Donnerstag, 31. Januar 2019

zum Trost

man will es manchmal echt nicht mehr lesen, was alles in dieser, unserer Kirche schief läuft und was alles an merkwürdigen Rezepten angeboten wird, die dem Versuch einen Brand damit zu erlöschen zu bringen, dass man noch ein paar brennende Kerzen dazustellt, gleichen.
Man frage sich ernsthaft ob der liebe Gott nicht sein Angesicht von uns gewandt hat, weil er eifnach keine Lust mehr auf den ganzen Dreck, dessen Schönreden bzw Vertuschen und die Verführung der vielen im Glauben Kleinen hat.
Es gibt schon lange, schon aus der Zeit Paul VI,  das Wort, dass Gott nach wie vor genug Berufungen hat, die entsprechenden Menschen aber genau deshalb nicht ruft, weil sie nur schlecht werden auf dem Weg zum Altar bzw zur ewigen Profess.
Es ist hier nicht der Raum das aufzudröseln, aber hatte man unter den vergangenen Päpsten JPII und Benedikt noch die Hoffnung dass diese Steuermänner der Kirche selbige auf einen ruhigeren Kurs bringen könnten, gar eine Generalüberholung des Schiffes eine bessere Schulung der Mannschaften anstoßen könnten, so hat man im gegenwärtigen Pontifikat diese Hoffnung schon lange nicht mehr.
Jedoch sollten wir uns eines ebenfalls vor Augen halten, eine Generalüberholung, und eine bessere Schulung der Mannschaft wollte schon das 2. Vatikanische Konzil und man kann es drehen und wenden wie man will, aber es scheint als sei man schon damals davon überzeugt gewesen, dass ein solches Unterfangen notwendig wäre.
Man kann nun auch hier lang und breit diskutieren dass aus dem pompös erwarteten Frühling nichts geworden ist, man kann ebenfalls feststellen, dass es ja wohl der Gipfel der Hybris ist, wenn Kardinäle, Bischöfe und Päpste meinen es machen zu können., dass der Heilige Geist zu einem zweiten Pfingsten vorbeikommt und so verstehen, dass der Heilige Geist sich genau deshalb sein Wehen eingestellt hat, aber wenn man mal soweit ist, so muss man konstatieren, was schon der Heilige Augustinus schreibt, auf der Erde und damit auch in der Kirche kämpfen permanent zwei  Mächte, die eine Macht ist das Reich Gottes, die andere das Reich der Welt.
Von daher, ohne das jetzt genauer aufzufächern, denke ich mir manchmal:
Vielleicht dient Franziskus dazu uns etwas klar zu machen, was Luther gesagt (und woran er selber leider nicht wirklich geglaubt hat) "nicht wir sind es, die die Kirche erhalten, auch unsere Väter waren es nicht, sondern der erhält die Kirche, der gesagt hat" fürchtet euch nicht, ich bin bei euch alle Tage, bis zum Ende der Welt.


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