Samstag, 4. Juli 2020

Fr. Hunwicke spricht...

heute bei liturgicalnotes über das "Eucharistische Fasten" in Zeiten von Covid-19 und früher....
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"DIE NEUE NORMALITÄT" 

"Nun, in diesen Königreichen haben unsere Herrscher, liebenswürdige und sympathische Personen, dem Laienvolk erlaubt, von nun der Sakramente teilhaftig zu werden (vorausgesetzt, die Hirten springen durch eine Anzahl einfallsreicher Reifen). Ähnliches kann auch in anderen Ländern passieren.

Ich persönlich bin überrascht - daß PF- angesichts seiner beharrlichen Behauptung, er sei gegen etwas, das er "Klerikalismus" nennt, sich so über eine Situation gefreut hat, in der die Geistlichen tatsächlich ermutigt wurden, täglich die Opferfeier in ihren Häusern zu begehen, während das Heilige Volk Gottes gezwungen war, sich einem "eucharistischen Fasten" zu unterziehen.  Es wird sogar berichtet, daß er Geistliche aus der Lombardei, die unter Mißachtung des Verbotes ihrem Volk gedient haben, als "Adosleszente" bezeichnet hat.. Ich werde diesen bemerkenswerten Mann oder sein immer größer werdendes Lexikon der Beleidigungen niemals verstehen. Was ist seine Strategie, nachdem er einst Großmütter beleidigt hat, jetzt Jugendliche zu beleidigen? Ist es einfach sein angeborener argentinischer Sinn für Fairplay?

Aber das Leben stand in diesen letzten Monaten nicht still. Es ist kein Geheimnis, daß viele Kleriker dieses lock-down dazu benutzt haben, sich den Ritus antiquior beizubringen,. Und andere haben Messfeiern in Alten Ritus in ihren Kirchen gestreamt und es so auch nur geringfügig interessierten Laien ermöglicht, ihn -schmerzlos- kennen zu lernen....

Ich denke, wir sollen in dieser neuen Situation für die Priester und das Volk beten: für die Bereicherung beider: Gott danken für diese Chance, das authentische liturgische Erbe der Lateinischen Katholischen Kirche wieder zu erlangen und ihn bitten, daß es reiche Frucht bringen möge.

"Eucharistisches Fasten" ist ein Konzept, das einige schon vorher kennen gelernt haben, als die Ordinariate gegründet wurden, wurde irgendwie entschieden (kein Zeichen davon in Anglicanorum Coetibus) daß hinzugekommene Anglikaner zwischen dem Zeitpunk, an dem sie die Church of England am Gründonnerstag verließen und zur vollen Kommunion zugelassen wurden, einige "nichtsakramentale" Wochen verbringen sollten. Humorvolle Leute haben das als "Detox" beschrieben!

Eine Erklärung für den theologischen Zweck dieser Maßnahme wurde nie gegeben. Bei einem Klerikertreffen mit unseren "anglikanischen fliegenden Bischöfen" und mit einem römisch-katholischen Bischof, habe ich öffentlich gefragt, von wem diese Idee stammte. Ein sehr peinlich berührter anglikanischer Bischof zeigte auf den römisch katholischen Bischof...und der zeigte auf sie!
Später wurde mir in aller Ruhe erklärt, daß diese Forderung von irgendwem aus der Englischen Katholischen Bischofskonferenz stammte."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke

R.I.P. Msgr. Ratzinger up-date

Auch Susanne Hornberger, Chefredakteurin der Münchner Kirchenzeitung nimmt Abscheid vom ehemaligen Regensburger Domkapellmeister. Domradio hat sie interviewt:   klicken

"BESCHEIDEN, BODENSTÄNDIG, WITZIG; OFFEN UND EHRLICH" 

 .                                                                              *   *   *   *   *                                                 

domradio.de berichtet:
Zum Pontifikalrequiem haben sich Erzbischof Georg Gänswein und Kardinal Gerhard Müller angemeldet. Die Domspatzen, die am Sonntag mit 220 Sängern an der Totenvesper teilnehmen werden, dürfen wg. covid-19 nicht vorher proben.

                                                          *   *   *   *   *

und eine schöne Erinnerung:

          

Ein neues Schlagwort erobert den Diskurs..." weißer Suprematismus"

Marco Tosatti veröffentlicht bei Stilum Curiae einen Kommentar von Agostino Nobile, in dem er die Entstehung des Rassismus und in seinem Gefolge des weißen Suprematismus beschreibt, der jetzt als Vorwand für den Ikonoklasmus und die Gewaltausbrüche in den USA und Teilen Europas herhalten müssen.
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"WEISSER SUPREMATISMUS. WO IST ER ENTSTANDEN? ABER ER IST (FAST) VERSCHWUNDEN."

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Agostino Nobile hat uns eine Überlegung zur historischen Realität, die "weißer Suprematismus" genannt wird und die in Wirklichkeit eine Art propädeutischer Rassismus der Rassentheorie ist, die wir im Nationalsozialismus  gesehen haben. Aber seine Wurzel liegen anderswo..."

§§§

                 
Die historischen weißen Susprematisten waren Freimaurer und Feinde des Christentums.    

Um den historischen Aspekt des weißen Suprematismus zu verdeutlichen, der heute nicht existiert, außer in kleinen Gruppen von besessenen Suprematismus, möchte ich dem vorherigen Artikel weitere Informationen hinzufügen und dabei einige kurze Auszüge aus meinem im Juli 2014 veröffentlichten Buch "Antichrist Superstar" verwenden .

Sklaventum gibt es seit jeher in allen Kulturen und politischen Systemen Es geht also nicht darum, links oder rechts nach Flöhen zu suchen, sondern zu klären, daß im Westen in den letzten zwei Jahrhunderten das Christentum die einzige Religion war, die den Angriffen des klassischen  rassistischen Atheismus ausgesetzt war. Und wie wir sehen werden, gibt es ganz bestimmte Gründe.

Wie in der freimaurerischen Französischen Revolution wurden Tausende von Ordensleuten getötet und im Kommunismus die meisten Kirchen abgerissen.

In seinem Büchlein  mit dem Titel "Der Antichrist"  schreibt Friedrich Nietzsche: "Das Gift der Lehre" Gleichberechtigung für alle ", das Christentum hat es auf radikalste Weise gesät. Das Christentum ist ein Aufstand von allem, was auf Erden kriecht -gegen das, was oben ist.

"Das Christentum hat die Ernte der alten Zivilisation betrügerisch übernommen; später hat es erneut die Ernte der Zivilisation des Islam.verfälscht.  Die wunderbare Welt der maurischen Zivilisation Spaniens (eine Fälschung, die von Schulen und Medien verbreitet wurde), die uns im Grunde ähnlicher sind und uns mehr ansprechen."

Der portugiesische Schriftsteller Fernando Pessoa (1888 - 1935), Agnostiker, Sympathisant der Freimaurerei, schreibt:"Sklaverei ist logisch und legitim, ein Zulu oder Landim repräsentiert nichts Nützliches auf dieser Welt. [...] sie zu versklaven ist logisch. Das entartete egalitäre Konzept, mit dem das Christentum unsere sozialen Konzepte vergiftet hat, hat diese logische Haltung jedoch beschädigt. " (José Paulo Cavalcanti Filho - Fernando Pessoa, uma Quase-Autobiographie - Porto Editora, 2012).


Fundstücke der anderen Art....

Veronica Giacometti berichtet für ACI Stampa vom Auffinden der Glocken der Basilika des Hl. Benedikts in Norcia, die nach dem Erdbeben unter meterhohen Trümmern verschüttet waren,.
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"BASILIKA DES HL BENEDIKTS VON NORCIA: UNTER 4 METERN SCHUTT WURDEN DIE GLOCKEN WIEDERGEFUNDEN" 
Ein Zeichen der Wiedergeburt und der Hoffnung für die im Erdbeben von 2016 schwer betroffene Bevölkerung. 

"Die Glocken der Basilika des Hl. Benedikts von Norcia sind unter 4 Metern Schutt wiedergefunden worden- intakt. Und das ist ein Wunder, das in diesen Stunden in Umbrien passiert ist. Das Erdbeben hatte sie zerstreut, aber die Glocken der Basilika, des bedeutendsten Heiligen von Norcia sind wiedergefunden und in Sicherheit gebracht worden.

Ei  Zeichen für Wiedergeburt und Hoffnung für die vom Erdbeben von 2016 schwer getroffenen Bevölkerung. Das hat die Superintendanz für die Schönen Künste in Umbrien bekannt gegeben. Die Glocken waren unter 4 Metern Trümmern in der zentralen Zone der Apsis der Basilika begraben.

