nannte in Kirchen. in der Synoden-Aula und bei Zeremonien.
Bilder von indigenen Personen, die sich in den Vaticanischen Gärten und einer nahe gelegenen Kirche vor ihnen verbeugen, haben viele Gläubige dazu gebracht, sie als Götzen zu betrachten und den österreichischen Katholiken Alexander Tschuguell dazu, vier von ihnen zu ergreifen und in den Tiber zu werfen.

Der Pachamama-Kursus der UNEP schcint dagegen harmlos zu sein, aber die ersten 7 Abschnitte handeln vom "Bevölkerungswachstum" und lehren die Kinder, daß die Bevölkerung langsamer wächst, wenn jedes Elternpaar "nur ein Kind hat".

Bei "Aktion 4" geht es um "traditionelle indigene Bräuche" und Beispiele "der Haltung antiker und zeitgenössischer indigener Kulturen gegenüber Mutter Erde".

Vorhersehbarerweise wird auch zugunsten einer "nachhaltigen Entwicklung" argumentiert und unterrichtet über solche Themen wie "Einschränkung der Umweltverschmutzung" "Regierungs-Handeln" und "Biodiversität verstehen"

Natürlich beschreibt das UNEP-Buch Pachamama nicht als heidnische Göttin- statt dessen scheint es das Wort nur für den Titel des Kurses, der aus Beiträgen von jungen Menschen, Autoren und Künstlern besteht, ausgeliehen zu haben.

Aber die Verbindung von Pachamama zur UNEP zeigt, daß ihr Erscheinen bei der Synode nicht zufällig geschah und auf seine Weise ein weiterer Hinweis auf die stetig anwachsende Inkulturation der UN und der globalen Umweltbewegung ins innerste Mark des Vaticans ist."

Quelle: Edward Pentin

* UNEP= Umweltprogramm der UNO  

Samstag, 9. November 2019

Auch die Römer wollen nicht länger schweigen...

oder den Folgen der Pachamama-Synode länger tatenlos zuschauen.

"Katholiken in Rom, die auf das Vermächtnis Papst Johannes´ IX hören, der die abscheuliche "Kadaver-Synode" von 897 annullierte, fordern, die Amazonas-Synode für ungültig zu erklären"

Tweet zum Tage

9. November Weihefest der Erzbasilika im Lateran, Sitz des Bischofs von Rom, zur Erinnerung an ihre Weihe durch den Hl. Papst Sylvester A.D. 324

Fr. Hunwicke spricht

-anläßlich des heutigen Weihetages der Papstkirche San Giovanni in Laterano, der Lateran-Basilika, bei liturgicalnotes über die frühe Ausbreitung des römischen Christentums in England und seinen Niedergang durch den Abfall von der Mutterkirche....und zitiert dazu den neuen Hl. John Henry Newman. Hier geht´s zum Original: klicken

          "DER HL. JOHN HENRY NEWMAN ÜBER DIE STINKENDE LEICHE" 
"Als der Hl. Augustinus nach Canterbury kam. baute er eine Kathedrale in honorem Sancti Salvatoris
mit anderen Worten- er gab ihr den gleichen Namen wie den der päpstlichen Kathedralkirche in Rom- der Lateran-Basilika, der Mutterkirche der Welt, deren Weihefest wir heute feiern.
Später, als Rom gerade die Basiliken der Hl. Petrus und Paulus bekommen hatte- außerhalb der Mauern, weil sie über den Friedhöfen gebaut wurden, wo die Apostel begraben wurden (Römische Begräbnis-Stätten lagen immer außerhalb der Stadtmauern) - mußte auch Canterbury ein Peter-und Paul-Kloster außerhalb der Stadtmauer haben, (vulgo das St. Augustin-Kloster) wo es Begräbnisse gab. Und als Äquivalent zu Santa Maria Maggiore in Rom gab es östlich von SS. Peter und Paul die Kirche Unserer Lieben Frau.

Nostalgie, Nostalgie. Das heutige Erinnern an die Weihe der Lateran-Basilika wird sicher mit den Tränen jener benetzt, die eine Anglikanische Religions-Ausbildung erhielten. Wir betrauern die Zerstörung der großen Ecclesia Anglicana , die von Anfang an ein Leuchtfeuer und Monument der Romanitas auf diesen feuchten und nebligen Inseln des Nordens war- zu einer Zeit als das Römische Christentum sich noch kaum über Rom hinaus ausgebreitet hatte.
Wie der Hl. John Henry es ausdrückte, Canterbury ist seinen Weg gegangen, und York ist gegangen, und Durham ist gegangen und Winchester ist gegangen. Es war bitter, sich von ihnen zu trennen. Wir hingen an der Vision vergangener Größe und glaubten nicht, sie könne zunichte werden....aber das lebenspendende Prinzip der Wahrheit, der Schatten von St. Peter, die Gnade des Erlösers, die Gnade des Erlösers hat sie verlassen. Diese alte Kirche ist zu einer Leiche geworden (eine wunderbare Veränderung!). und dann verseuchte sie die Luft, die sie einstmals erfrischte und belastet den Erdboden, den sie verschönerte.

