It has been 500 years since tapestries by Raphael have adorned the Vatican’s Sistine Chapel. But for one week only, 10 of the great Italian painter’s tapestries are on display: pic.twitter.com/Sv58VTCrgX— EWTN News Nightly (@EWTNNewsNightly) February 18, 2020
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Mittwoch, 19. Februar 2020
Tweet zum Tage
Anläßlich des 500. Todestages von Raffael werden seine von Papst Leo X in Auftrag gegebenen Tapisserien mit Darstellungen der Apostelgeschichte für eine Woche in der Sixtinischen Kapelle am Originalort ausgestellt.
Montag, 17. Februar 2020
Tweet zum Tage- heute vor 7 Jahren....
"Der lange Abschied Benedikts XVI. Das Angelusgebet am 17. Februar 2013"
BENEDETTO XVI, SETTE ANNI FA IL LUNGO ADDIO— La Vigna del Signore (@vignadelsignore) February 17, 2020
17 febbraio 2013, recita dell'Angelus
Testo: https://t.co/fEJDh03aoP#Benedetto2020https://t.co/kFcIaGbNjJ
Freitag, 14. Februar 2020
Fr. Hunwicke spricht....
bei liturgicalnotes heute über den anglikanischen Theologen und Thomisten Eric Lionel Mascall, und Mitglied des zölibatären "Oratory of the Good Shepherd" und seine geistige Nähe zum Katholizismus
Hier geht´s zum Original: klicken
Heute am 14. Februar ist der 27. Jahrestag des Todes von Eric Mascall, Priester und Gelehrter.
Fr. Aidan Nichols hat geschrieben, daß das Katholische Revival in der Church of England im 20. Jahrhundert eine ausgewählte Reihe von gelehrten Patristikern und Theologen inspiriert hat.
...in solchen Zahlen, daß die orthodoxen Katholiken mit wenig Mühe die von der Katholischen Kirche "getrennten Kirchenlehrer" anerkennen können. Zu dieser auserwählten Schar zählt er auch Eric Mascall. Mascall war in der Tat einer der klügsten Köpfe beim Erkennen und in der Analyse der
Täuschungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ist es jetzt, nachdem die von Mascall repräsentierte Tradition formal und organisiert in den Ordinariaten in die volle Gemeinschaft mit dem Stuhl Petri eingetreten ist, zu...aufdringlich..zu hoffen, daß unsere Mitkatholiken diese Personen als auch zu ihnen gehörend ansehen?
Genau so -wie ich sicher bin- daß sie uns nicht übelnehmen, daß ihre eigenen Heiligen und großen Männer jetzt auch unsere geworden sind....die Märtyrer des Elizabethanischen Zeitalters; Bischof Challoner und seine Mit-Bekenner?
Ist es das, was der Ausdruck "Einheit der Kirche" bedeutet?
Quelle: Fr. J.Hunwicke, liturgicalnotes
Hier geht´s zum Original: klicken
Eric Mascall
Heute am 14. Februar ist der 27. Jahrestag des Todes von Eric Mascall, Priester und Gelehrter.
Fr. Aidan Nichols hat geschrieben, daß das Katholische Revival in der Church of England im 20. Jahrhundert eine ausgewählte Reihe von gelehrten Patristikern und Theologen inspiriert hat.
...in solchen Zahlen, daß die orthodoxen Katholiken mit wenig Mühe die von der Katholischen Kirche "getrennten Kirchenlehrer" anerkennen können. Zu dieser auserwählten Schar zählt er auch Eric Mascall. Mascall war in der Tat einer der klügsten Köpfe beim Erkennen und in der Analyse der
Täuschungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Ist es jetzt, nachdem die von Mascall repräsentierte Tradition formal und organisiert in den Ordinariaten in die volle Gemeinschaft mit dem Stuhl Petri eingetreten ist, zu...aufdringlich..zu hoffen, daß unsere Mitkatholiken diese Personen als auch zu ihnen gehörend ansehen?
Genau so -wie ich sicher bin- daß sie uns nicht übelnehmen, daß ihre eigenen Heiligen und großen Männer jetzt auch unsere geworden sind....die Märtyrer des Elizabethanischen Zeitalters; Bischof Challoner und seine Mit-Bekenner?
Ist es das, was der Ausdruck "Einheit der Kirche" bedeutet?
