Montag, 11. Februar 2019

Heute vor 6 Jahren

schreib ich:
Ich bin immer noch der Ansicht in einem seltsamen Traum gefangen zu sein,  in dem es um den Rücktritt Papst Benedikts geht.
Es kam für mich wie der sprichwörtliche Blitz aus heiterem Himmel.

und jetzt muss ich sagen, es geht mir immer noch nicht anders, ich kann es immer noch nicht, nach all den Jahren immer noch nicht, wirklich fassen, dass da ein Papst einfach so zurücktritt und selbst wenn ich es mir erkläre mit "er hat es gut gemeint, gut gewollt, Benedikt weiß was er tut" so bin ich immer noch fassungslos.

Wobei der eigentliche Grund für diese, meine Fassungslosigkeit der ist, das man das Gefühl hat, der Nachfolger ist sowas wie in einem Bud Spencer und Terrence Hill Film, wo ja immer wieder das Thema variiert wird "eigentlich Unbedarfte gelangen aufgrund einer Verwechslung zu wirklich wichtigem Job und machen dort alles richtig, indem sie sich einen Dreck um Konventionen kümmern" nur dass diese Filme lustig sind.

Wenn ich mich dann wieder abgeregt habe, so kommt mir das Wort Kardinal Ratzingers in den Sinn "Manchmal muss die Kirche sich aller ihrer Güter entledigen, um ihr Gut zu erhalten!"(sinngemäß zitiert aus Salz der Erde)  und dass er, Benedikt XVI genau das vorgemacht hat. Also sagt, mit seinem Rücktritt: "Es ist schlimm, es ist viel schlimmer als ihr euch vorstellen könnt und alles was hilft ist sich aus allem rausziehen und beten. Und weil ihr das nicht könnte, mach ich das für euch, weil ich es kann und die, die es können sollten, die Ordensleute, es auch nicht mehr können und wissen !"
Der letzte Halbsatz korrespondiert mit einem merkwürdigen Statement in dem oben erwähnten Buch "Salz der Erde" (mein ich zumindest dass es dort steht) wo der Kardinal sagt "Die Krise der Frau ist die Krise der Ordensfrau" die ja auch meinen alles mögliche tun zu müssen, auch teilweise alles mögliche tun müssen, weil der Orden und damit sie selber sonst nicht über die Runden kommen, anstatt zu beten, und damit die Fenster hin zum Göttlichen offenzuhalten.

Weiter zu diesem seltsamen Tag, ausgerechnet ein Rosenmontag, vor 6 Jahren, schrieb ich damals weiter:

Nun hat zum Abschluss dieses seltsamen Tage, dem 11. Februar, dem  Tag unserer lieben Frau von Lourdes, an dem der ersten Erscheinung  in Lourdes gedacht wird, doch glatt noch der Himmel gesprochen.
Ein Blitz schlug in den Petersdom ein und es tobte ein Gewitter.
Hier der Link zum Bild.
Wie das zu interpretieren ist, weiß ich nicht.


Und hier das BBC-Video

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