Wie James Joyce es formulierte, war der H. John Henry ein wunderbarer Prosa-Stilist...Sie könnten sagen ein Stilist des Stilisten.

Nur er konnte damit davon kommen, die Kirche von England eine stinkende Leiche zu nennen, weil er es so elegant ausgedrückt hat."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

 .

Freitag, 8. November 2019

Fundstück

"Die Tagespost" veröffentlicht heute die Stellungnahme Kardinal Gerhard Müllers zur Pachamama-Aktion Alexander Tschuguells.
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Unter dem Titel
"Müller: Wenn die Hirten schlafen, schlägt die Stunde der Laien"
beginnt der Artikel so - Zitat: 

"Kardinal Gerhard Müller lehnt Kritik am Pachamama-Wurf in den Tiber ab. Ohne den Urheber der Aktion, Alexander Tschugguel, namentlich zu nennen, erklärte Müller gegenüber dieser Zeitung. "Wenn die Hirten schlafen, schlägt die Stunde der Laien."

Quelle: Die Tagespost, Kard. G. Müller

Fr, Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über Vorfahren und Brennbarkeit. Das liest sich wie eine Fortsetzung des vorigen Artikels....Hier geht´s zum Original:  klicken 

        "VORFAHREN UND BRENNBARKEIT" 
"In einigen Dokumenten der Amazonas-Synode habe ich folgendes gefunden, das ich rätselhaft finde:
"Die Weisheit der Ahnen-Völker bestätigt, daß Mutter Erde ein weibliches Gesicht hat." 

Über vieles daran muß man sich am Kopf kratzen. Was mir besonders rätselhaft erscheint ist der Ausdruck "Ahnen-Völker". Haben wir nicht alle einen Vorfahren? Spricht man über Ahnen-Völker -bedeutet das mehr oder weniger, daß Gruppen von Hominiden vielleicht keine Ahnen sind. Aber wie kann das sein? Sogar der mächtige PF hat- wenn alles gesagt und getan ist- sicher Vorfahren?
Oder ist er- gemäß der Nouvelle Théologie eine Art außerirdisches Geschöpf, vaterlos, mutterlos, aufgetaucht aus einer Fliegenden Untertasse in irgendeiner amerikanischen Wüste?

(Sollte es so sein- wäre er dann  capax Sacramenti Ordinis?)

Sollten wir alle unsere biblische Abstammung dadurch bekräftigen, daß wir die Narnia-Ausdrücke "Söhne Adams" und "Töchter Evas" wiederbeleben? 

Themenwechsel....mir hat das Video mit diesem wunderbaren Kleriker gefallen, der eine Pachamama verbrennt. Aber hier brauchen wir Hilfe, die vielleicht von einer unserer Tradi-Gemeinschaften von Nonnen geleistet werden könnte. Sie könnten Pachamama-Statuen herstellen, vielleicht aus Pappmachee, das mit Paraffin oder einer anderen brennbaren Substanz getränkt ist, so daß sie sogar vom ungeschicktesten Priester zeremoniell verbrannt werden könnte...und -ähm- häufig. 

Was die Schwestern betrifft- das wäre sicher eine willkommene Abwechslung vom Backen des Altar-Brotes.

Wir brauchen mehr Phantasie in der Kirche.....

Sie wissen, daß ich Recht habe. "

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke

Pater Hugo V. Romero rechtfertigt die Verbrennung der Pachamama- Figuren

Das hat er Bree A.Dail  gegenüber in einem Interview für LifeSiteNews erklärt.
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"EXKLUSIV: KATHOLISCHER PRIESTER VERTEIDIGT DAS VERBRENNEN DER PACHAMAMA ALS MIT DEM GESETZT GOTTES VEREINBAR"
"Ein katholischer Priester der Erzdiözese Mexico City, dessen am Wochenende gepostetes Video hohe Wellen schlug, auf dem zu sehen ist, wie er heidnische Pachamama-Statuen in effigie zur Sühne der Sünde der Idolatrie bei der Amazonas-Synode verbrannte, verteidigt seine Aktion und sagt, sie falle unter das Gesetz Gottes.

Fr. Hugo Valdemar Romero. der frühere Sprecher der Erzdiözese von Mexico City sagte in einem Exklusiv-Interview mit LifeSiteNews (s.u.) daß er seine Gemeinde bei den Sühne-Gebeten anzuführen, indem er Pachamama in effigie verbrannte, wegen des Skandals und der Schmerzen, die durch die ernsten idolatrischen Handlungen während der Amazonas-Synode mit Amazonischen Götzen im Vatican verursacht wurden.

Viele sehr verletzte und wütende Gläubige haben mich angesehen und uns (den Klerus) gebeten, etwas zu tun, um unsere Ablehnung der Idolatrie zu zeigen und Gott um Verzeihung für die vielen Sakrilege und Profanierungen zu bitten und so entschloss ich mich zu dieser Handlung der Wiedergutmachung. 

