Sonntag, 5. April 2020

Palmsonnrtag

           
          ALLEN EINEN GESEGNETEN PALMSONNTAG! 



               Palmsonntag am 2.4. 2012

             

Samstag, 4. April 2020

S. Magister: Covid-19, das J´accuse von Kardinal Bo

Sandro Magister veröffentlicht heute bei Settimo Cielo den Beitrag, den Kardinal M.C. BO, Erzbischof von Yangon/ Myanmar für die website seiner Diözese zur Covid-19-Pandemie und die Verantwortung Chinas geschrieben hat.
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"NICHT NUR ZEN. AUCH KARDINAL BO GREIFT CHINA OFFEN AN."

Myanmar grenzt an China und ist wirtschaftlich von ihm abhängig. Aber das hat den Erzbischof der Hauptstadt Yangon, Kardinal Charles Maung Bo nicht davon abgehalten, den mächtigen Nachbarn offen anzugreifen.

Das hat er mit einem am 2. April mit großem Nachdruck auf der website seiner Erzdiözese veröffentlichten Statement  getan.

Wir präsentieren das Statement in voller Länge weiter unten Es ist in seiner Verurteilung der Schuld des Chinesischen Regimes an der Ausbreitung der Coronavirus-Epidemie sehr ernst und detailliert, die bewirkte, daß "Lügen und Propaganda weltweit Millionen von Leben in Gefahr gebracht haben".

Aber er  hält sich auch nicht mit  Kritik am Pekinger Regime und seinem allmächtigen Despoten Xi Jinping nicht über die zunehmende Unterdrückung der Religionsfreiheit  und die "Zerstörung Tausender Kirchen und Kreuze und die Inhaftierung von mindestens 1 Million Uigurischer Muslime in Konzentrationslagern" zurück.

Papst Franziskus hat Bo 2015 zu Kardinal ernannt und ist im Herbst 2017 nach Myanmar gefahren.
Bei seiner "fliegenden Pressekonferenz" nach Rom formulierte er sehr freundliche Worte gegenüber China - gerade als- wie er bemerkte- ein Treffen der gemischten Kommission in Peking stattfand, das ein Jahr später zur Unterzeichnung des Geheimabkommens mit dem Hl. Stuhl führen sollte.,

Das Problem, das zu überwinden war- sagte der Papst bei dieser Gelegenheit- " sei die Geschichte der "Patriotischen Kirche" und der "Untergrundkirche".

Das ist genau der Teil der Chinesischen Kirche, der auf höchst dramatische Weise unter  der Unterdrückung leidet,  die Kardinal Bo mit starken Worten verurteilt.
                                                      *   *   *   *

DAS CHINESISCHE REGIME UND SEINE MORALISCHE SCHULD AN DER WELTWEITEN COVID-EPIDEMI

 Erklärung von Kardinal Charles Bo, Erzbischof von  Yangon, Myanmar

Am vergangenen Freitag stand Papst Franziskus auf dem leeren Petersplatz und sprach in einer Übertragung und online zu Millionen von Menschen weltweit. Der Platz war leer aber überall waren die Herzen voller Angst und Trauer, aber auch Liebe. In seiner schönen Urbi et Orbi- Predigt hat er uns daran erinnert, daß die Corona-Virus-Pandemie uns in unserem gemeinsamen Menschsein vereint hat. "Wir haben gemerkt, daß wir alle im selben Boot sitzen und daß jeder von uns verletzbar und desorientiert ist, aber gleichzeitige auch wichtig und gebraucht und daß wir alle gemeinsam rudern müssen." sagte er. 


Bittere Worte von Erzbischof Viganò zur Abschaffung des "Vicario di Cristo"

Marco Tosatti veröffentlicht heute bei Stilum Curiae einen Kommentar von Erzbischof  C.M.Viganò zum Wegfall der traditionellen Papsttitel im diesjährigen "Annuario Pontificio" , der an Klarheit nichts zu wünschen übrig läßt.
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"VIGANÒ : "STELLVERTRETER CHRISTI " IST TEIL DES MUNUS PETRINUM! DAS IST KEIN TITEL.." 

Liebe Stilumcurialisten, Erzbischof Carlo Maria Viganò läßt uns an einem Text teilhaben, den er über die überraschenden Änderungen (um nicht mehr zu sagen) Änderungen) die wir im Annuario Ponificio gelesen habe, verfaßt und an "La Verita" geschickt hat. Wir haben, wie Sie sich vielleicht erinnern, gestern bei Stilum Curiae darüber geschrieben. Viganò äußert sich sehr entschieden und klar zu diesem Thema,. Gute Lektüre! 

 
                                          "DU HAST ES GESAGT"
"Wahrlich ich sage euch: einer von euch wird mich verraten" Und zutiefst traurig begannen sie nacheinander zu ihm zu sagen: "Bin ich es Herr?" . Er aber sagte: "Einer von den Zwölf, der mit mir die Hand in die Schüssel taucht wird mich verraten. Zwar geht der Menschensohn dahin, wie von ihm geschrieben steht. Wehe aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Es wäre besser für diesen Menschen. wenn er nie geboren wäre." Und Judas, der Verräter, sagte zu ihm "Bin ich es, Rabbi?" und Jesus sagte zu ihm "Du hast es gesagt." 

Am 25. März ist das Annuario Pontificio 2020 mit einer wahren Neuheit veröffentlicht worden. Die könnte als flüchtiger Druckfehler in dem Teil, der dem regierenden Papst gewidmet ist, erscheinen, aber so ist es nicht. Bis zum vergangenen Jahr wurden Franziskus´ Titel zu Beginn der Seite aufgezählt, angefangen mit "Vicario di Cristo"  "Nachfolger des Fürsten der Apostel" etc. um mit seinem bürgerlichen Namen und einer Kurzbiographie abzuschließen. 

In der neuen Ausgabe dagegen sticht der weltliche Name  JORGE MARIO BERGOGLIO in großen Buchstaben hervor, gefolgt von der Biographie, dem Datum der Wahl und dem Beginn des "Dienstes des universellen Hirten der Kirche". Alle Titel des Papstes werden dann durch einen Strich getrennt und wörtlich als "Historische Titel" gekennzeichnet,, als wären sie nicht mehr Bestandteil des Munus Petrinum, das die dem Papst von der Kirche zuerkannte Autorität legitimiert. 

Diese Änderung im Aufbau und Inhalt eines offiziellen Textes der >Katholischen Kirche kann nicht ignoriert und als demütige Geste von Franziskus zugesprochen werden, die ihm Übrigen schlecht mit seinem Namen in Einklang zu bringen ist.
Es scheint dagegen so zu sein, daß die - schweigend geschehene- Zulassung eine Art Usurpation ist, bei der nicht der "Diener der Diener Gottes" regiert, sondern die Person Jorge Mario Bergoglio , der offizielle bestritten hat, der Stellvertreter Christi, Nachfolger des Fürsten der Apostel und Summus Pontifex zu sein, so als ob es sich um lästige Überreste der Vergangenheit handele,. eigentlich "nur historische Titel". 


Freitag, 3. April 2020

Humor ist wenn man trotzdem lacht, oder hinter manchem Witz steckt viel Tiefsinn

Bloggerkollege Pulchra et Luna hat den Link in einem Beitrag verarbeitet, und ich bin ihm gefolgt und muss sagen: Genial!
Es geht um eine ältere Comicgeschichte unter dem Titel "Maskenmenschen"  die wie gesagt schon einige Jahr alt ist, aber irgendwie doch aktuell passt.
Sehr interessant an der Comicgeschichte ist, dass der liebe Gott zwar den Menschen hinter die Maske gucken kann, und somit den Menschen, besser kennt als der sich selber, weil der Mensch sich maskiert wie er sich nun mal hat, ja sogar haben muss, für sein eigentliches Ich hält.

Va pensiero- wir denken an die Italiener

die sich im totalen covid-19-shut-down  - so wie in Verdis Oper "Nabucco" die Israeliten in der babylonischen Gefangenschaft, die sich nach Zion und an den Jordan zurücksehnen.- gefangen fühlen.


             

Neujahrskonzert 2010 im Teatro La Fenice in Venedig.....

Fundstück

Wie "Die Tagespost" berichtet, hat der Sekretär der vaticanischen Joseph-Ratzinger-Stiftung und Übersetzer der Gesammelten Werke Ratzingers Pierlucca Azzaro in einem Interview festgestellt, daß für Benedikt XVI die Glaubensfrage und die Weitergabe des Glaubens im Mittelpunkt stand.

