Sonntag, 24. März 2019

Musik am Abend

Antonio Vivaldi:  "Nulla in Terra Pax sincera"


           

Fundstück

Gefunden in "Die Tagespost" . Simon Kajan  schreibt über die real existierende Spaltung in der us-amerikanischen Kirche .
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mit dem Titel:

"DIE FLÜGELKÄMPFES DES US-KATHOLIZISMUS"
beginnt er so:

"Als der Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase Cupich, Kritik an der mangelnden Aufklärung des Missbrauchsskandals um Ex-Kardinal McCarrick dahingehend zurückwies, dass der Papst eine "größere Agenda" verfolge, wie den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz von Migranten, löste er in Europa eine Mischung aus Staunen und Verwunderung aus, während im konservativen Lager des US-Katholizismus die Empörung hochkochte." (...

Quelle: Die Tagespost, S. Kajan

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über die Abstimmung des II. Vaticanischen Konzils zur Frage - Latein oder Landessprache in der Liturgie?
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"LITURGIE UND VATICAN II: WAS DACHTEN SIE, WORÜBER SIE ABSTIMMEN?" 
Vaggagini sagt irgendwo: "Es waren drei Tendenzen zu erkennen: einige wollten keine Konzession an die Landesprachen; einige wollten die Erlaubnis für alle, alles was sie wollen in der Landessprachen zu sagen; einige wollten das Grundprinzip des Latein beibehalten- aber auch die Tür für die Landessprache spürbar zu öffnen."
(Der Text von Sacrosanctum Concilium gibt diese Rezeptions-Situation in § 54 sehr gut wieder.)
Die letzte Gruppe - sagte er- war die weitaus größte. Wenn Sie also alles bedenken, finden Sie klar heraus, daß die überwältigende Mehrheit der Konzilsväter zumindest eine grundlegende Lateinische Liturgie beibehalten wollte. Und sie dachten, sie würden dafür stimmen.

Alle bis auf 4 Bischöfe stimmten am Ende für den Text des Entwurfs: und zu jenen 4 Abweichlern gehört nicht Erzbischof Lefebvre. Er und seine Freunde waren mit dem glücklich, wofür sie gestimmt hatten, bzw. mit dem, was sie zu bekommen glaubten.

Wieso sahen wir am Ende das praktische Verschwinden des Lateinischen in weniger als einem
Jahrzehnt? Und eine radikale Deformierung des Römischen Ritus?

Ein Freund hat in einem Kommentar die Hypothese geäußert, daß das Konzil-wenn überhaupt- versucht hat, das radikale Abrutschen in die Erneuerung abzubremsen, die auf eigene Initiative des sel. Pius XII  begonnen wurde.
Dazu ein mögliches Narrativ:
"Über die Jahrzehnte war ein Internationales Netzwerk entstanden-von professionellen Liturgie-Experten, die sich nicht besonders durch originelle Gelehrtheit ausgezeichnet hatten, aber ein  dichtes Netz von Begegnungen aufwiesen. Nach dem Konzil begannen sie sehr bald, die Diözesanen Liturgie-Komitées zu dominieren, die die Bischöfe eingerichtet hatten und dann die von den Bischofskonferenzen geschaffene liturgische Bürokratie. Die Bischöfe fühlten, daß sie selbst die Liturgie nicht wirklich kannten und waren froh, sie den Experten überlassen zu können.

Sie erinnern sich an das Bohei, das begann, als Joseph Ratzinger anfing, über die Liturgie zu schreiben: "Aber er ist kein Liturgie-Experte" Sie meinten damit: "er ist nicht einer von uns und er hat nicht an unseren Konferenzen teilgenommen und nichts zu unsere Journalen und Agenden beigetragen."

Quelle: Liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

  

Non serviam....oder die deutsche Kirche fordert das Unmögliche.

Das jedenfalls stellt Marco Tosatti in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana fest.
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DEUTSCHLAND

"WEIHE FÜR FRAUEN, DIE DEUTSCHE KIRCHE FORDERT DAS UNMÖGLICHE" 

Die Drift der deutschen Kirche in Form eines protestantischen Aggiornamento gegen das was das Lehramt der Kirche und der Pontifex bestätigen, geht unerschrocken weiter Nach der Entscheidung der Bischöfe bei ihrer Frühjahrsversammlung, einen "synodalen Weg" für die Sexualmoral zu eröffnen, beginnt jetzt die "Diskussion" um die Weihe von Frauen. 

Das Abdriften der deutschen Kirche zu Formen eines protestantischen "Aggiornamento" gegen das, was das Lehramt der Kirche und auch der amtierende Pontifex bekräftigen, geht unerschrocken weiter. Nach dem Beschluss der Bischöfe bei ihrer Frühjahrsversammlung einen "synodalen Weg" mit besonderen Foren für Sexualmoral, Zölibat, Gender-Theorie u.a. zu eröffnen und geplant ist, einen Brief nach Rom zu schicken, der zur Änderung des Katechismus durch Anhänge und Ergänzungen auffordert, ist heute eine weitere Front eröffenet worden: die der Weihe für Frauen.

Auch wenn das ein Thema ist, zu dem Papst Bergoglio- auf den Spuren von Johannes Paul II, schon ein endgültiges Wort gesprochen zu haben scheint- ist offensichtlich daß die deutsche Kirche ein Nein als Antwort nicht akzeptiert und - der römischen Freundschaft sicher- ihre Arbeiten an den Flanken fortsetzt.
So Franz Jung, Bischof von Würzburg, bekannt dafür im vorigen Jahr "verheiratete Priester" in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk als akzeptable Hypothese bezeichnet zu haben (auch darum wird es beim "synodalen Weg" gehen) -in dem er sagte, daß die Frage des Frauenpriestertums "Noch ohne Antwort geblieben ist".
Jung ist ein neu ernannter Bischof, der erst im vorigen Jahr Erzbischof von Würzburg wurde.
Auf die Frage ob er denke, noch zu Lebzeiten Frauen am Altar zelebrieren zu sehen (offensichtlich in der Katholischen Kirche) antwortete er: "Ich weiß nicht, ob ich das persönlich erleben werden, aber diese Frage bleibt ohne Antwort. Ich glaubt, daß auf Dauer diese Frage nicht abgelehnt werden kann."
Laut Jung müsse im Augenblick-wo in den anderen Konfessionen der Zugang der Frauen zum Altar noch relativ neu ist- der Katholischen Kirche noch Zeit gegeben werden.
"Ich denke, daß diese Frage bestehen bleibt, weil dei Jungen sich unseren theologischen Überlegungen widersetzen und eine Frage von Gerechtigkeit und Teilhabe daraus machen. "


Rorate Caeli interviewt Professor de Mattei


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"RORATE INTERVIEWT PROFESSOR ROBERTO DE MATTEI"

Rorate Caeli
hat Professor Roberto de Mattei zur Analyse von Bischof Athanasius Schneider zum Thema eines häretischen Papstes interviewt.

Frage:
"Professor de Mattei, würden Sie uns Ihre Meinung zur Studie seiner Exzellenz Msgr. Schneider zu einem "Häretischen Papst" sagen? "

Prof.de Mattei
"Ich betrachte das als wichtiges Dokument. Zunächst ist Msgr. Schneider wegen seiner patristischen Kultur und persönlichen Frömmigkeit meist geschätzten Bischöfe.  Dann ist das Thema von sehr großem Interesse und Msgr. Schneider hat den Mut, es offen, unzweideutig und kompromißlos anzusprechen."

Welchen Punkten dieses Dokumentes stimmen sie am meisten zu? 

-Zuerst stimmt ich völlig mit Msgr. Schneider überein, wenn er zugibt, daß ein Papst "doktrinale Irrtümer oder Häresien verbreiten kann"- wenn auch nie ex cathedra. Die Hypothese eines häretischen Papstes wird nicht nur von fast allen Theologen und Kanonikern behauptet sondern ist auch eine historische Tatsache, die z.B. mit Papst Honorius passierte und die sich tragischerweise wiederholen kann. Ein anderer Punkt, den Msgr. Schneider im Licht der Kirchenlehre gut erklärt, ist welcher Standpunkt angesichts eines häretischen Papstes eingenommen werden muß.
"Im Umgang mit dem tragischen Fall eines häretischen Papstes müssen alle Mitglieder der Kirche -angefangen mit den Bischöfen -bis zu den einfachen Gläubigen -alle legitimen Mittel benutzen- wie private und öffentliche Korrektur des irrenden Papstes - dauerndes und inbrünstiges Gebet, öffentliches Zeugnis für die Wahrheit, damit der Apostolische Stuhl die Göttliche Wahrheit wieder klar bekennt, die der Herr Petrus und allen seinen Nachfolgern anvertraute." Es genügt nicht im Stillen zu beten, als ob nichts passiert sei.


Samstag, 23. März 2019

Sandro Magister stellt ein neues Jesus-Buch vor.

Sandro Magister empfiehlt bei Settimo Cielo die Lektüre des neuen Buche von Giorgio Jossa über den historischen Jesus und bietet als "Appetithäppchen" einen Auszug aus dem letzten Kapitel an.
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"DIE GESCHICHTE JESU- NEU GESCHRIEBEN VON EINEM GROSSEN HISTORIKER. NICHT GEGEN DEN GLAUBEN SONDERN ENTLANG DES GLAUBENS."

Es gibt Bücher, die machen Geschichte, besonders wenn sie einen substantiellen Durchbruch auf ihrem Studiengebiet darstellen. Der jüngste Essay von Giorgio Jossa, Professor für Alte Kirchengeschichte an der Friedrich II-Universität in Neapel und Spitzengelehrter bzgl. der Figur Jesu ist eines dieser Bücher.

G. Jossa "Ihr, was sagt Ihr, wer ich bin? Geschichte eines hebräischen Propheten namens Jesus." Paideia Turin 2018

In diesem Essay versucht Jossa eine historisch begründete Antwort auf die Frage zu geben, die Johannes der Täufer Jesus stellt: "Bist du, der kommen wird oder müssen wir auf einen anderen warten? " und die Jesus selber den Jüngern stellte: "Aber ihr, was sagt ihr wer ich bin?"