Auf die Frage, ob es Vergeltungsmaßnahmen von Mitgliedern der Hierarchie wegen der Verbrennung der Pachamama-Figuren gegen ihn gegeben habe erhalten habe, antwortete Pater Dr. Valdemar Romero, daß es die bisher nicht gegeben habe, er aber bereit sei, "mich für meine Handlungen zu 
verantworten" „Ich habe noch keinerlei Beurteilung erhalten und bin natürlich bereit, mich für meine Handlungen zu verantworten. Diese Handlungen liegen jedoch nicht außerhalb des Gesetzes Gottes oder des kanonischen Gesetzes. Ich habe keine Angst, weil ich mich von Gott und besonders von Unserer Lieben Frau von Guadalupe beschützt fühle - ich werde Ihre Ehre immer verteidigen. 

Der Priester stellt das Götzenbild Pachamama der Jungfrau Maria unter dem Titel "Unsere Liebe Frau von Guadalupe" gegenüber, die Juan Diego 1531 auf dem Tepeyac-Hügel in Mexiko erschien.

"Ich sprach mit einem Exorzisten aus Mexiko-City, der mir erzählte, daß die Figur des Pachamama eine Parodie der Jungfrau von Guadalupe war", erklärte Pater Valdemar Romero.


FURCHTLOSIGKEIT IN DER KIRCHE -oder was die us-amerikanischen Bischöfe in Rom brauchen

George Weigel hat sich anläßlich des ad-limina-Besuchs der us-amerikanischen Bischöfe in Rom in einem Artikel für FirstThings Gedanken über Furchtslosigkeit und die verzerrte Wahrnehmung des amerikanischen Katholizismus in diesem Pontifikat gemacht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"FURCHTLOSIGKEIT UND DIE AMERIKANISCHEN BISCHÖFE IN ROM"

Ich kannte früher einen Kongregations-Mitarbeiter an der Yale Divinity School, einen hochdekorierten Kaplan während des II. Weltkrieges, einen alten Kämpfer für die damals unpopuläre liberale Sache - von dem gesagt wurde (manchmal auch von ihm selbst) daß "David Colwell Gott so sehr fürchtet, daß er vor nichts anderem Angst hat". Das war ein eindrucksvolles Argument, suggestiv -vielleicht aus Jonathan Edwards Schule der Homiletic Amerikanischer Protestanten ("Sünder in der Hand eines zornigen Gottes).
Aber die Quelle der Furchtlosigkeit dieses Mannes unterscheidet sich sehr von der eines Mannes, den ich gerade kennen lernte, als David Colwell und ich uns freundschaftlich über theologische und politische Fragen duellierten.

Dieser Mann war Johannes Paul II.

Der dissidente jugoslawische Marxist Milovan Djilas, der viel in seinem Leben gesehen hatte, sagte einmal, der polnische Papst habe ihn als ein Mann völlig ohne Angst beeindruckt. Wie ich jedoch in "Witness to Hope" geschrieben habe, war John Pauls Furchtlosigkeit weder stoisch noch von Bedenken über postmortale göttliche Vergeltung getrieben.
Es war vielmehr eine Furchtlosigkeit, die in Johannes Pauls felsenfestem Glauben begründet war, daß das Königreich Gottes durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes in die Geschichte eingetreten ist. Aus diesem Grund konnten diejenigen, die Freunde des Herrn Jesus wurden und in die Gemeinschaft seiner Kirche eintraten, hier und jetzt ohne Angst leben, weil sie ermächtigt wurden, hier und jetzt das Leben dieses Königreichs zu leben.


Donnerstag, 7. November 2019

Heute vor 9 Jahren...

hat Papst Benedikt XVI in Barcelona die Kirche "Sagrada Familia" und ihren Altar geweiht.

"Die Weihe dieser Kirche der Sagrada Familia in einer Zeit, in der der Mensch vorgibt sein Leben aufbauen zu können, indem er Gott den Rücken zudreht, als ob der ihm nichts mehr zu sagen hätte, ist ein Ereignis von großer Bedeutung."


Hier geht´s zur deutschen Fassung der Predigt:  klicken

Quelle: La Santa Sede, LEV 

noch ein Fundstück : Kardinal Müller in Wattenscheid.....

gefunden bei kath.net
   
          

Fundstück

Guido Horst hat für "Die Tagespost" einen Leitartikel zu den jüngsten Versuche im Röhl-Film und einer "Bild"-Story den Papa emeritus zu verunglimpfen verfaßt.
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Unter dem Titel:
"Leitartikel: Konstruktionen, die nur schaden wollen" g
beginnt der Artikel so - Zitat: 

"Die "Bild"-Geschichte über den emeritierten Papst wie der Röhl- Film zu Benedikt XVI. setzen auf Zerrbilder, nicht auf Fakten.

In den Tagen und Wochen, in denen der Röhl-Film über Benedikt XVI. in einigen deutschsprachigen Kinos läuft, steuerte dazu jetzt die „Bild“-Zeitung noch einen ebenso geschmacklosen wie argumentenschwachen Aufreger bei: Der deutsche Papst sei nicht nur an der Missbrauchskrise gescheitert, sondern habe selber einen „Sex-Täter im Vatikan“ gedeckt. Auch wenn Dokumentarfilme wie „Der Verteidiger des Glaubens“ zunächst den Eindruck erwecken, sie wollten nüchtern eine Wirklichkeit abbilden, ist es gerade diese Filmgattung, die sich besonders gut dafür eignet, ganz bestimmte Absichten zu verfolgen." (....)