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Unter dem Titel:

"HISTORIKER: GLAUBENSFRAGE FÜR BENEDIKT XVI ZENTRAL"

beginnt der Artikel so -ZITAT


"Der emeritierte Papst Benedikt XVI. habe vielen Glaubensfernen Anlass gegeben, aus oft unbewussten Glaubensquellen zu trinken, meint der Sekretär der Vatikanischen Stiftung Joseph Ratzinger – Benedikt XVI." (...) 


Quelle. Die Tagespost, 

Wer ist jetzt der Stellvertreter Christi auf Erden.....?

Für LifeSiteNews hat sich auch Dr. Maike Hickson mit der erstaunlichen Nachricht befaßt, daß der amtierende Pontifex den historischen Papst-Titel "Vikar Christi" -zumindest im offiziellen vaticanischen Jahrbuch so ganz nebenbei aufgegeben hat,
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"PAPST FRANZISKUS GIBT DEN TITEL "VICAR CHRISTI"  IM VATICANISCHEN JAHRBUCH AUF" 

Der Titel "Vikar Christi" stammt aus der Hl. Schrift, wo Jesus dem Hl. Petrus die Schlüsselgewalt über die Kirche zuerkennt. 

 Überraschenderweise hat Papst Franziskus den historischen und wesentlichen Titel „Stellvertreter Christi“ aus dem Päpstlichen Jahrbuch 2020, dem Jahresverzeichnis des Heiligen Stuhls, gestrichen und den Titel in eine Fußnote verwiesen und ihn als „historischen Titel“ bezeichnet.

Während in früheren Jahrbüchern der Titel „Stellvertreter Christi“ und der Name des regierenden Papstes unter diesem Titel aufgeführt waren, enthält das diesjährige Jahresverzeichnis lediglich den Namen „Jorge Mario Bergoglio“, den Namen des Mannes, der 2013 Papst Franziskus wurde.

Kardinal Gerhard Müller, ehemaliger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, nannte die Änderung eine „theologische Barbarei“.


Zustand der Kirche heute

der Bloggerkollege "der Papsttreue"  hat hier seinem Befremden Ausdruck verliehen, wie widerspruchslos die Kirche es akzeptiert hat, dass dieses Jahr Ostern einfach ausfällt.

Neues zur Causa Pell

A.C. Wimmer kommentiert bei CNA  die Meldung, daß der Oberste Ausgtralische Gerichtshof seine Entscheidung über den Revisionsantrag von Kardinal George Pell am kommenden Dienstag bekannt geben wird.

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Unter dem Titel:

"ANALYSE: AM KOMMENDEN DIENSTAG KÖNNTE KARDINAL PELL FREIGESPROCHEN WERDEN" 

beginnt der Beitrag so-  ZITAT

"Der Oberste Gerichtshof Australiens will am Dienstag, dem 7. April um 10 Uhr Ortszeit seine endgültige Entscheidung darüber treffen, ob Kardinal George Pell freigesprochen wird.
Das hat der High Court of Australia am heutigen 2. April mitgeteilt.
Die Richter unter Chief Justice Susan Kiefel werden dann die letztgültige Entscheidung in einem Fall treffen, der als "Affäre Pell" in die Geschichte eingehen wird – ganz egal, wie die Richter letztlich urteilen."  (...)
Quelle: CNA, A.C. Wimmer

Donnerstag, 2. April 2020

Als am 2. April 2005 der Tod von Papst Johannes Paul II verkündet wurde.....

Um 21.37 begann die Glocke im Glockenturm des Petersdom zu läuten.
"Heute, um 21:37 ist unser geliebter Heiliger Vater, Johannes Paul II, isn Haus des Vaters zurückgekehrt:" waren die Worte von Megr. Leonardo Sandri.

            

Kardinal Müller kritisiert das offizielle Jahrbuch des Vaticans

Kardinal Gerhard Müller spricht in "Die Tagespost"  Klartext über die Umdeutung der historischen  Papsttitel zu historischen Fußnoten im offiziellen, vom Staatssekretariat herausgegebenen Jahrbuch des Vaticans
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Unter dem Titel:

"KARDINAL MÜLLER: "EINE THEOLOGISCHE BARBAREI" 

kritisiert der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal G. Müller das Weglassen der historischen Papsttitel wie folgt : ZITAT

"Die Papsttitel im jüngsten Jahrbuch des Vatikans nur noch als Fußnote: Wesentliche Elemente der katholischen Primatslehre als bloß historisches Beiwerk abzuwerten, verstößt gegen das Recht der Katholiken, das Papsttum im Licht des Zweiten Vatikanums zu begreifen.

Das „Annuario Pontificio“ 2020 wird vom Staatsekretariat herausgegeben und in der Libreria Vaticana veröffentlicht. Es handelt sich nur um ein Adressbuch und entbehrt jeder lehramtlichen Autorität. Es sollten aber dennoch theologische Mängel und Flüchtigkeitsfehler vermieden werden. Diesmal sind die Wesensbestimmungen des päpstlichen Primates als bloß „historische Titel“ unter die biographischen Daten des derzeitigen Inhabers des Petrus-Dienstes eingeordnet. 

Diese werden zudem vermischt mit Titeln, die gar nichts mit dem Primat zu tun haben und nur gewachsene historische, aber keine dogmatische Bedeutung haben, wie zum Beispiel „Souverän des Vatikanstaates“. 
Die auf Gregor den Großen zurückgehende Bezeichnung „Diener der Diener Gottes“ ist kein Amtstitel, sondern wollte historisch gegenüber den Machtansprüchen des „Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel“ nur den Dienstcharakter des apostolischen Amtes ausdrücken. „Denn wer der Erste unter euch sein will, der soll der Diener aller sein“ (Mk 10,43), sagt Jesus."  (...)

Quelle: Die Tagespost, Kard. G.L Müller

Fundstück

Erzbischof Georg Gänswein gibt Auskunft, wie es dem Papa emeritus in Zeiten von corona geht. DPA und Domradio.de berichtet. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"ES GEHT IHM GUT"

beginnt der Beitrag so:  ZITAT

"Der emeritierte Papst Benedikt empfängt wegen der Corona-Pandemie keine Besuche im Vatikan. "Gottlob geht es uns allen im Monastero Mater Ecclesiae gut, allen voran dem emeritierten Papst Benedikt", so Kurienerzbischof Gänswein.
"Wir leben wie in einer strengen Klausur", erklärte Georg Gänswein der Deutschen Presse-Agentur. "Besuche gibt es keine, und wir machen auch keine. Das lassen, wie alle wissen, die entsprechenden Auflagen, an die wir uns natürlich halten, nicht zu." (...)

Quelle: DPA, domradio.de

Tweet zum Tage...heute vor 15 Jahre



Neues von der Kirchen-Revolution: Der Papsttitel "Stellvertreter Christi" ist nur noch "historisch"

Marco Tosatti kommentiert heute bei Stilum Curiae die erstaunliche Tatsache, daß im aktuellen vaticanischen Jahrbuch die traditionellen Papsttitel - voran der des Stellvertreters Christi auf Erden, nur noch unter der Überschrift "historische Titel" subsummiert werden.
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"VATICAN- JAHRBUCH: STELLVERTRETER CHRISTI IST NUR EIN "HISTORISCHER TITEL"

Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, das gerade veröffentlichte Päpstliche Jahrbuch enthält eine wirklich unerwartete Überraschung, schon auf den ersten Seiten, und zwar die, die über den amtierenden Pontifex sprechen. Schauen Sie genau auf die beiden Fotos. Das erste zeigt das Päpstliche Jahrbuch des letzten Jahres. Die Seite über den Papst beginnt seinem ersten und wichtigsten Titel in Großbuchstaben:

"VICAR JESU CHRISTI"
..weil du Petrus bist und auf diesem Felsen....

Und dann kam der Rest, Nachfolger des Fürsten der Apostel, Pontifex Maximus der Universalen Kirche, Primas von Italien, Erzbischof und Metropolitan der Provinz Rom, Oberhaupt des Vatican-Staates  und schließlich- aber vielleicht hätten sie das etwas weiter oben in der Liste aufführen können- Diener der Diener Gottes.

Und jetzt schauen Sie auf das zweite Foto, das das Foto des diesjährigen Jahrbuchs, das gerade gedruckt wurde. Oben steht nur ein Name.

JORGE MARIO BERGOGLIO

Dann folgt seine Biographie, die 2/3 der Seite einnimmt.

