Freitag, 27. März 2020

Fundstück: Gibt es den strafenden Gott oder nicht?

Nachdem es ja derzeit in unserer Kirche eher chic ist, darauf hinzuweisen, dass es nur einen Wellnessgott gibt, der alle Menschen liebt .... und sie ansonsten machen lässt, was sie wollen - ohne Konsequenzen natürlich ...
... provoziert Simon Kajan heute in der Tagespost mit einem sehr hilfreichen und erklärenden Artikel den Gott, der seine Kinder liebt, aber ihnen nicht alles durchgehen lässt ....

Der Artikel beginnt mit

Naturkatastrophen, Seuchen und kollektiv wie persönlich erlittenes Schicksal wurde zu allen Zeiten auch religiös und theologisch gedeutet. Die Heilige Schrift erzählt vom Ringen Israels mit seinem Gott angesichts erlittenen Leidens; das Leiden Christi selbst findet nach der Überzeugung der Kirche eine Deutung in den Gottesknechtsliedern oder im Schicksal Hiobs. Das Leiden des Menschen und der Ratschluss Gottes sind in der Überlieferungsgeschichte nicht zu trennen. Aber straft Gott?

und belegt, wie die Kirche in ihrer Tradition mit Gefahrensituationen umgegangen ist, aber auch dass der "moderne" Mensch sich so weit von Gott entfernt hat, dass er die spirituellen Ursachen so mancher Katastrophe nicht mehr wahrnimmt.

Sehr empfehlenswert in diesen "Anything Goes"-Zeiten.

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