Quelle: Fr. J.Hunwicke, liturgicalnotes
Donnerstag, 13. Februar 2020
Tweet zum Tage
Benedikt XVI - VOR SIEBEN JAHREN DER LANGE ABSCHIED
13. Februar 2013, Bußprozession, Hl.Messe, Segen und Auflegung der Aschekreuze
13. Februar 2013, Bußprozession, Hl.Messe, Segen und Auflegung der Aschekreuze
BENEDETTO XVI, SETTE ANNI FA IL LUNGO ADDIO— La Vigna del Signore (@vignadelsignore) February 13, 2020
13 febbraio 2013, Processione Penitenziale, Santa Messa, benedizione e imposizione delle Ceneri
Testo: https://t.co/0TKUuQfHkL#Benedetto2020 https://t.co/FEjLtOWc8P
Dienstag, 11. Februar 2020
Fundstück
In einem Beitrag für CNA erinnert Paul Badde daran, wie vor sieben Jahren der Blitz in den Petersdom einschlug. Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
Unter dem Titel:
"Heute vor sieben Jahren schlug der Blitz im Petersdom ein "
beginnt der Artikel so
"Ein ungeheurer Schlag erschütterte am Abend den schwarzen Winterhimmel über dem Papstpalast. Ein gigantischer Blitz fuhr in die Spitze der Peterskuppel.
Es regnete aus Kübeln. Rom unter Schock. Als Johannes Paul II. starb, entlud sich die Ewige Stadt hier in spontanem Applaus auf dem dicht gedrängten Petersplatz. Jetzt fällt Trauer über die Menschen. Eine Trauer, die nicht weiß, wohin. Ratlosigkeit. Nichts hatte die Römer vorbereitet, und auch nicht die 1,2 Milliarden Katholiken auf allen Kontinenten.
"Wie ein Blitz aus heiterem Himmel" hatte die Nachricht vom Rücktritt Benedikts XVI. sogar die Kardinäle in der barocken Sala del Consistorio im päpstlichen Palast überrascht, sagte Kardinal Sodano in seiner ersten Reaktion auf die Rücktrittserklärung...." (....)
Quelle: CNA, P.Badde
Freitag, 7. Februar 2020
Fr. Hunwicke spricht...
bei liturgicalnotes heute über die vom amtierenden Pontifex geplante Neufassung des Vater-unser für die Italienische Kirche.
Hier geht´s zum Original: klicken
"MATER NOSTRAE QUAE ES..."
Es gibt Gerüchte, daß den Italienischen Kirchen bald die läppische Neufassung des Herrengebetes aufgezwungen wird.
Ich bezweifle, daß PF versuchen würde, sie weltweit einzuführen. Das ist nicht sein Stil. Sein Art vorzugehen, ist Chaos zu schaffen und als- große, glorreiche Termite, die er ist- den Katholizismus dadurch anzugreifen, daß er an ihren Fundamenten nagt. Er nimmt den langen Weg.
England ist gegenüber diesem Unsinn vielleicht nicht so verletzlich wie Italien. Das liegt daran, daß eine solche Änderung der anglophonen Liturgie unökumenisch wäre. Mit anderen Worten- die historisch dominierende anglikanische Tradition der englischen Fassung dieses Gebetes könnte dabei helfen, die englischsprachigen Katholiken vor solchen Eingriffen zu schützen, zumindest bis zum Pontifikat von Franziskus III.
Zwischendurch hat die Church of England optional altetnbative Versionen des Vater-unser zugelassen, obwohl interessanterweise dieser besondere Satz, mit dem die Bergoglio-Anhängerschaft solche Probleme hat, in deisen Versionen nie eine Rolle spielte. (Das kann daran liegen, daß die Anglikaner zu schüchtern waren, um es besser wissen zu wollen als der Urheber des Gebets)
Aber- ich denke- daß der anglikanische Klerus überwiegend fühlte, daß eine Änderung des Herrengebetes gelegentliche Beter entfremden würde, für die die alte Fassung dies einzige liturgische Formel ist, die sie auswendig kennen.
PFs Initiative führt zu einer weiteren Frage: wenn PF- ohne "ultra vires" zu sein- so herumfuchteln kann- warum können dann nicht andere Christen (oder Papst Franziskus III) den "verletzenden" Patriarchalismus des Pater hemon eliminieren?
Fußnoten;
1) Die Church of England hat das Vater-unser 1662 verändert, als die Doxologie (denn Dein ist...) hinzugefügt wurde, manchmal, aber seltsamerweise nicht immer-wenn das Gebet liturgisch gebetet wurde. Ich habe keine Erkenntnis darüber, wie das in den Kirchenbänken ankam.
2) Einzelne Worte sind im vergangenen Jahrhundert verändert worden, aber das hatte nur geringe Wirkung, weil es nicht die Nutzung im gemeinsamen Beten störte, wenn einige "welcher" und andere "der" sagten. Es ist die Störung der Ordnung der Worte und die Änderung der Strukturen der Sätze die ein Problem bei dem gemeinsamen Sprechen einer Formel hervorrufen.