"Vier Glocken der Basilika aus den Trümmern auftauchen zu sehen" kommentierten die Architektin Vanessa Squadroni und der Leiter der Arbeiten Giuseppe Lacava: "ist ein berührendes Gefühl und belohnt- symbolisch- für die vielen Mühen."

Nach der Regierungsanordnung zur Unterbrechung der Arbeiten um die Verbreitung von Covid-19 zu verhindern, sind die Aktivitäten an der Baustelle der St.Benedikt-Basilika sind im Juni wieder aufgenommen worden. Und das erste große Geschenk an die Gemeinde sind die Glocken der Basilika. 

"Wir werden so schnell wie möglich weitermachen- betont dagegen die Superintendentin Rosaria Mencarelli. Die Gemeinde von Norcia und das ganze Land brauchen starke Zeichen für die Wiederaufnahme und des Übergangs von der ersten Phase der Schutzmaßnahmen zum Wiederaufbau der Basilika des Hl. Benedikts."

Quelle: V. Giacometti, ACI / Stampa

Freitag, 3. Juli 2020

Die Theologie hat den Glauben ausgehöhlt Teil 4

Ich habe mir in einer kleinen Serie Gedanken gemacht über die moderne Theologe die den Glauben so sehr aushöhlt dass er nicht mehr da ist, wie ein Jenga Turm aus dem man solange Stein herauszieht bis er zusammenfällt.
Hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3 

Wie wir alles wissen plagen wir uns mit der modernen Theologie schon länger rum, und manchen behaupten das Hinterherlaufen und Sichanschleimen an den Zeitgeist, gar das Verraten der Frommen, der Suchenden, an selbigen sei sozusagen der dunkle Schatten den die Kirche immer länger werdend hinter sich her ziehe.
Haben diese Stimmen recht, wofür einiges spricht so ist es erstrecht Zeit zu beten "Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt" und diese Nacht die man da geistig schon kommen sieht, ist die von der Christus sagt dass in ihr keiner mehr was tun kann.

Ich denke immer man sieht an nichts so gut den Niedergang der Theologie wie am Niedergang der sakralen Kunst..
Klassische sakrale Kunst, die bearbeitet den Stein, das Holz,. um wie es im dummen Witz* , der überhaupt nicht dumm ist, heißt, die Figuren, die Ornamente hervorzuholen die schon vorher drin sind.

Man vergleiche zu diesem Zweck ein gotisches Rosettenfenster, einen gotischen Bogen, auch gerne  einen der so hoch oben ist, dass man ihn von unten gar nicht sieht .
Man schaue sich einen romanischen Fries an oder gehe in eine Barockkirche, überall sieht man wie aus dem Stein sein Muster  herausgearbeitet wird. Man schaue sich ein altes Chorgestühl an. oder nur die Kerzenaufbewahrung in einer alten Kirche
Man gehe, zum Vergleich, in eine moderne Kirche im 4B1b Stil (4B = Beton, Batik, Bergkristall, Bronze, 1b = basteln ). Wenn man dabei "Glück" hat so trifft man einen verblendeten Pfarrer, oder eine verblendete Gemeindereferentin oder einen ebensolchen Küster an, der einem erklärt was der "Künstler" sich dabei gedacht hat, was teilweise schon in seiner Stringenz nicht zu wiederlegen ist, nur leider haperte es bei der Kindergartenkinder nachahmende bastlerische Umsetzung in Beton, Batik, Bronze, Bergkristall. Und weil das nicht zu verleugnen ist , hat man darüber eine Soße aus modernen theologischem Gechwurbel gekippt, das das Fenster durch welches sich die Seele wegen der Kunst, der Schönheit,. der Liturgie hinaufschwingen soll zur Ahnung Gottes, erstrecht zunagelt und zuhält, weil es die Seele mit all den Problemen dieser Welt so belastet dass die sich nirgendwohin mehr schwingen kann, sondern flügellahm am Boden niedergedrückt verharrt.
Das ist zwar für sich alleine gesehen schlimm genug wenn die Seelen der Menschen gehindert werden sich aufzuschwingen zur Ahnung, und damit zur Suche nach Gott, aber so ist nun mal die Welt gestrickt, das meint, meines Erachtens Jesus mit der Perikope von den verschiedenen Böden auf die die Saat des Wortes fällt.  (Matthäus 13).

Fundstück

Oliver Maksan hat für "Die Tagespost" einen Leitartikel zu den Kirchen-Austrittszahlen verfaßt,der an Klarheit nichts zu wünschen übrig läßt und sich wie in direkter Appell an die begriffsstutzige Kirchenoberen lesen läßt. Lesen!
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unter dem Titel:

"DER EXODUS DER GETAUFTEN HEIDEN" 

beginnt sein Leitartikel so:  ZITAT

"Das fatale Modell des Selbstläufers Volkskirche kommt an sein ehrliches und verdientes Ende. Die Kulissen, die die Kirche selbst mit errichtet hat, stürzen ein."
(...)

Quelle: "Die Tagespost""!, O. Maksan

Ein frohes Kirchenlied....

Pater Friedrich Bechina, der Untersekretär der  Römischen Bildungskongregation, würdigt bei vatican news. den verstorbenen Regensburger Domkapellmeister 
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Unter dem Titel:

"ES WÄRE RICHTIG, FÜR IHN EIN FROHES KIRCHENLIED ZU SINGEN" 

beginnt seine Erinnerung an Georg Ratzinger so: ZITAT

"Musik, Humor und Spiritualität: Der verstorbene Prälat Georg Ratzinger war „eine beeindruckende und zugleich menschlich zugängliche Persönlichkeit“  
(...) 

Quelle: vatican news, F. Bechina

Kardinal Müller : Ein Nachruf auf Msgr, Georg Ratzinger

Kardinal Gerhard Müller - der ehemalige Bischof von Regensburg- hat einen Nachruf auf Msgr. Georg Ratzinger geschrieben, der von vatican-news veröffentlicht wurde. Und er spart nicht mit Kritik an denen, die ihn- wie z.B. die Kirchenredaktion des BR  auch heute wieder- "bezichtigen, seiner Verantwortung angesichts von erzieherischen Übergriffen einzelner Mitarbeiter oder sogar von pädokriminellen Vergehen nicht nachgekommen zu sein. Mit der Behauptung, dass diese Untaten „systemisch“ bedingt gewesen seien, wurde der Eindruck erweckt, die Menschenwürde und das Wohl der jungen Sänger, sei auf dem Altar des Ruhms des Chores und des Glanzes des Domkapellmeisters geopfert worden."  
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Auch die Tagespost hat Kardinal Müller veröffentlicht: klicken

Unter dem Titel:

"KARDINAL MÜLLER: "GEORG RATZINGER WAR EIN ZUTIEFST EHRLICHE MENSCH" 

beginnt der Nachruf so: ZITAT

"Seit ich im November 2002 Bischof von Regensburg wurde, kenne ich Domkapellmeister Georg Ratzinger auch persönlich sehr gut. Oft war er bei mir im Bischofshaus zu Gast und ebenso oft habe ich ihn zu verschiedenen Gelegenheiten in seiner Wohnung besucht.  Zuletzt sahen wir uns in Rom  bei seinem Bruder Josef, unserem Papa emeritus Benedikt XVI. Anfang diesen Jahres. Aus diesen Begegnungen und  Erfahrungen habe ich diese Überzeugung gewonnen: Georg Ratzinger war ein zutiefst ehrlicher Mensch,[...]

Quelle: vatican news, Kard. G. Müller

Donnerstag, 2. Juli 2020

Die Theologie hat den Glauben ausgehöhlt Teil 3


Ich habe mir vor einigen Tagen hier  und hier Gedanken gemacht, wie dass denn so ist mit einer Theologie die den Glauben so sehr aushöhlt, dass sie ihn  zu Verschwinden bringt,
Anlass dafür war eine Bemerkung in einem Buch aus dem Jahr 1969, also von vor über einem halben Jahrhundert.
Mittlerweile hat man das Gefühl,. dass  solange alles was eigentlich konstitutiv für den Glauben ist, zu hinterfragt, ausgehöhlt,  und alles was einen störte weggebrochen wurde, dass nichts mehr da ist.
Da nun das auch dem modernsten Theologen Sorgen machen muss, einfach weil es ja von den Idioten lebt, die so dumm  sind altmodisch zu glauben und deshalb ihre Kirchensteuer oder in anderen Ländern eben ihre Spenden abdrücken, deshalb scheint es ist man derzeit dabei aus dem Rohmaterial welches man in der Welt vorfindet einen neuen Glauben, besser als der alte, zu basteln.
Und damit drängst sich geradezu der Vergleich mit der Sakralen Kunst auf, die bis neulich wunderbar ziselierte Altäre fertigte und sich heute dafür feiert überdimensionale Hackklötze aufzustellen und das ganz klasse findet.
Mir widerstrebt es immer solcherlei Elaborate zu verlinken weil ich denke: Irgendwann ist der Wahn vorbei und dann wird es denn Leuten doch peinlich sein!