Die Antwort, die das Evangelium gibt, ist die des Glaubens. Aber Jossa will natürlich als Historiker antworten. Und hier trifft er auf das Problem, das Joseph Ratzinger im Vorwort seines Buches "Jesus von Nazareth" "dramatisch" nennt. Und es ist die Trennung des "historischen Jesus" vom "Jesus des Christlichen Glaubens", eine Trennung die durch ein Bündel von Studien der letzten paar Jahrzehnte immer tiefer geworden ist.

Das Profil Jesu das in diesen historischen Studien sichtbar wird, ist im Endeffekt sehr ",mager" und sogar "enttäuschend" stellt Jossa fest. Es z.B. verblüffend wie groß die Distanz zwischen der Weite in den bisher veröffentlichten 5 Bänden von John P. Meier "den historischen Jesus neu zu denken" und dem schwachen Porträt von Jesus "Ein unbedeutender Jude"- so der Titel des Gesamtwerkes, das daraus hervorging.


Das Mittelalter war keine "dunkle" Zeit, Fortsetzung

Fortsetzung von "Das Mittelalter war keine "dunkle Zeit":  :  klicken

....
"Weil das Christentum Abtreibung und das Aussetzen von Neugeborenen verbietet, wurden im Mittelalter Waisenhäuser gegründet. Die"Räder der Ausgesetzten" in Nachbarschaft der Kirchen und Klöster dienten dazu, dort die Neugeborenen abzulegen, die sonst getötet oder dem Sterben überlassen worden wären.  Außer um Armen, Witwen und Fremden zu helfen, richtete die Katholische Kirche Hospitäler ein. Die Aufgenommenen wurden auch in den Klöstern zugelassen und die Mönche bemühten sich,. Medikamente auf Kräuterbasis zu entwickeln.
Die kreative Kraft, die Intelligenz und die auf Rationalität und moralischer Gleichstellung beruhenden mittelalterliche Theologie haben die außerordentlichste Entwicklung in der Geschichte bewirkt. Die Entwicklungen und Erfindungen dieser Jahrhunderte haben Europa den Impuls gegeben, in Wirtschaft und Wissenschaft die erste Macht der Welt zu werden. Wenn sie in diesen frühen Jahren die Elektrizität entdeckt hätten, hätten wir wahrscheinlich die gegenwärtige Technologie sechshundert Jahre vorweggenommen (wenn wir jedoch an die Fernsehproduktionen denken, danken
wir Gott, daß es nicht so war.)

Vor Jahren, während meiner ersten Reisen in nichtchristliche Länder, habe ich mich gefragt, warum die Entwicklung in Europa begann und nicht, beispielsweise in der hinduistischen, buddhistischen oder islamischen Kultur? Beim Lesen der heiligen Texte dieser Religionen hatte ich die Antwort. Für die Christen wird das Universum von einem vollkommenen Gott erschaffen und als solcher konnte er er kein irrationales Universum schaffen oder mit Nonchalance- ohne sich um den Menschen zu kümmern. Wenn der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde, bedeutet das, daß er durch seine Vernunft das Werk seines Schöpfers lesen kann.
Und aus diesem Grund hat die Kirche seit ihren Anfängen Astrologen, Alchimisten, Magier ausgegrenzt, mit denen die wissenschaftliche und technologische Entwicklung der Menschheit seit Jahrtausenden auf dem Spiel stand. Stattdessen subventionierte und förderte er wissenschaftliche Forschung und Philosophie, indem er sie an seinen Universitäten unterrichtete. Aber hören wir mal einen, der mehr weiß als wir.

James Hannam, Doktor der Philosophie und der Wissenschaften an der Universität Cambridge, Autor der Studie "Die Genesis der Wissenschaft. Wie das christliche Mittelalter die wissenschaftliche Revolution auslöste"-  von der Royal Society für den Science-Booker-Price ausgesucht- behauptet, "daß die Kirche nie gelehrt hat, daß die Erde flach sei und im Mittelalter hat das niemand gedacht.
Die Päpste haben nicht versucht, irgendetwas zu verbieten, auch haben sie niemanden wegen des Halley-schen Kometen exkommuniziert . Niemand- ich bin glücklich, das sagen zu können- ist je wegen seiner wissenschaftlichen Ideen auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden."


Freitag, 22. März 2019

Fr. Hunwicke spricht.....

bei liturgicalnotes heute über Erzbischof Athansius Schneiders Text über "häretische Päpste"
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"AD MULTOS ANNOS!"
Ich weiß nicht, ob es irgendwelche Risse in der schweren Rüstung gibt, die PFs Selbstgewißhait umgibt; wenn es sie gibt, muß er sich mehrmals gefragt haben, ob es wirklich schlau war, Kardinal Müller aus dem Amt zu entlassen.....es gibt ein erbauliches englisches Sprichwort -nahc dem ers besser ist, "den Feind im eigenen Zelt zu behalten, wo er nach draußen p...t" als ihn daurßen zu haben, wo er hinein p...t." Aber PFs Repertoire an englischen Sprichwörtern ist vielleicht beschränkt.

Das Glaubenszeugnis Seiner Eminenz  war- denke ich- der erste wichtige Akr lehramtlicher Führung während dieses dürren Pontifikates. Katholiken danken ihm dafür.

Aber jetzt hat es noch einen gegeben!

Es wurde klar, daß Bischof Athanasius von der "Einschücherungskongregation" ausgeöiehen wurde, um in Kazachstan zu bleiben und lieber sein örtliches Fußballteam gegen die Schotten zu unterstützen als in der Welt herumzuflanieren. Genau das hat er getan-und das mit großem Erfolg....
die versammelten und mit Waldfarben bemalten Clans wurden gründlich gedemütigt...und seine Lordschaft - frei von der Tyrannei der Flughäfen- konnte Zeit damit verbringen, zu forschen und zu schreiben.

Ich empfehle...wie könnte ich nicht.... die feinen Abhandlungen über häretische Päpste (und vieles andere).

Leser dieses blogs werden sofort feststellen, daß seine Argumente, Beweise und Schlußfolgerungen genau die sind, die ich hier regelmäßig vorgebracht habe. deshlab werden Sie nicht überrascht sein, daß ich ziemlich aufgeregt bin.

Bischof Anthanasius hat zu Recht die Wichtigkeit der causa Honorius betont (gegenüber den anderen irrenden  Päpsten) indem er klar machte, daß über diese Frage hinaus  1.: Päpste irren können und
2. solche Päpste formal und lehramtlich wegen Häresie verurteilt werden können und
3. solche Päpste durch ihre Häresie nicht ipso facto ihre Stellung verlieren

Ist etwas passiert, beweist das, daß es passieren kann.

Eine do-it-youself-Absetzung eines Papstes mag emotional befriedigend sein, aber sie ist für Erwachsene in der realen Welt keine Option. "

Quelle. liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

In der frühen Kirche gab es kein Frauen-Diakonat

Maike Hickson berichtet bei LifeSiteNews über das Ergebnis, zu dem die Vatican-Kommission zur Frage der Frauen-Diakonates bereits vor einem halben Jahr gekommen ist und das bis jetzt von PApst franziskus zurückgehalten wird.

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"THEOLOGE BEHAUPTET:  DIE VATICAN-KOMMISSION HAT KEINE HINWEISE AUF DIE EXISTENZ WEIBLICHER DIAKONE GEFUNDEN"
"Professor Peter Hünermann -ein gut vernetzter und prominenter deutscher Theologe- berichtet LifeSiteNews  daß laut Mitgliedern der deutschen Doktrin-Kommission, mit denen er gesprochen hat, der Bericht der Vatican-Kommission für das Frauendiakonat herausgefunden hat, "daß kein Beweis dafür gefunden wurde, daß zu Zeiten der Väter Frauen als Diakone geweiht wurden. "

Vor kurzem sprach Professor Hünermann in Deutschland einem Interview über diese Vatican-Kommission zur Geschichte des Frauendiakonats, die 2016 von Papst Franziskus eingerichtet wurde. Diese Kommission hat ihre Arbeit beendet und Papst Franziskus bereits Mitte 2018 ihren  Bericht übergeben.  Professor Hünermann kommentiert die Tatsache, daß Papst Franziskus "jetzt schon seit Monaten das Ergebnis zurückhält" und sagt, daß das "für mich ein Zeichen ist, daß er mit diesem Ergebnis nicht zufrieden ist."

Als LifeSiteNews sich an den deutschen Professor wandte und ihn um mehr Informationen in dieser Sache bat, antwortete er, daß "Professore Marianne] Schlosser aus Wien- eine frühere Studentin des damaligen Professsor Ratzingers  [und Mitglied der Vaticanischen Kommission zur Frage des Frauen-Diakonats] die deutsche Doktrin-Kommission über das Ergebnis dieser Studie informiert hat,l Das habe ich von Mitgliedern der Doktrin-Kommission erfahren."
Er erklärte weiterhin, daß das "Ergebnis der Römischen Kommission " ist: "Es gibt keine historischen Hinweise darauf, daß zu Zeiten der Väter Frauen zu Diakonen geweiht wurden."

Wie Professor Hünermann erklärte, wurde diese Position schon früher sowohl von Kardinal Müller - dem früheren Präfekten der Glaubenskongregation in Rom vertreten als auch von Professor Karl-Heinz Menke, der Mitglied dieser Vaticanischen Kommission von 2016 war.
Wie LifeSiteNews berichtete, sagte Menke 2016: "Ein Frauen-Diakonat hat niemals und nirgends zum Weiheamt gehört."

Professor Hünermann wies gegenüber LifeSiteNews auch darauf hin, daß  " ich annehme, daß Kardinal Luis Ladaria als Präsident dieser Kommission diesen Standpunkt teilt."
Hünermann selbst befürwortet ein Frauendiakonat und hat das diesen Standpunkt 2012 in einem akademischen Beitrag diskutiert.