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
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"MATER NOSTRAE QUAE ES..."
Es gibt Gerüchte, daß den Italienischen Kirchen bald die läppische Neufassung des Herrengebetes aufgezwungen wird.
Ich bezweifle, daß PF versuchen würde, sie weltweit einzuführen. Das ist nicht sein Stil. Sein Art vorzugehen, ist Chaos zu schaffen und als- große, glorreiche Termite, die er ist- den Katholizismus dadurch anzugreifen, daß er an ihren Fundamenten nagt. Er nimmt den langen Weg.
England ist gegenüber diesem Unsinn vielleicht nicht so verletzlich wie Italien. Das liegt daran, daß eine solche Änderung der anglophonen Liturgie unökumenisch wäre. Mit anderen Worten- die historisch dominierende anglikanische Tradition der englischen Fassung dieses Gebetes könnte dabei helfen, die englischsprachigen Katholiken vor solchen Eingriffen zu schützen, zumindest bis zum Pontifikat von Franziskus III.
Zwischendurch hat die Church of England optional altetnbative Versionen des Vater-unser zugelassen, obwohl interessanterweise dieser besondere Satz, mit dem die Bergoglio-Anhängerschaft solche Probleme hat, in deisen Versionen nie eine Rolle spielte. (Das kann daran liegen, daß die Anglikaner zu schüchtern waren, um es besser wissen zu wollen als der Urheber des Gebets)
Aber- ich denke- daß der anglikanische Klerus überwiegend fühlte, daß eine Änderung des Herrengebetes gelegentliche Beter entfremden würde, für die die alte Fassung dies einzige liturgische Formel ist, die sie auswendig kennen.
PFs Initiative führt zu einer weiteren Frage: wenn PF- ohne "ultra vires" zu sein- so herumfuchteln kann- warum können dann nicht andere Christen (oder Papst Franziskus III) den "verletzenden" Patriarchalismus des Pater hemon eliminieren?
Fußnoten;
1) Die Church of England hat das Vater-unser 1662 verändert, als die Doxologie (denn Dein ist...) hinzugefügt wurde, manchmal, aber seltsamerweise nicht immer-wenn das Gebet liturgisch gebetet wurde. Ich habe keine Erkenntnis darüber, wie das in den Kirchenbänken ankam.
2) Einzelne Worte sind im vergangenen Jahrhundert verändert worden, aber das hatte nur geringe Wirkung, weil es nicht die Nutzung im gemeinsamen Beten störte, wenn einige "welcher" und andere "der" sagten. Es ist die Störung der Ordnung der Worte und die Änderung der Strukturen der Sätze die ein Problem bei dem gemeinsamen Sprechen einer Formel hervorrufen.
Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke
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Sonntag, 2. Februar 2020
Darstellung des Herrn im Tempel von Jerusalem
Die Predigt Kardinal Meisners am Fest der Darstellung des Herrn im Tempel 2012
Samstag, 1. Februar 2020
Donnerstag, 30. Januar 2020
R. de Mattei, die DBK und die Simonie....
Roberto de Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana- pünktlich zum Beginn des "Synodalen Weges " der DBK die finanzielle Situation der Katholischen Kirche in Deutschland -mit besonderem Augenmerk auf die Kirchensteuer.
Hier geht´s zum Original: klicken
"DIE SIMONIE DER DEUTSCHEN BISCHÖFE"
"Wie sehr wünsche ich mir eine arme Kirche für die Armen" rief Papst Franziskus aus (L´Osservatore Romano vom 17. März 2013) Die Antithese zu seinem Ideal stellt aber gerade die Kirche dar, die ihm am nächsten steht, die deutsche.
Die DBK , die die kürzliche Amazonas-Synode im Oktober ideologisch und finanziell gesponsert hat ist de facto die reichste und privilegierteste in ganz Deutschland. Diesen Reichtum verdankt sie der Kirchensteuer, einer Steuer, die der Staat an die Kirche abführt, für die sie um die 8-9% der gesamten Steuerlast der deutschen Katholiken einbehält. Diese Steuerabgabe ist jedoch obligatorisch, anders als in anderen Ländern, in denen Kirchen durch die Großzügigkeit der Gläubigen finanziert werden, die frei entscheiden, einen Teil ihres Einkommens an sie zu zahlen.
Wer in Deutschland von der Kirchensteuer befreit werden will, muss eine Kirchenaustrittserklärung unterzeichnen, die ihn von den Sakramente ausschließt.
Am 20. September 2012 verfügten die deutschen Bischöfe, daß diejenigen, die sich nicht mehr registrieren lassen wollten, um der Zahlung der Kirchensteuer zu entgehen, nicht mehr beichten, nicht die Kommunion oder Firmung empfangen und zum Zeitpunkt des Todes keine katholische Beerdigung mehr erhalten können.