Quelle: Die Tagespost, G.Horst 

Mittwoch, 6. November 2019

LifeSiteNews hat Erzbischof Viganò zur Amazonas-Synode interviewt

In einem Interview mit Diane Montagna hat der frühere Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò LifeSiteNews seine Einschätzung und Beurteilung der Amazonas-Synode formuliert, die an Schärfe nichts zu wünschen übrig lassen.
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ERZBISCHOF VIGANÓ : "DIE GRÄUEL HEIDNISCHER RITUALE SIND IN DAS HEILIGTUM GOTTES EINGEDRUNGEN" (Exklusiv)

"Erzbischof Carlo Maria Viganò ruft dazu auf, die Peterskirche erneut zu weihen, angesichts dessen, was er als "entsetzliche götzendienerische Entweihungen" bezeichnet, die durch die Verehrung der Pachamama-Statue in ihren Mauern begangen wurden.

In einem neuen Interview mit LifeSiteNews zur Amazonas-Synode sagte Erzbischof Viganò: „Der Gräuel der idolatrischen Riten hat das Heiligtum Gottes betreten und eine neue Form der Apostasie hervorgebracht, deren Samen schon seit langer Zeit aktiv sind und mit neuer Kraft und Effizienz wachsen. “

Er fährt fort: „Der Prozess der inneren Veränderung des Glaubens, der seit mehreren Jahrzehnten in der katholischen Kirche stattfindet, hat mit dieser Synode eine dramatische Beschleunigung auf dem Weg zur Gründung eines neuen Glaubensbekenntnisses erlebt, das in einer neuen Art Anbertung [cultus] zusammengefasst wurde. Im Namen der Inkulturation infizieren heidnische Elemente den Gottesdienst und verwandeln ihn so in einen Götzenkult.“

Klerus und Laien können "den idolatrischen Aktionen", die wir erlebt haben, nicht gleichgültig gegenüberstehen“, betont der Erzbischof. "Es ist dringend notwendig, die Bedeutung von Gebet, Wiedergutmachung und Buße, von Fasten, von kleinen Opfern, von den kleinen Blumen und vor allem von stiller und anhaltender Anbetung vor dem Allerheiligsten wiederzuentdecken."

In diesem ausführlichen Interview (siehe unten im Volltext) diskutieren wir mit Erzbischof Viganò, was die „Pachamama-Saga“ über den Zustand der Kirche aussagt und wie sie die logische Folge anderer „abweichender“ Erklärungen ist, die unter dem gegenwärtigen Pontifikat abgegeben wurden. Wir sprechen auch über das Schlussdokument der Synode, das er einen "direkten Schlag gegen das göttliche Gebäude" der Kirche nennt, was die Amazonas-Synode über "Synodalität"  enthüllt und was ihre Organisatoren erreicht haben.

Nach Ansicht von Erzbischof Viganò zielt das "Amazonas-Paradigma" darauf ab, die Kirche grundlegend zu "verändern", steht im Einklang mit einer "globalistischen" Agenda und "dient als Laufsteg, um die Überreste des katholischen Gebäudes einer undeutlichen universellen Religion näher zu bringen".

„Für alle Katholiken wird die Landschaft in der Heiligen Kirche von Tag zu Tag dunkler“, sagt er. „Wenn dieser satanische Plan erfolgreich ist, werden Katholiken, die sich daran halten, tatsächlich die Religion wechseln, und die immense Herde unseres Herrn Jesus Christus wird auf eine Minderheit reduziert.“

Diese Minderheit wird wahrscheinlich viel zu leiden haben… aber mit IHM wird sie siegen “, sagt er und schließt mit den provokanten, prophetischen und aktuellen Worten der Mystikerin und Heiligen Brigitta von Schweden aus dem 14. Jahrhundert.

Der "synodale Weg" und seine heiligen Begleiter ....

Anfang Dezember geht es los:

Wenn gläubige Katholiken sich im Advent mit Fasten und Beten auf die Geburt des Herrn vorbereiten, begeben sich andere auf die Suche nach dem Synodalen Weg. Derweil ist der ja nicht mal unter google-Maps zu finden:



Da kommt eine Menge Arbeit und eine lange Wanderung auf die Damen und Herren Teilnehmer zu. Begleiten wir Sie auf diesen Weg: mit dem langen St. Michaelsgebet (der ja auch der Schutzpatron Deutschlands ist)  von Leo XIII
und der
Allerheiligen-Litanei für Deutschland:

Kyrie, eleison.
Christe, eleison.
Kyrie, eleison.
Christus höre uns. 
Christus erhöre uns. 