Regensburg R.I.P. Msgr. G. RATZINGER : neue up-dates


Erzbischof Gadecki hat dem Papa emeritus im Namen der Polnischen Bischofskonferenz kondoliert.

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Auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis nimmt in "Die Tagespost" von Georg Ratzinger Abschied: "Ich vermisse Georg Ratzinger. Seinen Charme und seinen Witz."
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Das Bistum Regensburg teilt mit:

Die Regensburger Domspatzen nehmen Sonntag, 5. Juli um 15:00 Uhr mit einer Totenvesper im Regensburger Dom  mit 220 Sängern Abschied von ihrem ehemaligen Domkapellmeister.
Sie ist nicht öffentlich, kann aber über den Livestream (www.bistum-regensburg.de) verfolgt werden.

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Montag, 6. Juli um 19:00 Uhr: Gebet des Hl. Rosenkranzes im Regensburger Dom, zu dem alle eingeladen sind.

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Pontifikalrequiem: 

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vaticanpress teilt mit:  Papst Franziskus kondoliert dem Papa emeritus schriftlich.
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Martin Lohmann kommentiert in "Die Tagespost" :  "De mortuis nil nisi bene"
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Regensburg: RIP Georg Ratzinger up-date

Auch Paul Badde verabschiedet sich -mit persönlichen Erinnerungen von Georg Ratzinger: klicken
Unter dem Titel: "Georg Ratzinger-von den Domspatzen zu den Chören der Engel"     

Domkapellmeister G.Ratzinger wird im Stiftungsgrab der Domspatzen, am unteren Katholischen Friedhof in Regensburg beigesetzt. "Seine“ Domspatzen werden in dem Rahmen, den die Corona-Beschränkungen zulassen, selbstverständlich das Requiem für ihren langjährigen Leiter musikalisch gestalten. Die konkrete Form wird geklärt und bekannt gegeben, sobald sie feststeht 

Das Bistum Regensburg hat eine Fotoserie aus dem Leben des verstorbenen Domkapellmeisters unter dem Titel: "Das Leben Georg Ratzingers in Bildern"veröffentlicht:    klicken

Die info-Seite SIR von "Avvenire" hat die Stellungnahme des Regensburger Kanonikers Hubert Schöner zum Ableben Georg Ratzingers veröffentlicht:  klicken

"DER TOD GEORG RATZINGERS: MSGR SCHÖNER ( REGENSBURGER KANONIKER) "ER HAT DAS LEBEN IN GROSSER GELASSENHEIT VERLASSEN"

Für Regensburg ist es ein großer Verlust. Er war eine Mensch der Kultur, der Freude, der Kirche, von tiefer Spiritualität bis zum Ende." Msgr. Hubert Schöner, Kanoniker der Basilika Unserer Lieben Frau der Alten Kapelle, einer der wichtigsten Regensburger Kirchen, und langjähriger Freund Georg Ratzingers , hat über die Person Georg Ratzingers, Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI, der heute in Regensburg gestorben ist, gegenüber "SIR" /Avvenire Zeugnis abgelegt.  "Wie sein Bruder war er bis zum Schluß ein feiner Theologe, als er nicht mehr sehen konnte, hat er sich alles vorlesen lassen, war er an allem interessiert." "Er hat ein reiches Leben gelebt" erzählt Msgr. Schöner. der fast bis zum letzten Atemzug bei Georg Ratzinger war. Der Kanoniker war auch bei den Begegnungen der beiden Brüder -Georg und Joseph Ratzinger- während des Besuchs von Benedikt XVI in Regensburg vom 18. - 22. Juni anwesend, eine Reise angetreten, um von Bruder Georg Abschied zu nehmen.
"So viel Freude, so viel Wärme" haben die Begegnungen dieser Tage gekennzeichnet: "Wer die Familie Ratzinger kennt, weiß daß die Familie für die beiden Brüder immer eine große Rolle gespielt hat" schließt der Kanoniker "Georg hat das Leben in großer Gelassenheit verlassen."

Quelle: Msgr. H.Schöner, SIR/Avvenire

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Auch A. Gagliarducci hat bei vaticanreporting  einen Nachruf auf Msgr. Georg Ratzinger veröffentlicht.
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"DAS LEBEN TEILEN - DIE VERBORGENE KRAFT DER BRÜDER RATZINGER"

"Es gibt ein Video, das Georg Ratzinger zeigt, der 1993 die Regensburger Domspatzen dirigiert, und das ist sofort wieder verbreitet worden, nachdem sein Tod bekannt wurde. Was da bei dem Bruder Benedikts XVI auffällt, ist sein konzentrierter Blick beim Dirigieren des Chores, seine Aufmerksamkeit für jedes Detail. Da ist etwas Forschendes in seinem Gesicht und in seinen Bewegungen, das ihn Benedikt XVI sehr ähnlich macht.


Mittwoch, 1. Juli 2020

R.I.P. Monsignore Georg Ratzinger

2007 begleitete Georg Ratzinger zusammen mit dem damaligen Regensburger Bischof die Regensburger Domspatzen nach Rom und zu einem Konzert für Papst Benedikt XVI in der Sixtinischen Kapelle.

Mögen die Engel ihn auf seinem Weg in den Himmel ihn behüten und begleiten:



Wer kondolieren möchte, kann dies hier auf der Website des Bistums Regensburg tun.

R.I.P. Msgr. Georg Ratzinger up-date

Wie der Bistumssprecher der Diözese Regensburg Clemens Neck gegenüber der "Welt" vermutet, wird der Papa emeritus nicht zum Begräbnis seines Bruders kommen können. "Die Tagespost"  berichtet. Hier geht´s zum Original:  klicken


Bei kathnet. hat Michael Hesemann einen Nachruf auf Georg Ratzinger geschrieben
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Inzwischen hat -wie AC Wimmer bei CNA berichtet- auch die Diözese Regensburg das Ableben ihres ehemaligen Domkapellmeisters offiziell bekannt gegeben. Bischof Voderholzer:

"Lieber Domkapellmeister, Sie waren mir ein priesterlicher Mitbruder und Ratgeber. Ihre Musik war Gebetsschule, Glaubensunterweisung und Predigt. Unzählige Eucharistiefeiern im Regensburger Dom und in anderen Kirchen verdanken Ihrem Dirigat Schönheit, Herzenswärme und Erhabenheit. Konzertsäle konnten Sie in Gebetshäuser verwandeln."
"Für diesen ganz besonderen priesterlichen Dienst danke ich Ihnen in tiefer Verbundenheit – auch im Namen der Vielen, deren Herzen und Sinne Sie erfüllten."
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Quelle: CNA, AC Wimmer
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CNA veröffentlicht noch einmal das Interview, das Klaus Badde 2011 mit Georg Ratzinger geführt hat. Hier geht´s zum Original:  klicken
  

Breaking: R. I. P. Msgr. Georg Ratzinger !

Mehrere websites und Nachrichtenplattformen melden, daß der ehemalige Regensburger Domkapellmeister Msgr. Georg Ratzinger heute im Alter von 96 Jahren verstorben ist.
R.I.P. ! 

"Die Tagespost" berichtet und veröffentlicht einen Nachruf : klicken 

Kardinal Pell ist zurück

Ed Condon berichtet für CNA von einer Video-Botschaft von Kardinal Goeoge Pell  an das "Global-Institute" der Päpstlichen Heilig-Kreuz-Universität in Ro,
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"PELL: DIE MISSION DER KIRCHE IST KEINE RECHTFERTIGUNG FÜR FINANZIELLE MISSWIRTSCHAFT ODER KORRUPTION"

"Kardinal George Pell hat gesagt, daß die spirituelle Mission der Kirche keine Entschuldigung für schlechtes Management und daß finanzielle Korruption eine größere Gefahr für den Klerus darstellen kann als sexuelles Fehlverhalten.

"Geld ist zweifellos eine Gabe Gottes, es ist auch eine Quelle der Versuchung" sagte Pell Dienstag Abend in einer Video-Botschaft an das Global Institute der Päpstlichen Heilig Kreuz-Universität in Rom

"Zu sagen, daß die Kirche kein Geschäft ist, liefert keine Rechtfertigung für uns, ineffektiv zu sein, viel weniger noch korrupt."

Pell, Gründungsvater des Instituts, wurde 2014 von Papst Franziskus zum ersten Präfekten des Wirtschaftssekretariates im Vatican ernannt, um die Vatican-Finanzen zu überwachen und zu reformieren.