Und dann- schließlich- unter der Legende- lesen wir "historische Titel", wir haben Vicar Jesu Christi etc. Vielleicht geht es nur mir so, aber mir erscheint das merkwürdig, Ich weiß nicht, die alte Formulierung schien mir passender. Ich sagte, daß das Wichtigste für die Katholische Kirche -ganz oben- der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden ist, jemand, dem die Schlüssel anvertraut wurden.
Nach dieser Ankündigung ist es sekundär, wer diese spezielle Papst ist. Tatsache ist, daß es mehr als einige hundert waren, aber der Hauptpunkt ist, daß da ein Vikar ist.

Und den als den ersten der historischen Titel zu entfernen, bedeutet, das etwas, das in längst vergangene Zeiten zurück reicht, in der heutigen Welt noch eine Bedeutung haben kann oder nicht.
Und indem man das tut,  leugnet man ausdrücklich  , daß diese Bezeichnung irgendeinen theologischen Wert hat. Das würde zu den Hypothesen und Theorien passen, die seit Jahren bei den Jesuiten zirkulieren und besonders in der von Karl Rahner inspirierten Gregoriana, der genau diese päpstlichen Titel vergangener Jahrhunderte abheftete und vor allem fragte, ob sie in der heutigen Welt und der zeitgenössischen Kriche noch irgendeine Bedeutung haben.

Aber auch wenn wir dieser Interpretation keinerlei Bedeutung beimessen, scheint das aktuelle Lay-out das Ergebnis einer außerordentlichen Bemühung zur Schmeichelei zu sein.

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti 

Mittwoch, 1. April 2020

Tweet zum Tage


" Covid-19,  Benedikt XVI geht es gut, aber er kann keine Besucher empfangen /Audienzen gewähren."

Fundstück

domradio.de berichtet, daß 4 italienische Corona-Patienten, die ab jetzt in Kliniken des Erzbistums behandelt werden, in Köln eingetroffen sind.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"EIN AKT DER NÄCHSTENLIEBE"

beginnt der Artikel so- ZITAT:

"Vier von sechs bereitstehenden katholischen Kliniken im Erzbistum Köln haben jeweils einen italienischen Corona-Patienten aufgenommen. Die Spezialmaschine aus Bergamo ist am späten Nachmittag auf dem Köln-Bonner Flughafen gelandet.
Von dort übernahm die Rettungsleitstelle der Stadt Köln den Transport in die Kliniken, wo Intensivbetten für die Patienten vorbereitet sind. "Ich bin sehr dankbar, dass es uns gelungen ist, in fünf katholischen Krankenhäusern in Köln und einem in Erfstadt diese Intensivpflege-Plätze zur Verfügung zu stellen" sagte Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki." (...)

Quelle: domradio.de

Magister: Wie verkündet man eine Botschaft, die die Welt nicht hören will?

Sandro Magister veröffentlicht bei Settimo Cielo den ihm der Neutestamentler Professor Lugaresi zum Thema Lage der Christen in der Coronavirus-Krise geschrieben hat.
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"VON ANGESICHT ZU ANGESICHT MIT DEM TOD. WIE VERKÜNDET MAN DIE BOTSCHAFT DIE DIE WELT NICHT HÖREN WILL?"

"Veröffentlicht wie erhalten. Professor Leonardo Lugaresi ist Neutestamentler und Patristiker, der von den Lesern von Settimo Cielo hochgeschätzt wird, die am Ende dieses Briefes links zu allen seinen vorherigen Beiträgen finden können..

Lieber Magister,
Der Brief des französischen Priesters, der über den "mittelalterlichen" Zorn spottet, den er Professor Pietro De Marco zuspricht und der den Lektionen seines "modernen" Christentums (die Religion ist kein Platz um seine Ängste weiterzugeben) widerspricht- erfaßt unfreiwillig den Kern des Problems. und- fürchte ich- gänzlich ohne die Kenntnisse des Autors.

Die Welt ist heutzutage fest im Griff der Todesangst. Die Covid-19-Pandemie, die jedermann terrorisiert, ist nicht die führende Todesursache und wird es wahrscheinlich auch in Zukunft nicht sein, trotz der befürchteten Entwicklung,.
Auf unserem Planeten sterben mehr Menschen aus tausend anderen Gründen, jedes Jahr zig Millionen. Das erschreckt uns nicht, weil das sozusagen der Tod anderer ist, [...]

Der Tod durch das Coronavirus dagegen ist unser Tod, Der eine, der jederzeit und trotz aller Vorsicht Sie und mich treffen kann. Das unsichtbare und allgegenwärtige Virus bringt die universale Möglichkeit der dauernden Nähe meines Todes mit sich, Das ist genau das, was die Moderne versucht hat, auf Dauer von ihrem Horizont zu verbannen.

Was für uns Moderne unerträglich ist, ist die Tatsache des Zustands einer erheblichen Wehrlosigkeit, in dem wir uns über Nacht wiedergefunden haben. Die instinktive und allgemeine Verwendung der Metapher des Krieges zur Darstellung der aktuellen Lage der Menschheit verrät auch unser unbewußtes Bedürfnis Waffen zur Hand zu haben. Die wir wahrscheinlich haben werden, vielleicht in naher Zukunft - aber nicht jetzt.

Dieser Zustand jedoch - so sehr er von der Moderne verabscheut wird- gehört essentiell zum menschlichen Leben mit seiner Beziehung zum Tod- und das muß gesagt werden.

Der Punkt- heute, gestern und immer, ist daß der Mensch angesichts des Todes wehrlos ist, zuerst weil er unfähig ist, daram zu denken- an den Tod. Die La Rochefoucauld zugeschriebene Maxime  "Es gibt zwei Sachen, die man nicht direkt anschauen kann: die Sonne und den Tod." entspricht so sehr dem elementar Offensichtlichen, daß es jedermann zu jeder Zeit hätte formulieren können.
Der Tod ist in sich selbst undenkbar. Man kann natürlich unendlich darum herum denken (von der Idee, daß er uns überhaupt nicht betrifft, weil wenn er kommt,. wir nicht mehr da sind und umgekehrt bis zu der, daß unser Sein in der Welt als ein Sein-zum Tode ist, etc. etc.) aber der Tod kann nicht gedacht werden. Und in diesem Zusammenbruch des menschlichen Denkens versagt das moderne Subjekt. Aus diesem Grund kann er ihn in seinem Horizont nur als den Tod der anderen zulassen.


Fundstück

T. Paprotny berichtet  bei CNA über eine aus dem Stegreif gehaltene Predigt über die "harte Disziplin des Gehorsams" von Papst Benedikt XVI, die er für eine der schönsten des Pontifikates hält. Hier geht´s zum Original:  klicken und hier zum Text der Predigt klicken 

Unter dem Titel

"Benedikt XVI : Gehorsam gegenüber der Wahrheit"

 
beginnt der Artikel so- Zitat:

"Die "grundlegende Tugend des Theologen", so sagte Benedikt XVI. in einer frei gehaltenen Predigt, sei die "harte Disziplin des Gehorsams gegenüber der Wahrheit". Für mich gehört dieser Text zu den schönsten und wichtigsten Meditationen über die Heilige Schrift aus seinem Pontifikat, eine "lectio divina", die kaum beachtet wurde. "
(...) 

Die Predigt wurde am Tag des Hl. Bruno, an 6. Oktober 2006 vor der Internationalen Theologenkommission gehalten.
Hier einige Zeilen daraus: 

"Schweigen und Kontemplation – Wesensmerkmal des hl. Bruno – dienen dazu, in der Zerstreuung des Alltags diese tiefe, beständige Einheit mit Gott finden zu können. Schweigen und Kontemplation: Aber die schöne Berufung des Theologen ist das Sprechen. Dies ist sein Auftrag: In der Geschwätzigkeit unserer Zeit und anderer Zeiten, in der Inflation der Worte die wesentlichen Worte gegenwärtig zu machen. In den Worten das Wort gegenwärtig zu machen, das Wort, das von Gott kommt, das Wort, das Gott ist." (...)

Quelle. CNA, T. Paprotny, LEV, Papst Benedikt XVI 

Dienstag, 31. März 2020

Tosatti: Was RVC über das vom Regen ruinierte Pest-Kreuz denkt.