Sie können sich nicht einmal mehr freiwillig in einem katholischen Verein engagieren, geschweige denn in einer kirchlichen Einrichtung wie einer Schule oder einem Krankenhaus arbeiten.
In einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung vom 17. Juli 2016 kritisierte Erzbischof Georg Gänswein diesen eklatanten Widerspruch mit folgenden Worten:
"Wie reagiert die katholische Kirche in Deutschland bei denen, die die Steuer für die Kirche nicht zahlen? Mit automatischem Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft, was bedeutet: Exkommunikation. Das ist übertrieben, unverständlich. Dogmen können hinterfragt werden und niemand wird rausgeworfen. Könnte es sein, dass die Nichtzahlung von Kirchensteuer eine schwerwiegendere Verletzung darstellt als Verstöße gegen Glaubenswahrheiten? Der Eindruck ist, dass, solange der Glaube auf dem Spiel steht, er nicht so tragisch ist, aber wenn Geld ins Spiel kommt, dann scherzt man nicht mehr. "
Lautete das Motto der amerikanischen Siedler im 18. Jahrhundert: "Keine Besteuerung ohne Repräsentation", so lautet das Motto der deutschen Bischöfe heute "Keine Sakramente ohne Besteuerung". Wenn Sie bezahlen, erhalten Sie die Sakramente, wenn Sie nicht bezahlen, werden Sie von ihnen ausgeschlossen. Der Reichtum der deutschen Kirche basiert, mit einem Wort, auf Simonie.
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"DIE SIMONIE DER DEUTSCHEN BISCHÖFE"
"Wie sehr wünsche ich mir eine arme Kirche für die Armen" rief Papst Franziskus aus (L´Osservatore Romano vom 17. März 2013) Die Antithese zu seinem Ideal stellt aber gerade die Kirche dar, die ihm am nächsten steht, die deutsche.
Die DBK , die die kürzliche Amazonas-Synode im Oktober ideologisch und finanziell gesponsert hat ist de facto die reichste und privilegierteste in ganz Deutschland. Diesen Reichtum verdankt sie der Kirchensteuer, einer Steuer, die der Staat an die Kirche abführt, für die sie um die 8-9% der gesamten Steuerlast der deutschen Katholiken einbehält. Diese Steuerabgabe ist jedoch obligatorisch, anders als in anderen Ländern, in denen Kirchen durch die Großzügigkeit der Gläubigen finanziert werden, die frei entscheiden, einen Teil ihres Einkommens an sie zu zahlen.
Wer in Deutschland von der Kirchensteuer befreit werden will, muss eine Kirchenaustrittserklärung unterzeichnen, die ihn von den Sakramente ausschließt.
Am 20. September 2012 verfügten die deutschen Bischöfe, daß diejenigen, die sich nicht mehr registrieren lassen wollten, um der Zahlung der Kirchensteuer zu entgehen, nicht mehr beichten, nicht die Kommunion oder Firmung empfangen und zum Zeitpunkt des Todes keine katholische Beerdigung mehr erhalten können.
Sie können sich nicht einmal mehr freiwillig in einem katholischen Verein engagieren, geschweige denn in einer kirchlichen Einrichtung wie einer Schule oder einem Krankenhaus arbeiten.
In einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung vom 17. Juli 2016 kritisierte Erzbischof Georg Gänswein diesen eklatanten Widerspruch mit folgenden Worten:
"Wie reagiert die katholische Kirche in Deutschland bei denen, die die Steuer für die Kirche nicht zahlen? Mit automatischem Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft, was bedeutet: Exkommunikation. Das ist übertrieben, unverständlich. Dogmen können hinterfragt werden und niemand wird rausgeworfen. Könnte es sein, dass die Nichtzahlung von Kirchensteuer eine schwerwiegendere Verletzung darstellt als Verstöße gegen Glaubenswahrheiten? Der Eindruck ist, dass, solange der Glaube auf dem Spiel steht, er nicht so tragisch ist, aber wenn Geld ins Spiel kommt, dann scherzt man nicht mehr. "
Lautete das Motto der amerikanischen Siedler im 18. Jahrhundert: "Keine Besteuerung ohne Repräsentation", so lautet das Motto der deutschen Bischöfe heute "Keine Sakramente ohne Besteuerung". Wenn Sie bezahlen, erhalten Sie die Sakramente, wenn Sie nicht bezahlen, werden Sie von ihnen ausgeschlossen. Der Reichtum der deutschen Kirche basiert, mit einem Wort, auf Simonie.