"Ich erinnere, daß ich erschrocken war, als ich- kurz nachdem ich nach Rom kam (2014) erfuhr, daß Mutter Teresa von Kalkutta gesagt hatte, daß es für den Klerus zwei große Herausforderungen gibt:
eine betrifft die Sexualität, die andere das Geld" erinnert sich Pell "und sie dachte, daß die Gefahr, die vom Geld ausgeht, größer und stärker ist, als die sexueller Verfehlungen."

"Unser Herr selber hat eine Menge über die Reichen zu sagen, er war bei diesem Thema sehr klar.. Ich erinnere mich, daß ich noch einmal erschrocken war, es mag 10 Jahre oder so her sein, als ich las, daß Unser Herr die Liebe zum Reichtum stärker verdammt als Heuchelei."

Der Kardinal sagte "es tut gut, daran zu erinnern, daß die einzige Gruppe, gegen die Unser Herr die Peitsche erhob, die Geldwechsler und Händler im Tempel waren."

Geld ist eine befleckte Sache. Ich habe meine Arbeit mit Geld sehr genossen- das ist ziemlich faszinierend, aber es muß kontrolliert und gemanagt werden."

"Die Kirche ist kein Geschäft" sagte Pell "die Kirche ist übernatürlich [...] aber wir glauben an die Inkarnation, daß Gott seinen einzigen Sohn schickte, um mit uns zu leben. Deshalb bringen wir die Gegenwart Christi und Gottes in unsere Gemeinschaften und dazu müssen wir Geld und Methoden nutzen."
"Ich schlage keine Minute vor, daß wir unsere Prioritäten verändern sollten" sagte Pell.

Ich erinnere mich, daß ich bei einem großen Jugendkongress gesprochen habe...und gesagt habe, , daß es schwerer sei. jemanden zu Christus zu bekehren als die Vatican-Finanzen zu reformieren"
rief Pell in Erinnerung und stellte fest, daß "die gesamte säkulare Presse behauptete, ich hätte das Gegenteil gesagt".
Pell lobte die Arbeit des Institutes und sagte, daß es für die in den führenden Rollen in der Kirche essentiell ist, Disziplin und Tugend zu pflegen.

Eine spirituelle Vision zu haben ist eine Sache, eine andere Sache ist es, einen Plan oder ein Projekt zu haben: natürlich braucht man, um dieser Dinge umzusetzen, Managerfertigkeiten und menschliche Fähigkeiten, die zu guten und Göttlichen Zwecken trainiert und geformt werden müssen."
Pells Amtszeit als Präfekt des Wirtschaftssekretariates endete offiziell 2019, aber er hat sich 2017 beurlauben lassen, um in sein Geburtsland Australien zu reisen und sich der Anklage wegen sexuellen Mißbrauchs zu stellen. Nach einem langjährigen Justizkrieg, in dem Pell mehr als ein Jahr im Gefängnis verbrachte- einen Großteil in Einzelhaft- wurde der Kardinal im April dieses Jahres in allen Anklagepunkten freigesprochen.


Dienstag, 30. Juni 2020

Fundstück

AC Wimmer berichtet für CNA über die Ernennung von Erzbischof Mario Giordana zum Sonderbeauftragten für die Dombauhütte des Petersdoms.
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unter dem Titel:

"KAMPF GEGEN KORRUPTION IM VATIKAN: SONDERBEAUFTRAGTER FÜR DIE DOMBAUHÜTTE VON SANKT PETER" 

beginnt der Beitrag so: ZITAT

"Papst Franziskus hat Erzbischof Mario Giordana (78) zum Sonderbeauftragten für die Verwaltungsreform der Reverenda Fabrica Sancti Petri ernannt, der Dombauhütte des Petersdoms. Dort wurden am 30. Juni auf Anordnung der Justizbehörden Dokumente und Computer beschlagnahmt.
Der Entscheidung ging ein Bericht des Generalrechnungsprüfers des Vatikans voraus. Dieser spielt eine Schlüsselrolle im Kampf gegen Korruption in der römischen Kurie und dem Staat Vatikanstadt."  (...)
Quelle: AC Wimmer, CNA

 

Nachwirkungen eines Justizskandals....

Wie CNA berichtet, hat der Parlamentsabgeordnete Bernie Finn in Victoria die Generalstaatsanwältin Jill Hennessy aufgefordert, eine Untersuchung gegen den ehemaligen Polizeichef und gegen die staatliche ABC und ihre Sende einzuleiten, um herauszufinden, wie in Zukunft derlei Versagen der Ermittlungs-und Justizbehörden und eine mediale Vorverurteilung vermieden werden können.
Möge diesem Antrag und einer solchen Untersuchung Erfolg beschieden sein!

Hier geht´s zum Original mit dem Titel

"PARLAMENTARIER FORDERT UNTERSUCHUNG DES UMGANGS MIT KARDINAL PELL"    klicken

Der Artikel beginnt so: ZITAT

"Ein Mitglied des Parlaments von Victoria hat darauf gedrängt, dass die Behandlung von Kardinal George Pell durch Polizei und Justiz des Bundesstaates Gegenstand einer formalen Untersuchung wird, nachdem der Oberste Gerichtshof Australiens dessen Verurteilung wegen fünf angeblicher Fälle von sexuellem Missbrauch einstimmig aufgehoben hat.
Bernie Finn, ein Mitglied des Viktorianischen Legislativrats der Liberalen Partei, sagte am 18. Juni, dass "die Integrität des Justizsystems in diesem Staat sehr stark unter Anklage steht".

Quelle: CNA 

II. Vaticanum : Sandro Magister widerspricht Erzbischof Viganò

Sandro Magister kommentiert bei Settimo Cielo die jüngsten, immer drastischer werdenden  Äußerungen von Erzbischof Carlo Maria Viganò zum II.Vaticanischen Konzil und widerlegt seine Vorwürfe gegen den Papa emeritus, er habe die Gläubigen durch sein angebliches Beharren auf einer Hermeneutik der Kontinuität getäuscht. Dazu veröffentlicht er den Teil einer Rede von Papst Benedikt XVI in dem der ausführlich auf das Konzil, seine Folgen und seine Interpretation eingeht.
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"ERZBISCHOF VIGANÒ AM RANDE DES SCHISMAS. DIE UNBEACHTETE LEKTION BENEDIKTS XVI" 

"Benedikt XVI beförderte ihn 2011 zum Nuntius in den USA. Der milde Theologen-Papst, hätte sich vor 9 Jahren wohl nicht vorstellen können, daß Erzbischof Carlo Maria Viganò, der sich 2016 ins Privatleben zurückzog, aber alles andere als verborgen geblieben ist, ihn heute beschuldigen würde, die "ganze Kirche getäuscht zu haben, weil er glauben machen lassen wollte, daß das II.Vaticanische Konzil immun sei gegen Häresien und darüber hinaus in perfekter Kontinuität mit der langjährigen wahren Lehre interpretiert werden müsse.

Weil das in voller Länge das ist, was Viganò in den letzten Tagen getan hat:-um eine unerbittliche Flut von Denunziationen kirchlicher Häresien der letzten Jahrzehnte zu stoppen, deren Wurzeln das Konzil ist- zuletzt im Dialog mit Phil Lawler, dem Herausgeber von CatholicCulture.

Vorsicht: nicht das Konzil hat schlecht interpretiert sondern das Konzil als solches wurde en bloc schlecht interpretiert. In seinen jüngsten öffentlichen Statements hat Viganò de facto sogar die diversen Forderungen, das II. Vaticanum in einigen Punkten zu korrigieren,  als zu schüchtern und nichtssagend -hier und da in seinen Texten, die seinem Urteil nach offen häretisch sind, wie die Deklaration Dignitatis Humanae zur Religionsfreiheit, zurückgewiesen. Weil das, was getan werden müsse- wie er verlangt- sei "es insgesamt fallen zu lassen und zu vergessen."

Natürlich mit der begleitenden Vertreibung aller jener Kirchenautoritäten aus dem Hl. Bezirk, die also der Täuschung für schuldig befunden werden und -obwohl dazu aufgefordert- ihre Einstellung nicht geändert haben.

Was die Kirche seit dem Konzil entstellt hat, ist laut Viganò eine Art "Universaler Religion, deren erste Theoretiker die Freimaurer waren". Und deren politischer Arm jene "vollkommen unkontrollierte Weltregierung ist "die von "namen-und gesichtslosen Mächten angestrebt wird, die jetzt sogar die Corona-Virus-Pandemie für ihre eigenen Interesse nutzen".

