Montag, 22. Juli 2019

Weil wir zu Christus gehören, gehören wir zur Kirche

Es ist und wird viel geschrieben über die Kirche und deren beklagenswerter derzeitiger Zustand.
Man tut geradezu so, als sei die Kirche irgendein Verein, irgendein Dienstleiter der sich eben den veränderten Bedingungen anzupassen hat, sonst geht er pleite und löst sich auf.
Gut die Kirche hat ihren weltlichen Aspekt, sie hat Strukturen, Gelder, Immobilien und ist in der Welt und somit den jeweils herrschenden weltlichen Gesetzen unterworfen, wie man im neuen Testament lesen kann.
Aber das ist nicht ihr eigentliches Sein, ihr eigentliches Sein ist Leib Christi zu sein und ihr besserer Teil ist, wie Maria zu Füßen Christi zu sitzen, anstatt herumzuwuseln wie Martha.
Maria und Martha müssen zusammensein um dem Herrn zu dienen, so lautet die klassische Formel, aber herumwuseln, kochen, putzen, tischdecken, backen, und dekorieren, für Kissen, Stühle, Tische und Getränke sorgen, das kann man auch ohne Christus.


Zu Füßen Christi sitzen, auf sein Wort hören, darüber nachsinnen, das kann man theoretisch und im frommen Kitschroman, der frommen Legende, auch ohne all diesen weltlichen Kram, wie Essen, Trinken, Kissen und trockene Klamotten, aber wer jemals auf dem Weg zur Kirche von einem Regenguss überrascht wurde, und dann frierend in der Kirche in einer wunderbaren Messe gesessen hat, der weiß, dass der Heiligen die so in der Betrachtung Gottes entrückt waren, dass sie nicht merkten, was um sie herum geschah sehr selten sind und man selber da nicht dazu gehört.

Um es noch mal mit den Worten Jesu zu sagen, Martha macht sich viel Mühe, auch um dem Herrn zu dienen, aber das bessere hat Maria gewählt und das soll ihr nicht genommen werden.
Und so denke ich, ja es kann sein dass der Vereinsaspekt der Kirche ihr genommen wird, aber das eigentliche, das Hören auf Christus, da haben wir die Zusage des Herrn,  das denen, denen das wichtig ist, genau das nicht genommen wird.

Irgendwo habe ich gelesen: Nicht dieser oder jener Kardinal und auch nicht der Papst sind unsere Orientierungspunkte, nein das ist einzig und alleine Christus der sich für uns am Kreuz geopfert hat.
Und ja so ist es.
Wenn dieser Kardinal, dieser Papst, dieser Bischof, dieser Priester und dieser Mensch die Grundorientierung auf Christus auch hat, so ist das gut, hat er sie nicht, ist es ganz alleine sein Problem und damit ist auch gut.

Wie sagt Josua im AT ? "Ich und mein Haus, wir aber wollen Gott dienen!"



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