Heiliger Apostel Matthias, ruhend in deutscher Erde, 
   -bitte für uns!
Heiliger Bonifatius, großer Apostel Deutschlands, 
   -bitte für uns!
Heiliger Petrus Kanisius, Kirchenlehrer und Retter Deutschlands aus Glaubensnot, 
   -bitte für uns!
Heiliger Kilian, Totnan und Kolnat, Blutzeugen Christi im Frankenland, 
   -bittet für uns!
Heiliger Kolumban und Gallus, Apostel der Alemannen, 
   -bitte für uns!
Heiliger Disibod, Zeuge Christi in der Pfalz, 
   -bitte für uns!
Heiliger Ingbert und Philipp von Zell, als Gottes Einsiedler Vorbild christlichen Lebens, 
   -bitte für uns!
Heiliger Pirmin, Glaubensbote und Volksmissionar, 
   -bitte für uns!
Heiliger Fridolin, Apostel am Oberrhein, 
   -bitte für uns!
Heiliger Korbinian, Apostel der Bayern, 
   -bitte für uns!
Heiliger Willibrord, Apostel der Friesen, 
   -bitte für uns!
Heiliger Bischof Ansgar, Apostel der nordischen Völker, 
   -bitte für uns!
Heilige Bischöfe Adalbert und Bruno, Blutzeugen Christi im Preußenland, 
   -bittet für uns!
Heiliger Severin, Ratgeber und Führer in gefahrvollen Zeiten, 
   -bitte für uns!
Alle heiligen Apostel deutscher Lande, 
   -bittet für uns!


Fundstück

CNA hat gestern Auszüge aus dem Vorwort veröffentlicht, das Pater Peter Gumpel für das Buch des Historikers Michael Hesemann "Der Papst und der Holocaust: Pius XII und die geheimen Akten im Vatikan"  verfaßt hat.
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Unter dem Titel

'Das Ziel war, Menschenleben zu retten': Pater Gumpel über Pius XII und den Holocaust

beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Der Relator im Seligsprechungsprozess schreibt: 'Es ist hoch an der Zeit, dass Autoren wie mein Freund Michael Hesemann daran erinnern, was Pius XII. wirklich getan hat und welches Risiko er dabei auf sich nahm, um Menschenleben zu retten. " 


Quelle: Pater Prof. P. Gumpel,SJ, CNA

Dienstag, 5. November 2019

Bochum probt den "Synodalen Weg" - ein Fundstück

Felizitas Küble berichtet im Christlichen Forum 
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Unter dem Titel:
"Kardinal Gerhard Müller wurde von Bochumer Pfarreigremien ausgeladen"
beginnt der Artikel so: 
"Für Mittwoch, den 6. November 2019, war in der St.-Elisabeth-Kirche in Bochum-Gerthe (Ruhrgebiet) eine Podiumsveranstaltung mit Kardinal Gerhard Müller  – dem ehem. Präfekten der vatikanischen Glaubenskongegation – und der Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis vorgesehen.
Thema des Gesprächsabends: Die gegenwärtigen Herausforderungen der Weltkirche. (...)"
Quelle: Christliches Forum, F. Küble

Schon wieder...

wurde in Frankreich ein Priester ermordet:
" Der 91-jährige Pater Roger Matassoli ist in Agnetz, Oise, brutal ermordet worden".  R.I.P. !
Die Leiche des Priesters im Ruhestand wurde in seinem Haus gefunden- inzwischen wurde ein 19-Jähriger Mann als Tatverdächtiger verhaftet.

Fr. Hunwicke spricht....

heute bei liturgicalnotes über das Fest der Hl. Reliquien
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            "Ein Fest für die Reliquien" 

