Mittwoch, 1. Mai 2019

Zur Forderung nach Weiheämtern und überhaupt Ämtern von Frauen in der Kirche

Es wird niemanden wundern, dass ich davon überhaupt nichts halte, aber in Anbetracht der Situation in den Gemeinden vor Ort, die definitiv vom Aussterben bedroht sind und dazu noch händeringend nach Leuten suchen, und wenn es nur zum Stühlewegstellen nach dem Gemeindefest ist und ganz wichtig, weil es seit Jahrzehnten nicht richtig funktioniert, der Unterricht der Leute, die zu den Sakramenten wollen, die Organisation von Kindergruppen, Chören und das regelmäßige Gießen der Blumen usw, usw usw also in Anbetracht dieser Lage frage ich mich immer ernsthafter, was der ganze Käse soll.
Man erwartet vom Pfarrer, dass er für alles mögliche zuständig ist, und überfordert die armen Kerle wirklich massivst, fordert lautstark dienen zu dürfen, das bedeutet Diakon nämlich wirklich; Diener und wenn man Ordination fordert, wird es auch nicht besser, man fordert dann nämlich auf Latein, im Gegensatz zu Diakon, der griechischen Ursprungs ist, dienen zu dürfen Ordo ist nämlich der Dienst.
Und um auch hier die Kurve zur aktuellen Lage zu kriegen, die, die traditionell für den Dienst gerade der Frauen an und in der Kirche zuständig sind, die Orden (auch hier die Wurzel Ordo = Dienst) klagen massivst über fehlende Neueintritte und man hört eigentlich immer nur von Klöstern die zumachen.
In manchen Regionen ist man dazu übergegangen, dass man alle überlebenden Ordensschwestern, egal welches Ordens und welcher Spiritualität im Alter zusammenwohnen lässt, oder gar ins Altersheim stopft.

Wie gesagt Möglichkeiten zum dienen, also die Diakonia um Gottes willen, worum es den Damen ja angeblich geht, gibt es wie Sand am Meer und wer da einmal mit angefangen hat, in der Gemeinde vor Ort, der muss, um zu überleben, einen Kurs im "Neinsagen" machen, weil man damit das man irgendwas angefangen hat,  ja zu den wenigen gehört, die überhaupt greifbar sind, beständig was Neues an einen herangetragen wird.



So frage ich mich, um was geht es den Frauen? Vielleicht einfach um das Geld? Ja dann meine Damen, die freie Wirtschaft wartet!

Eine zweite Sache ist das Priesteramt nach dem die Damen doch, mehr oder weniger offen, alle streben. Hier ist es allerdings so, dass der Kernpunkt, der Dreh- und Angelpunkt priesterlichen Tuns, die Eucharistie, von den wenigsten noch geglaubt wird, was man locker an der Teilnahme von Anbetungen und im Gespräch mit denjenigen, die da, immer weniger, zur Kommunion streben, sehen kann.,
"Was du glaubst noch an die Realpräsenz?"
Man findet das lächerlich, albern, den modernen Menschen nicht zuzumuten und geiert doch danach genau das tun zu dürfen.
Dabei ist die einzige Frau die wirklich zu Christus hätte sagen können "das ist mein Leib" nun mal Maria gewesen, was wir im Credo bekennen ".....hat Fleisch angenommen von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden..."
Aber Maria zählte definitiv nicht zum Kreis der Apostel, gehört nicht zu denen die irgendwelche Aufträge erhalten hat.
Die Tradition kennt und hat es gerne und schon in der schlechten, alten Zeit, immer wieder gemalt: der heilige Geist, der auf die versammelten Apostel und Jünger herabkommt, mit Maria in ihrer Mitte und als Zentralfigur.
Das hat durchaus was und auch seine theologische Berechtigung,  die auszuführen hier zu weit führt. Die Stichworte sind Neue Schöpfung, so wie Maria am Beginn des irdischen Lebens Jesu war, und da vom Heiligen Geist überschattet wurde, so steht sie auch am Beginn des Lebens Christus in seiner Kirche, bewirkt durch die Herabkunft des Heiligen Geistes ......
Aber was so Sachen angeht, unterhalte man sich mal mit bibelfesten evangelischen Leuten. Apostelgeschichte, Kapitel zwei gibt das jedenfalls nur in Verbindung mit Apostelgeschichte 1,14 her und im ganzen 2. Kapitel ist nirgendwo die Rede von irgendwelchen Frauen.
Also haben wir hier wieder eine ganz eigenartige, schizophrene Situation. Man beruft sich auf die hohe Stellung Mariens, mit deren Ausformungen in traditionellen Kreisen, man überhaupt nix anzufangen weiß, will unter der Berufung auf Maria so sein wie eine evangelischen Pfarrereuse, teilt dafür deren Schriftauslegung, aber nicht was Maria angeht.

Nun ja, es ist Mai, da ehren wir Maria und hier liegt vielleicht der Schlüssel zu all dem. Es gibt keine andere Person, rein menschliche Person, die in der katholischen Kirche so geehrt und so verehrt wird, wie Maria, also wenn man so will, die wichtigste Person in der katholischen Kirche ist eine Frau, Maria, aber dieser Posten, meine Damen, ist definitiv bereits vergeben und besetzt.
Und noch was, meine Damen, um dahin zu kommen hat Maria eine Menge Ärger auf sich nehmen müssen, bis hin zum Fuß des Kreuzes, und dort meine Damen ist noch jede Menge Platz, aber genau das wollt ihr ja nicht, euer Kreuz auf euch nehmen und ihm, dem Mann Christus, nachfolgen.
Sorry übrigens, aber das musste auch mal geschrieben werden, auch und wenn ich weiß, dass es nicht die lesen, oder gar verstehen werden, die es angeht.

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