Freitag, 26. März 2021

Ein Fundstück darüber, dass die Kirche jeden machen lässt was er will, und die die machen wollen was sie wollen das gar nicht wollen

 





dieses Bild geistert durch das Internet und es erklärt sehr gut, was die Kirche ist, und beleuchtet noch besser, dass ihre Gegner nicht frei sein wollen, was sehr bedauerlich ist.

Ich übersetze das Ganze mal:

Person : ich will dieses X  tun!
Kirche;  Du bist frei zu tun was du willst
Person . Aber du denkst dass das  falsch ist.
Kirche: Ja
Person:  Weil du mich kontrollieren willst?
Kirche:  Nein, du bist frei zu tun  was du willst!
Person:  Aber du denkst dass dieses X  falsch ist!
Kirche:  Ja, aber nur weil ich dein ultimatives Gut will.
Person:  Aber ich will das tun!
Kirche:  Du bist frei das zu tun!
Person:  Aber ich will dass du sagst dass dieses X gut ist
Kirche:  Ich kann das nicht tun.
Person: Warum hasst du mich!

Im Gegensatz zu dem was im Netz herumgeistert halte ich dieses Statement für universal gültig und es erklärt auch warum der liebe Gott,. vom Standpunkt der Frommen aus, nicht dreinschlägt, sondern alle einfach machen lässt.
Jeder ist frei zu tun was er möchte und soweit er es auch kann. 
Es ist dieses Geheimnis der Freiheit die Gott uns gibt, die genauso wie das Gute aber auch das Böe  Grenzen hat. 
Hmmh könnte man sagen: Das Gute hat Grenzen? das kann doch gar nicht sein? die Pastoren verkünden da doch anderes?
Ja würde ich antworten und genau das ist Teil des papstgewordenen Dramas.
Das Gute hat seine Grenzen in der immer beschränkten Kapazität dessen der das Gute tun will, das ist eigentlich logisch und steht auch in der Bibel so. Elijah wurde nicht zu allen armen Witwen gesandt, nur zu der von Sarepta. Selbst Jesus, der sicher alle Toten auferwecken konnte, hat es nur bei einigen getan. 
Als Kind hat es mich immer verwundert und ich hatte schon manchen  Diskussion über die Stelle im NT wo es heißt "er heilte alle Krankheiten und Leiden im Volk!" (Matt 4,23).  Es gibt Leute die das ganz wörtlich nehmen, Er hat alle Kranken, ausnahmslos alle geheilt, Andere schränken ein: Er hat nur die geheilt die zu ihm gekommen sind,  bzw die man zu ihm gebracht haben! Es mag sein wie es will, auf jeden Fall hat die Heilung nicht lange angehalten und als es hart auf hart kam, haben ihn alle verlassen, so steht es in der Schrift, Romano Guardini fragt  in "Der Herr" Was wäre geschehen, wenn die Menschen sich dieser Botschaft geöffnet hätten? 
Dann betrachtet er die alten Prophetien über das Reich Gottes wo das Kind vor dem Schlupfloch der Natter spielt,  Löwe und Lamm gemeinsam weiden und  das Land angefüllt ist mit der Erkenntnis des Herrn ´wie das Meer mit dem Wasser, um dann zu sagen. So ist es leider nicht gekommen, weil das Volk als Ganzes nicht geglaubt hat und so ist es seitdem geblieben.
[Das Reich Gottes] ist gleichsam in der Schwebe geblieben und steht nun immerfort im Kommen. Es strebt her. Es langt an, im einzelnen Menschen, oder in einer kleinen Gemeinschaft, oder weiterhin, aber nur für kurze Zeit – und weicht wieder zurück.
so ist es seitdem geblieben, dass das Gute recht enge  Grenzen hat auch und wenn das Reich Gottes, dennoch angelangt ist, auf Golgotha.
Weiter hat das Gute  seine Grenzen in der berechtigen oder nicht berechtigten Abwehr dessen dem man nur Gutes tun  will.
Gerade Lehrer können da ein Lied davon singen, sie treten an und denken dass sie den Kindern was Gutes tun, wenn sie ihnen Englisch, Mathematik, Geografie und den Quintenzirkel beibringen; und die Kinder wollen einfach nicht!
 
So jetzt bin ich ziemlich von meinem ursprünglichen Gedanken weggekommen,  Aber um die Kurve wieder zu kriegen, auch die Freiheit ist ein Gut, aber dennoch hat sie Grenzen, und zwar ganz praktische Grenzen, die in den Konsequenzen der genommenen Freiheit bestehen. Klar kann ich mich weigern meine Vokabeln zu lernen, aber die Konsequenz ist dass ich den Test verhauen werde. Klar kann ich bis morgen früh am Computer hocken, die Konsequenz ist, dass ich dann morgen früh ganz schön müde sein werde, und so ist es auch mit der Kirche,
Klar können die, die in die Kirche berufen sind, diese zu erhalten und zu schmücken, diese verlassen und sie verwüsten, Nein, das sei gesagt Gott wird nicht dreinschlagen, Aber die Konsequenz ist dass die Kirche dann eben nicht mehr da sein wird., Es wird kein Raum mehr sein, wo man sagen kann. "Mir ist das Herz so seltsam froh erschrocken!" 
Es wird keine Existenzen mehr geben, die enthoben sind aus dem rein irdischen, aber die Welt wird sich weiter drehen.
Gott drängt sich nicht auf, er lässt sich sogar kreuzigen und vergraben und wenn er dann aufersteht wird er sich nicht rächen!
Ja Freiheit ist, bei Licht betrachtet, etwas sehr großes und etwas sehr anspruchsvolles, so anspruchsvoll und groß dass man davor am liebsten an Mamas Schürzbendel sich klammern möchte, was wir ja derzeit erleben. 
Dennoch ist es so, dass wir diese Freiheit gewählt haben, damals im Paradies, (in Adam haben alle gesündigt heißt es, und das bedeutet, dass wir alle damals dabei und dafür waren) und jetzt müssen wir sie halt leben. 
Im Grunde geht es uns allen wie dem Esau, zu dem gesagt wird "Doch hältst du durch, so streifst du ab / sein Joch von deinem Nacken!" (Gen27,40)


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