Das Mittelalter war kein "dunkles Zeitalter"

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae  den Arrtikel von Agostino Nobile, in dem der die seit der Renaissance zirkulierenden Fehlinformationen über das Mittelalter, die auch heute in Politik, Kultur und Medien zahlreiche-wenn auch uninformierte- Anhänger haben- korrigiert.
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"NOBILE ERINNERT DARAN. WAS DAS MITTELALTER WAR: GEGEN DIE VON AUFKLÄRERN UND MARXISTEN ERFUNDENEN ANGRIFFE. UND DIE SIND NOCH IM UMLAUF"

Liebe Freunde von Stilum Curiae in diesen Tagen kehrt das Mittelalter- auch Dank des
bevorstehenden Kongresses in Verona in die Münder der selbsternannten Progressisten
zurück. Agostino Nobile ist es zu Recht leid, diesen Begriff über diese Epoche mit negativer Konnotation auf unserer Epoche angewandt zu sehen. Und er hat beschlossen, mit diesem interessanten Artikel einige Dinge wieder gerade zu rücken....so Gott will....auch wenn wir bezweifeln, daß diese Heerscharen von Politikern, Antifa-und LGBT-Demonstranten und die Phalanx der Journalisten seine Zeilen lesen werden.
Trotzdem geschrieben -um einige Lücken zu füllen und schwerwiegende Verzerrungen richtig zu stellen, die von der marxistischen Propaganda erfunden wurden. Alles natürlich zu einem antireligiösen Zweck.

WAS IST DAS MITTELALTER?

Es gibt viele Möglichkeiten die Ignoranten zu unterscheiden,, Eines von ihnen ist jener, der das Mittelalter für eine Zeit des Obskurantismus hält. Angesichts dessen daß die Politiker die Pflicht haben, die Geschichte zu kennen, halte ich das Risiko für groß, darüber abzustimmen, wer diese Periode, die dem Westen das Licht gebracht hat, mit Füßen tritt.Hier einer der 44 Artikel aus denen meine Forschung besteht "Was Katholiken wissen müssen - um wenigstens ein lächerliches Ende zu vermeiden" . Ich empfehle es allen, die eine Rüstung mit einer bestimmten Stärke und historische Pfeile zum Verschießen haben möchten.
Ich bitte um Entschuldigung für die Eigenwerbung aber in diesen so besonders dunklen Zeiten (so viel um beim Thema zu bleiben) halte ich es für nützlich, die wahren historischen Fakten bzgl. der Kirche zu kennen, Umso mehr als die Unwissenheit des Katholischen Volkes die Hauptwaffe ist, die Medien und Politiker benutzen Es genügt, sich die Serie "Im Namen der Rose" bei Rai 1 anzusehen. Und wenn sich dann die katholischen Bibliotheken gegen uns wenden und wir nicht die Augen aufmachen, unsere Tage gezählt sind.
Mittelalterliche Dinge! Mittelalterliche Mentalität! Wir sind nicht mehr im Mittelalter! Tausend Jahre der Geschichte,die als die "dunklen Jahrhunderte" erinnert werden, derer Europa sich schämen sollte. Das ist es, was wir mehr oder weniger in den Schulen oder von den Medien lernen.
Sie- die Staatsoberhäupter, Kulturminister, Professoren ignorieren die Texte der Mittelalterspezialisten und wiederholen den selben alten Knittelvers über die obskurantistischen Jahrhunderte.


Donnerstag, 21. März 2019

Erzbischof Gänswein gibt ein Interview

Er hat -in der Nachfolge von Kardinal J. Meisner- die Schirmherrschaft für die Priesterausbildung übernommen.....


            

Fundstück

Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia hat die Antwort auf die Fragen und Forderungen der deutschen Bischöfe und ZdK-Berufskatholiken. Gefunden bei CNA
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Unter dem Titel:

"Dem Willen Gottes zu folgen ist die Antwort auf unsere dunkle Zeit: Erzbischof Chaput" 

beginnt der Artikel von CNA so:

"Im "Herr der Ringe", der großen Erzählung des katholischen Autors J.R.R. Tolkien, gibt es eine Schlüsselszene, in der das Unterfangen hoffnungslos erscheint, den bösen, mächtigen Ring zu zerstören. Dunkelheit und Gefahr umgeben den kleinen Hobbit namens Frodo, seit er seine idyllische Heimat verlassen hat auf seiner Mission, den Ring zu vernichten.
Diese Szene war es, die Erzbischof Charles Chaput von den Studenten der University of Mary in Bismarck, North Dakota beschrieb – um mit ihnen über ihre Berufung als Katholiken und den Sinn ihres Lebens zu sprechen." (...)
Quelle: CNA

Heute vor 334 Jahren

am 21.3.1685  wurde Johann Sebastian Bach geboren.....
zur Feier des Tages : das 5. Brandenburgische Konzert


          

Mittwoch, 20. März 2019

Papst Alexander VI - Moral und Lehramt

Rorate Caeli bemüht die Kirchengeschichte und zeigt anhand des Wirkens von Papst Alexander VI Borgia, daß Lehre und Liturgie der Kirche von den moralischen Irrungen seines "Privatlebens" unberührt blieben. Hier geht´s zum Original: klicken

"WIE FURCHTBAR WAR DAS KATHOLISCHE LEBEN UNTER DIESEN UNMORALISCHEN RENAISSANCE -
PÄPSTEN!"

Im Pontifikat Alexanders VI, des schwierigen Rodrigo Borgia? Nicht das doktrinale Leben, die in ihrer Reinheit unberührt, auch nicht das liturgische Leben, das in Verehrung und Ordnung beibehalten wurde - auch nicht das Missionsleben, mit dem Beginn der größten Verkündung des Katholischen Glaubens in der Geschichte.

Der Geist, der zu den tragischen Ereignissen von 1517 und darüber hinaus führen sollten, brodelte sicherlich und die moralische Krise der Hierarchie war kein kleines Problem dabei. Es ist der Geist des non serviam, der die Welt durchstreift- immer bereit auf den günstigsten Moment zu warten um unsere Seelen zu verschlingen.

"Trotz des Vorherrschens weltlicher Interessen während der gesamten Regierung Alexanders VI war dieser Papst in Kirchenbelangen nicht inaktiv. Auf allen wichtigen Gebieten wurde - trotz Mißbrauchs - beständig fortgeführt - auch wenn das zweifellos teilweise auf die Perfektion ihrer Organisation zurückzuführen war.

Wie sein Vorgänger hat Alexander VI die Mönchsorden kräftig unterstützt, sie mit vielen Privilegien bedacht und getan, was er konnte, um ihr Wohlergehen und ihre Arbeit zu sichern und zu fördern.
Alexander VI hat sich bei vielen Bemühungen bemüht, die Verehrung der Hl. Anna und der Hl. Jungfrau zu fördern. Im Hinblick darauf war die Anweisung vom August 1500 das Angelusläuten wieder einzuführen ein Akt von großer und dauerhafter Wichtigkeit.

Der gesamte Klerus der Stadt war zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 1500 eingeladen. Der Papst selber leitete diese Zeremonie am Weihnachtsabend 1499 - nachdem er zuvor alle Details mit seinem Zeremonienmeister festgelegt hatte. Die Zeremonie für diese Gelegenheit war keine moderne Erfindung - sondern basierte - wie die Einführungsbulle ausdrücklich bemerkt - auf antiken Riten und ist voller symbolischer Bedeutung. 

Laut Burchard umfaßte die Menge, die an diesen Feierlichkeiten teilnahm, 200.000 Personen. Auch wenn das übertrieben sein mag, ist sicher, daß trotz der Probleme dieser Zeit und der Unsicherheit in Rom die Zahl der Teilnehmer an diesem Jubiläum sehr groß war.

Wenn Alexander VI auch nichts gegen die Reform der Kirche unternahm, wollte er sich jedoch keine ernsten Sorgen wegen der Bewahrung der Reinheit der Lehre machen müssen. Sein Zensur-Edikt für Deutschland vom 1. Juni 1501 ist in dieser Hinsicht ein sehr wichtiges Dokument.

Darin - der ersten Äußerung eines Papstes zum Buchdruck wird erklärt, daß die Kunst des Druckens äußerst wertvoll ist für die Bereitstellung und Vervielfältigung geprüfter und nützlicher Bücher - aber wenn sie zur Verbreitung schlechter Bücher mißbraucht werde, auch sehr schädlich sein könnte. Deshalb müßten Maßnahmen ergriffen werden, um die Reproduktion von gegen den Katholischen Glauben gerichteten, oder zur Erzeugung von Skandalen bei den Katholiken geplanten Schriften zu begrenzen.

In Italien unterdrückte Alexander VI die häretischen Tendenzen, die besonders in der Lombardei verbreitet waren kraftvoll, Am 3. Januar 1500 schickte er zwei Inquisitoren mit Empfehlungsschreiben an den Bischof von Olmütz, um gegen die Anwesenheit zahlreicher Pikarden und Waldenser in Böhmen und Mähren, die ein extrem unmoralisches Leben führten, zu protestieren. Seit 1493 bemühte sich Alexander VI sehr darum, die Böhmischen Utraquisten zurück zu  gewinnen, aber diese Bemühungen schlugen total fehl.
Als 1499 einige der moderateren Utraquisten sich geneigt zeigten, sich mit der Kirche zu versöhnen, ließ Alexander VI die Sache in einem Konsistorium diskutieren und übertrug dem Prager Klerus spezielle Machtbefugnisse.

Alexander setzte sich nicht nur dafür ein, die Reinheit des Christlichen Glaubens zu erhalten, sondern sorgte auch für seine Verkündung. Die großartigen Entdeckungen der Portugiesen und Spanier boten der Kirche in dieser Richtung ein weites Feld. Es ist tröstlich festzustellen, wie viel -sogar unter Alexander VI - getan wurde, um das Evangelium unter den Heiden zu verkünden."
Aus Ludwig von Pastor,  "Geschichte der Päpste"

und ein Zitat aus Rev. J.B. O'Connell "The Celebration of Mass (1964)"

"Zu Beginn des 16. Jahrhunderts trat ein berühmter päpstlicher Zeremonienmeister auf, der die Ordines des Päpstlichen Hofes und das Missale des Vaticans benutzte und 1502 auf Anordnung von Alexander VI ein Ordo Missae veröffentlichte. Daraus stammen einige Rubriken unseres gegenwärtigen Missale und der Ritus servandus unserer Missales verkrörpert größere Teile von Burkhardts Ordo."