Marco Tosatti veröffentlicht heute bei Stilum Curiae, die Gedanken, die sich Romana Vulneratus Curia über das auf dem Petersplatz im Regen ruinierte Kruzifix aus San Marcello al Corso und den merkwürdigen Kommentar des päpstlichen Chef-Cheerleaders Andrea Tornielli dazu- gemacht hat. Hier geht´s zum Original: klicken

"RVC UND DAS GEBADETE KRUZIFIX: DUMMKÖPFE,  ODER JEMAND BRINGT UNGLÜCK..."

Liebe Stilumcurialisten, diese Geschichte vom wundertätigen Kruzifix, das seit einem halben Jahrtausend in San Marcello in Rom aufbewahrt wurde und nach seinem von den Massenmedien begleiteten Transport auf den Petersplatz, wo es dem amtierenden Pontifex den Rücken stärken sollte, durch den Regen beschädigt wurde, ist nicht wirklich an Romana Vulneratus Curia vorbei gegangen. Und auch ein Kommentar ist nicht an ihm vorbeigegangen, den wir -um nicht kleinlich zu erscheinen- nicht näher definieren wollen, nach dem der Gekreuzigte nicht vom Regen gebadet wurde....aber lesen Sie RVC selbst, dann sprechen wir weiter. 

§§§

RVC an Tosatti

Lieber Tosatti,
als ich bei Stilum Curiae und unter diesem link die Geschichte vom Kruzifix gelesen habe, das vom Regen beschädigt wurde, hatte ich ein einziges- zweifaches- Gefühl, das sich meinem armen Gehirn und Bewußtsein aufgedrängt hat.
Entweder war es Absicht oder "jemand" bringt Unglück.

Meine erste Reaktion nach dem Lesen der Nachricht war "Wer war dieser ikonoklastische Idiot, der beschlossen hat, ein 500 Jahre altes, hölzernes Kruzifix-ein wundertätiges zumal- in den Regen zu stellen? 

Meine zweite Reaktion -nachdem ich nachgedacht hatte- war: der Verdacht, daß es absichtlich geschah, um eine wundertätige Christus-Ikone zu verderben, damit sie aufgehört, Wunder zu tun. 

Meine dritte Reaktion bezog sich auf einen Artikel des nunmehr legendären Andrea Tornielli, der schreibt, daß das "Kruzifix in den Tränen des Himmels gebadet wurde." 

Ich habe die Bestürzung überwunden, die bei dieser Lektüre aufkam. die aufkam, weil ich gezwungen war, zu überlegen - wie es jemand tut, der sich nicht einmal in seinen schlimmsten Momenten abstoßender Sentimentalität vorstellen könnte, daß die Tränen des Himmels es gebadet haben, ob Tornielli ganz vielleicht Recht gehabt haben könnte. 

Tornielli hat uns unabsichtlich die wahre, unbewußte Erklärung des Geschehens gegeben. 

Der Himmel hat geweint, ja, aber wegen seiner ruinierten Kirche. 

Aber war sich Tornielli nicht bewußt, daß er die Leser dazu eingeladen hat, genau das zu denken? 

Etwas später war meine vierte Reaktion: "aber kann es nicht auch sein, daß -neben allem anderen- diese Leute Unglück bringen?" 

Tertium non datur- schrieb Aristoteles in seinen Metaphysica" 

RVC 

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, RVC 

Eine Philippika von Erzbischof Viganò zur Corona-Epidemie, Fortsetzung

Fortsetzung von hier und hier 

M.M. :"Wie beurteilen Sie die Suspendierung der Sakramente, die wir fast in der ganzen Wekt gesehen haben?"

EB. V.:"Das ist ein schreckliches Leiden, vielleicht das Schlimmste, das die Gläubigen je erlebt haben. Es ist unglaublich, denken zu müssen, daß sie auch Sterbenden verweigert worden sind."

Zu diesem Zeitpunkt scheint es, daß die Hierarchie mit sehr wenigen Ausnahmen keine Skrupel hatte, die Kirchen zu schließen und die Teilnahme der Gläubigen am heiligen Messopfer zu verhindern. Sie haben sich wie kalte Bürokraten verhalten, wie Vollstrecker des Willens des Fürsten und die meisten Gläubigen haben ihre Handlungen als Zeichen ihres Mangels an Glauben verstanden. Wer kann ihnen  das vorwerfen?

Ich frage mich fast - und es ist schrecklich das zu denken - ob die Schließung von Kirchen und die Aufhebung aller Feierlichkeiten neben der Pandemie nicht eine weitere Bestrafung durch Gott sein könnte. "Sie sollten erfahren, daß man mit dem gestraft wird, womit man gesündigt hat" (Weisheit 11, 17) Obwohl er beleidigt ist über die Trägheit und den Mangel an Respekt, die seine Priester zeigen, empört über die Entweihung des Allerheiligsten Sakraments, die jeden Tag stattfindet, wenn sie die Kommunion in die Hand geben, und müde der albernen Lieder oder ketzerischen Predigten ist er immer noch - von seinem Ort des Schweigens im Tabernakel- zufrieden mit dem streng komponierten Lob der vielen Priester, die immer noch die Messe aller Zeiten feiern. Die Messe, die bis in die Zeit der Apostel zurückreicht. Und die war im Laufe der Jahrhunderte immer das schlagende Herz der Kirche. Erinnern wir uns an diese höchst  feierliche Warnung: Gott läßt sich nicht verspotten.
-"Natürlich verstehe ich die grundlegenden Sorgen Regierenden um die Sicherheit und den Schutz der Öffentlichkeit. Aber genau so wie sie das Recht haben, Maßnahmn zu ergreifen, die unseren Körper betreffen, hat die Kirche das Recht und die Pflicht sich um die Gesundheit unserer Seelen zu kümmern." 

Sie können den Gläubigen die spirituelle Unterstützung durch die Eucharistie nicht verweigern, ganz zu schweigen von Beichtsakrament, Messe und Viaticum.

Als noch viele Läden und Restaurants noch geöffnet waren, hatten viele Bischöfe bereits alle heiligen Dienste suspendiert, sogar als die zivilen Autoritäten sie noch nicht darum gebeten hatten. Das ist ein weiterer Beweis dafür, daß die Hierarchie in einem furchtbaren Zustand ist und es zeigt, daß Bischöfe nur zu willig sind, der Staatsmacht oder der Gedankendiktatur das Wohlergehen der Seelen zu opfern."


LifeSiteNews berichtet: Benedikt XVI geht es gut,

Maike Hickson berichtet, was LifeSiteNews von einer gut informierten Quelle im Vatican über das Befinden des Papa emeritus erfahren hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST BENEDIKT GEHT ES GUT: ER BETET FÜR DIE WELT, DIE AM CORONAVIRUS LEIDET." 
Papst Benedikt betet täglich für die Opfer der Coronavirus-Pandemie und ihre Angehörigen. 

"Zwischen Berichten über neue Coronavirus-Infektionen bei Mitarbeitern der Vaticans hat eine gut-unterrichtete Quelle LifeSiteNews berichtet, daß der Papa emeritus Benedikt XVI gesund ist und gut geschützt. Er lebt abgeschlossen in seiner Residenz Mater Ecclesiae und betet für die Erkrankten und diejenigen, die die Kranken versorgen. 

Seit die Nachrichten von neuen Corona-Virus-Fällen im Vatican sprachen, haben sich Katholiken weltweit über das Befinden von Papst Benedikt gefragt. LifeSite hat eine gut unterrichtete Quelle kontaktiert, die diese Frage unter der Bedingung der Anonymität beantwortet hat. 
Dieser Quelle zufolge geht es Papst Benedikt gut und er ist guter Stimmung. 

Papst Benedikt lebt im Kloster Mater Ecclesiae im Vatican und befolgt strikt die Anordnungen der Italienischen Regierung berichtet die Quelle gegenüber LifeSiteNews.  Benedikt lebt ein klausuriertes Leben. Er betet für die Opfer der Pandemie und ihre Angehörigen. Zusätzlich widmet Papst Benedikt sowohl für die Ärzte und das Gesundheitspersonal als auch für die politisch Verantwortlichen, die wichtige Entscheidungen für die Gesundheit und die Sicherheit der Bürger treffen müssen, spezielle Gebete. 
Wie LifeSite am 27. März berichtete, ist ein Mitarbeiter des Vaticanischen Staatssekretariates positiv auf das Coronavirus getestet worden- der so der 5. Infizierte im Vatican wurde. Danach ist ein weiterer Mitarbeiter des Staatssekretariates positive getestet worden. 

