Sonntag, 3. November 2019

Man muss ja nicht immer nur meckern

Beim spätnächtlichen Spaziergang im Internet bin ich auf folgende Schlagzeile gestoßen:
"Papst beklagt in Katakomben Christenverfolgung"
Was der Papst da gesagt hat, hört sich, für ihn erstaunlich  passabel und stringent an, so dass hier noch mal der Link gesetzt sei.
Die Überschrift allerdings hat bei mir die Assoziation geweckt, dass da ein Papst mit den Seinen in die Katakomben geflüchtet sei und dort drin nun jammert und klagt über die Verfolgung.


Gut soweit sind wir noch lange nicht, auch und wenn der Papst, wie es im weiteren Verlauf des Artikels heißt, feststellt, dass aktuell mehr Christen verfolgt werden, als in den ersten Jahrhunderten nach Christus.
Gut es gibt ja auch mehr Menschen und mehr Christen, aber ich will mich hier nicht in Zahlenspielereien verlieren.
Fakt ist, dass es in Rom angekommen zu sein scheint, dass die Christenverfolgungen wieder an Fahrt aufgenommen haben und das in einem erschreckenden Ausmaß.
Dass es also nicht so ist, wie uns jahrzehntelang suggeriert wurde, dass die einzigen die überhaupt des Bösen fähig seien, die Christen sind, sondern dass es auch rumgedreht sein kann und immer auch gewesen ist.
Beten wir einfach weiter, für uns, für den Papst, für die Bischöfe und für unsere verfolgten Glaubensbrüder und -schwestern.

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