Fundstück

Kardinal Barbarin äußert sich bei domradio.de zur Weigerung des Papstes, sein Rücktrittsgesuch anzunehmen. Hier geht´s zum Original: klicken

Titel: "IN DER KIRCHE GEHORCHT MAN DEM PAPST"
Kardinal Barbarin wünscht sich "ein bißchen Frieden"

Quelle: domradio.de

M. Tosatti stellt Fragen zur Ernennung Kardinal Mahonys als Relator bei einer Konferenz zu Erziehungsfragen

Marco Tosatti kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die Auswirkungen des vorgesehen Auftritts von Kardinal Roger Mahony als Relator beim "Kongress für Religöse Erziehung" in Los Angeles, der morgen beginnt,
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PROTESTE DER GLÄUBIGEN

"RELATOR ROGER MAHONY - EINE UNGLÜCKLICHE WAHL"

Vom 22. -24. März findet in Los Angeles der Kongress für religiöse Erziehung statt, bei dem u.a. auch der hyperprogressistische Kardinal Roger Mahony vorgesehen ist. Die Anwesenheit des Purpurträgers, der 2013 von seinen öffentlichen Aufgaben entbunden wurde, weil er mißbrrauchende Priester gedeckt hatte, hat zu einer Protest-Petition mit über 4000 Unterschriften geführt. 

In den kommenden Tagen wird in Los Angeles ein wichtiger Kongress stattfinden- der "Los-Angeles-Kongress für Religiöse Erziehung" (22.-24. März). Zu den Rednern gehört -jetzt noch- Kardinal Roger Mahony- der frühere Erzbischof von Los Angeles (1985-2011). Seine Anwesenheit bei diesem Treffen hat zu Streitigkeiten innerhalb der us-amerikanischen Kirche  und der  durch den Skandal des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger und verletzlicher Erwachsener (Seminaristen und junge Priester) erschütterten Welt geführt. Und sicher wirft die Präsenz des Purpurträgers unter den Rednern noch einmal einen Schatten auf die Ernsthaftigkeit und die Bemühungen der Hierarchie vor Ort und in Rom, die Gefühle der gläubigen Laien zu beachten, die seit Jahrzehnten durch Vertuschung und Mißbrauchs verletzt wurden.

Schon weil der hyperprogressistische Kardinal Mahony, Großwähler von Jorge Mario Bergoglio, im Januar 2013 durch Erzbischof José Horacio Gomez von seinen öffentlichen Verpflichtungen entbunden wurde, nachdem skandalöse Fakten- Dank der Recherchen der Los Angeles Times-ans Tageslicht gekommen waren.
Ein riesige Menge von Dokumenten (14.000 Seiten) einschließlich Botschaften und Notizen von Mahony und einem seiner hochrangigen Mitarbeiter- haben gezeigt, daß der Purpurträger wiederholt mißbrauchende Priester nach außerhalb Kaliforniens oder auch der USA versetzt hatte, um zu vermeiden daß ihre Taten öffentlich bekannt und untersucht wurden.
Aus den Dokumenten geht auch hervor, daß der Kardinal sich dagegen wandte, daß mißbrauchende Priester, deren Verbrechen er vielleicht hätte anzeigen müssen, zu Therapeuten geschickt wurden.

Joseph Siambra, ein Opfer und ehemaliger schwuler Pornostar,  hat am 23. Dezember 2018 geschrieben "Mahony dürfte beim Los Angeles-Kongress für Religiöse Erziehung nicht sprechen, er müßte im Gefängnis sein. Meiner Meinung nach war die Vertuschung in Los Angeles durch Mahony schlimmer als die in Boston unter Law. Und er darf immer noch durch die Welt reisen."

Mahony gehört zur mit dem Pontifex verbundenen Machtgruppe- wie McCarrick, Cupich, Farrell und Joseph Tobin. Und nur der Protest der Laien  hat ihn vor einem Jahr daran gehindert, sich als päpstlicher Gesandter bei einer wichtigen Zeremonie in der Diözese von Scranton in Pennsylvania zu zeigen. Mahony zum "päpstlichen Delegierten"  zu erklären (nachdem er 2013 von allen öffentlichen Verpflichtungen entbunden wurde) bezeugt einmal mehr, wie groß die Versuchung bei den Mächtigen des Vaticans ist, mit dem "business as usual" fortzufahren und die verletzten Gefühle der Katholiken nicht zu beachten.


Vor 10 Jahren.....

Am 19.3. 2009 feierte Papst Benedikt XVI im Amadou-Ahidjo-Stadion in Yaoundé die Hl. Messe mit cirka 50.000 Gläubigen.

        

Dienstag, 19. März 2019

Tweets zum Tage

Benedikt XVI mit Msgr. Francesco cavina und einer Gruppe Jugendlicher aus der Diözese Carpi
(am 9. März 2019)


und am 16. März:  klicken 

und

Marco Tosatti: Jeder könnte Pell sein....

Marco Tosatti kommentiert in einem Artikel für La Nuova Bussola Quotidiana  Prozess und Urteil gegen Kardinal Pell und schreibt, daß bei solchem Prozedere der Justiz jeder von uns Pell sein könnte. Hier geht´s zum Original:  klicken

"ICH KÖNNTE PELL SEIN- UND SIE AUCH.....(ABER GLÜCKLICHERWEISE)"

Das Zeugnis des Vaticanista: "Eine Aktivität im Kontakt mit Jugendlichen, eine schlicht unbegründete Beschuldigung, eine Haßkampagne. Auch ich könnte so enden wie Pell. Das könnte meine Geschichte sein. Aber- würde Joan Baez sagen- "zum Glück"....

Als ich jung war, gefiel mir ein Lied mit dem Titel " Aber zum Glück..." von Joan Baez sehr gut. Da hieß es: "Zeige mir das Gefängnis, zeige mir den Knast, zeig mir den Gefangenen,dessen Leben abgestanden geworden ist, und ich zeige dir, junger Mann, warum du und ich auch dort sein könnten...aber zum Glück"

Dieses Lied ist mir in den Sinn gekommen, als ich über den Fall von Kardinal George Pell nachdachte. Ich habe viele Jahre lang Kampfkunst gelehrt. Es hätte mir passieren können, daß irgendeiner meiner früheren Schüler vor einem oder zwei Jahren beschlossen hätte, mich bei der Justiz anzuzeigen. Indem er z.B. behauptete, daß ich ihn- nach einer Entfremdung- im Umkleideraum in einer bestimmten Minute zum Sex mit mir gezwungen hätte, trotz der Tatsache, daß jeder dort eintreten oder hindurchgehen konnte - hätte ich ihn nicht in einen geschlossenen oder sicheren Raum
gebracht -nein- sondern alles sei unter hohem Risiko der Vertuschung und Begünstigung geschehen.

Der Richter hätte die Beschuldigungen verifizieren können und müssen. Der Einfluß, den ein Lehrer der Kampfkunst aus seine Schüler hat ist sehr groß,ich hätte ihn nicht mal bedrohen müssen, um ihn zwanzig Jahre lang zum Schweigen zu zwingen. In der Zwischenzeit wäre einer der beiden an einer Überdosis gestorben (und -leider ist das einem meiner Ex-Schüler passiert, möge er in Frieden ruhen) Es hätte einen Prozess gegeben. Die Anklage hätte keine Zeugenaussage zur Stützung dieser infamen Beschuldigung -für eine Handlung, die ich weder vorher noch hinterher mit irgendwem anderen begangen habe.

Breaking....

wie die Nachrichtenagenturen berichten, hat Papst Franziskus das Rücktrittsgesuch von Kardinal Philippe Barbarin abgelehnt-
U.a. berichtet domradio.de  klicken   "Lyons Erzbischof bliebt im Amt" 

Sandro Magister: Das "J´accuse" eines Missionars

Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo den Brief, den ihm ein Missionar geschrieben hat, der sein Leben an den Rändern verbracht hat und jetzt angesichts der aktuellen Situation in der Kirche nicht länger schweigen kann und will. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß er bei der Diagnose, die er der Kirche stellt, außer an den Nachfolger Petri und seine Entourage besonders an die deutschen Bischöfe gedacht hat. Hoffentlich lesen sie diesen Brief.
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"KATHOLISCHE KIRCHE - WO BIST DU? DER SCHREI EINES GRENZ-MISSIONARS"
Ein Missionar, der sein Leben an der Grenze verbracht hat, Tausende von Meilen von Rom entfernt hat mir geschrieben: "Man kann nicht länger bezweifeln, wie der Leiter der Kirche uns an einen Punkt bringt, an dem jeder, der noch lebt, reagieren muß. Wie viel länger können wir noch schweigen?"

Aber inzwischen hat er das Schweigen gebrochen. Mit diesen 16 glänzenden Überlegungen.

Umkehren...wohin? 

1) Jetzt ist es klar. Die Katholische Kirche ist nicht mehr die selbe wie vor 2013. Und ich möchte wirklich sehen, ob es jemandem gelingt, was die Katholische Kirche heute ist? 

2) Ich stelle mir selber diese Frage umso mehr, weil die Sache mich persönlich betrifft, Wenn ich die Kirchen denen vorstellen muß, die außerhalb  sind, muß ich zuerst vor allem wissen, zu welcher Art von Kirche ich gehöre. Und an zweiter Stelle, was muß ich sagen? 

3) Wir, die wir in Missionsländern leben, wo es so viele Religionen gibt, die vor Lehre und Theorie mehr oder weniger harmonisch sind, unterscheiden uns durch die Lebenspraxis, die Gebräuche, Gesetze, Sitten und Pflichten. 

Z.B. essen Muslime kein Schweinefleisch, praktizieren die Beschneidung, folgen dem Ramadan-Fasten , sie können sich scheiden lassen und wiederholt heiraten, sie können zwei oder mehr Frauen haben, beten fünfmal am Tag und am Freitag auf besondere Weise, etc.

Die Hindus essen kein Rindfleisch, fasten vor bestimmten Festen, die Frauen heiraten nur einmal, auch wenn ihr Ehemann stirbt, sie verehren eine Großzahl von Gottheiten, sie verbrennen ihre Toten etc.

Und Katholische Christen? Zumindest bis vor einer Weile konnten sie nur einmal heiraten- bis zum Tod eines der Eheleute, ihre Priester und Mönche /Nonnen mußten Zölibatäre sein und unverheiratet bleiben, sie gehorchten dem Papst, sie waren Verehrer der Hl. Jungfrau und der Heiligen, glaubten nicht an Zauberer und Geister, brachten keine Tieropfer dar, in der Kirche beteten Männer und Frauen gemeinsam, sie aßen jede Art von Fleisch und Fisch, Sonntags waren sie verpflichtet zu ruhen und zur Hl. Messe zu gehen etc. 