Samstag, 29. März berichtete Reuters, daß weder Papst Franziskus noch seine engen Mitarbeiter mit dem Virus infiziert sind und daß 170 Personen im Vatican getestet worden sind.
In Italien selbst gibt es bisher 101.739 Infizierte und 11591 Tote, die am Corona-Virus gestorben sind.

Papst Benedikt lebt seit Mai 2013, in dem Jahr in dem er zurücktrat, im Kloster Mater Ecclesiae.

Er hat sich erst vor kurzem zu Wort gemeldet, um den priesterlichen Zölibat zu verteidigen, als er einen Essay in einem gemeinsamen Buch mit Kardinal Robert Sarah veröffentlichte. Dieses Buchprojekt hat eine Kontroverse ausgelöst,. an Sarah veröffentlichte. Dieses Buchprojekt hat eine Kontroverse ausgelöst,. an deren Ende Papst Franziskus beschloss, nicht länger mit Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses an seiner Seite- zusammen arbeiten zu wollen. So bleibt Gänswein, der auch der Privatsekretär des Papa emeritus Benedikt XVI ist, in dieser Zeit der Prüfung an der Seite des zurückgetretenen Papstes. Außerdem wird Papst Benedikt von einigen religiösen Schwestern versorgt."

Quelle: LifeSiteNews, M.Hickson 

p.s. Inzwischen ist der Kardinalvikar der Diözese Rom, Kardinal De Donatis, am Covid-19 Virus erkrankt und positiv getestet worden. Er wird z. Zt. in der Gemelli-Klinik behandelt, 

Fr. Hunwicke spricht

bei liturgicalnotes über ein neues Dekret zum liturgischen Kalender.
Hier geht´s zum Original:    klicken 

"DAS NEUE DEKRET - DER KALENDER" 

"In der guten alten Zeit zeigten sich die Feste des römischen Kalenderjahres in einer
geradezu schwindelerregenden Vielfalt – von den hochherrschaftlichen Duplex-Festen
erster Klasse bis herunter zu den armen kleinen Simplex-Festen.
Diese Vielfalt kam nicht aus
einem Bedürfnis nach Komplexität ihrer selbst willen, sondern aus der Notwendigkeit,
klare Unterscheidungen für alle denkbaren Fälle zu treffen. Die Neuerer des 20.
Jahrhunderts veranstalteten mit diesen Unterscheidungen ein Freudenfeuer (gerade so
wie die Oxforder Jesuiten all ihre Reliquien verbrannten), als die hl. Ritenkongregation
am 26. Juli 1960 das Dekret Novum Rubricarum herausgab, das nur noch eine
Unterscheidung von Festen Erster, Zweiter und Dritter Klasse vorsah (und einigen
himmlischen Versagern nur noch die Möglichkeit einer Kommemoration zugestand).
Wer genau hinschaut, hat vielleicht bemerkt, daß das nichts mit „Dem Konzil“ zu tun
hat, das damals noch gar nicht begonnen hatte.

DAS NEUE DEKRET
Doch die praktische Notwendigkeit in liturgischen Feiern Unterscheidungen
vorzunehmen, meldet sich wieder zu Wort; und so erfindet das Dekret der
Glaubenskongregation von 2020 zum Kalender des Missales von 1962 eine neue
Kategorie: Jetzt gibt es eine Liste mit Ausnahmen von Festen Dritter Klasse, „die nicht
beeinträchtigt werden können“. Darauf sind etwa 70 Feste aufgeführt, die auch bei
Wahrnehmung der im neuen Dekret eingeräumten Wahlmöglichkeiten nicht verdrängt
werden können.

Und die Feste auf dieser Liste haben noch eine weitere Eigenschaft: Sie dürfen
optional auch an Ferialtagen der Fasten- und Passionszeit gefeiert werden. Wenn die
Glaubenskongregation das Dekret also nicht erst veröffentlicht hätte, als es dafür
schon zu spät war (Eine Verschwörung? Ein Kunstfehler?), hätte man auch schon am
24. März die Messe vom Hl. Erzengel Gabriel lesen können. Und nein: Das Fest von
den 7 Schmerzen unserer Lieben Frau steht nicht auf der Liste.
Ich hätte hier noch eine kleine Liste...
Die Vorgabe, daß die „geschützten“ Feste Dritter Klasse auch die Ferialtage der
Fasten- und Passionszeit verdrängen können, ist möglicherweise erst in einem späten
Zeitpunkt der Erarbeitung des Papiers aufgenommen worden. Ich stütze mich bei
dieser textkritischen Anmerkung auf das folgende Indiz: In einem Text, der so gut wie
keine sprachlichen Fehler enthält (mir ist nur ein ‚pubblici‘) aufgefallen, enthält der
entsprechende Satz gleich zwei Tippfehler, gerade so, als sei er von einer des
Lateinischen unkundigen Schreibkraft auf Anweisung von jemand mit schlechter
Handschrift hinzugefügt worden: „Dieta festa celebrari possunt etiam in feriis III classis
Quadragesimae et Passionis, facta commemoratione ferire iuxta rubricas.“

Kardinal G.Müller betet für Italien

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae das Gebet von Kardinal Gerhard Müller für Italien in der Corona-Krise veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

KARDINAL MÜLLERS GEBET FÜR ITALIEN. EIN VIDEO.

Liebe Stilumcurialisten, es scheint mir eine gute und nützliche Sache zu sein, in diesen Tagen des Kampfes, Drama und Entmutigung Ihnen mit freundlicher Genehmigung von Cantagalli dieses Video  mit dem Gebet Kardinal Gerhard Müllers für Italien zu präsentieren.

                              DIE LEKTÜRE WIRD DIE WELT RETTEN
                           Das Gebet von Kardinal Gerhard Müller für Italien 

"In dieser Periode unbestrittenen Leidens sind viele von uns gezwungen, zu Hause zu bleiben, Diese Einschränkung kann sich in einem Augenblick besonderer Gnade in einen Impuls verwandeln, wenn wir Zeit finden, die innige Verbindung zum Herrn zu erneuern, auf sein Wort zu hören,mit persönlichem Gebet und der Meditation der heilsbringenden Mysterien des Kreuzweges und dem Rezitieren des Rosenkranzes."

Hier kann man das Video sehen:  klicken

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti, Cantagalli 

Montag, 30. März 2020

Fundstück

Die Erzdiözese Köln bietet in ihren Seminaren den Obdachlosen warme Mahlzeiten und die Möglichkeiten die sanitären Anlagen zu benutzen, an.
domradio.de berichtet. Hier geht´s zum Original: klicken

Zitat:

"Da wollen wir einfach helfen"

"Der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, hat die Tore zum Priesterseminar für Obdachlose geöffnet. Diese können sich dort duschen und eine warme Mahlzeit bekommen. Im Interview erklärt der Erzbischof, wie die Kirche in der Corona-Krise hilft." (....)
Quelle: domradio.de 

Eine Philippika von Erzbischof Viganò zur Corona-Epidemie

Erzbischof Carlo Maria Viganò hat M. Matt von The Remnant ein ausführliches Interview zur Lage der Kirche in der aktuellen Covid-19-Pandemie gegeben und sich speziell zu der Frage geäußert, ob diese Pandemie eine Strafe Gottes sein kann, ob Gott überhaupt straft. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. Marco Tosatti hat es für Stilum Curiae übernommen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"VIGANO: DIE PANDEMIE BESTRAFT AUCH DIE UNTREUE DER KIRCHE." 

Liebe Stilumcurialisten, Erzbischof Carlo Maria Viganò hat "The Remnant" ein wichtiges Interview über die Lage der Kirche, das Corona-Virus und den Zusammenhang zwischen dieser Pandemie, dem Zustand der Welt und dem christlichen Glauben gegeben. Wir geben das Interview hier wieder, die der Erzbischof uns übermittelt hat. Gute Lektüre. 
                                                              §§§

M.Matt:  "Exzellenz, wie soll der Christ über die Covid-19-Pandemie denken?"

