Montag, 5. April 2021

Gedanken zur immer wieder aus der Mottenkiste gezerrten Forderung nach Frauenpriestern

 Gestern (eigentlich  sehr symptomatisch mit was man sich so an Ostern auseinandersetzen muss! tz) hatten wir hier auf dem Boot ein Statement von Kardinal Brandmüller zum synodalen Weg, und der, seiner Ansicht nach, dahinter steckenden Forderung nach dem "Frauenpriestertum".

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Nun ja sagen wir so, ich habe das schon lange recht unorthodoxe Ansichten dazu.
Eine davon deckt sich, von der Grundvoraussetzung  her durchaus mit den "Erkenntnissen" der "Kämper für die Eroberung der berühmten 3m um den Altar für Frauen!".
Es wird, richtigerweise davon ausgegangen, dass es die Frauen sind, die den "Laden" Kirche  am laufen halten, in dem sie den ganzen Kleinkram, wie Putzen, Blumenschmuck, Organisation von Wallfahrten, Andachten, und das meisten von dem was unter "sozial"  firmiert einfach machen. Nur folge ich daraus, dass man deshalb den Männern wenigstens das Priester-,  Minstrantensein   und sonstiges scheinbar Wichtigsein überlassen sollte, damit die wenigstens etwas schaffen! Und das meine ich durchaus ernst, ernster als man meint, weil ich finde dass Frauen eh die geplagteren Menschen sind, und man  denen nicht hilft, in dem man ihnen noch mehr Lasten auferlegt und sich dabei ach wie klasse vorkommt.

Dann von einer anderen Warte aus, ist das mit dem  "Frauenpriestertum"  so ähnlichen wie  stillende Väter, das kann man fordern, aber es nutzt einem nichts. Es geht ontologisch nicht. 
Ausgerechnet C.S Lewis hat das mal in einem Essay (abgedruckt in "Gott auf der Anklagebank", zum Thema so zusammengefasst: 
Da sagt die Lady zum Lord: Wenn auf einem Ball, mehr geredet als gestanzt würde, das wäre doch viel vernünftiger! Ja sagt der Lord, aber es wäre weniger ein Ball!
Und so ist das halt! Aber wie schaut es denn in den Denominationen die Frauenpastoren haben aus? Strömen dort die Volksmassen hin? Antwort: "Nein!" Von daher scheint mir das Ganze eher wie die Weigerung dem Staus quo,  der nämlich in der weitestgehenden Verdunstung des Glaubens, und der allgegenwärtigen "sprungbereiten Feindseligkeit gegenüber der Kirche" besteht ins Auge zu schauen! Mir kommen die Diskutanten vor wie Leute die angesichts herannahendem Hochwasser sich drüber unterhalten, wie oft man einen Kaktus gießen sollte und dass Deiche ja das Wasser in seinem natürlichen Fließen einengen. Mögen alles durchaus vernünftige Argumente sein, aber sehen das gerade aktuelle Problem überhaupt nicht.

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