4) Der auferstandene Jesus schickte die Apostel aus, die Menschen auf der Erde im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes zu taufen,.So verbreitete sich das Christentum und formte die Sitten, Gesetze, Gebräuche ganzer Zivilisationen. Alles das brachte uns als Frucht viele Märtyrer und Heilige und erlaubte vielen mystische Erfahrungen zu machen und machte uns zu Teilhabern des paradiesischen Lichtes. 

5) Wieviele Menschen sind um diese Gaben und Gnaden zu erhalten- konvertiert und haben unter vielen Opfern ihre Ursprungsgemeinschaften und ihre Art zu leben verlassen? 


Zur Feier des Tages

"Te Joseph celebrent.....

            

Fundstück : Zum Tag des Hl. Josephs...

fordert Rorate Caeli  heute zum Gebet Papst Leos XIII zum Hl. Joseph auf und anläßlich seines Namenstages zum Gebet für den Papa Emeritus.
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In festo Sancti Ioseph,
Eum deprecemur pro Beatissimo Papa Emerito Nostro Benedicto

Ad te beate Ioseph,
in tribulatione nostra confugimus, atque, implorato Sponsæ tuæ sanctissimæ auxilio, patrocinium quoque tuum fidenter exposcimus. Per eam, quæsumus, quæ te cum immaculata Virgine Dei Genitrice coniunxit, caritatem, perque paternum, quo Puerum Iesum amplexus es, amorem, supplices deprecamur, ut ad hereditatem, quam Iesus Christus acquisivit Sanguine suo, benignus respicias, ac necessitatibus nostris tua virtute et ope succurras.


Tuere, o Custos providentissime divinæ Familiæ, Iesu Christi sobolem electam; prohibe a nobis, amantissime Pater, omnem errorum ac corruptelarum luem; propitius nobis, sospitator noster fortissime, in hoc cum potestate tenebrarum certamine e cælo adesto; et sicut olim Puerum Iesum e summo eripuisti vitæ discrimine, ita nunc Ecclesiam sanctam Dei ab hostilibus insidiis atque ab omni adversitate defende: nosque singulos perpetuo tege patrocinio, ut ad tui exemplar et ope tua suffulti, sancte vivere, pie emori, sempiternamque in cælis beatitudinem assequi possimus.

Amen.
A Leone XIII scripta

Neues vom Wiederaufbau des Klosters San Benedetto in Monte in Norcia

Father Richard Gennaro Cipolla bittet bei Rorate Caeli um Unterstüttzung und Spenden für den Wiederaufbau des bei Erdbeben zerstörten Benediktinerklosters San Benedetto in Monte in Norcia.
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"UNTERSTÜTZEN SIE DEN WIEDERAUFBAU DES KLOSTERS IN NORCIA" 

Liebe Freunde von Rorate Caeli,
Die Unterstützung für den Wiederaufbau des Klosters San Benedetto in Monte ist lebensnotwendig für die Traditionelle-Messe-Bewegung innerhalb der Kirche. Reformen der Kirche sind in der Vergangenheit aus den Klöstern gekommen. Als entschlossener Anhänger und Bewunderer dieses Klosters seit seiner Gründung, habe ich keinen Zweifel, daß San Benedetto in Monte eine solche Rolle in der Kirche spielen wird - in unmittelbarer Zukunft. Bitte lesen Sie unten den Bericht aus dem Kloster. Ich würde vorschlagen, daß Sie dem Kloster alle eine großzügige Spende zukommen lassen, als Teil Ihres Fastenopfers. Ich werde das Kloster bald besuchen, um vielleicht einige Gespräche mit den Mönchen zu führen und spirituell davon zu profitieren, mit ihnen in ihrem täglichen Leben, das auf der Verehrung Gottes beruht, zu leben.

Beten wir füreinander.

Father Richard Gennaro Cipolla

                                            *******

Hier folgt der Bericht von Abt Benedict Nivakoff  O.S.B

KLOSTER SAN BENEDETTO IN MONTE 
                                                   NORCIA

Liebe Freunde und Familie,
der Bau des neuen Kloster hat begonnen- aber mit dem seinem unwahrscheinlichsten Teil: dem Waschraum! Auch wenn das Waschen unserer Mönchs-Habite und unserer Wäsche wirklich wichtig ist, ist der Grund die Bauarbeiten hier zu beginnen fast 500 Jahre alt.
Als das Kapuziner-Kloster zuerst gebaut wurde, wurde der Waschraum in einer Stützmauer errichtet, die auch einen Kanal für frisches Gebirgswasser bildete. Wir versuchen das Kloster so getreu zum antiken Plan zu bauen wie möglich. Das bedeutet, daß auch wir den Waschraum in Verbindung mit der Stützmauer bauen.

Montag, 18. März 2019

Fundstück

"Bruvver Eccles" hat bei ecclesandboscoblogspot einen kleinen Ratgeber verfaßt, wie man einen schlechten Kardinal nach seinem Ableben preisen kann und greift dabei auf die Vorlage von Papst Franziskus anläßlich des Todes von Kardinal Godfried Danneels zurück.

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"WIE MAN EINEN SCHLECHTEN KARDINAL PREIST."
"Dieses ist Nummer 491 (ungefähr) in unserer Langzeit-Serie darüber wie man ein guter Papst ist, besonders für diejenigen geschrieben, die fühlen, daß sich möglicherweise eines Tages eine haarige Hand auf ihren Nacken herabsenkt und eine seltsam familiäre Stimme das heilige Wort "Gotcha" ausspricht, der normale Weg um einem Opfer mitzuteilen, daß es von jetzt an der Mann auf dem heißen Stuhl sein wird.
Eines Tages könnte es passieren, daß ein älterer Kardinal - nennen wir ihn Kardinal Dandruff (Kopfschuppe) tot umfällt. Was seltsam ist, weil er nur drei Jahre älter ist als Sie und nicht auf der Liste von VIA stand, (die von Viganò angeführt wird, aber auf der vielleicht auch Burke, Brandmüller, Festing, Sire, Sarah, Müller etc. stehen). So wird er wohl eines natürlichen Todes gestorben sein.
Tatsächlich kann das durch die Verzweiflung, von Blase Cupich im Viertelfinale des "Schlechtester-Kardinal-der-Welt-Pokals" gedemütigt worden zu sein, passiert sein.

Foto vom 13.3 2013 von der Mittelloggia - mit Papst Franziskus und Kardinal Danneels, darunter:

Wir haben es geschafft! Dandruff war einer der St. Gallenstein-Mafia, ohne den Sie nie an die Macht gekommen wären und immer noch ein obskurer Südamerikanischer Bischof wären - eher als einer, der mit den Worten Ihres Freundes St. Rosie, dem Kopierer "mit den Katholischen Traditionen bricht, wann immer er will." (d.h. täglich).

Wie wollen ihn also preisen, während Sie über die diversen Skandale hinweggehen, deren er beschuldigt wurde. Versuchen Sie die Formel: "leidenschaftlicher Hirte" der "der Kirche mit Hingabe diente". das ist harmlos genug und könnte auf jeden Priester angewandt werden, der ab und zu bei der Messe auftaucht und noch nicht zum Islam konvertiert ist.
Sie könnten auch erwähnen, daß Dandruff an einer Reihe von Synoden teilgenommen hat. Zugegeben die Synoden waren Zeitverschwendung und die Schlußfolgerungen wurden manipuliert und verdreht (Dank Baldisseri) aber er er tauchte auf und starrte die Leute an, besonders die, die Sie nicht mögen.
Schließlich ist es immer ein guter Schritt, zu sagen, daß ein Katholik "zu Gott gerufen" wurde.  So viel taktvoller aks das Fegefeuer zu erwähnen oder (schlimmer) das Feuer das Niemals Erlischt und den Wurm der Nicht Stirbt. Keine Chance für ein Dies Irae bei der Requiem-Messe für Kardinal Dandruff, einfach nur "Jesus will mich als Sonnenstrahl".

Foto von drei us-amerikanischen Kardinälen mit der Unterschrift:
"Die Al Capone-Mafia wird bestimmen wer der nnächst Papst wird.  Was sagen Sie, wenn McCarrick in dieses große Strandhaus im Himmel gehen wird? "

Quelle:








Tosatti, Kardinal Danneels und Krokodile....

Marco Tosatti kommentiert bei La Nuova Bussola Quotidiana, die -wie er es formuliert- übertriebenen,  "hagiographischen" Nachrufe auf den verstorbenen Kardinal Godfried Danneels
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"HAGIOGRAPHISCHE KROKODILE FÜR KARDINAL DANNEELS"

Der Tod des belgischen Erzbischofs Godfried Danneels wurde von der progressistischen katholischen Presse mit großem Lob begleitet. Das überrascht nicht angesichts der modernistischen Positionen des Kardinals. Dabei wird allerdings die katastrophale Situation, in der er die belgische Kirche hinterläßt, seine Verwicklung in einen Fall von Vertuschung von Mißbräuchen bis zu seiner Zugehörigkeit zur sogenannten"St. Gallener Mafia"vergessen.

Nihil de mortuis nisi bonum (Über die Toten nur Gutes) ist eine sehr richtige Maxime und kann zu Recht auch auf das Ableben des belgischen Kardinals Godfried Danneels (4.6.1933 - 14.3.2019) angewandt werden. Wenn man aber die Kommentare der sogenannten "Krokodile" der progressistischen katholischen Presse liest. hat man den Eindruck, daß der Beginn des Kanonisierungsprozesses bevorsteht. Stattdessen scheint das Profil dieses Purpurträgers vielleicht sehr viel "ausgezackter" zu sein, als es die avantgardistische katholische Fraktion annehmen lassen möchte.

Es ist wahr, daß die Laudatoren wertvolle Unterstützung im Telegramm des amtierenden Pontifex erfahren haben, das lautet: " Nachdem ich bewegt vom Tod des emeritierten Erzbischofs von Brüssel-Mechelen, Kardinal Godfried Danneels erfahren habe- drücke ich seiner Familie und den belgischen Bischöfen. Klerus, den Religiösen und allen Gläubigen Belgiens, die von diesem Verlust betroffen sind, mein lebhaftes Mitgefühl aus. Dieser leidenschaftliche Hirte hat der Kirche mit Hingabe gedient - nicht nur in seiner Diözese sondern auf nationaler Ebene auch als Präsident der Bischofskonferenz  und als Mitglied verschiedener römischer Dikasterien.

