Mittwoch, 23. Januar 2019

Aus der Serie; weitverbreitete Irrtümer hier: die Vergebung der Sünden

Man hört es ja immer wieder, dass es nun schon soundsolange Christen gäbe und die Welt immer noch ein recht ungerechter und unnetter Ort wäre, besonders aufgrund der Tatsache, dass die Menschen ja gut wären, aber die Leut' halt schlecht.
Meines Erachtens ist genau das der Grundirrtum überhaupt.
Christus ist nicht ans Kreuz gegangen, um dafür zu sorgen, dass die Erde ein besserer Ort wird, ein so netter Ort, dass wir uns unseres Exils freuen und deshalb darauf verzichten, uns nach unserer wahren Heimat, den Himmel zu sehnen.
Christus hat uns mit seinem Tod am Kreuz sozusagen auf Los zurückgesetzt, und somit sind wir in der gleichen Situation wie Adam und Eva, wir können uns entscheiden, für oder gegen Gott, nicht mehr und nicht weniger.

Der Unterschied zu Adam und Eva ist natürlich der, dass die mit Gott persönlich geredet haben, dass es ihnen an nichts mangelte, dass sie weder Krankheit, noch Hunger, noch Not, noch Geld, noch Mangel an Geld kannten.
Dennoch haben Adam und Eva sowas von dermaßen massiv gesündigt, dass alle Menschen, immer noch darunter zu leiden haben.
Genau diese Tatsache sollte denen, die vom irdischen Paradies, dass lauter gute Menschen hervorbrächte, träumen, doch zu denken geben.
Andererseits sollten diejenigen, die fürchten, dass diejenigen die das irdische Paradies hervorbringen wollen, es schaffen werden, die Kleinen von Gott abzubringen, auch bedenken, dass Christus in seinem Tod dafür gesorgt hat, dass jeder Mensch sich wieder für oder gegen Gott entscheiden kann, auch und wenn man das nur manchmal merkt.
Im tiefen Inneren der Seele da muss Gott geboren werden und wenn er da nicht geboren wird, wäre er für dich vergeblich geboren und wenn er auch 1000 mal in Bethlehem geboren wäre, wie Angelus Silesius gesagt hat.

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