Erzbischof Viganò:   Die Coronavirus-Pandemie ist wie alle Krankheiten und selbst der Tod eine Folge der Sünde Adams, unseres Urvaters, die ihn und uns nicht nur der Göttlichen Gnade sondern auch aller anderen guten Dinge, die Gott seiner Schöpfung gab, beraubte, Dann kamen Krankheit und Tod in die Welt als Strafe für den Ungehorsam gegen Gott, Die Erlösung, die uns versprochen im Protoevangelium (Genesis 3) versprochen wurde, die im Alten Testament prophezeit und mit der Inkarnation, der Passion, dem Tod und der Auferstehung unseres Herrn vollendet wurde, hat Adam und seine Nachkommen von der ewigen Verdammnis erlöst, aber die Konsequenzen blieben als Zeichen des Sündenfalls und werden erst mit der Auferstehung des Fleisches wieder hergestellt, die wir im Credo verkünden - und die vor dem Jüngsten Gericht stattfinden wird. Daran müssen wir uns erinnern, besonders, wenn die Grundlehre unbekannt ist 
Katholiken wissen, daß Krankheit, und deshalb auch Epidemien - Leiden und der Verlust von geliebten Menschen  im Geist von Glauben und Demut angenommen werden müssen, sogar als Sühne für unsere eigenen persönlichen Sünden. Dank der Gemeinschaft der Heiligen - dank derer ihre Verdienste allen Getauften jedem in der Kirche weiter gegeben wird, können wir auch diese Prüfung wegen der Sünden anderer ertragen- für die Bekehrung derer, die nicht glauben, und um die Zeit zu verkürzen, die die Hl. Seelen im Fegefeuer verbringen müssen - Etwas so schreckliches wie Covid-19 kann auch eine Gelegenheit sein, im Glauben und der Aktiven Nächstenliebe zu wachsen.

Wenn wir - wie wir gesehen haben -- nur die klinische Seite der Krankheit bedenken, gegen die wir sicher alles tun müssen- verdrängen wir vollkommen die transzendentale Seite unseres Lebens und lassen es ohne jeden spirituellen Ausblick und schließen uns unausweichlich in blinde und hoffnungslose Selbstsucht ein."

M.M. "Mehrere Bischöfe und Priester haben behauptet, daß Gott "nicht straft" und daß der Gedanke das Corona-Virus sei eine Geißel eine "heidnische Idee" ist. Stimmen Sie dem zu?" 

EB V.  "Die erste Bestrafung wurde - wie ich sagte - über unserer Ureltern verhängt. Wir hören jedoch im Exsultet, das während der Oster-Vigil gesungen wird -o felix culpa mea aui tantum meruit habe, Redemptorem" - Oh meine glückliche Schuld, die mir einen solchen und so großen Erlöser verdiente."

Ein Vater, der seine Kinder nicht straft, liebt sie nicht, sondern vernachlässigt sie, ein Arzt, der ungerührt zusieht, wie es seinem Patienten bis zur Gangrän schlechter geht, will nicht daß er sich erholt, Gott ist ein liebender Vater, weil Er uns lehrt, was wir tun müssen, um der ewigen Seligkeit des Paradieses würdig zu werden. Wenn wir Seinen Geboten nicht gehorchen und sündigen, verläßt Er uns nicht und schickt uns viele Zeichen - oft sehr ernste. Dann begradigen wir unsere Wege, bereuen, tun Buße und kehren zur alten Freundschaft mit Ihm zurück,: Ihr seid meine Freunde, wenn ihr die Dinge tut, die ich euch geboten habe..
Ich denke, daß die Worte unseres Herrn keinen Raum für Unklarheiten lassen,


  "Vergessen wir nicht, daß das Beispiel, das so viele in der Hierarchie geben, nicht nur ein Skandal für Katholiken ist: es ist ein Skandal für die, die von draußen auf die Kirche als Leuchtturm und Bezugspunkt schauen."
Ich würde auch gern hinzufügen, daß die Wahrheit über einen gerechten Gott, der die Guten belohnt und die Bösen straft, Teil unsere gemeinsamen Erbes des Naturrechts ist, das der Herr jedem die ganze Geschichte hindurch gegeben hat. Ein ununterdrückbarer Ruf zu unserem irdischen Paradies, das sogar Heiden zeigt, wie der Katholische Glaube die nötige Ergänzung für alles Ernste ist und wohlgesinnte Herzen bieten es ihnen an. ich bin überrascht, daß heute - statt die Wahrheit, die tief in alle Herzen eingeschrieben ist- zu unterstreichen, jene, die so große Sympathien für die Heiden empfinden, nicht akzeptieren können, was die Kirche immer als besten Weg betrachtet hat, sie anzuziehen." 


In diesen wirren Tagen

empfiehlt es sich, das zu tun, was die Leute in wirren Tagen schon immer getan haben, nämlich den Staub von der Schrift zu blasen und darin zu lesen.
So könnte man diesem Link hier folgen und feststellen der heutige Psalm ist der 23. Psalm auch bekannt unter dem Wort des "Guten Hirten Psalms"
Besonders witzig finde ich hier die gebräuchliche evangelische Übersetzung die den 5. Vers übersetzt mit "du schenkst mir voll ein!"
Ja das tut Gott gerade aktuell

Der aktuelle Stand der Kurienreform -in Zeiten der Coronavirus-Krise

In seiner heutigen Kolumne in Monday in The Vatican kommentiert A. Gagliarducci den aktuellen Stand der Kurienreform und die Umgestaltung der Kurie - in Zeiten der Covid-19-krise.
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"PAPST FRANZISKUS UND DIE REFORMEN. ER WAR NIE SO ALLEIN WIE JETZT"

Während Italien wegen der Covid-19-Pandemie im shut-down-Status ist, hat der Hl. Stuhl seine Arbeit fortgesetzt- wenn auch mit weniger Personal. Auch ist Papst Franziskus weiter im Rahmen der "udienze di tabella" , der sog. Tabellenaudienzen mit den Vorsitzenden der Dicasterien zusammen getroffen. Das Leben der Kirche bleibt nicht stehen.


Kardinal Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation hat dem Papst am 14., 21. und 29. März getroffen. Kardinal Leonardo Sandri, Präfekt der Kongregation für die Ostkirchen hatte em 14. März eine Audienz bei Papst Franziskus,
Erzbischof Giacomo Morandi, Sekretär der Glaubenskongregation wurde a, 12. und 26. März vom Papst empfangen. 

Außerdem hat Papst Franziskus am 16. März Kardinal Kevin Farrell, Präfekt des Dicasteriums für Laien, Familie und Leben, Kardinal Beniamino Stella, Präfekt der Kleruskongregation und Paolo Ruffini, Präfekt des Kommunikationsdicasteriums empfangen. 

Am 20. März traf Papst Franziskus Kardinal Luis A. Tagle, Präfekt der Kongregation zur Evangelisierung der Völker,  Peter Turkson, Präfekt des Dicasteriums für die Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung (der den Papst am 27. März erneut traf) und Giuseppe Versaldi, Präfekt der Kongregation für Katholische Erziehung.


Am 21. März hatte der Papst ein geplantes Treffen mit Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen, während er sich am 25. März mit Kardinal Gianfranco Ravasi, Präsident des Päpstlichen Kulturrates, Kardinal Miguel A. Avuso Guixot, Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Erzbischof Rino Fisichella, Präsident der Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung und Fr. Juan A. Guerrero Alvez, Präfekt des Wirtschaftssekretariates traf.

Am 26. März hat Papst Franziskus auch Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Liturgiekongregation empfangen. 

Alle diese Audienzen beweisen, daß das Leben der Kurie weitergeht- wenn auch mit reduziertem Personal. Die aufsehenerregendsten Audienzen waren die vom 12. März, bei denen Papst Franziskus Kardinal Giovanni Battista Re, Dekan des Kardinalskollegiums empfing. Vorher hatte der Papst Fr. Roberto Dotta, Abt der Abtei St. Paolo fuori le Mura und Kardinal Stanislaw Rylko, Erzpriester der Basilika Santa Maria Maggiore getroffen.

Abgesehen von den Treffen mit den Vorstehern der beiden Päpstlichen Basiliken, die ein Hinweis auf spätere Initiativen sein könnten, sieht die Anwesenheit des Dekans des Kardinalskollegiums auf dem Zeitplan immer wie eine Warnung aus. Das tut sie mindestens seit dem 8. Februar 2013, als Kardinal Angelo Sodano, der damalige Dekan, von Benedikt XVI empfangen wurde. Zwei Tages später kündigte der Papa emeritus seinen Rücktritt an.

