Montag, 22. April 2019

Es geschieht zu viel!

Am Ostersonntag hat, nach allem was man aus der internationalen Presse weiß,  eine radikal  islamistische Terroristengruppe ihre Leute einfach in mehrere Kirchen Sri Lankas  geschickt, wo sie sich selber und möglichst viele  Kirchenbesucher in die Luft gesprengt haben.
Auch einige Hotels wurden auf die gleiche Art verwüstet
Soweit die ersten Überblicke reichen, sind mittlerweile 290 Tote zu beklagen sowie über 500 Verletzte.



Im Fall der Kirchen halten sich die Täter für Märtyrer und wir halten die Opfer für Märtyrer.
Ich vermute mal, die Täter werden jetzt ganz schön dumm aus der Wäsche gucken, nun wo sie mitsamt ihren Opfern, die die Krone des Martyriums erhalten, vor Gottes Thron stehen.
Aus der Frühzeit des Christentums gibt es immer wieder Geschichten von Leuten die als Christenbekämpfer angefangen haben und als Märtyrer geendet sind. Aber das ist kein Automatismus, auch und wenn vieles der gegenwärtigen Zeit an die Anfänge des Christentums gemahnt.
Ich muss ehrlich sagen, mich nerven schon immer diese supereifrigen Kommunionhelferinnen, die sich jedesmal, ob ihres Tuns, auf die frühen Christen rausreden.
Ich denke mir, bei solcherlei Argumentation immer "Also nee, die frühen Christen waren bereit für ihren Glauben in den Tod zu gehen und unsereins, der sich so vollmundig auf die frühen Christen beruft, zickt rum, wenn er, um Christi willen, ein ungeplantes Kind annehmen soll........"
Mir scheint als würde Gott dieses ganze Frühchristengeschwalle so ernst nehmen, dass er uns langsam, aber sicher in vergleichbare Zustände geraten lässt, womit die umstrittene Vasterunserbitte, von der Versuchung, in die er uns bitte nicht führen möge, eine ganz reale Bedeutung erhält und, zumindest, wie ich es sehen, dringend weiter gebetet werden sollte und zwar im Text den Christus gelehrt hat.
Hier habe ich mir mal Gedanken gemacht zur jedem Altphilologen bekannten, wirklichen Fehlübersetzung des Vaterunsers. Für Leute die es nicht wissen, es ist das tägliche Brot, das definitiv verkehrt übersetzt ist. Es steht da ein Wort, das sonst nicht vorkommt schon die Bedeutung von notwendig, nötig, aber auch die Bedeutung von überirdisch hat, also genau nicht alltäglich.

Aber zurück zum Attentat von Sri Lanka
Auffällig sind auch diesmal die Figuren die stehengeblieben sind und besonders beeindruckend der auferstandene Christus der über  all dem Desaster immer noch seine segnende Hand ausstreckt.
Man kann hier klicken und sich die Bilderstrecke angucken.

Wir aber wollen beten!

In einem Leserkommentar habe ich einen Hinweis auf den 44 Psalm gefunden, der da lautet:

Weil wir zu dir gehören, werden wir überall verfolgt und getötet – wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind!
Wach auf, Herr! Warum schläfst du?
...
Warum verbirgst du dich vor uns? Hast du unsere Not und unser Elend vergessen?
Greif ein und komm uns zu Hilfe!
Erlöse uns, weil du uns doch liebst!


Hier der Link zum vollständigen Psalm

Kommentare:

  1. Immerhin wurden die Osterfeiertage nicht durch übermäßige Berichterstattung über diesen Einzelfall beeinträchtigt. Da es sich bei den Opfern nur um Katholiken handelte, konnte man sich auf das Allernötigste beschränken.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vor allem erspart es den katholischen Oberhirten Solidarität mit den Opfern zu äußern! Ist ja nur das verbuttete Aschenputtel dessen man sich eh schämen muss. Oder so ähnlich kommt es daher

      Löschen

Mit dem Posten eines Kommentars erteilen Sie die nach der DSGVO nötige Zustimmung, dass dieser, im Falle seiner Freischaltung, auf Dauer gespeichert und lesbar bleibt. Von der »Blogger« Software vorgegeben ist, dass Ihre E-Mail-Adresse, sofern Sie diese angeben, ebenfalls gespeichert wird. Daher stimmen Sie, sofern Sie Ihre email Adresse angeben, einer Speicherung zu. Gleiches gilt für eine Anmeldung als »Follower«. Sollten Sie nachträglich die Löschung eines Kommentars wünschen, können Sie dies, unter Angabe des Artikels und Inhalt des Kommentars, über die Kommentarfunktion erbitten. Ihr Kommentar wird dann so bald wie möglich gelöscht.