Dienstag, 28. Januar 2020
Fr, Hunwicke spricht....
bei liturgicalnotes über die vielen engen Verbindungen zwischen dem Alten und dem Neuen Testament, dem Glauben der Juden (jedenfalls in der Zeit Christi) und dem Glauben der Kirche.
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"GANZ VERSENKT IN DIE BIBEL"
Gestern habe ich davon gesprochen, daß wir alle bessere Juden werden sollten, und als ich das schrieb, fiel mir eine Sache ein, zu der man öfter um Rat gefragt wird, von Laien ebenso wie von Klerikern. Tenor: Beim Beten des Breviers schlafe ich immer wieder ein und wenn ich mit einem Psalm durch bin, kann ich mich an kein Wort davon erinnern.Vielleicht sollte ich jetzt einen mahnenden Finger erheben und betonen, wie wichtig jedes Wort in jedem Psalm ist. Andererseits vielleicht aber auch nicht.
Worauf es wirklich ankommt: Diese ständig wiederholten Worte einsinken und zu einem Teil unseres Seins werden zu lassen, so daß sie in unserem Bewußtsein, aber auch in unserem Unterbewußtsein, zum Leben erwachen.
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"GANZ VERSENKT IN DIE BIBEL"
Gestern habe ich davon gesprochen, daß wir alle bessere Juden werden sollten, und als ich das schrieb, fiel mir eine Sache ein, zu der man öfter um Rat gefragt wird, von Laien ebenso wie von Klerikern. Tenor: Beim Beten des Breviers schlafe ich immer wieder ein und wenn ich mit einem Psalm durch bin, kann ich mich an kein Wort davon erinnern.Vielleicht sollte ich jetzt einen mahnenden Finger erheben und betonen, wie wichtig jedes Wort in jedem Psalm ist. Andererseits vielleicht aber auch nicht.
Worauf es wirklich ankommt: Diese ständig wiederholten Worte einsinken und zu einem Teil unseres Seins werden zu lassen, so daß sie in unserem Bewußtsein, aber auch in unserem Unterbewußtsein, zum Leben erwachen.
Der Hl. Augustinus hat darauf hingewiesen, daß wir uns in den Psalmen an den Herrn wenden können, daß er in uns und mit uns und für uns beten möge. Das ist sehr wichtig, aber daneben gibt es auch noch die ganz grundlegende jüdische Geisteshaltung. Dabei handelt es sich um das Aufeinandertreffen eines manchmal sich selbst gegenüber etwas skrupulöse Bestehens auf der Einhaltung des Gesetzes mit der beunruhigenden Einsicht, sich eben oft genug nicht an das Gesetz gehalten zu haben. Darin besteht das Wesen der Bundesbeziehung: daß Gott treu ist, selbst wenn wir nicht treu geblieben sind, und daß wir uns diese Einsicht sowohl auf individueller Ebene als auch in der Gemeinschaft aneignen.„
Misericordias domini in Aeternum cantabo“ (Ps. 88/89) (Die Erbarmungstaten des Herr will ich auf ewig besingen), das im Psalmvers zum Introitus der Messe von den Fünf Wunden vorkommt, war im späten Mittelalter unter den Klerikern äußerst populär. Und wenn ich damit auch vielleicht eine Ausnahme bin: Ich liebe all diese „langen“ Psalmen, in denen wir die Geschichte Israels durchwandern und die „Erbarmungen“ des HERRN aufzählen.
Ich halte es allerdings für unglücklich, daß die englischen Übersetzungen beginnend mit Coverdale den Satz mit dem Ich der ersten Person beginnen und so das menschliche Tun voranstellen, während das Hebräische, Griechische und Latein mit den Erbarmungstaten anfangen – wäre "The Mercies of the LORD for ever shall be my song" den wirklich so unverständlich? Wie es der Zufall will, geben die Bea-Psalmen, dieses große Symbol für alles, was in den Reformvorhaben seit den Zeiten von Pius XII. schief gegangen ist, das „chesedim“ mit gratias (Gnaden) wieder – mehr will ich dazu nicht sagen.
Misericordias Domini – man denke daran, daß DOMINUS in den Psalmen fast immer für das unaussprechliche Tetragrammaton (JHWH) steht, den Namen Gottes, der Moses offenbart wurde, der Name, an den sich der Gottesdienst des Tempels richtete. „Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN“ - das ist keine bedeutungslose Floskel. Diese Wendung hebt uns hinein in jenes Volk, das sich auf den Weg machte und das dann bereute, durch das Meer entfloh und und schließlich im Land von Milch und Honig ankam. Sie versetzt uns zurück zu Moses, als er vor dem brennenden Dornbusch stand – der doch ein Typos unserer lieben Frau ist, und zum Volk, wenn es im festlichen Zug zum Tempel zog – eines Typos unseres Erlösers selbst.