Warum hat sich Papst Franziskus mit dem Dekan des Kardinalskollegiums getroffen? Ein Rücktritt schein nicht geplant zu sein. Papst Franziskus Aktivitäten während dieser TAge zielen darauf ab, die Menschen dazu zu ermutigen, die CoronaVirus-Krise zu überwinden und zum Gebet für ein Ende der Pandemie aufzurufen. Am 25. März betete Papst Franziskus das Vaterunser und lud alle Christlichen Führer der Welt, sich ihm dabei anzuschließen. Am 27 März erteilte er auf dem Vorplatz der Peters-Basilika einen auf den leeren Petersplatz gerichteten außerordentlichen Urbi-et-Orbi-Segen. Neben ihm stand das  Pestkreuz aus der Kirche San Marcello in Corso, das Rom 1522 
vor der Pestepidemie rettete.

Jedenfalls wird sich die Rolle des Kardinal-Dekans ändern und wir können annehmen, daß es mehr geplante Audienzen für den Dekan geben wird. Ein erstes Zeichen für die Veränderung des Amtes gab es vielleicht, als Kardinal Re auf einen offenen Rundbrief, den Kardinal Joseph Zen, der emeritierte Bischof von HongKong, an das gesamte Kardinalskollegium geschickte hatte, antwortete.

Wie bekannt ist, hat Kardinal Zen einen Brief an jeden Kardinal geschickt um seine Dubia (Zweifel) am vertraulichen Abkommen zwischen China und dem Hl. Stuhl zur Bischofsernennung auszudrücken. Kardinal Re antwortete Kardinal Zen mit einem offiziellen Brief- der als seine erste Amtshandlung als kürzlich gewählter Dekan wahrgenommen wurde.

Papst Franziskus hat das Amt des Dekans des Kardinalskollegiums bereits reformiertZuvor war das ein Amt auf Lebenszeit. Jetzt wird der Dekan für eine 5-jährige Amtszeit gewählt, die einmal verlängert werden kann. Papst Franziskus hat auch gefordert, daß der Dekan seinem Amt seine gesamte Zeit widmet, aber diese Forderung wurde nicht ausformuliert. 


Schweizer Garde: "Geht nicht in die Kirche! "

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae einen kurzen und verblüfften Kommentar zu der von der Schweizer Garde bei faceboolk veröffentlichten Aufforderung, nicht in die Kirche zu gehen, veröffentlicht. Er gibt aber an, die betreffende Seite nicht erreichen zu können und deshalb auf einen Screen-shot zurück gegriffen zu haben.
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"DIE SCHWEIZER GARDE SAGT: GEHT NICHT IN DIE KIRCHE! WIRKLICH!" 
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, hier nur ein sehr kurzer Beitrag um etwas Einzigartiges zu illustrieren. Auf der facebook-Seite der Schweizer Garde ist ein Beitrag erschienen, der mich verblüfft hat. Hier können Sie ihn sehen. 
(...)


                                    
                                   
"Italien ist unter Quarantäne gestellt worden. Die Straßen in Rom, wo sonst Tausende von Menschen gehen, sind leer. Ein außerordentlicher Anblick. Die Garden kontrollieren-wie normalerweise auch-  die Eingänge zum Vatican-Staat, aber nach dem Dienst bleiben wir zu Hause und waschen uns sorgfältig die Hände. Geht in dieser Zeit nicht in die Kirche, sondern ladet Gott in Eure Häuser ein!"

Kurz gesagt, was mir auf den Screenshots, die mir ein Freund glücklicherweise geschickt hat, aufgefallen ist, ist, daß die Schweizer Garde auf ihrer offiziellen Seite die Leute auffordert, nicht in die Kirche zu gehen.Nun: Es ist sehr richtig, daß die Menschen eingeladen werden, keine Gruppen zu bilden, die Sicherheitsregeln sehr genau einzuhalten, kurz gesagt, den Kontakt und die Ansteckung zu begrenzen. Aber Sie müssen mir erklären, welches Ansteckungsproblem eine einzelne Person hat, die in die Kirche geht, ohne jemanden zu berühren oder sich jemandem zu nähern, um vor dem Tabernakel zu beten, vor allem zu einer Zeit, in der die Messe für die Gläubigen verboten ist.

Und daß dieser Rat von den Leibwächtern des Papstes kommt, erscheint mir absolut außergewöhnlich.
Vielleicht kann ich diese Facebook-Seite nicht sehen, weil inzwischen jemand den Fauxpas bemerkt und sie gelöscht hat… Wenn es jemandem von Ihnen gelingt, auf die Seite zu  gelangen, lassen Sie es mich bitte wissen. Ich danke Ihnen.



Sonntag, 29. März 2020

Die schweren Wasserschäden am Pest-Kreuz

Nicolo Magnani berichtet in Il Sussidario über die schädlichen Folgen des strömenden Regens für das auf dem Petersplatz völlig ungeschützte, mittelalterliche Pestkreuz aus San Marcello in Corso. Man kann nicht umhin über die Sorglosigkeit der Verantwortlichen zu staunen.
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"DAS WUNDERTÄTIGE KRUZIFIX IST DURCH DEN REGEN BESCHÄDIGT: DAS HOLZ DROHT ZU BERSTEN"

Das "wundertätige" Kruzifix, das beim Gebet von Papst Franziskus auf dem Petersplatz benutzt wurde, ist durch den starken Regen beschädigt worden: "Das Holz droht zu bersten".

"Das in den Tränen des Himmels gebadete Kruzifix, der Papst allein auf dem leeren Platz" : so titelte Andrea Tornielli in seinem Leitartikel von Vatican News, den er zwei Tage nach dem außerordentlichen Moment des Gebetes für die Welt von Papst Franziskus vor dem "wundertätigen" Kruzifix aus San Marcello und der Marien-Ikone Salus Populi Romani auf dem wegen des Anti-CoronaVirus-Dekretes  leeren Petersplatz, veröffentlicht hat. Das Problem ist, daß genau dieses außergewöhnliche Kruzifix, das 1519 aus dem Feuer gerettet wurde und 1522 vom Volk benutzt wurde, um die Pest in Rom zu besiegen, jetzt- und nicht wenig- durch den Regen beschädigt worden ist, als der Papst auf dem Petersplatz den Anwesenden den Segen Urbi et Orbi und den vollkommenen Ablass spendete - wie sich sofort herausstellte, nachdem es in die Kirche San Marcello zurückgebracht worden war.

"Altes Holz, das längere Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt ist, kann bersten. Jetzt könnte die Superintendanz, die die Genehmigungen für den Transport des Kruzifixes erteilt hat, ein Problem bekommen" analysiert der "Messagero",  dieses kostbare und uralte Kruzifix dem Wasser ausgesetzt zu haben, ohne es unter den Baldachin zu stellen, wo der Stuhl des Papstes stand.

"WO WURDE DAS "WUNDERTÄTIGE" KRUZIFIX VON SAN MARCELLO BESCHÄDIGT?"
Der Messagero berichtet über die verschiedenen Schäden, die derzeit von der Superintendanz bewertet werden, obwohl im Moment auf vaticanischer Ebene offiziell niemand Lust hat, einen Kommentar dazu abzugeben.
"Die fast zwei Stunden in der Nässe haben das jahrhundertealte Holz aufquellen lassen. An einigen Stellen des alten Firnis haben sich Blasen gebildet. An anderen Stellen hat die Temperafarbe, die der unbekannte Künstler benutzte, um das an der Seite herabtropfende Blut zu malen, abgelöst, die Holzoberfläche an den Haaren hat sich gewellt und an den Armen sind einige Schäden aufgetreten."

Tweet zum Tage

"Der spirituelle Tod: die Sünde, die droht, die Existenz jedes Menschen zu vernichten. Um diesen Tod zu besiegen, ist Christus gestorben und seine Auferstehung ist nicht die Rückkehr zum vorherigen Leben sondern die Öffnung auf eine neue Wirklichkeit."

Tosatti: Msgr. ICS über die Corona-Krise als Chance

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae eine Überlegung, die Msgr. ICS ihm zu zwei Beiträgen zur aktuellen Corona-Krise telefonisch übermittelt hat.
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"MSGR. ICS: VIELLEICHT SOLLTEN WIR DEM CORONAVIRUS DANKBAR SEIN..."

Liebe Stilumcuialisten, zwei heutige Artikel - der über die spirituelle Kommunion von Ettore Gotti Tedeschi und der über das Coronavirus "Warnung oder Strafe" - von Pater Cavalcoli und Sergio Russo haben Msgr. ICS bewegt mich heute Morgen anzurufen und mir seine Überlegung als Antwort darauf anzukünden, die wir Ihnen sogleich weitergeben. Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre.

WAHRSCHEINLICH IST ES EINE STRAFE ODER EINE WARNUNG, ABER SICHER IST ES EINE KONSEQUENZ UNSERER ENTSCHEIDUNGEN. WIR HABEN SIE GEWÄHLT.

