Samstag, 16. März 2019

Nimm und bete

auf die Frage, die uns alle wohl mehr oder weniger,  immer mehr umtreibt, nämlich die Frage "Was tun? Wie bleiben wir katholisch? Wie schaffen wir es, uns weiter an Gott zu hängen, der scheinbar sein Angesicht von uns gewendet hat? wie schaffen wir es ihm in dieser  Kirche treu zu bleiben wo diese  immer mehr auf die im KKK unter Nummer 675 ff beschriebenen Zeiten zuzusteuern scheint?" Auf diese Fragen hat der Bloggerkollege TuDomine eine Antwort gefunden.
Er empfiehlt zu beten, den Rosenkranz zu nehmen und zu beten
und dem können wir uns nur anschließen

eigenes Foto


Zum Katechismus und der Nummer 675 "die letzte Prüfung der Kirche"  hatte ich  mal vor Jahren was geschrieben  (und das faszinierende ist, dass die geistig  schlechten Zeiten schon so lange am Horizont dräunen und immer noch unter dem Jubel derjenigen die es eigentlich besser wissen müssten, immer mehr herbeigezogen werden.   hier kommt man direkt zu dem Text des Katechismus Nummer 675 ff.
Täuschen wir uns über die Passion Christi nicht! Alle die, die da mitmachten, das waren nicht, wie wir es von zahlreichen Bildern her gewohnt sind, nur und ausschließlich Leute denen man die Bösartigkeit sofort ansah, das war nicht einfach nur Feigheit, Unfähigkeit, Angst, Haß und sonstwas, Nein es war durchaus der Wunsch, das Gute zu tun, endlich Frieden im Land zu haben.
Man muss sich eines klarmachen, der Kreuzestod Jesu war nur möglich, weil vorher verfeindete Gruppen, Sadduzäer (der hohe Rat), Pharisäer, Römer, Herodianer und das Volk an einem Strick zogen.
Es war also die Gelegenheit für Dialog und Frieden, und ich kann mir fast vorstellen, wie über die geredet wurden, die das nicht einsahen.

Es ist nicht so, dass Frieden, Dialog, Gespräch, Wohlergehen usw usw in sich schlecht wären, aber all das muss in der Wahrheit, die nun mal Christus ist, gründen, sonst taugt es nicht.
Auch Klugheit ist nicht schlecht, aber wir müssen uns auch hier darüber im Klaren werden, dass der Teufel all diese Eigenschaften, nämlich Klugheit, Licht, Wissen, Klarheit in höchstem Maße hatte, aber dennoch gefallen ist.
Ich denke immer das AT welches doch episch über den Götzendienst herzieht und beklagt, das man das Geschöpf statt des Schöpfers ehrt, genau selbiges meint.
Das Geschöpf ist Schöpfung Gottes und solange ich mit dem Geschöpf den Schöpfer ehre, ist alles gut, aber in dem Moment wo ich das nicht mehr tue, kippt Sorge und Ehre für das Geschöpf, oder sagen wir es moderner: die Schöpfung, in das was man Götzendienst nennt, und was Gott gar nicht leiden mag.
Und was letzteres angeht, so ist auch hier die Richtung wichtig, es ist eins, wenn ein antiker oder ein moderner Heide, von der Ehrfurcht vor der Schöpfung sich auf den Weg zum Schöpfer macht, und ein anderes, wenn Leute die von Gott wissen, ihren sorgenden und ehrenden Blick von ihm weg auf die Schöpfung richten.

Es ist nun mal so um von A nach B zu kommen ist es nicht nur wichtig, auf dem richtigen Weg zu sein, sondern auch in der richtigen Richtung auf dem richtigen Weg unterwegs zu sein.





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