Am vergangenen 8. Mai haben die Kardinäle Gerhard Müller und Joseph Zen Zekiun unvorsichtigerweise ihre Unterschrift unter einen Appell Viganòs gegen diese lauernde "Neue-Welt-Ordnung" gesetzt.

Ebenso mit einem folgenden offenen Brief Viganòs an Donald Trump, den er als Kämpfer des Lichts gegen die Mächte der Finsternis anruft, die sowohl im "deep state" als auch in der "deep church" agieren. Der Präsident der USA hat enthusiastisch mit einem Tweet geantwortet, der dann im internet Furore machte.

Aber zurück zur kühnen Anklage, die Viganò gegen Benedikt XVI wegen seiner "gescheiterten Versuche erhebt, Konzilsübertreibungen zu korrigieren, indem er die Hermeneutik der Kontinuität verkündete" - man muß dem Angeklagten das Recht zuerkennen, zu sprechen.

Die Hermeneutik der Kontinuität - oder präziser gesagt "die Hermeneutik der Reform" - einer Erneuerung in der Kontinuität des einen Subjektes Kirche - ist in der Tat der Interpretationsschlüssel, den Benedikt XVI 2005 in seiner erinnerungswürdigen Weihnachtsansprache an die Kurie, im ersten Jahr seines Pontifikates, geliefert hat.


Montag, 29. Juni 2020

Kommentar des Tages

In der Rubrik "5 vor 12" kommentiert Regina Einig für "Die Tagespost" den Antrittsbesuch des Vorsitzenden der DBK, Bischof Georg Bätzing bei Papst Franziskus.
Hier geht´s zum Original:   klicken

Unter dem Titel

"KOMMENTAR UM "5 VOR 12": EIN WINK AUS ROM AN DEN SPENDENWELTMEISTER"  

beginnt der Kommentar so- ZITAT.

"Der Einschätzung des DBK-Vorsitzenden Bätzing, von Papst Franziskus auf dem Synodalen Weg bestärkt worden zu sein, ist nicht allzu viel Gewicht beizumessen. Der Synodale Weg scheint aus römischer Sicht nicht die erste Pflicht der Gläubigen nördlich der Alpen zu sein."  (...) 


Quelle: R.Einig, Die Tagespost

Fundstück

Zu den alarmierenden Kirchenaustrittszahlen hat kathnet. heute den "Montagskick" von Peter Winnemöller veröffentlicht. Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel:

"WOZU BRAUCHEN WIR DIE KIRCHE ÜBERHAUPT?" 

beginnt der Artikel so -ZITAT:

"Ein kleiner Donnerschlag war es schon, dass die Austrittszahlen dreißig Prozent über dem Vorjahr liegen und damit für 2019 ein Allzeitrekord für Kirchenaustritte zu vermelden war. Schon im Jahr davor und eigentlich in jedem Jahr seit dem Missbrauchsskandal waren die Zahlen hoch, unerträglich hoch. Eine lineare Ursache- Wirkungskette lässt sich beim Kirchenaustritt nicht aufzeigen. Wer das versucht, kann nur fehl gehen. Die Gründe sind vielfältig und komplex. Sie sind älter als man denkt. Auch wenn man Seitens der Bischöfe nach anfänglichem öffentlichem 
Erschrecken bald wieder in die Beschwichtigungsphase gehen wird, ist es Zeit, endlich die Frage schlechthin zu stellen."
(...) 

Quelle: P.Winnemöller, kathnet

 

Das nächste Konklave wirft seine Schatten voraus

A. Gagliarducci befaßt sich in seiner heutigen Kolumne bei "Monday in the Vatican" mit der Diskussion über das nächste Konklave und mögliche Kandidaten für die Nachfolge des Hl. Petrus, die durch die aktuelle Veröffentlichung von Büchern zu diesem Thema ausgelöst wurde.
Hier geht´s zum Original: klicken

"HAT DIE DISKUSSION UM DEN NÄCHSTEN PAPST SCHON BEGONNEN?"

"Säße ich morgen im Konklave, würde ich meinen Sitznachbarn nicht kennen." Das sagte mit vor einiger Zeit ein Kardinal, dessen Namen ich nicht nenne. Das wiederum sagt eine Menge über die Gefühle im Kardinalskollegium vor einer eventuellen Wahl eines anderen Papstes aus.

Bis jetzt hat Papst Franziskus pro Jahr ein Konsistorium abgehalten und 88 Kardinäle kreiert (von denen 70 in einem Konsistorium wahlberechtigt waren). Von 122 in einem Konklave wahlberechtigten Kardinälen wurden 67 von Papst Franziskus ernannt. Diese Kardinäle jedoch haben sich nie versammelt. Sie kommen aus verschiedenen Teilen der Welt. Sie wissen nicht viel von einander.

Das ist für Kardinäle kein neues Gefühl. Es gibt viele Konklave-Erzählungen, die con Kardinälen berichten, die versuchten, Informationen über ihre Kollegen zu sammeln. Manchmal erscheinen die Namen der Papabiles als Provokation, manchmal ist es eine Umfrage, manchmal tauchen sie nur während eines Konklaves auf. Die Kardinäle können nicht alle Daten parat haben.

Nach einem Konklave haben einige Kardinäle gegenüber Journalisten kommentiert, daß, hätten sie früher von den  Seminarjahren eines bestimmten Kardinals gewußt, sie den nicht unterstützt hätten- Andere Kardinäle ließen wissen, daß -wenn sie gewußt hätten, wie sich die Dinge entwickeln würden, sie nicht so abgestimmt hätten. 
Diese Bemerkungen werden nebenbei bemerkt alle nach einem Konklave gemacht. Alle zielen darauf ab, ein unterschätztes Charakteristikum eines Konklaves zu verbergen:  wie sehr der Hl. Geist ein Konklave auch inspiriert, ist es doch ein äußerst pragmatisches Ereignis.

In der vorigen Woche ist ein neues Buch von Edward Pentin erschienen Es trägt den Titel "Der nächste Papst". Es soll Informationen über einige Papabili im nächsten Konklave liefern. Das Buch enthält ein Dossier über 19 Purpurträger, von denen der Autor glaubt, daß für sie als Nachfolger von Papst Franziskus gestimmt werden könnte. 

Tatsächlich kommt das Dossier dem Bedürfnis der Kardinäle entgegen, etwas über einander zu wissen. Wird das genügen? Ist es wichtig, zu verstehen. was Kardinäle über manche Themen denken oder wie sie sich in manchen Situationen entschieden haben?

Auch wenn diese Art von Informationen wichtig ist, bin ich überzeugt, daß keine dieser Informationen entscheidend sein wird. Die Kardinäle werden nach jemandem Ausschau halten, der in der Lage ist, das Gewicht dieses Erbes zu tragen und sie in manchen Dingen zu beizubehalten.

Die Wahl von Papst Franziskus wurde durch das Bedürfnis motiviert "das Narrativ zu ändern". Das sagten einige Kardinäle nach dem Konklave- und welche bessere Wahl hätte es geben können als einen zu wählen, der sowohl Lateinamerikaner, anti-institutionell, voller mssionarischen Eifers als auch so sehr im Einklang mit der Zeit war?

Der Wechsel des Narrativs war geplant, Die Kampagne für Kardinal Bergoglio begann bereits vor der Veröffentlichung des berühmten "Tagebuch des Konklaves", als der Erzbischof von Buenos Aires als möglicher Kandidat auftauchte. Einige Jahre wurde sein Name bereits in manchen Kreisen erwähnt, so daß Sandro Magister ein Profil über ihn erstellte.


Sonntag, 28. Juni 2020

So kann man auch auf den epidemischen Ikonoklasmus reagieren.....

Bischof Cordileone von San Francisco hat an dem Platz, an dem die Statue des Hl. Junipero Serra vom Sockel geholt wurde einen Exorzismus gebetet,....


Gläubige Katholiken haben den Sockel des Denkmals des Hl. Ludwigs gereinigt

anschließend wurde die Statue, die vor dem Sturz gerettet werden konnte, gesegnet.



Samstag, 27. Juni 2020

DIe Theologie hat den Glauben ausgehöhlt Teil 2

Gestern schrieb ich über eine Theologie die den Glauben so sehr aushöhlt, dass sie den Glauben untergräbt und zum Zusammenbrechen bringt.
Ich endete mit der klassischen Geschichte*, die beleuchtet, dass die Theologie nicht dazu da ist dem alten frommen Mütterchen vorzuschreiben was es zu glauben hat, sondern dazu da ist, den nicht alten, frommen Mütterchen und stolzen Intellektuellen begreifbar zu machen, was sie nicht wissen, frei nach dem Wort Christi
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.

