Montag, 15. Juli 2019

Das Evangelium vom barmherzigen Samariter und wie die Kirchenväter es verstanden haben

Das heutige Evangelium ist die berühmte Stelle mit dem barmherzigen Samariter und naja wer in der Kirche war, weiß wie man es heutzutage zu interpretieren pflegt.
Interessant ist aber dass die gängige Interpretation so gar nicht mit den Lesungstexten, und den Psalmen zusammenpasst.
In der Lesung aus dem Paulusbrief haben wir einen Lobgesang auf Christus als den durch den und auf den hin alles geschaffen ist und in der Lesung aus dem AT ebenfalls das Lob Christi, der ja Gottes Wort ist und der Antwortpsalm lobt die Weisung des HERRN und das Lob Gottes, der nämlich alleine rettet, wie es im Psalm heißt.

Dieser scheinbar Widerspruch löst sich aber genau dann auf, wenn wir gucken wie die Kirchenväter das Gleichnis gesehen haben, man klicke hier und prüfe nach.

Danach ist Jerusalem das Paradies, Jericho die Welt, die Räuber die Sünde unter die der Mensch (Adam) fällt, Priester und Levit können ihm nicht wirklich helfen, helfen kann nur, der den sie nicht kennen, und das ist Christus, eben der Samariter, Wein und Öl sind Leiden Christi und das Crisam der Taufe, aber auch der Trost des Glaubens und der Wein ist der Eifer für das Gute, der Herbergsvater ist der Priester, und das mit den Denaren entspricht dem Auftrag Christi an seine Priester zu suchen und zu heilen was verwundet ist, und die Zusage Christi an seine Priester sie mit allem auszustatten was sie für ihre Aufgabe brauchen.
Das Lasttier auf dem der Verwundete zur Herberge, die die Kirche ist gebracht wird, ist Christus selber, und zwar in seiner Menschwerdung.



Hier habe ich eine Seite gefunden die keinerlei katholischer Sympathien verdächtig ist, nämlich von den Mormonen, wo das noch mal ausführlich erklärt wird., wie die Kirchenväter das verstanden haben klicken 

Papst Benedikt  verweist hier in seiner Botschaft  zum Tag der Kranken auch auf diese Deutung.

Besonders interessant ist dass diese Botschaft zwar  im Januar verfasst wurde, aber am 11.2. 2013 dem Tag ,der mir immer noch mit seiner schockierenden Nachricht vom Rücktritt Benedikts des 16. in den Knochen steckt, veröffentlicht wurde.

In diesem Text schreibt Benedikt viel über das Leid und sagen wir so, man kann seine Sätze über das Leid, durchaus auch auf das geistige Leid der Frommen in der aktuellen Situation, die mit seiner Rücktrittastankündigung angefangen hat, verstehen.
So sagt er:
Nicht die Vermeidung des Leidens, nicht die Flucht vor dem Leiden heilt den Menschen, sondern die Fähigkeit, das Leiden anzunehmen und in ihm zu reifen, in ihm Sinn zu finden durch die Vereinigung mit Christus, der mit unendlicher Liebe gelitten hat« (Enzyklika Spe salvi, 37).

und ja das ist wohl das einzige was derzeit Trost gibt, es ist SEINE Kirche und Christus hat dafür mit unendlicher Liebe gelitten und gleichzeitig ist nur er, Christus, der in dessen Namen das Heil zu finden, ist, und sonst nirgends.
Und dann stellt er uns noch die Jungfrau  Maria vor Augen, die  ihrem Sohn folgt , bis auf Golgotha und von der unser damaliger Papst sagt: Sie verliert niemals die Hoffnung auf den Sieg Gottes über das Böse, über das Leid und den Tod; 

das ist jetzt einfach ein Beitrag aus dem was ein Blog eigentlich ist, ein Tagebucheintrag, unfertige Gedanken, teilweise nur Fetzen, aber eigentlich schon merkwürdig, was man so in einem Text alles an Interpretationen  angedeihen lassen kann.

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