Schwere Zeiten für Kirche und Christen

In seiner montäglichen Kolumne bei "Monday in the Vatican" befaßt sich A. Gagliarducci heute mit dem manifest werdenden Mangel an Berufungen - die er teilweise der trotz allgemeiner Popularität des amtierenden Pontifex wachsenden Christen-und Kirchenfeindlichkeit zuschreibt, die sich offensichtlich auch im Prozess und Urteil gegen Kardinal Barbarin ausdrückt.
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"PAPST FRANZISKUS´ NACH AUSSEN GERICHTETE KIRCHE IST IMMER EIN ZIEL"

In der Kirchenstatistik für 2017 , die dem Papst am 6. März überreicht wurde, gibt es eine auffallende Zahl: zum ersten mal seit 2010 nimmt die Zahl der Priester ab, während es ,ehr Bischöfe und Diakone gibt.
Dieses Ergebnis darf nicht unterschätzt werden. Es bedeutet, daß es keine Berufungen gibt.
Alte Bischöfe treten zurück, andere Priester werden ernannt, um sie zu ersetzen, das ist der Grund aus dem die Zahl der Bischöfe zunimmt. Aber es gibt nicht mehr Priester und das ist der Grund, warum die Zahl der Priester abnimmt. Außerdem nimmt die Zahl der Diakone zu. Und das könnte ein Hinweis darauf sein, daß heute nur wenige die Notwendigkeit fühlen, das Risiko eines priesterlichen Lebens einzugehen.

Einerseits spiegeln die Zahlen der Kirche die demographische Entwicklung wieder. Die Zahl der Katholiken wächst, wo es es einen guten demographischen Trend gibt-d.h. in Afrika und Asien. Die Zunahme der Katholiken um 1,1 bedeutet aber ein Null-Wachstum.

Diese Zahl ist schockierend, weil Papst Franziskus immer zu einem missionarischen Schub gedrängt hat. Papst Franziskus ist sich auch der demographischen Krise bewußt und hat oft darüber gesprochen. Diese Zahl ist auch wegen der großen Popularität von Papst Franziskus erstaunlich.


Sonntag, 17. März 2019

Fr. Hunwicke hat einen Vorschlag zum St. Patricks-Day

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"DIE SMARAGDGRÜNE INSEL" 
Frage: "Was sollten die Iren am Sr. Patricks-tag tun?"
Antwort: "Aus ihrem Winterschlaf aufwachen"

Der erste St. Patricks-Tag seit Der Feind dem Irischen Volk versprach- wie er es mit Tinidril von  Perlandra (Abtreibungspille)  tat "Ich bin gekommen, damit Ihr den Tod habt und ihn im Überfluss habt".

Ich denke, daß Kardinal Sarah den Indult widerrufen sollte, der den Diözesen Irlands erlaubte, den Hl. Patrick in der Fastenzeit auch sonntags zu feiern.

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

Fundstück

Anläßlich des St. Patrick-Days berichtet Kevin J. Jones bei CNA über die Erfahrungen des irischen Nationalheiligen als Sklave, die ihn zu einem leidenschafltichen Kämpfer gegen Sklaverei machten.
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"Patrick: Der Heilige, der wusste, wie es ist, ein Sklave zu sein."


"Saint Patrick ist heute einer der bekanntesten – und vielerorts beliebtesten – Heiligen der Kirche. Er war Bischof und Missionar in Irland. Doch verbrachte der junge Patrick mehrere Jahre als Sklave und setzte sich von ganzem Herzen für Kinder ein, die in die Sklaverei entführt wurden."

Quelle: CNA, K.J.Jones

Tweet zum Tage

... oder das Wort zum Sonntag:


Fr. Hunwicke spricht...

bei liturgicalnotes heute über schlechte Päpste in Vergangenheit und Gegenwart.
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"DER SCHLECHTESTE PAPST ALLER ZEITEN?"
Das hat ein Korrespondent in einem meiner threads geschrieben. Das brachte mich zum Nachdenken.
Ich bin überzeugt, daß PF nicht der schlechteste Mann ist, der jemals Papst war. O.K. er hat ein hitziges Temperament, er neigt zu Beschimpfungen, er hat entweder ein sehr schlechtes Gedächtnis oder die Neigung zum Lügen. Aber sogar überzeugende Charakteristiken -wie sein Hang Leute zu beschuldigen besessene Koprophage zu sein- wahrscheinlich nichts weiter als sein kultureller Hintergrund, der sich ein bißchen von unserem unterscheidet. Wir Mittelklasse-Briten reden so viel umschreibender -in unserer Abfuhr für die, die wir nicht mögen. "Mein Lieber, ich bin mit dem größten Respekt nicht ganz sicher, daß ich mit Ihnen vollkommen übereinstimme" kann genau so aggressiv sein wie "Ihr Koprophagen". Wir müssen demütig für semantische Vielfalt offen sein.

Jeder, der ernsthaft denkt, daß PF der schlechteste Mann ist, der jemals Papst wurde, sollte lieber mehr Kirchengeschichte lesen. Ich denke nicht nur an die "Marozia"*Päpste aus der sog. Pornokratie-Periode; Ich würde auch Urban VI nennen, der durch seine Härte und Gewalt das Westliche Schisma beschleunigte und Paul IV Caraffa "von wildem Charakter" dessen böswillige Feindseligkeit gegenüber der englischen Katholischen Kirche während der Regierungszeit Königin Marys es Elizabeth Tudor so viel leichter machte, die Reformation in meinem Land wieder einzuführen.

Was man plausibler behaupten könnte, ist daß PF der schlechteste Papst ist in dem Sinn, daß das Papstamt sich unter dem Einfluss der Moderne in einer Welt sofortiger Kommunikation, sehr schneller Berichterstattung und der Möglichkeit des von Minute-zu-Minute-Mikromanagements drastisch verändert hat.
So daß, wenn dieses Amt von einem ungeduldigen -schieß-aus-der-Hüfte-besonders- wenn-du -dich
-ärgerst-Individuum ausgeübt wird, gefährlicher ist als jede Ausübung in der Vergangenheit -selbst von sehr bölsen Männern- damals in jenen glücklichen Tagen, als der normale Laie oder Kleriker wahrscheinlich sehr wenig über den aktuellen Inhaber des Römischen Stuhls wußte und sicher nichts über die läppischen Dinge gehört hat, die er morgens in seiner Privat-Kapelle gesagt hat oder über die Vorlieben seiner schlimmeren Kumpel.

Was wir nach dem Tod oder dem Rücktritt oder der Absetzung von PF brauchen ist nicht ein besserer oder heiligerer oder betender Mann. Was wir brauchen ist daß das Papstamt ausgedünnt und von idolatrischen Abirrungen vergangener Pontifikate befreit wird, so daß es wieder das Petrinische Amt wird, daß ohne tägliche Katastrophen von einem normalen, sündigen menschlichen Wesen mit normalen - durch Gottes Gnade gemilderten-.menschlichen Fehlern - ausgeübt werden kann... gerade so, wie durch die große Mehrheit der Päpste in zwei Jahrtausenden, die weder Heilige noch Gestrauchelte waren.


Samstag, 16. März 2019

Nimm und bete

auf die Frage, die uns alle wohl mehr oder weniger,  immer mehr umtreibt, nämlich die Frage "Was tun? Wie bleiben wir katholisch? Wie schaffen wir es, uns weiter an Gott zu hängen, der scheinbar sein Angesicht von uns gewendet hat? wie schaffen wir es ihm in dieser  Kirche treu zu bleiben wo diese  immer mehr auf die im KKK unter Nummer 675 ff beschriebenen Zeiten zuzusteuern scheint?" Auf diese Fragen hat der Bloggerkollege TuDomine eine Antwort gefunden.
Er empfiehlt zu beten, den Rosenkranz zu nehmen und zu beten
und dem können wir uns nur anschließen

eigenes Foto

Tosatti über die Initiative der deutschen Bischöfe: der totale Bruch mit mit dem Lehramt


In in einem Leitartikel für La Nuova Bussola Quotidiana kommentiert Marco Tosatti die Beschlüsse der DBK zur Abschaffung der Sexualmoral-Lehre der RKK zur maximal populistischen Anpassung an den Zeitgeist und den Ungeist der Würzburger Synode. Er nennt sie "erpresserisch"  und er ist nicht amused. Das Schisma ist da. Aber muß es immer die DBK sein?
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"ZÖLIBAT, HOMOSEXUALITÄT UND MASTURBATION- DIE DEUTSCHE KIRCHE AUF DEM WEG ZUM ENDE."

Der Schlußangriff der Deutschen Kirche auf die Sexualmoral. Die durch eine Sondersynode und eine Pressekonferenz offiziell gemachte Offensive. Auf dem Tisch ein Paket mit Erpressungsvorschlägen um Ehebruch, HS-Ehen, Zusammenleben, verheiratete Priester , Gender, Empfängnisverhütung und auch Masturbation zu ermöglichen.Bischof Marx : "In den 70-er Jahren haben wir keine Antwort bekommen, aber jetzt ist die Zeit reif und in Rom haben sich die Dinge geändert." 

Die deutschen Bischöfe haben beschlossen, das zu eröffnen, was sie "einen synodalen Weg" nennen, um ein Paket mit Vorschlägen zu Moral, Zölibat, Ehe und Homosexualität, dessen Inhalt sich als gegenüber der aktuellen Lehre der Kirche, dem Katechismus und dem Lehramt revolutionär präsentiert, zuerst zu diskutieren und dann in Rom vorzustellen. Dieser Entschluss wurde bei der Versammlung der deutschen Bischöfe gefaßt,, die vom 11. und 14. März in Lingen stattfand. .

Während der Versammlung haben einige Redner die Idee zur Weihe sogenannter "viri probati" vorgebracht, (über die bei der Amazonas-Synode im Herbst diskutiert werden wird) und  darüber hinaus vorgeschlagen, daß Empfängnisverhütung, Kohabitation außerhalb der Ehe, homosexuelle Verbindungen und die Gender-Theorie akzeptiert werden sollten. Alle diese Themen sollen bei einer Reihe von Begegnungen diskutiert werden, die als "synodaler Weg" definiert werden.