Dieses Fest beruht auf einem soliden liturgischen Instinkt. In den Riten des mittelalterlichen England hat es verschiedene Termine ausprobiert: in Exeter den 22. Mai oder den Montag nach Himmelfahrt; in Hereford und Sarum den Sonntag nach der Übertragung des hl. Thomas (am 7. Juli) – wobei Sarum anmerkt, daß es einstens am Oktavtag der Geburt unserer Lieben Frau stattfand und eine dazu passende Collecta hatte: „Wir bitten Dich, allmächtiger Gott, gewähre uns, daß die Verdienste der heiligen und allzeit reinen Jungfrau und Mutter Maria sowie der Heiligen, deren Reliquien in dieser Kirche aufbewahrt sind, uns beschützen mögen.“ Der traditionelle Ritus der Benediktiner feiert dieses Fest am 13. Mai – vermutlich eine gelehrte Anspielung auf die an diesem Tag erfolgte Weihe des Pantheon in Rom als Kirche Santa Maria ad Martyres. Vor den Reformen Pius‘ X. hatte das Fest seinen Platz unter den Messen für bestimmte Orte am 26. Oktober oder am letzten Sonntag dieses Monats.
Unter Pius X. ließ sich das Fest mit päpstlichem Indult an mehreren Orten höchst passender Weise am 5. November nieder – also an einem Tag innerhalb der Oktav von Allerheiligen, vielfach wurde es als duplex maior begangen. Die liturgische Farbe war rot.
Damit übereinstimmend ist es ein gemeinsames Offizium für mehrere Märtyrer, obwohl durchaus nicht alle Heiligen, deren Reliquien an diesem Tag verehrt wurden, Märtyrer gewesen sind.
Dieser Brauch geht wohl auf die ursprüngliche Vorstellung zurück, daß die Märtyrer die Heiligen per se waren und daß die nicht als Märtyrer gestorbenen Santi et Sanctae gewissermaßen nur auf deren Rücken zur Heiligkeit gekommen waren.
Die Heilige Liturgiekongregation empfand gelegentlich das Bedürfnis, sich byzantinischen Quellen zuzuwenden, um zu nahrhafteren Resultaten zu kommen als denen die man in den immer nüchternen westlichen Texten findet. (Sektion 25 des Konzils von Trient bringt solide Aussagen zu den Reliquien, die aber etwas trocken sind.)
Und so stammen die Lesungen dieses Festes zur Matutin vom stets zuverlässigen Kirchenlehrer Johannes von Damaskus. (Fr. Eric Mascall hat einmal auf die Neigung römischer Liturgisten hingewiesen, östliche Quellen zu nutzen, wenn sie etwas „extremes“ zum Ausdruck bringen wollten.)  „Denn da das Leben selbst und der Urheber des Lebens unter die Toten gezählt wurden, bezeichnen wir die, die ihre letzten Tage in der Hoffnung auf Auferstehung und im Glauben auf Ihn vollendeten, nicht als „Tote“ "Wie könnte ein toter Körper Wunder wirken? Durch die Reliquien werden Teufel ausgetrieben, Seuchen verjagt, die Kranken geheilt, die Blinden sehen...“ usw. usf.
Die Collecta ist eine erlesene Komposition, die ebenfalls die von den Heiligenreliquien bewirkten Wunder als Verheißung der Auferstehung ansieht: „Mehre in uns, O Herr unseren Glauben an die Auferstehung, der Du in den Reliquien der Heiligen Wundertaten vollbringst, und mache uns zu Teilhabern der unsterblichen Herrlichkeit, deren Unterpfand unsere Verehrung ihrer Asche darstellt.“


Außer den Pachamama-Ritualen gab es in Rom auch wieder ein Lichterspektakel...

Martin M.Barillas hat für LifeSiteNews über das Lichter-Spektakel berichtet, das nach Abschluss der Amazonas.-Synode in Rom veranstaltet wurde-wobei die Fassaden einiger der berühmtesten klassischen Kirchen als Projektionsflächen benutzt wurden.
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"AM ENDE DER AMAZONAS- SYNODE WURDE EINE VERSTÖRENDE LICHT-SHOW AUF ROMS KIRCHENFASSADEN PROJIZIERT." 
Noch einmal wurden an zwei Wochenenden im Oktober bizarre Licht-Shows auf die Fassaden einiger der berühmtesten Katholischen Kirchen Roms projiziert. Das letzte Wochenende stand im Zeichen des Abschlusses der Amazonas-Synode, die die katholische Kirche weltweit wegen des Einsatzes heidnischer Rituale bei offiziellen Veranstaltungen, bei denen Papst Franziskus anwesend war. erschüttert hat.

Edward Pentin hat berichtet:
"Die dämonische Lichter-Show des vergangenen Jahres, die auf die Fassade der Basilika Sants Maria Sopra Minerva projiziert wurde, ist zurück. Das schein ein alljährliches Ereignis zu werden. In der Basilika befindet sich das Grab der Hl. Catherina von Siena." 
Last year’s pagan-demonic lightshow projected onto the facade of the basilica of Santa Maria sopra Minerva is back. Looks like it’s becoming an annual event. The tomb of St. Catherine of Siena is located in the basilica

Der Lichtstrahl reichte von der zentralen Öffnung des Dachs aus unendlich weit in den Himmel und war in einer Entfernung von mindestens 40 Kilometern zu sehen. Die Kirche, die einst ein römischer Tempel war, der allen heidnischen Göttern gewidmet war, diente als Leinwand für die Lichtshow. In Der Show wurden schnell wechselnd Bilder von architektonischen bis zu mysteriösen ab. Mit den imposanten Fassaden von drei berühmten Basiliken und mehreren anderen Baudenkmälern in Rom begann die Show am 20. Oktober und wurde am Sonntag wiederholt.

Montag, 4. November 2019

Fundstück: EIn Held unserer Tage.....

sein Name ist Alexander Tschugguel und er hat sich als einer der Männer "geoutet"  der die Pachamama-Idole in den Tiber geworfen haben. Die Tagespost berichtet:
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unter dem Titel:
"Entwendete "Pachamamas": Lebensrechtler Tschugguel bekennt sich"
beginnt der Artikel so- Zitat: 

"Seit Tagen sorgt ein Video für Aufmerksamkeit, in dem die umstrittenen Holzfiguren nackter Schwangerer aus einer römischen Kirche entwendet und in den Tiber gestoßen werden. Nun bekennt sich der österreichische Lebensrechts-Aktivist Alexander Tschugguel zu der Aktion. (...)" 