Erzbischof C.M. Viganò und P. Lawler über die Bedeutung und Auswirkungen des II. Vaticanischen Konzils

P. Lawler hat für catholicculture Erzbischof Carlo M. Viganò zu seinen Äußerungen zum II.Vaicanischen Konzil und seinen Auswirkungen befragt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"ERZBISCHOF VIGANÒS HERAUSFORDERUNG DES II. VATICANISCHEN KONZILS" 

[Das Folgende sind meine Überlegungen zu einem neuen Statement von Erzbischof Viganò, das er als Antwort auf Fragen abgegeben hat, die ich ihm zu seinen Ansichten über die Autorität des Zweiten Vatikanischen Konzils gestellt habe.]

Anfang Juni machte Erzbischof Carlo Maria Vigano, der im August 2018 internationale Aufmerksamkeit erregte, als er Mitarbeiter des Vatikans, darunter Papst Franziskus beschuldigte, das übergriffige sexuelle Fehlverhalten von Theodore McCarrick vertuscht zu haben, mit einem offenen Brief an Präsident Donald Trump erneut Schlagzeilen. Der ehemalige apostolische Nuntius in den USA lobte Präsident Trump für seine Verteidigung des menschlichen Lebens und ermutigte ihn, sich den Anstrengungen des „deep state" zu widersetzen.

Wie vorhersehbar wurde der Brief des Erzbischofs, weil er ein heißes politisches Thema berührte, zum Gegenstand von Kontroversen - insbesondere, als Präsident Trump (ebenso vorhersehbar) die Unterstützung durch den Erzbischofs auf seinem Twitter-account veröffentlichte.

Leider hat die sich daraus ergebende politische Rhetorik die Aufmerksamkeit von einer anderen Erklärung abgelenkt, die Erzbischof Vigano wenige Tage später veröffentlichte. Diese zweite Aussage (eigentlich die jüngste in einer langen Folge öffentlicher Äußerungen des ehemaligen Nuntius) war meiner Ansicht nach weitaus wichtiger, weil sie die Lehrautorität der katholischen Kirche betrifft.

Die Erklärung von Erzbischof Vigano vom zweiten Juni war sicherlich provokativ, wenn nicht geradezu prophetisch. Darin konfrontierte er direkt mit der verärgerten Frage, wie es dazu kam, daß die Universale Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil aufgesplittert wurde. Er brachte ein starkes Argument dafür vor, daß radikale Katholiken, sowohl die, die sich über die Veränderungen in der Kirche freuen, als auch die Traditionalisten, die diese Veränderungen ablehnen, eine implizite Vereinbarung getroffen haben:

Daß trotz aller Bemühungen der Hermeneutik der Kontinuität, die schon bei der ersten Konfrontation mit der Realität der gegenwärtigen Krise kläglich Schiffbruch erlitten hat, unbestreitbar ist, daß ab dem Zweiten Vatikanum eine Parallelkirche gebaut wurde, die die wahre Kirche Christi überlagert und ihr diametral entgegengesetzt ist.

Dies war eine direkte Herausforderung für das konventionelle Verständnis des Zweiten Vatikanischen Konzils und seiner Folgen. Ich für meinen Teil sehe die Erklärung des Erzbischofs als Einladung zu einer breiteren Diskussion und Debatte an. Also kontaktierte ich Erzbischof Viganò und bat ihn, die für mich kritischsten Fragen in seinem Standpunkt zu beantworten. Er hat freundlich mit einer weiteren provokanten Aussage geantwortet, die seine frühere Botschaft klarstellt und erweitert. Ich bin Erzbischof Viganò für seine Antwort dankbar und dafür, daß er uns eine neue Möglichkeit gegeben hat, über die Probleme nachzudenken, die seit dem Konzil in der Kirche aufgetreten sind. Ich empfehle den Lesern erneut nachdrücklich, die vollständige Erklärung des Erzbischofs zu lesen.

Einige Katholiken mit traditionalistischen Sympathien behaupten, daß die Probleme in der heutigen Kirche ihren Ursprung im Zweiten Vaticanum haben. Dieses Argument ist aus zwei Gründen schwer aufrechtzuerhalten. Erstens würde das bedeuten, daß der Heilige Geist, der- wie unser Herr versprochen hat, das Lehramt leitet, beim Konzil irgendwie abwesend war. Zweitens kann nicht erklärt werden, warum diese Bischöfe plötzlich den falschen Weg eingeschlagen haben, als sie sich als Führer einer scheinbar gesunden Kirche versammelten, um ihren zukünftigen Kurs zu planen.


Heute vor 43 Jahren....

am 27. Juni 1977 wurde der Erzbischof von München-Freising, Joseph Ratzinger, von Papst Paul VI als Kardinal kreiert.



Und ein schönes Video gibt's auch noch dazu:

Die Theologie hat den Glauben ganz ausgehöhlt

diesen Satz habe ich gerade gelesen und er berichtet von dem Gespräch das ein Theologe mit einem anderen Theologen geführt hat.
Und ja man könnte den Eindruck gewinnen dass dem flächendeckend so ist.
Die sind alle sowas  von dermaßen schlau und gebildet, haben auf alles eine Antwort nur die einzig wichtige Antwort auf die Frage nach der Wahrheit die können die ach so schlauen und ach so belesenen Theologen genau nicht beantworten.

Freitag, 26. Juni 2020

G. Weigel & und der nächste Papst

Christine Rousselle kommentiert für den New Catholic Herald das neue Buch von George Weigel -mit dem Titel "Der nächste Papst" geschrieben hat.  klicken
Auch die Tagespost bericht:   klicken

"GEORGE WEIGEL : "KATHOLIZISMUS LIGHT" UND DIE VATICANFINANZEN WERDEN AUF DER AGENDA DES NÄCHSTEN PAPSTES GANZ OBEN STEHEN"

Die Evangelisierung von Ländern, in denen der Glaube verwässert wurde und die Überwindung der laufenden Finanz-Krise des Vaticans sind die Herausforderungen, die vom Pontifikat von Papst Franziskus bleiben werden, sagte George Weigel am vergangenen Montag, als er sein neues Buch "Der nächste Papst" bei einem webinar der Katholischen Presse diskutierte.

"Die Kirche lebt und ist in der Gesellschaft , in denen die Katholiken den Glauben voll und ganz angenommen haben und glücklich lebende Missionare der Morallehre der Kirche sind, dynamisch und effektiv. sagte Weigel , während "im Gegenteil dazu die Länder, die eine Version eines Katholizismus, der von der Morallehre der Kirche abweicht, übernommen haben, die er "Katholizismus light" nennt, erlebt haben, wie der Einfluß des Glaubens auf die Kultur schwand.

Weigel bezog sich auf mehrere europäische Länder, in denen die Kirchenführung eine umfassende Anpassung an die säkulare Kultur vorgeschlagen haben. In Deutschland haben die Bischöfe einen „verbindlichen Synodenprozess“ eingeleitet, um verschiedene Aspekte der Lehre und Disziplin der Kirche zu untersuchen, einschließlich der Berücksichtigung des Segens gleichgeschlechtlicher Verbindungen, der Ordination von Frauen und der Aufhebung des klerikalen Zölibats. Lokale Laienführer in diesem Prozess sind ebenfalls wegen ihrer offenen Unterstützung für Abtreibungsanbieter in die Kritik geraten.

In Belgien, das umfassende Genehmigungen für Sterbehilfe erteilt hat, standen einige katholische Einrichtungen im Zentrum der ethischen Gesundheitsversorgung, wobei einige versucht haben, sich  der Praxis anzupassen, während andere darauf bestanden, an der Lehre der Kirche über die Heiligkeit des Lebens festzuhalten.

"Das Katholische Leben funktioniert nicht", sagte er,"es funktioniert nicht in Deutschland, es funktioniert nicht in der Schweiz, nicht in Belgien, nicht in den Niederlanden, es funktioniert nirgends."


In memoriam Klaus Berger

Heute ist Klaus Berger auf dem Heidelberger Bergfriedhof beigesetzt worden.
Zu seinen Ehren veröffentlicht CNA noch einmal ein Interview das Paul Badde vor Jahren mit
ihm führte. Hier geht´s zum Original:   klicken
Dieser Satz aus dem Interview hat auch nach 11 Jahren und gerade heute in Zeiten eines so besinnungs- wie geschichtslosen Ikonoklasmus eine ungeminderte  Bedeutung:

"Am Ende der Neuzeit stellen wir nun verwundert fest, dass wir nach der Abschaffung aller Traditionen einem praktischen Nihilismus ausgesetzt sind." 

Der Artikel beginnt so:

"DAS ZIEL IST DIE FREUDE" schrieb Klaus Bergers Witwe über die Todesanzeige, die sie nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes verschickte, der heute um 10 Uhr auf dem Bergfriedhof in Heidelberg beigesetzt wurde."
(...)

