Mittwoch, 18. Dezember 2019

Alt und jung sollen nun von der Jagd des Lebens einmal ruhn

so heißt es in dem bekannten Weihnachtsgedicht von Theodor Storm.
Und je näher das Fest rückt, um so mehr hat man den Eindruck, man selber und alle anderen drehen hohl.
Gut es gibt genug Texte, die das thematisieren und ich möchte da eigentlich nicht einstimmen, weil  mir diese Anklägerei  eigentlich auch  auf die Nerven geht,
Dennoch bleibt diese Hetzerei von einer adventlichen Besinnungsstunde zur nächsten, untermalt von backen, planen, kaufen, einpacken und das alles, um es mal nett und besinnlich zu haben.
Früher habe ich mich ziemlich aufgeregt, auch und besonders über diese seltsame Tatsache, dass 'die größten Atheisten die blinkendsten Fensterdekorationen haben' und dergleichen mehr,
Mittlerweile sehe ich das gelassener, nämlich als eine grundlegende Sehnsucht der Menschen, dass es doch wahr sein möge, dass Gott sich uns zugewandt hat.
Dass es doch wahr sein möge, dass der allein gute Gott, sich unserer erbarmt.


Weiter gibt es ja eigentlich sehr viel auf dem Sektor, Wellness, Entspannung, Ausruhen, aber so nett das alles ist, so sehr bleibt unser Herz unruhig, bis es ruht Oh Gott in dir.
Aber auch das lässt sich, hier in dieser Welt, immer nur kurzzeitig erreichen, ein wirklich schöner, guter Gottesdienst, ein gutes geistliches Konzert, ein gutes geistliches Gespräch, nach einer guten Beichte und immer wieder muss man runter vom Tabor.
Aber immer wieder  bleibt die Sehnsucht und das ist gut so!

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