Dienstag, 22. Oktober 2019

Noch nicht mal heidnisch können sie richtig!

Man hört dass im Vatikan eine, mehrere Stauen einer Indiogottheit namens Pachamama zuerst aufgestellt wurde und dort auch kultisch verehrt lassen wurde, oder so.
Man behauptet, dass man das aus Respekt vor den kultischen Ansichten und Gewohnheiten der Amazonsaindianer habe machen lassen, weil gerade in Rom alte, weiße, keinem Indiokult huldigende Männer darüber beraten, was die Amazonasindianer gefälligst zu wollen haben, oder so.

Meine 3 Cent dazu:


1. finde ich es komisch, dass in einer Kirche, die tagt, um endlich die kirchliche Sexualmoral an die moderne Sexualmoral anzupassen, was im Konkreten bedeutet, dass das Paar erklären muss, warum es auf die dumme Idee gekommen ist, Kinder zu kriegen, obwohl es nicht über Haus, gesichertes Einkommen für die nächsten 50 Jahre und strahlende Gesundheit, sowie Personal verfügt...
Dass also in so einer Kirche, die beständig die Frauen dahingehend befreien will, dass auch die einen 16 Stunden Führungskraftjob mit pastoralem Anspruch haben können sollen müssen, was im Konkreten bedeutet, dass die Frauen eben nicht viele, viele Kinder kriegen und dazu noch stillen können, weil der pastoral Job eben bedeutet, immer für andere Menschen da zu sein.
Dass also in so einer Kirche, die jegliche Marienverehrung unter den Verdacht stellt,. doch sozusagen eine verkappte Verehrung der großen Mutter, sprich der heidnischen Muttergottheiten zu sein, dass also in so einer Kirche plötzlich genau diese heidnische Muttergottheit, und zwar nicht verklärt in der reinen Jungfrau Maria, sondern ganz konkret in einer Figur, die definitiv eine antike Muttergottheit darstellt, auf einmal verehrt wird.

2. davon nochmal abgesehen handelt es sich, und das ergibt sich, wenn man bei google Pachamama sucht  und dazu noch den Suchzeitraum vom Internet Neandertal, also ca 2000 bis vor zwei Monaten eingibt, so stellt man erstaunt fest, daß es sich bei der angeblich bei den Indiovölkern des Amazonasbeckens allüberall verehrten Tante in Wirklichkeit um eine Göttin der Andenvölker, konkret der Inkas, handelt.
Ein einfacher Blick auf eine x-beliebige Karte Südamerikas zeigt Anden und Amazonsabecken  ist schon ein Unterschied, aber was interessieren sich schon unsere römischen Obergurus für solche Feinheiten, möchte man seufzen

3. Man kann bei Tante Wiki nachlesen, dass die Sache mit der Pachamama so einfach nicht ist, ursprünglich ist sie oder er oder es nämlich nicht weiblich, sondern ein vermittelndes Prinzip zwischen der männlichen Oberwelt und der weiblichen Unterwelt, also ernsthaft,. aller Kritik an ausufernden Feminismus zum Trotz, also diese Denkungsart sollte innerhalb der Kirche aber gar nix zu suchen haben auch und wenn ein solches Denken immer mal wieder aufkam, christlich ist es  nicht und katholisch schon gar nicht,. eben wegen Maria.

4. Wiederum Wiki belehrt uns, dass die Pachamana zwar in ihrer heutigen Form. eben als eher antik anmutenden Muttergottheit aus dem Kontakt mit dem Christentum entstanden ist, aber dennoch nichts damit zu tun hat, man opfert, auch das berichtet Wiki, der Pachmama immer noch ganz klassisch, Essen, Alkohol und Blut, auch und besonderes letzteres ist absolut unchristlich. Blut geht gar nicht und noch das allererste Apostelkonzil, das alle jüdischen Vorschriften für die aus dem Heidentum kommenden Christen aufgehoben hat, hält daran fest, dass Blutgenuß verboten ist und es ist komplett klar, dass durch das Kreuzesopfer Christi, jegliches blutige Opfer obsolet geworden ist,  das sollte man in Rom bei der Kurie und den studierten Theologen auf der Synode schon klar haben

5. weil schon so viel drüber geschrieben worden ist, möchte ich nicht mehr viel dazu sagen, mir fällt nämlich echt nichts mehr dazu ein, außer frei nach Obelix zu zitieren "Die spinnen dort in Rom bei der Synode" 

6. Danken möchte ich allerdings unsrer Leserin Dorothea 2.0 die uns hier darauf aufmerksam gemacht hat, dass da etwas nicht stimmen kann, mit der angeblichen Verbindung der Amazonasvölker und der Pachamama,

Fazit: Wie in der Überschrift schon geschrieben, wenn man schon einen auf heidnisch macht, dann auch bitte richtig, und auch auf Details achtet, weil wie man als studierter Theologe aus dem AT wissen müsste, die Götter da sehr pingelig sind, was ihre regionalen Zuständigkeiten angeht.
Ernsthaft die gleichen Leute, die einem immer geschwollen erklären, was an den eigenen, liebgewonnenen katholischen Volksbräuchen doch heidnischen Ursprungs ist und die deshalb diese Bräuche am liebsten abschaffen würden, wollen die irgendwie doch wieder einführen und haben doch keine Ahnung.



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