Quelle: Die Tagespost  

           

G. Weigel : "Ein neuer Kardinal ehrt eine ganze Nation- Litauen."

George Weigel kommentiert für First Things die Erhebung des emeritierten litauischen Erzbischofs von Kaunas, Sigitas Tamkevicius, in den Kardinalsrang beim Konsistorium vom 5. Oktober und fügt eigene Erinnerungen an die Tage der religiösen Verfolgung der Katholiken Litauens während der sowjetischen Besatzung ihres Landes hinzu.
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"EIN NEUER KARDINAL EHRT EINE GANZE NATION"
"ROME. Sogar der größte Enthusiast des gegenwärtigen Pontifikates würde nicht behaupten, daß Papst Franziskus einen inspirierenden liturgischen Stil hat.  Wie die Jesuiten alter Schule denen er auf vielfältige Weise ähnelt, ist der Hl. Vater liturgisch eher flach: typisch ausdruckslos, manchmal geradezu  mürrisch erledigt er die vorliegende Aufgabe nach Art eines Handwerkers.
Aber beim Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle am 5. Oktober hat Franziskus wirkliche Emotionen gezeigt, als er -nachdem er dem emeritierten Erzbischof von Kaunas. Litauen, Sigitas Tamkevicius, SJ, das rote Birett und den Kardinalsring überreicht hatte-, ein oder zwei Tränen zu vergießen schien, als er den neuen Fürsten der Kirche lange umarmte und einige Worte mit ihm wechselte.

Auch ich war tief bewegt. Und ich wurde im Geiste ins Jahr 1985 zurück versetzt, in ein anderes Washington und einen anderen Kongress, in dem Männer und Frauen guten Willens, die in der Verteidigung der Machtlosen engagiert waren, zusammen arbeiten konnten, um große Ziele zu erreichen.

Im November 1984 wurde mein Freund John Miller aus dem ersten Kongressbezirk des Bundesstaates Washington in das Repräsentantenhaus gewählt. John war ein Republikaner und das Haus wurde von Demokraten kontrolliert, seine Ausschussaufgaben waren nicht funkelnd. Aber er war mit der Überzeugung zum Kongress gekommen, dass ich nicht wissen würde, was ich mit dem gewaltfreien Zusammenbruch des Kommunismus anfangen sollte, und fragte mich, was er tun sollte, um diese Sache voranzutreiben Ausschuss (auf dem Hügel als "Fisch" bekannt).

Im November 19984 war mein Freund John Miller ins Repräsentantenhaus des Bundesstaates Washington gewählt worden, er war Republikaner und das Haus wurde von den Demokraten kontrolliert- so daß- als "freshman" der Minderheitenpartei seine Ernennungen für Aktivitäten in Komitées nicht gerade berauschend waren. Aber er war mit der festen Überzeugung in den Kongress gekommen. daß eine robuste Verteidigung der Menschenrechte hinter dem Eisernen Vorhang den gewaltlosen Zusammenbruch des Kommunismus beschleunigen würde, und er fragte mich, was er bei seiner Arbeit im Komitee für Fischerei und Handelsmarine (auf dem Hügel auch als "Fisch" bekannt) tun könne.

Sonntag, 3. November 2019

Man muss ja nicht immer nur meckern

Beim spätnächtlichen Spaziergang im Internet bin ich auf folgende Schlagzeile gestoßen:
"Papst beklagt in Katakomben Christenverfolgung"
Was der Papst da gesagt hat, hört sich, für ihn erstaunlich  passabel und stringent an, so dass hier noch mal der Link gesetzt sei.
Die Überschrift allerdings hat bei mir die Assoziation geweckt, dass da ein Papst mit den Seinen in die Katakomben geflüchtet sei und dort drin nun jammert und klagt über die Verfolgung.

ein Tweet zum Tage....

Kardinal Müller: Wahrheiten über die Inkulturation

M. Tosatti hat für La Nuova Bussola Quotidiana die Zusammenfassung einer Predigt verfaßt, die Kardinal Gerhard Müller in Denver /USA gehalten hat, in der der Purpurträger mit den befremdlichen Pachamama-Ritualen im und rund um den Vatican hart ins Gericht  gegangen ist..
Hier geht´s zum Original: klicken

"MÜLLER: DIE PACHAMAMA-RITEN SIND KEINE INKULTURATION"

In seiner Predigt in einer Messe, die er während seiner USA-Reise in Denver hielt, hat
Kardinal Müller den Fall Scalfari und den animistischen Rituale im Vatican aufgegriffen.

In den letzten Tagen war Kardinal Gerhard Müller, ehemaliger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, in den Vereinigten Staaten, wo er an einer in Denver, Colorado, organisierten Priesterkonferenz teilnahm und bei einer Hl. Messe mit Dutzenden von Priestern und  Kardinal Raymond Burke konzelebrierte.
Die Predigt der Messe wurde von Müller ohne einen zuvor geschriebenen Text und ohne Notizen gehalten. Einer der anwesenden Priester, Brian WQ Harrison hat aus dem Gedächtnis die wichtigsten Punkte, die vom Kardinal angesprochen wurden-aufgeschrieben,  und LifeSiteNews hat das Memo
veröffentlicht.