Quelle: CNA 

Fundstück

vaticannews berichtet, daß Bischof Tebartz-van Elst, der Delegat im Päpstlichen Rat für Neu-Evangelisierung ist, im Vatican ein neues Handbuch vorgestellt. Hier geht´s zum Original: klicken 

unter dem Titel :

"TEBARTZ-VAN ELST STELLT NEUES KATECHESE-HANDBUCH VOR" 

beginnt der Artikel so: ZITAT

"Das Vatikan-Handbuch für Katecheten soll alle Interessierten auf die „Zeichen der Zeit“ hinweisen, damit sie bei der Weitergabe des Glaubens darauf eingehen können. Das sagte der deutsche Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bei der Vorstellung des Textes."
(...)

Quelle; vaticannews 

Donnerstag, 25. Juni 2020

Regensburger Nachklänge....

Maximilian Lutz , Die Tagespost
Hier geht´s zum Original:   klicken

"BENEDIKT XVI, EINE REISE IN DIE VERGANGENHEIT"

aber auch in Italien hat man die Reise des Papa emeritus verfolgt und sich über seine Bedeutung Gedanken gemacht. U.a. hat das  Benedetta Frigeria für La Nuova Bussola Quotidiana getan.
Hier geht´s zum Original: klicken 

DAS INKARNIERTE LEHRAMT "BENEDIKT XVI IN DEUTSCHLAND : EIN HINWEIS AUF DEN RÜCKTRITT UND AUF FATIMA" 

Die Bilder von Ratzinger, wie er äußerst geschwächt reist, um seinem kranken Bruder Trost zu spenden, erinnert und an das, was die Madonna als einzige Art und Weise die Welt zu retten enthüllt hat. Es ist die Hingabe des Selbst bis zum Opfer des Lebens, von dem Benedikt XVI vor seinem Rücktritt gesprochen hat und das vielleicht angesichts der Angriffe, die die Kirche erlitt, wenig wahrgenommen wurde - in Wirklichkeit verleiht der Papa emeritus seinen Lehren "Fleisch und Macht."

Diese wirkmächtigen Bilder von Benedikt XVI im Rollstuhl, der mit 93 Jahren beschlossen hat, seinen drei Jahre älteren Bruder aufzusuchen - wahrscheinlich zu einem letzten Gruß.
Sie sind voller Kraft, weil der sichtbar geprüfte Papa emeritus - kraftlos, aber mit einem Blick und Augen, die voller Freude sind, wie die eines Kindes. Sich des Guten sicher und dennoch einer Welt bewußt, die besonders jenen Gott haßt, dem er sein Leben geweiht hat.

Sie sind wirkmächtig, weil der mediale Teufel versucht hat, die Aufmerksamkeit abzulenken und der Reise nach Deutschland einen politischen Schlüssel zu unterlegen (man verkündete sogar, daß Ratzinger nicht in den Vatican zurückkehren könne) und weil der Papst sich für eine anstrengende Reise entschied und seine Gesundheit aufs Spiel setzte, um dem kranken Bruder Trost zu spenden, mit ihm die Messe zu feiern und das Familiengrab zu besuchen.

Mächtig sind auch die Bilder von ihm, dem sehr Alten ohne Maske, umgeben von Sanitätern, die ihn tragen. Daß in einem Augenblick, in dem die Menschen Angst vor dem Tod haben, das Leben gegeben wird. Und daß es aus Liebe gegeben wird. Dieser Liebe, aus der man auch eine solche Reise wagt. Weil die Lebensfreude - wenn auch zerbrechlich und alt - aus diesem sich Gott und also den Umständen und den Menschen anzubieten - kommt.
"Man erhält das Leben nur. wenn man es gibt" sagte der Papst in seiner letzten Generalaudienz am 27. Februar 2013.

Und diese Bilder eines Papstes, der nicht mehr spricht. sagen mehr als viele Worte. Wenn auch nur im Zusammenhang mit seinen Worten als Papst. Ein bißchen wie jene von Johannes Paul II , der nicht mehr viel sagen konnte, durch die Krankheit gebeugt, und die Menge auf das Kreuz gestützt segnete, nachdem er viele Jahre versucht hatte, die erlösende Kraft des Leidens zu erklären. Die Bedeutung des süßen und leichten Jochs, das den Menschen von Jesus angeboten wurde.
Verrücktheit für die im hedonistischen Egoismus gefangenen Heiden.


Fundstück

Kristina Ballova kommentiert für "Die Tagepost" den Besuch des Papa emeritus bei seinem Brunder und in der alten Heimat .
Hier geht´s zum Original:  klicken

Unter dem Titel

 "TAGESPOSTING:  GUT, DASS ER NOCH DA IST

beginnt der Artikel so  ZITAT:

"Der Besuch des emeritierten Papstes in seiner Heimat hat Erinnerungen wachgerufen. Benedikt XVI. fehlt: als Pontifex, Brückenbauer. Identifikationsfigur."
(...)

Quelle: Die Tagespost, K.Ballova

Mittwoch, 24. Juni 2020

M. Tosatti: Wenn nur noch Ironie und Sarkasmus helfen...

Marco Tosatti hat angesichts der neuen Zusätze zur lauretanischen Litanei und vielleicht drohender weitere Eingriffe in altüberlieferte Glaubenstexte bei Stilum Curiae den  Beobachter vom Mars, OM, um eine Einschätzung der Lage gebeten und der hat sich in seiner -recht pessimistischen Einschätzung auch auf Beobachtungen der Mars-Geheimdienste im Vatican gestützt.
Hier geht´s zum Original : klicken

"NACH DER LITANEI PROPHEZEIT O.M. WEITERE MÖGLICHE INNOVATIONEN" 

Liebe Stilumcurialisten, es sieht so aus, als ob sich auf dem Mars auch unser Osservatore mit dem Fall der Lauretanischen Litanei beschäftigt. Und er prophezeit zukünftige beunruhigende Initiativen....gute Lektüre.
                                      §§§

Lieber Tosatti, ich habe erst jetzt das Statement von Msgr Ics gelesen und den von Prof. Nicolini über die neue, vom Herrn Pontifex eingeführte Lauretanische Litanei- das "Solacium Migrantium" gelesen , das Msgr. Ics mit "!Trost der Migranten" schlecht übersetzt hat. Nein, nein lieber Monsignore,  die richtige Übersetzung ist "Entschädigung oder Lohn für die Migranten" 

Unsere Nachrichtendienste hier auf dem Mars bestätigen mir, daß die Litanei eingefügt wurde, um die Lauretanischen Litaneien zu entweihen (wie Prof. Nicolini sagt), um Migranten nicht unter den Schutz der Jungfrau zu stellen (an die Bergoglio nicht viel zu glauben scheint). weil Migranten bereits unter dem Schutz von UNO, EU, CEI etc.stehen.

Während unsere "Dienste" mir das Papst-Lauretanische-Litanei-Dossier vorlasen, fiel mir ein weiteres Dossier (unserer Dienste) auf: "Kommende bergoglianische Genialitäten, die noch erforscht werden".

Nun, lieber Tosatti, es gibt keine Gewissheit, daß sie umgesetzt werden, aber vielleicht möchten Sie sie ihren Lesern als vorhersehbare Hypothesen präsentieren, nur um Ihnen vier traurige Lacher in Ihrem bergoglianischen Tal der Tränen zu ermöglichen. 

Alle wissen, daß es im Peters-Dom eine Bronzeskulptur des Hl. Petrus auf seiner Cattedra gibt, die segnet und die Schlüssel des Königreichs in der Hand hält. Das Werk stammt von Arnolfo di Cambio. Nun, die Nachrichtendienste, die ständig die Büros des Superintendenten und Vikars des Papstes in Sankt Peter (des heiligen Kardinals Comastri) ausspionieren, sagen mir, daß der Kardinal äußerst verlegen ist, weil er von der terza Loggia gebeten wurde, unter die Statue ein Schild zu setzen, auf dem steht: " Omnes cum Petro, etiamsi non pascet gregem suum "(alle mit Petrus, auch wenn er seine Herde nicht weidet).

Die Entfernung (für die hundertjährigen Restaurierungsarbeiten) der Statue des Erzengels Michael vom Castel Sant'Angelo ist ebenfalls geplant.

Die sehr plausible Motivation dafür scheint mit dem Exorzismusgebet von Papst Leo XIII verbunden zu sein, weil seitdem, aber besonders in den letzten sieben Jahren, alle Prälaten (jeden Grades, einschließlich "seiner selbst"), die am Castel Sant 'Angelo vorbeikommen "sich berühren", was nicht wenig peinlich ist….


