Donnerstag, 17. Oktober 2019

BIschof Gänswein ist heute in Frankfurt, hält Messe und stellt sein Buch vor

Bischof Georg Gänswein hat ein Buch geschrieben, von "Nine eleven unseres Glaubens" heißt der etwas reißerisch daherkommende Titel.
Es handelt sich um eine Sammlung von Reden, Predigten und Essays die  der Bischof geschrieben, bzw gehalten hat.
In der Tagespost hier findet sich ein Artikel dazu.

Er schreibt, neben vielem anderen darüber dass  es so, wie es die deutschen Bischöfe seit jahrzehnten versuchen nicht geht, und fast dass was besorgte, fromme, verwirtte und irritierte Seelen, seit Jahren beklagen so zusammen:
in unserem kirchenpolitischen und theologischen Hickhack, in Prozessoptimierungsbemühungen und heißblütigen Debatten zu allerlei Streitthemen oder in den immer neuen Wortfindungsversuchen, die bei der Lösung turmhoher Probleme helfen sollen, darf keiner sich mehr wundern, dass sich unsere Gotteshäuser so radikal entleeren, wie wir es in unserer Zeit erleben.


Jep und da bleibt nur noch an den Papstbesuch unseres Benedikt in Freiburg mit seiner damaligen Predigt über die kirchlichen Funktionäre die Gott einfach nur verwalten und vorher über die  Entweltlichung, zu erinnern.
Bei der Predigt auf dem Flughafen sagte Papst Benedikt damals nämlich:
 Agnostiker, die von der Frage nach Gott umgetrieben werden; Menschen, die unter ihrer Sünde leiden und Sehnsucht nach dem reinen Herzen haben, sind näher am Reich Gottes als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen, ohne dass ihr Herz davon berührt wäre, vom Glauben.


und im Ankündigungschreiben zum Jahr des Glaubens welches im Oktober 2012  begonnen hat und  während es noch am laufen war, erfolgte der für mich, immer noch, nach all den Jahren, verstörende Rücktritt,  schreib der damalige Papst Benedikt ebenfalls:

Nun geschieht es nicht selten, daß die Christen sich mehr um die sozialen, kulturellen und politischen Auswirkungen ihres Einsatzes kümmern und dabei den Glauben immer noch als eine selbstverständliche Voraussetzung des allgemeinen Lebens betrachten. In Wirklichkeit aber besteht diese Voraussetzung nicht nur nicht mehr in dieser Form, sondern wird häufig sogar geleugnet.

Hier habe ich mir damals Gedanken zu dem Thema gemacht.

Es scheint als sei die Krankheit nicht besser geworden, der Arzt (Benedikt) hat zwar zur Freude aller, die es besser wussten, das Handtuch geworfen, alleine, die die darüber jubelten bangen wohl mittlerweile um ihr monatliches Salär, weil es zwar heißt "wer dem Altare dient, soll auch vom Altare leben,"  sagt Paulus irgendwo (1 Kor,9,13) aber wenn die die das tun sollten, es nicht tun und statt dessen halt der Welt dienen so müssen sie sich halt an die Welt wenden, wegen dem Unterhalt.

Ich denke das sehen auch die die jubelten dass Benedikt endlich weg war, aber nun haben sie ein Problem, nämlich das, dass sie sich neue Aufgabenfelder suchen müssen.
Und normale Leute in der Welt sind nicht so nett, wie der durchschnittliche Katholik, der sich vom Pfarrer jeden Sonntag für sein Auto und seine Spülmaschine, sein Gucken nach Schnäppchen und seinen Urlaubsflug auf Malle beschimpfen lässt und dennoch brav weiter Kirchensteuer zahlt, auch und wenn er, sollte er einmal einen guten Rat, ein seelsorgerisches Gespräch wünschen, oder gar beichten gehen wollen, damit rechnen muss, dass Hochwürden für sowas nun wirklich keine Zeit hat.

Auf jeden Fall ist heute am Donnerstag den 17.  Oktober, um 18 Uhr ein Pontifikalamt welches Bischof Gänswein zelebriert in der Deutschordenkirche in Frankfurt am Main statt und danach stellt er sein Buch im Rittersaal des Deutschordens (was es alles gibt!) statt.
Eintritt kostet das nicht, alle sind, wie man hier nachlesen kann, herzlich eingeladen.

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