Dienstag, 26. März 2019

Wohin soll ich mich wenden?

Im vorherigen Blogbeitrag haben wir auf einen Artikel bei CNA verwiesen, der das Verhalten der deutschen Bischöfe, die frei nach dem Motto "Verstehe mer ned, brauche mer aaach ned, kann weg" immer noch dem Zeitgeist hinterherrennen, versucht aus der Tiefe heraus zu verstehen und den armen, verwirrten Katholiken Trost zu spenden
Man könnte spöttisch anmerken, dass man ja nach dem Konzil die Soutane ausgezogen hat, und alles nicht mehr so ernst genommen hat, was die "Welt" nicht verstehen kann und dennoch wollen die coolen Kids einfach nicht mit uns spielen, im Gegenteil,  so könnte man die ganze Entwicklung  seit dem 2. Vatikanum kurz zusammenfassen.
Interessant am Beitrag ist, der Ausblick am Ende, der ernsthaft die Möglichkeit erwägt, ob wir nicht Zeiten entgegengehen, wo es uns passieren kann, dass wir innerhalb unserer Kirche wegen unseres Glaubens an Christus und der Treue zu seinem Wort nicht nur ausgelacht und verspottet werden, sondern auch verfolgt werden, innerhalb der Kirche, wohlgemerkt!



Schubert hat sich, auch das lernen wir aus dem Artikel, in seinen lateinischen Messen immer um das [credo}  in unam, sanctam, catholicam et apostolicam ecclesiam in seinen Messen herumgedrückt, was aber uns nicht davon entbindet daran zu glauben, an die Kirche die Christus gegründet hat und von der er gesagt hat, dass die Pforten der Unterwelt sie nicht überwinden werden.

Dennoch ist die Frage, gerade weil es den Anschein hat, als sei vielen Kirchenfürsten das Evangelium genauso peinlich, wie vielen ihrer Schäfelein, die sich uns stellt "Wohin sollen wir uns wenden?"
und wenn wir die Sache bei Licht betrachten, so dürften die "deutsche Messe" des Franz Schubert auch deshalb sich solcher Popularität erfreut haben, weil sie die Befindlichkeiten der Leute aufgegriffen hat.
Um es noch anders zu formulieren, die Frage die uns umtreibt, die hat schon unsere Altvorderen umgetrieben.

Deshalb hier das Lied mitsamt der, immer noch, gültigen Antwort




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