Diese Ankündigung wurde vom Präsidenten der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx bei einer Pressekonferenz gemacht, die mit einer halbstündigen Verspätung anfing, weil es den Bischöfen erst in der letzten halben Stunde des Treffens gelang, eine Entscheidung über die Chance eine solche Diskussion zu ermöglichen zu treffen. Das läßt vermuten, daß innerhalb der Bischofskonferenz verschiedenen Stimmen laut wurden, die ihre Verblüffung geäußert haben.

Es soll drei Diskussionsforen geben, die von Bischof Felix Genn (über den Zölibat), von Bischof Franz Bode (über die Sexualmoral) und von Bischof Wiesemann (über Macht und Teilhabe) geleitet werden. Die ersten Ergebnisse werden dann im September veröffentlicht und wie Kardinal Marx erklärte- wird dieser Diskussions-Prozess gemeinsam mit dem von Prof. Thomas Sternberg geleiteten ZdK präsentiert. Prof. Sternberg ist dafür bekannt, die Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete und die Einführung verheirateter Priester zu befürworten.

Während der Pressekonferenz sagte Marx: "Die Frage ist zulässig. Muß der Zölibat für immer bestehen bleiben" dann erklärte und fügte er hinzu: "die Katholische Kirche hat bereits verheiratete Priester" dann wies Marx darauf hin. daß einer der progressistischsten Redner, Prof. Ebenrhard Schockenhoff, der während des Treffens eine Abschwächung der Morallehre der Kirche vorgeschlagen hat- einschließlich der Akzeptanz von Empfängnisverhütung, Zusammanleben, Gendertheorie und gleichgeschlechtlicher Paare. Kardinal Marx hat den Beitrag dieses Redners mit Sympathie kommentiert und gesagt, daß Schockenhoff "die Disskussion über die Sexualmoral sehr gut dargestellt hat". Und der Kardinal fügte hinzu, daß es auch "der Katechismus einer Diskussion bedarf". Schockenhoff ist ein bekannter Name, im Mai 2015 hat er in Rom am einem umstrittenen Studientag zur Vorbereitung der Familiensynode teilgenommen.

Marx war bei der Pressekonferenz deutlich. Er sagte, da´"die Mehrheit der Bischöfe" denkt, daß eine Veränderung der Sexualmoral der Kirche nötig ist.Am Ende des synodalen Prozesses könnten die Bischöfe "einen Brief nach Rom schicken , falls es Punkte gibt, die wir nicht klären können",
Marx erinnert daran, daß schon in der Vergangenheit die deutschen Bischöfe die Notwendigkeit einer solchen Diskussion gesehen haben- und auch schon nach ihrer National-Synode in Würzburg in den 70-er Jahren eine Reihe von Fragen nach Rom geschickt- aber von dort nie irgendeine Antwort bekommen. Zu jener Zeit durfte man noch nicht offen diskutieren, fügte er hinzu "weil es Probleme mit Rom geben könnte". "Aber diese Zeiten sind vorbei".
Der Kardinal sagte klar, daß es eine "Entwicklung in der Kirche gegeben hat.Es kann nicht mehr so weitergehen wie bisher" behauptete er.

Während des Treffens hat einer der offizielle eingeladenen Redner, Professor Philipp Müller, vorgeschlagen den Gedanken der sog. "Viri probati" zu diskutieren, Laut seinem Vorschlag könnten verheiratete, über 50-jährige Männer geweiht werden.

Professor Eberhard Schockenhoff , der am 13. Mäörz ebenfalls vor der Frühlngsversammlung der Bischöfe gesprochen hat, hat eine komplette Revisison der Morallehre der Katholischen Kirche vorgeschlagen. Nachdem er die traditionellen Aussagen, nach denen die Sexualität an die  Procreation gebunden ist- also nur für  in einer sakramentalen Ehe verbundenen Mann und Frau erlaubt ist, und daß die menschliche Natur durch die Ursünde verletzt wurde und deshalb moralische Führung braucht-hat der Freiburger Theologie-Professor die Diskussion zu folgenden Punkten angestoßen:
daß Sexualität und Verlangen in ihren positiven Aspekten als Hilfe für die Person "sich der eigenen Identität bewußt zu werden" und so als "Selbstzweck" betrachtet werden, ohne Beziehung zur Procreation. "Die Sexualität bestimmt die gesamte Existenz des Menschen" behauptete Schockenhoff.

1) Um zu bestätigen, daß die Bedeutung der Sexualität die Bewahrung der Gesellschaft ist" -mit Hilfe der Procreation -muß auch die Empfängnisverhütung akzeptiert werden. "Familienplanung -auch mit Hilfe künstlicher Kontrazeption ist kein Akt gegen das Leben (wie es das Lehramt behauptet) sondern eher ein Dienst am Leben".

2) "Selbstbefriedigung" -soll heißen Masturbation "kann einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Sexualität darstellen."

3) "Homosexuelle Handlungen verkörpern positive Werte, weil sie Ausdruck von Freundschaft, Zugänglichkeit, Treue und Hilfe zum Leben sein können".

4) Während die monogame Ehe der "beste biographische und institutionelle Rahmen" für de menschliche Sexualität ist, bezieht sich Schockenhoff auf verständnisvolle Weise auf ein Synoden-Dokument, in dem gefragt wird, "ob die Beziehung eines unverheirateten Paares -obwohl diese Verbindung auf Dauer und Ausschließlickeit angelegt ist- nicht eine moderne Form einer heimlichen Ehe ist."
Schockenhoff behauptet, daß eine solche Sichtweise das Sexualleben solcher Paare "positiv" sein könnteund nicht "moralisch disqualifiziert werden sollte,"

5) Homosexuelle Beziehungen sollten "bedingungslos" akzeptiert werden und ihre sexuellen Aktivitäten sollten nicht "moralisch disqualifiziert werden."

6) Die Kirche sollte "in zustimmender Sprache akzeptieren, daß es Menschen gibt, die sich nicht absolut als männlich oder weiblich identifizieren können. Man kann nicht bei jedem eine klare sexuelle Identität finden.

Es ist offensichtlich, daß dieses Paket mit Vorschlägen Aspekte zeigt, die dem völlig widersprechen, was die Kirche bis heute gelehrt hat. Es wird interessant sein, die Entwicklung einer Operation zu verfolgen, die sich als totaler Bruch mit dem Lehramt präsentiert."

    

Aus der Mitte einer Gesellschaft in Auslösung- der SJ.

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo  das in zweiter, erweiterter Auflage erschienene Buch "Zeugnisse von Jesuiten"  und zitiert ausführlich das sehr kritische Bekenntnis von Xavier Tilette SJ , der der Gesellschaft einen katastrophalen Zustand attestiert.
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"DIE GESELLSCHAFT JESU AUF ABWEGEN. DIE ANKLAGE EINES GROSSEN JESUITEN"

"Es scheint, daß ich in guter Gesellschaft bin. ..."So hat ein begeisterter Antonio Spadaro bei Twitter das Erscheinen von "Confesiones de jesuitas" die erweiterte Neuauflage eines 2003 veröffentlichten Buches mit dem Titel "31 Jesuiten beichten"  gepriesen, in dem er jetzt auch -zusammen mit 37 anderen Mitbrüdern -einschließlich einiger in den höchsten Rängen, Lebender und Toter, erscheint, von Avery Dulles bis zu Carlo Maria Martini, von Roberto Tucci zu Tomás Spidlik, von Jon Sobrinoi zu Robert E. Taft, von Arturo Nicolás zu Arturo Sosa Abascal - die letzten beiden Ordengeneräle der SJ:

Die Herausgeber des Buches, die Katalanen Valentí Gómez-Oliver und Josep M. Benîtez-Riera schreiben im Vorwort, daß das up-dating dieser Sammlung von Zeugnissen durch die Wahl des ersten Jesuiten-Papstes in der Geschichte angestoßen wurde.
Sie haben jeden der Interviewten gebeten, seine persönliche Lebenserfahrung zu bezeugen, um eine Art kollektives Selbstporträt der Gesellschaft Jesu zu komponieren - nach der Ankunft Jorge Mario Bergoglios an der Spitze der Kirche.

Aber Vorsicht! "Confesiones de jesuitas" ist weit davon entfernt, ein feierliches Buch zu sein. Pater Spadaro kann das nicht realisiert haben, wenn man sieht, wie er auch angesichts der Aussagen aus der Mitte einer Gesellschaft, die sich im Urteil einiger ihrer eigenen Mitbrüder als nicht so "gut" erweist, jubelt.

Um das zu verstehen, genügt es, die "Beichte" von Xavier Tilliette aus Frankreich zu lesen, der im Alter von fast 100 Jahren am 10.Dezember 2018 starb und am nächsten Tag vom Osservatore Romano als "nicht nur ein Vollblut-Philosoph und Theologe sondern auch wahrer Jesuit" gepriesen wurde.

Als Spezialist für den deutschen Philosophen Schelling, dem er ein bisher unübertroffenes, monumentales Buch widmete, ist er konkurrenzlos. Aber seine Forschung reicht weiter- an die Grenzen zwischen Glaube und Vernunft, was ihm die Bewunderung und Freundschaft von Größen des Katholischen Denkens des 20. Jahrhunderts wie Gaston Fressard, Henri de Lubac, Jean Daniélou, Hans Urs von Balthasar- die drei Ersten auch Jesuiten- einbrachte.
Und sehr lesenswert ist das emotionale Erinnern, das ihm der Osservatore Romano  widmet- durch seinen Mitbruder Jacques Servais,  Schüler von Balthasars und Autor des wichtigsten Interviews mit Joseph Ratzinger nach seinem Verzicht auf das Papsttum.