Regensburger Nachlese - up-date

Diakon R. Fleischmann von den Maltesern, der den Papa emeritus in Regensburg gefahren hat, berichtet für domradio.de
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DA BLIEBEN MIR ERST DIE WORTE IM HALS STECKEN"

Quelle: domradio.de

Und was die österreichische Tageszeitung "Die Presse" (paywall) schreibt, kann man bei kathnet. nachlesen:  klicken

"JOSEPH RATZINGER IST SICH TREU GEBLIEBEN. FÜR DIE KIRCHE LÄSST SICH DAS NICHT SAGEN." 

Quelle: Die Presse, Kathnet 

Tosatti : Loreto und die Lauretanische Litanei

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae  die der Lauretanischen Litanei auf Anordnung von Papst Franziskus eingefügte neue Anrufung Mariens als "Trost der Migranten"  und veröffentlicht einen Text, den ihm Prof. Giorgio Nicolini zu diesem Thema geschickt hat.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"LORETO, LAURETANISCHE LITANEI. NICOLINI: SYSTEMATISCHE DESAKRALISIERUNG." 
Liebe Stilumcurialisten, Prof. Giorgio Nicolini, Experte und Verehrer der Madonna von Loreto - über den Stilum Curiae schon gesprochen hat, hat uns einen Brief  geschrieben über weitere schmerzliche Neuigkeiten, die die Lauretanische Litanei betreffen. Und er hat uns auch eine tiefgreifende Überlegung zu diesem Thema zukommen lassen. Gute Lektüre.

§§§


Ich habe mich schon gestern Nachmittag zu der "Neuigkeit" geäußert,  auch verblüfft über die wirklich falsche Einfügung der neuen Anrufung "Trösterin der Migranten" wo es in der Litanei doch bereits das "Trösterin der Betrübten" gibt, das alle Kategorien umfaßt.
Umso beunruhigter war ich darüber, daß Kardinal Sarah dieses Dekret unterschrieben hat. 
Mein langer Brief zur Widerlegung seiner falschen Rechtfertigung der Aufhebung der Liturgie der Wundersamen Versetzung (des Hl. Hauses) hat nicht mehr seinen Weg für ein direktes, klärendes Interview gefunden. Man hat mich (durch den Sekretär)  nur wissen lassen, man habe ihn an den Bischof von Loreto weitergeleitet, damit der sich äußere. Der wiederum will mich nicht empfangen (offensichtlich um die Beschlüsse des Vaticans nicht zu stören) sondern schickt mich zum (wiederum durch seinen Sekretär) an den Rektor der Basilika weiter, der ihm (dem Bischof) dann über meine Korrekturvorschläge berichten muß - natürlich um immer auf bessere Tage verschoben zu  werden....

Ich schaue dann auf die Madonna von Loreto "Trösterin der Migranten" und es zeigt sich ein weiteres Unwissen von Papst Bergoglio und Kardinal Sarah was die Geschichte des Hl. Hauses angeht. Denn in den vergangenen Jahrhunderten wurde die Madonna von Loreto angerufen, weil sie mit ihrem von Engeln "im Flug getragenen" Haus über die Adria geflogen war, um es in Italien in Sicherheit zu bringen- bevor sie zur Patronin der Luftfahrt, der Seeleute - aller Seeleute wurde und nicht nur einer einzelnen Kategorie. 
Wir stehen wirklich vor einer systematischen Desakralisierung, die nichts verehrendes oder religiöses hat, sondern nur ein Vorwand ist, das neue Credo der "Rassenmischung" mit  Hilfe einer unkontrollierten Migration, durchzusetzen, die die europäische Rasse und Kultur - und damit die christliche Religion - überlagern soll.
Bleibt nur um ein Eingreifen Gottes zu bitten, daß er diesem ständigen Rinnsal der Zerstörung und Entweihung des Katholischen Glaubens und Kultus ein Ende setzt,. 

§§§


Dienstag, 23. Juni 2020

Musik am Abend

Les Arts Florissants spielen Rameau ....

            ,,,

Peter Seewald zur Regensburg-Reise

Peter Seewald äußert sich bei Katholisch.de zur Regensburg-Reise des Emeritus und korrigiert die ein oder andere hartnäckige Fehleinschätzung.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"PAPST BIOGRAF: BENEDIKT XVI IST EBEN NICHT DER STEIFE KIRCHENFÜRST"

Seewald: "Die Regensburg-Reise Benedikts XVI habe dessen wahres Gesicht gezeigt." (...)

Quelle: Katholisch.de

Fundstück

"Die Tagespost" läßt in ihrer heutigen Ausgabe den stellvertretenden Direktor des Paps-Benedikt-XVI- Institutes, Christian Schaller,  zur gestern zuende gegangenen Reise des Papa emeritus nach Regensburg zu Wort kommen.
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Unter dem Titel

"THEOLOGE SCHALLER: BENEDIKT-BESUCH "ZWISCHEN SORGE UND FREUDE"

beginnt der Artikel so:  ZITAT

Einen „Gang in die eigene Biografie“ nennt der stellvertretende Direktor des Instituts Papst Benedikt XVI. den Besuch in Regensburg. Die Tage seien geprägt gewesen von der Spannung zwischen Sorge um den schwerkranken Bruder und der Freude, ihn noch einmal zu treffen."
(...)

Quelle: Die Tagespost, 

Magister: Stand der Dinge in den Beziehungen zwischen China und dem Hl. Stuhl nach Unterzeichnung des gemeinsamen Abkommens

Sandro Magister analysiert und kommentiert bei Settimo Cielo die Auswirkungen, die das bilaterale Abkommen zwischen Peking und dem Hl. Stuhl auf das Leben der Bischöfe im Land der Mitte hat.
Hier geht´ s zum Original: klicken

"WAS SICH IN ZWEI JAHREN BEI DEN CHINESISCHEN BISCHÖFEN GEÄNDERT HAT. DAS SCHEITERN DES ABKOMMENS VON 2018"

Am kommenden 22. September, wenn das 2018 unterzeichnete geheime Abkommen zwischen dem Hl. Stuhl und China zur Bischofsernennung zwei Jahre alt wird, läuft es aus. Das sagte am 7. Juni der Diplomat Erzbischof Claudio Maria Celli, ein langjähriger Protagonist für Kontakte zwischen beiden Seiten.
Und er fügte hinzu:

"Ich denke, wir sollten es für ein oder zwei Jahre verlängern, aber der Hl. Stuhl hat sich diesbezüglich noch nicht entschieden, was dann den Chinesischen Autoritäten kommuniziert werden soll." .

Celli erkannte an, daß die Verhandlung kein "Einfacher Weg ist" weil es immer noch "Fallen" gibt und "!Situationen gibt, die mehr als nachdenklich machen, ich würde sagen beunruhigend,"

Tatsächlich ist die Unterschrift des Hl. Stuhls unter das Abkommen eine Katastrophe.

HongKong und Macao nicht mitgerechnet, die eigene Statuten haben, gibt es 135 Diözesen und apostolische Präfekturen in China., Und von diesen standen zur Zeit der Unterzeichnung des Abkommens nur 72, etwas mehr als die Hälfte unter der Leitung eines Bischofs.

Heute halten sich die mit einem Bischof immer noch stabil bei 72.. Es bleiben also fast genau so viele Diözesen vakant, obwohl das Ziel des Hl. Stuhls mit der Unterzeichnung des Abkommens genau  diese Lücke füllen wollte.

Die einzigen beiden neuen Bischofsweihen, die nach dem 22. September 2018 stattfanden-waren die von Anthony Yao Shun, Ordinarius der Diözese Jining und Stephen Xu Hongwei , Coadjutor der Diözese von Hanzhong- beide im April 2019 und sie waren vor der Unterzeichnung des Abkommens vereinbart worden.

Aber es ist lehrreich, die Details der Veränderungen weiter zu untersuchen, die in den letzten beiden Jahren passiert sind.


Regensburger Bilder

Immer noch und immer wieder gibt es neue Videos und neue Zusammenschnitte vom Besuch von Papst Benedikt in Regensburg!
Ein Grund zum Freuen, denn er hat sehr viel Kraft getankt und wir sollten weiter für ihn beten.
Diesmal eine Zusammenfassung des Besuchs von EWTN/CNA-Italien

Montag, 22. Juni 2020

Fundstück

kathnet hat das Statement von Bischof Voderholzer bei der Pressekonferenz zum Abschluss des Besuchs des Papa emeritus in Regensburg veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original:  klicken
Titel:

"DER GRÖSSTE PREDIGER AUF DEM STUHL PETRI SEIT LEO UND GREGOR, DEN BEIDEN "GROSSEN" GENANNTEN" 

Quelle: kathnet , Bischof R. Voderholzer