Das war anscheinend eine ziemlich strenge Predigt über die letzten römischen Ereignisse. Der Kardinal kritisierte zunächst die "lauwarme Reaktion" des Vatikans auf Eugenio Scalfaris jüngsten Artikel in der Repubblica, in dem, wie Sie sich erinnern werden (hier klicken), der 94-jährige Gründer der römischen Tageszeitung bekräftigte, Papst Franziskus habe ihm in einigen Gesprächen erzählt, daß er glaube Jesus sei während seiner Zeit auf Erden nur ein großer Mensch gewesen und nicht der Sohn Gottes. Der Vatikan bestritt letztendlich die Behauptung Scalfaris und sagte, Papst Franziskus habe das nie gesagt. Aber Müller erinnerte sich an die unsterblichen Worte des ersten Papstes an unseren Herrn - "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes" - und sagte, daß wir in dieser Situation dieses Bekenntnis des Glaubens hören sollten, das unmittelbar und direkt von den Lippen des Nachfolgers des Petrus persönlich kam, nicht nur von den Lippen eines vatikanischen Pressesprechers.

Müller fuhr dann damit fort, die jüngsten Ereignisse im Vatikan und seiner Umgebung scharf zu verurteilen, die sich rund um die Statuetten von Pachamama abgespielt (eine Gottheit der "Mutter Erde", die in Wirklichkeit in den Anden mehr verehrt wurde als am Amazonas) haben. Diese Rituale fanden in den Gärten des Vatikans in Gegenwart von Papst Franziskus und anderen Würdenträgern des Vatikans statt und wurden später während der Synode in der römischen Kirche Santa Maria in Traspontina fortgesetzt. Seine Eminenz erklärte, daß dies ein schwerwiegender Missbrauch der Tatsache ist, daß diese animistischen Riten an diesen Orten erlaubt wurden, und verurteilt sie mit der donnernden biblischen Denunzierung der heidnischen Götter als Dämonen (siehe Dt 32:17; Ps 95: 5) 10, 105: 37; I Kor. 10:20). Der Kardinal betonte, daß der einzige Bräutigam der Kirche Christus ist und daß die Kirche nicht auf Götter oder Geister anderer Art schaut, um weitere Erleuchtung zu erlangen.


Tosatti & Austen Ivereigh

das ist wohl eher nicht der Beginn einer wunderbaren Freundschaft:  Marco Tosatti klärt mit Hilfe seines virtuellen Mitarbeiters Romanus Vulneratus Curia (RVC) seine Leser bei Stilum Curiae nach der Lese-Empfehlung für Eccles nun darüber auf, wer Austen Ivereigh ist...
Hier geht´s zum Orignal:  klicken

"RVC ERZÄHLT, WER AUSTEN IVEREIGH, GROSSBERATER DES PAPSTES, IST"

Liebe Stilumcurialisten, Romanus Vulneratus Curia hat den Artikel gelesen, den wir von der website Eccles-is-saved übersetzt haben, wir glauben, daß er gelacht hat, dann zu Feder und Papier gegriffen und uns dieses dreidimensionale Porträt der Person - Austen Ivereigh- geschenkt hat. RVC kennt ihn sehr gut und ich glaube, daß sie auch viele Jahre in Kontakt waren, als RVC versuchte das schwankende Gebäude der Kirche wieder aufzurichten....gute Lektüre! 

§§§

Lieber Tosatti, ich möchte Ihren Lesern helfen, besser zu verstehen, wer Austen Ivereigh ist, was das " REFRAMING"  von Austen Ivereigh ist und welche Rolle er wirklich spielt. 

Glauben Sie mir, die ist wichtiger als Sie denken 
Austen Ivereigh ist nicht einfach ein angelsächsischer Tornielli, wie man denken könnte. 
Beginnen wir mit seiner Schöpfung: CATHOLIC VOICES, deren strategisches Ziel ist, den Glauben und die Christliche Botschaft zu lehren- ausgehend von der Annahme. daß die zeitgenössische westliche Kultur das verhindert. 
Die läßt es de facto nicht zu, gehört zu werden, wenn man von Gott, der Kirche etc spricht. Catholic Voices gibt also vor, die MEthode zu lehren, mit der man das 21. Jahrhundert evangelisieren kann- Dank des REFRAMINGS (wörtlich bedeutet "frame" Rahmen und reframing würde dann alsoi bedeuten den Rahmen zu wechseln) - was de factoi bedeutet, die Interpretation eines Problems neu zu formulieren - besonders irrationale oder böswillige Interpretationen in eine positive Wertung zu übersetzen. 
Also verkauft Catholic Voices dieses Produkt. 

Wer weiß, ob die Dominikaner, die das seit gut acht Jahrhunderten berufsmäßig tun sollen. in Austen einen Konkurrenten sehen! 

Tatsächlich sind Austens Kunden eher die Jesuiten. 

Vielleicht auch nur ein einziger Kunde: Papst Bergoglio.

Tatsächlich findet sich Austens "Pfotenabdruck"  in der ersten Apostolischen Exhortation "Evangelii Gaudium" in der Bergoglio von der "Notwendigkeit der Glaubwürdigkeit spricht, von einer ursprünglichen Apologetik, die dazu beiträgt, die Bedingungen zu schaffen, in denen das Evangelium von allen gehört wird. "