Hier also was Tilliette-unter vielem anderen- in seiner "Beichte" schreibt.
Um anzufangen, dienen diese Worte als Titel für das, was folgt:
"Meine religiöse Berufung in die Gesellschaft Jesu war frühreif und wankte praktisch nie. Nur in den letzten Jahrzehnten -angesichts der Verändernungen, die ihre Züge unkenntlich machten, wurde sie harten Prüfungen unterworfen und bei der Befolgung der Gelübde zu Armut und Gehorsam, der Arbeit der Vorgesetzten und der Zukunft der Gesellschaft entstanden Fragen für mich. "


Freitag, 15. März 2019

Fr. Hunwicke spricht,,,

heute bei liturgicalnotes über den Ruf, den die Jesuiten früher hatten und ob der auch für den aktuellen Pontifex anwendbar ist- als Einstieg zitiert er aus einem Buch von Kardinal Newman
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                   "IST PF EIN SUBTILER JESUIT?"
Newmans Oxford-Student Charles Reding in "Loss and Gain" steht kurz davor "auf´s Land geschickt zu werden" wegen eines ...angeblich.... durch Sophistereien und Jesuitereien pervertierten und verdorbenen Verstandes und geht zu seinem College-Direktor, um sich zu verabschieden.
Dem sagt er "Sir, ich kann mir nicht vorstellen, warum ich für die Gentlemen des College ungeeignet sein sollte"
"Dr. Bluetts Kinnlade fiel herab und seine Augen nahmen einen hohlen Ausdruck an. "Sie werden Ihre Geister nicht korrumpieren" und fügte mit Grabesstimme, die aus seinem tiefsten Inneren zu kommen schien- hinzu:"Sir, Sie werden sie einem raffinierten Jesuiten vorstellen---irgendeinem raffinierten Jesuiten, Mr.Reding,"

Was für einen wundervollen Ruf die Jesuiten einmal hatten. Was für ein Jammer, daß wir heutzutage keine raffinierten Jesuiten mehr haben, Aber halt! Vielleicht haben wir doch einen. Vielleicht ist PF der raffinierte Jesuit !!! Ist Ihnen das  noch nicht in den Sinn gekommen?

Hier noch einmal, was PF in seinem gemeinsamen Statement mit diesem islamischen Burschen sagte:
"Der Pluralismus und die Vielfalt der Religionen, Farben, Geschlechter, Rassen und Sprachen sind von Gott in seiner Weisheit, durch die er die Menschen geschaffen hat, gewollt."

Unaufmerksame könnten das als eine typische liberale Äußerung mißverstehen, mit der jeder für seine /ihre Unterschiedlichkeit gepriesen wird. Sicher ist es das unter der "Verschiedenheits-Flagge" ausgedrückte Dogma, in dem alle Regenbogenfarben glorreich zu einer Komposition verbunden sind,. Alle stimmen allen zu.

Also...wir können nicht wissen, wie PF´s Mitunterzeichner diese Worte erläutert, aber für viele scheint dieses Statement nichts anderes zu sein, als eine Feststellung des modernen liberalen blendend Offensichtlichen.

Aber PF hat ein neues Element in das üppige Gemisch eingeführt, als er Bischof Schneider erlaubte, eine ziemlich andere Interpretation zu formulieren: die Idee, daß die Vielfalt der Religionen dem permissiven Willen Gottes entspricht....nicht dem, was er positiv will, sondern nur dem, was zuzulassen er gewillt ist- auch wenn es das Böse selbst ist.

Eine wunderbare Geschichte. Aber PF fährt damit fort, die sexuelle Vielfalt mit der religiösen Vielfalt zu verbinden. Und jeder, der nur das Geringste über die jüdisch-christliche Tradition weiß, könnte PF erklärt haben, daß die Teilung der Menschen in zwei Geschlechter in der Genesis, ein Teil des Pentateuch am Anfang der Bibel (nach all dem Zeug über King James), Teil der positiven Willens Gottes für die nicht-gefallene Menschheit ist...nicht nur etwas, das Gott toleriert, weil es eine unglückliche Konsequenz ist, einen Menschen mit freiem Willen, zwischen Gut und Böse zu wählen, geschaffen zu haben.
Die Schaffung des Menschen in zwei verschiedenen Geschlechtern ist nicht etwas, das Gott erlaubt; es ist etwas, das er selbst frei getan hat.

Tweet zum Tage

"Am 14. März 2010 hat Benedikt XVI die Evangelisch-Lutherische Gemeinschaft in Rom in der Christuskirche besucht."


Hier geht´s zum Redetext:  klicken 

Quelle: La Vigna del Signore, LEV, La Santa Sede

Kardinal Danneels und die St. Gallen-Mafia, Kardinal Meisner und das Volto Santo.

Anläßlich des Ablebens von Kardinal Godfried Danneels veröffentlicht LifeSiteNews noch einmal den Beitrag von LifeSiteNews über die Rolle die das Volto Santo beim Kampf Kardinal Meisners gegen die Pläne der St. Gallen-Mafia, zu der Verstorbene zählte, gespielt hat.
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"WIE EIN WUNDERSAMES BILD MIT DEM GESICHT JESU DER ST.GALLEN MAFIA BEIM KONKLAVE  2005 IN DIE QUERE GEKOMMEN SEIN KANN".

Journalist und Buchautor Paul Badde, der in Rom lebt und für EWTN arbeitet, hat jahrelang an der Geschichte und Bedeutung einer antiken Reliquie gearbeitet, die seit langem von der Christenheit verehrt wird, dann aber während einiger Jahrhunderte verloren ging: Das Volto Santo von Manopello- von dem man glaubt, es sei das wunderbare Bild Unseres Herrn im Augenblick seiner Auferstehung.

Badde hat mehrere Bücher über dieses heilige Bild geschrieben, das jetzt in einem Kloster in Manopello, Italien, bewahrt wird, das Pater Pio möglicherweise in einer Bilocation besuchte und kurz bevor er starb, nannte Pater Pio diese Reliquie das das Gesucht Jesu zeigt "das größte Wunder, das wir haben".

LifeSiteNews hat Paul Badde interviewt. weil er gerade ein neues englisches Buch veröffentlicht hat, das die jüngsten Entwicklungen und Erkenntnisse diese Reliquie betreffend zusammenfaßt -mit der öffentlichen Unterstützung für diese Reliquie und ihre Authentizität durch Erzbischof Georg Gänswein, den Sekretär des Papa emeritus Benedikts  XVI.

LifeSiteNews hat bereits eine Buchbesprechung dieses Bander veröffentlicht als es dieses Jahr zuerste nin deutscher Sprache erschien. Die jetzt von Sophia Press veröffentlichte englische Ausgabe enthält einige zusätzliche Informationen.

In diesem neuen Interview enthüllt Paul Badde, wie intensiv das Volto Santo in die jüngste Kirchengeschichte verwickelt war. Er zeigt z.B,. wie Kardinal Joachim Meisner das Volto Santo nur kurz vor dem Konklave von 2005 besuchte. In diesem Konklave konnte Kardinal Meisner mit der Hilfe Baddes  seinen Mitkardinälen zeigen, daß es einen Versuch - von Leuten wie den Kardinälen Achille Silvestrini, Walter Kasper, Karl Lehmann, Godfried Danneels, Murphy O´Connor, Audrys Backis, Carlo Martini gab,  die Wahl Joseph Ratzingers zu verhindern. Während dieses Konklaves hörte er jedoch später auch den Namen Jorge Mario Bergoglio.

Mit einem Bild des Volto Santo in der Tasche war Kardinal Meisner erfolgreich -und Joseph Ratzinger wurde Papst. Der Rest ist Geschichte.
Später fand Badde heraus, daß diese Gruppe von Kardinälen die gegen Ratzinger arbeitete sie sogenannte "St. Gallen-Gruppe" war.


Pezzo Grosso sucht hinter dem Urteil gegen Kardinal Pell nicht "la femme" sondern das Geld

In einem kleinen Brief an Marco Tosatti kommentiert "Pezzo Grosso" die vaticanischen Hintergründe für die australische Justizfarce (für den Kardinal allerdings eher eine Tragödie).
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"PEZZO GROSSO KOMMENTIERT DIE VERURTEILUNG PELLS UNTER DEM ASPEKT DES GELDES IM VATICAN." 

Liebe Stilumcurialisten, nach langer Zeit läßt Pezzo Grosso wieder von sich hören, um das juristische Geschehen um Kardinal Pell zu kommentieren und um ein Szenario von der Beharrlichkeit des australischen Purpurträgers im Vatican zu zeichnen. Sehr interessant und suggestiv.....

"Von Pezzo Grosso an Tosatti.
Ich entschuldige mich für meine Einmischung, ich glaube nur, daß ich für die Meinungsbildung nützlich sein könnte, auch wenn mir die Beweise fehlen und sich meine Überlegungen auf "geflüsterte" Informationen beziehen.

1. Als Kardinal Pell in Rom landete, war ihm de facto die Funktion eines "Staatssekretärs für die finanziellen Belange" angeboten worden. Ich kämpfe darum, das Delikate dieses Amtes zu verstehen,Besonders weil die zuvor vom Staatssekretär (Kard. Parolin) ausgeübt worden war, der sich durch diese organisatorische Maßnahme einer Schlüsselfunktion beraubt sah und darüber überhaupt nicht glücklich war.... tatsächlich wurde seine Bewertung seines australischen Kollegen als eher streng betrachtet.

2. Einige eminente Kollegen von Kardinal Pell erklärten, daß diese Funktion finanziell-administrative Kenntnisse oder volles und absolutes Vertrauen in die bestehenden Leitungsorgane voraussetzt. Und er- viel erfahrener in der Theologie als im Finanzwesen - erkannte seine Schwäche in der Materie an, glaubte jedoch damit trotzdem umgehen zu können, obwohl er die Leitungsgremien nicht einmal kannte.

3. Als jene Probleme offenbar wurden, die man als "den Fall der Libero Milone" definierte (dem für die Kontrolle der Konten verantwortliche Wirtschaftsprüfer wurde gekündigt und er wurde beschuldigt, unautorisiert eine Untersuchung über seltsamen und verdächtige Finanztransaktionen und zu ein paar merkwürdigen Konten angestoßen zu haben). Kardinal Pell -anstatt sich um Rugby zu kümmern, verlangte Aufklärung über die von Milone aufgedeckten Probleme.

Und so ist das "Briefchen" aus Australien angekommen, dessen Schlußfolgerungen sich in den heutigen Zeitungen und bei Stilum Curiae finden. Lieber Tosatti, ich wiederhole, daß diese Hypothese nur eine logische Analyse ist, die auf Informationen und einer Abfolge von Fakten beruht,  die zu bedenken, ich vorschlage. Aber er wird sehen, daß der "Barmherzige" eingreifen wird, damit er Gnade und Schweigen erlangt."

Quelle: Stilum Curiae, Pezzo Grosso, M. Tosatti