Manchmal denke ich, wir sollten es uns zur Gewohnheit machen, jedesmal beim Namen des HERRN den Kopf zu neigen, und ich bin froh, daß die Rubriken mich zumindest beim hl. Messopfer anweisen, beim „Gratias agamus Domino Deo nostro“ eine Verneigung zu machen: Lasset uns berakoth (Danksagungen, eucharistia) machen zu YHWH unserem Gott“.
Quelle: liturgicalnotes. Fr. J. Hunwicke
Freitag, 24. Januar 2020
Der GenterAltar, L´Agneau Mystique und das Internet. Noch ein Fundstück
Es ist schon bemerkenswert, daß eine Tafel- wenn auch die zentrale- eines Altaraufsatzes aus dem 15. Jahrhundert, das in der der St. Bavo-Kathedrale in Gent eher den Gläubigen und den Liebhabern der flämischen Malerei bekannt war, jetzt nach einem Bericht über das Ergebnis der aktuellen Restauration im Internet Furore macht. Darüber berichtet heute sachkundig Marco Gallina in "Die Tagespost". Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel :
"WIE DAS LAMM GOTTES DAS INTERNET EROBERTE"
beginnt der Artikel so:
"Die Restauration des weltberühmten Genter Altars hat enthüllt, daß das ursprüngliche Lamm Christi völlig anders aussah als angenommen. Was zuerst mit Überraschung und Ablehnung zur Kenntnis genommen wurde, kursiert nun als Internet-Meme in den sozialen Medien." (...)
Unter dem Titel :
"WIE DAS LAMM GOTTES DAS INTERNET EROBERTE"
beginnt der Artikel so:
"Die Restauration des weltberühmten Genter Altars hat enthüllt, daß das ursprüngliche Lamm Christi völlig anders aussah als angenommen. Was zuerst mit Überraschung und Ablehnung zur Kenntnis genommen wurde, kursiert nun als Internet-Meme in den sozialen Medien." (...)
Quelle: M.Gallina, Die Tagespost
Donnerstag, 23. Januar 2020
Fundstück
außer Notre Dame de Paris gibt es unter den schönsten Kirchen der Welt noch ein von außen bedrohtes Sorgenkind- den Markus-Dom in Venedig, der gerade erst wieder ein weiteres Aqua Alta überstanden hat- nicht unbeschädigt. Domradio.de und KNA berichten über geplante Schutzmaßnahmen.
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"EINE KATASTROPHE VERHINDERN"
Hier geht´s zum Original: klicken
Unter dem Titel:
"EINE KATASTROPHE VERHINDERN"
beginnt der Beitrag so- Zitat:
"Der Markusdom in Venedig soll von einem Ring aus Glasplatten vor Hochwasser geschützt werden. Bei einem Hochwasser im November war es zu Schäden gekommen. Dabei ist der Markusdom einer Katastrophe nur knapp entgangen." (...)
Quelle: Domradio.de , KNA
Dienstag, 21. Januar 2020
Ist das Schisma unausweichlich?
Shane Schaetzl kommentiert für die web-sie "Complete Christianity" wenig optimistisch die Lage der Kirche die zwischen der DBK mit ihren radikalen Plänen und der widerstrebenden USCCB wie zwischen Scylla und Charybdis gefangenen Kirche.
Hier geht´s zum Original: klicken
Es gibt zwei Pole in der Katholischen Kirche von heute und während diese Polarität unter den Päpsten seit einer Generation besteht, wird diese Spannung nicht viel länger andauern.
Das ist nichts Neues. Derartige Situationen gab es auch in der Vergangenheit und das Ergebnis war immer das selbe- ein Schisma. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie das irgendwie anders enden könnte und es erscheint mir merkwürdig, daß Leute, die ihrem Tagesgeschäft nachgehen, so tun, als ob die Dinge sich dieses mal anders entwickeln könnten. Es ist in der Vergangenheit nie anders gewesen.
Warum sollte es heute anders sein? Wenn man zwei sich gegenüberstehende Pole in der Kirche hat und keine nachgeben will, ist das Ergebnis immer ein Schisma- in 100% der Fälle.
Welches sind also die beiden entgegengesetzten Pole? Nun, Sie werden sie weltweit über die Katholische Kirche verbreitet finden, aber es sieht so aus, als gäbe es zwei Gruppen, die als treibende Kraft hinter beiden Seiten stehen.