Lieber Tosatti, ich habe den Text von Gotti Tedeschi über die Spirituelle Kommunion gelesen und dann den von Pater Cavalcoli und des tapferen Sergio Russo. Ich gehe von dem Zitat von Msgr. Laise aus. Besonders unter den Priestern herrscht Verwirrung. Aber die Verwirrung unter den Klerikern herrscht schon länger vor. Es war sehr gut, daß er auch an Msgr. Laise erinnert. Ich habe von  Msgr. Laise als einen zu Recht sehr charismatischen, heiligen Mann, sprechen hören.

Er  hat die Vereinigung Summorum Pontificum unterstützt, wo ich ihm vor zwei oder drei Jahren bei einem vom Domenikaner-Pater Nuara und Msgr. Guido Pozzo organisierten Treffen in Rom begegnet bin, bei dem auch viele heilige Kardinäle anwesend waren, von Sarah, über Müller bis Burke.

Nachdem das gesagt ist, möchte ich noch eine Überlegung hinzufügen, die spontan entstanden ist, als ich daran dachte, daß Ihr, die Laien, mangels der sakramentalen Gnade während dieser Coronavirus-Pandemie zur spirituellen Kommunion gezwungen seid.

Ich möchte noch eine Erklärung und eine Ermutigung hinzufügen. Diese Pandemie- könnte- wie ein Krieg- einen übernatürlichen Zweck haben.
Geheimnisvoll. individuell und kollektiv, von der Welt erkannt, aber besonders von den Klerikern unverstanden und abgelehnt.

Diese Pandemie stellt das "unerwartete Hindernis für das moderne Leben" dar.

Es ist wahr, daß wir in der Welt leben müssen und gemäß unserem Stand in der Welt leben müssen, aber diese Welt weiß, wie sie uns täuschen kann und die uns "Wege" vorschlägt, die leichter, attraktiver, geeigneter, vorteilhafter zu sein scheinen.

Wir hätten in der Welt leben sollen, ohne uns zu modernisieren, statt dessen haben sich besonders auch die Hirten modernisiert. Haben wir uns nie gefragt, ob die Modernisierung dem Seelenheil gut tut?

Ich möchte daran erinnern, daß der Mensch aus Körper, Seele und Verstand besteht. Ein ausgeglichenes, weises und reifes Leben- auch in dieser zeitgenössischen Welt- müsste sicherstellen, daß alle drei Elemente, die den Menschen ausmachen, erhalten und wertgeschätzt werden, sonst verliert der Mensch das Gleichgewicht und wird verdorben.


Samstag, 28. März 2020

Gotti Tedeschi zur Spirituellen Kommunion

Marco Tosatti hat bei Stilum Curiae eine Überlegung von Prof. Ettore Gotti Tedeschi zur Spirituellen Kommunion, auf die in Zeiten der Covid-19-Krise viele Gläubige angewiesen sind, veröffentlicht.
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DIE SPIRITUELLE KOMMUNION. GOTT TEDESCHI ERINNERT AN MSGR. LAISE."

Liebe Stilumcurialisten, Prof. Ettore Gotti Tedeschi uns eine wirklich besondere Überlegung geschickt, die in diesen unglücklichen Tagen der Messsen ohne Gläubige und zu vielen - auch für die einfache eucharistische Anbetung - geschlossene Kirchen besonders nützlich sein kann. Gute Lektüre

§§§


Lieber Tosatti, ich möchten den Lesern von Stilum Curiae eine Lektüre vorschlagen, von der ich hoffe, daß sie besonders nützlich, vielleicht sogar wertvoll sein kann in diesen Tagen "der erzwungenen Entbehrungen aus Vorsichtsgründen" der Hl. Gottesdienste. 
Außer einigen Privilegierten sind viele von uns für einige Zeit von der Eucharistie ausgeschlossen. 

Die Lektüre, die ich vorschlage, ist meine Zusammenfassung zur Spirituellen Kommunion, - weil das für viele von uns die einzig mögliche Kommunion ist. Diese Zusammenfassung stammt aus einem Buch von S.E.R. Msgr. Rodolfo Laise "Handkommunion" mit einem Vorwort von S.E.R. Msgr. Athanasius Schneider. (Ed. Cantagalli 2016) 

Ich versuche die praktischen Punkte -wie Msgr. Laise sie behandelt- herauszuheben, die mir am wichtigsten erscheinen - Punkte die für die Spirituelle Kommunion gut zu wissen sind. 

S.E.R. Msgr. Juan Rololfo Laise (Argentinien 1926 - Juli 2019 in San Giovanni Rotondo)  war ein argentinischer Kapuzinermönch, der am Theologischen Seminar von Buenos Aires Theologie lehrte. Er wurde vom Hl. Johannes Paul II beauftragt, die liturgische Praxis der "Handkommunion" zu untersuchen und zu dokumentieren, aus der offensichtlich alle Fehler hervorgegangen sind. 

Er hat die letzten Jahre seines Lebens in San Giovanni Rotondo - betend und als Beichtvater, dem  Hl. Pater Pio nahe - verbracht. 
Dort habe ich ihn vor 8 Jahren kennengelernt. Sein Charisma hat mich angesteckt und seither habe ich ihn häufig getroffen. "

Ettore Gotti Tedeschi   (Anmerkungen zur Spirituellen Kommunion auf der nächsten Seite)

Fundstück

Unter der Rubrik "Kommentar um 5 vor 12: Katholische Kirche pur" hat Guido Horst  in "Die Tagespost" den außerordentlichen Segen, den Papst Franziskus gestern dem Erdkreis und der Stadt gespendet analysiert. Schon in der Einleitung steht ein Satz, dem sicher viele, die die Anrufung des gekreuzigten Herrn - am Pestkreuz - und der Hl. Jungfrau - in der Ikone Salus Populi Romani in den Fernsehübertragungen miterlebt haben, zustimmen: "Wie noch selten in diesem Pontifikat ist die Person Jorge M. Bergoglio ...hinter das Amt des Papstes zurückgetreten." 
Hier geht´s zum Original: klicken

Unter dem Titel:

"DIE BOTSCHAFT: NUR IN GOTT LIEGT DAS HEIL" 

beginnt der Artikel so- ZITAT
t
"Wie noch selten in diesem Pontifikat ist die Person Jorge Mario Bergoglio beim Segen „Urbi et orbi“ am Freitagabend hinter das Amt des Papstes zurückgetreten.

Es war Jorge Mario Bergoglio, der am Freitagabend „der Stadt und dem Erdkreis“ den eucharistischen Segen gespendet hat – in Zeiten größter Not, in denen die Weltbevölkerung gegen die unheimliche Corona-Epidemie kämpft. Aber selten ist in diesem Pontifikat die Person so sehr hinter das Amt zurückgetreten. Ja, es war der Papst, der gesprochen und den Segen gespendet hat."
(...)

Quelle: "Die Tagespost". G. Horst

Tweet zum Tage

"Neues aus den italienischen Diözesen: Vom Norden bis zum Süden weiht in jeder Diözese der Bischof seine Herde der Madonna in einer lokalen Wallfahrtsstätte."

Italienische Bischöfe: Freitag des Beileids

Wie domradio.de und KNA berichten, sind die italienischen Bischöfe auf Friedhöfe ihrer Diözesen gegangen, um für die Verstorbenen der letzten Tage, die oft ohne geistlichen Beistand und allein sterben mußten, zu beten.
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Unter dem Titel:

Italiens Bischöfe gedenken der Corona-Toten"FREITAG DES BEILEIDS" beginnt der Artikel so: ZITAT 

"Mit einer besonderen Aktion haben die katholischen Bischöfe Italiens der Tausenden Corona-Toten des Landes gedacht. Jeder einzelne war aufgerufen, sich allein zu einer Mahnwache auf einen Friedhof seiner Diözese zu begeben. 
Ziel sei es gewesen, "alle Verstorbenen dieser Pandemie der Barmherzigkeit Gottes anzuvertrauen und so die Nähe der Kirche auszudrücken", hieß es in einer Mitteilung der Bischofskonferenz.
"Freitag des Beileids"
"Viel der Opfer seien wegen der Ausgangssperren und Schutzvorschriften isoliert und ohne den Trost ihrer Liebsten gestorben. Umso wichtiger sei nun der "Freitag des Beileids" als christliche Gemeinschaftsgeste."
(....) 

Quelle: KNA. domradio.de