Auf der theologischen Linken ist die Deutsche Bischofskonferenz, sie sein einer Generation die treibende Kraft hinter dem liberalen Katholizismus ist. Jetzt bringen sie die Dinge auf die nächste Ebene. Indem Sie gegen den Willen Roms in diesem Jahr ihre eigene Synode starten, werden die deutschen Bischöfe anfangen, folgende Themen im Katholizismus zu diskutieren: Kohabitation, künstliche Empfängnisverhütung, Homosexualität, gleichgeschlechtliche Ehe, Gender-Theorie ebenso wie die Ordination von Frauen zum Diakonat und Priestertum. Während die Katholische Kirche diese Dinge immer negativ interpretiert hat, will der deutsche "Synodale Weg" sie neu als Dinge interpretieren, die in den Katholischen Glauben passen könnten.
Mit anderen Worten- es sieht so aus, als wären die Deutschen Bischöfe kurz davor, den größten Schritt aller Zeiten dabei zu machen, bestimmte Sünden aus dem Katechísmus zu entfernen und in Deutschland eine ganz neue Katholische Kirche zu rekrutieren, die auf diverse Weise sehr viel protestantischer aussieht- wie der liberale Protestantismus.
Den deutschen Bischöfen ist die Bedeutung ihrer Aktion nicht unbekannt. Sie bemühen sich, Katholiken außerhalb ihres Sprachbereichs zu erreichen, zuallererst die Englisch-sprachigen.
Hier geht´s zum Original: klicken
Es gibt zwei Pole in der Katholischen Kirche von heute und während diese Polarität unter den Päpsten seit einer Generation besteht, wird diese Spannung nicht viel länger andauern.
Das ist nichts Neues. Derartige Situationen gab es auch in der Vergangenheit und das Ergebnis war immer das selbe- ein Schisma. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie das irgendwie anders enden könnte und es erscheint mir merkwürdig, daß Leute, die ihrem Tagesgeschäft nachgehen, so tun, als ob die Dinge sich dieses mal anders entwickeln könnten. Es ist in der Vergangenheit nie anders gewesen.
Warum sollte es heute anders sein? Wenn man zwei sich gegenüberstehende Pole in der Kirche hat und keine nachgeben will, ist das Ergebnis immer ein Schisma- in 100% der Fälle.
Welches sind also die beiden entgegengesetzten Pole? Nun, Sie werden sie weltweit über die Katholische Kirche verbreitet finden, aber es sieht so aus, als gäbe es zwei Gruppen, die als treibende Kraft hinter beiden Seiten stehen.
Auf der theologischen Linken ist die Deutsche Bischofskonferenz, sie sein einer Generation die treibende Kraft hinter dem liberalen Katholizismus ist. Jetzt bringen sie die Dinge auf die nächste Ebene. Indem Sie gegen den Willen Roms in diesem Jahr ihre eigene Synode starten, werden die deutschen Bischöfe anfangen, folgende Themen im Katholizismus zu diskutieren: Kohabitation, künstliche Empfängnisverhütung, Homosexualität, gleichgeschlechtliche Ehe, Gender-Theorie ebenso wie die Ordination von Frauen zum Diakonat und Priestertum. Während die Katholische Kirche diese Dinge immer negativ interpretiert hat, will der deutsche "Synodale Weg" sie neu als Dinge interpretieren, die in den Katholischen Glauben passen könnten.
Mit anderen Worten- es sieht so aus, als wären die Deutschen Bischöfe kurz davor, den größten Schritt aller Zeiten dabei zu machen, bestimmte Sünden aus dem Katechísmus zu entfernen und in Deutschland eine ganz neue Katholische Kirche zu rekrutieren, die auf diverse Weise sehr viel protestantischer aussieht- wie der liberale Protestantismus.
Den deutschen Bischöfen ist die Bedeutung ihrer Aktion nicht unbekannt. Sie bemühen sich, Katholiken außerhalb ihres Sprachbereichs zu erreichen, zuallererst die Englisch-sprachigen.
Heute vor 227 Jahren
am 21. Januar 1793 wurde auf der damals noch "Place de Louis XV" durch die Guillotine hingerichtet. Fr. Demets FSSP hat 2006 diesen Bericht darüber verfaßt, den rorate ccaeli alljährlich an diesem Tag veröffentlicht.
Hier geht´s zum Original: klicken
NOTIZEN FÜR 2020- LUDWIG XVI , HEILIGMÄSSIGER KÖNIG, WAHRER MÄRTYRER GEHT IN DEN TOD. SEIN LETZTER WILLE UND SEIN TESTAMENT
Der König, der in der Kutsche so platziert war, daß er nicht ohne Zeugen mit mir sprechen oder von mir angesprochen werden konnte, bewahrte ein tiefes Schweigen. Ich zeigte ihm mein Brevier, das einzige Buch, das ich bei mir hatte und er schien das mit Freude zu akzeptieren: er schien darauf bedacht zu sein, daß ich ihm die Psalmen zeigte, die seiner Situation am meisten entsprachen und er rezitierte sie aufmerksam gemeinsam mit mir. Die Gendarmen schienen- ohne zu sprechen- über die ruhige Frömmigkeit ihres Monarchen erstaunt und verwirrt zu sein, dem sie zweifellos früher nie so nahe gekommen waren.
Heute in St. Denis,. Grablege der französischen Könige, Requiem für den hingerichteten König.
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NOTIZEN FÜR 2020- LUDWIG XVI , HEILIGMÄSSIGER KÖNIG, WAHRER MÄRTYRER GEHT IN DEN TOD. SEIN LETZTER WILLE UND SEIN TESTAMENT
Prozession zur Ewigkeit
Am 20. Januar 1793 verurteilte der Nationalkonvent Ludwig XVI zum Tode, seine Hin richtung wurde auf den nächsten Tag angesetzt. Ludwig verbrachte diesen Abend damit, sich von seiner Frau und seinen Kindern zu verabschieden. Am folgenden 21. Januar brach ein kalter und nasser Tag an, Ludwig stand um 5 Uhr auf. Um 8 Uhr erscheint eine Garde von 1200 Reitern, die den früheren König bei seiner 2-stündigen Kutschfahrt zum Hinrichtungsort begleiten sollte.
Auf seine Einladung hin begleitete ein Priester, Henry Essex Edgeworth, ein in Frankreich lebender Engländer den König und hat das Ereignis dokumentiert. Wir schließen uns seiner Erzählung, wie er und der schicksalhafte König die Kutsche besteigen, um die Fahrt zu beginnen.
Der König, der in der Kutsche so platziert war, daß er nicht ohne Zeugen mit mir sprechen oder von mir angesprochen werden konnte, bewahrte ein tiefes Schweigen. Ich zeigte ihm mein Brevier, das einzige Buch, das ich bei mir hatte und er schien das mit Freude zu akzeptieren: er schien darauf bedacht zu sein, daß ich ihm die Psalmen zeigte, die seiner Situation am meisten entsprachen und er rezitierte sie aufmerksam gemeinsam mit mir. Die Gendarmen schienen- ohne zu sprechen- über die ruhige Frömmigkeit ihres Monarchen erstaunt und verwirrt zu sein, dem sie zweifellos früher nie so nahe gekommen waren.
Die Prozession dauert fast 2 Stunden, an den Straßen standen Bürger- alle bewaffnet- einige mit Pieken, andere mit Gewehren und die Kutsche wurde von ein einem Trupp- bestehend aus den verzweifeltsten Gestalten aus Paris- umringt. Als eine andere Vorsichtsmaßnahme hatten sie vor die Pferde eine Anzahl von Trommlern gestellt, die jeden Lärm oder jedes Gemurmel zugunsten des Königs ersticken sollten. aber wie hätte man die hören sollen?
Niemand zeigte sich an Türen oder Fenstern und auf den Straßen war niemand zu sehen außer bewaffnete Bürger. Bürger, die alle zur Ausübung eines Verbrechens eilten, das sie vielleicht tief in ihrem Herzen verabscheuten.
So näherte sich die Kutsche der Place Louis XV in Stille und hielt in der Mitte eines großen Platzes an, der rund um das Schafott freigelassen worden und mit Kanonen umgeben war, dahinter erstreckte sich die bewaffnete Menge soweit das Auge sehen konnte. Als der König bemerkte, daß die Kutsche anhielt, drehte er sich um und flüsterte mir zu. "wenn ich mich nicht irre, sind wir angekommen" Mein Schweigen antwortete, daß es so war. Eine der Wachen kam. öffnete die Kutsche und die Gendarmen wären hinaus gesprungen, aber der König hielt sie auf, legte seinen Arm auf mein Knie und sagte in majestätischem Ton "Meine Herren, ich empfehle Ihnen diesen guten Mann, damit er nach meinem Tod nicht beleidigt wird- ich beauftrage Sie, das zu verhindern..."
Sobald der König die Kutsche verlassen hatte, umringten ihn drei Wachen und hätten ihm seine Kleidung ausgezogen, aber er wies sie hoheitsvoll zurück und zog sich selber aus- nahm sein Halstuch ab, öffnete sein Hemd und bereitete sich vor. Die Wachen, die durch die entschlossene Haltung des Königs für einen Augenblick verwirrt waren, schienen ihre Kühnheit wieder zu gewinnen. Sie umringten ihn und hätten seine Hände ergriffen : "Was versuchen Sie zu tun? "sagte der König und zog seine Hände zurück. "Wir wollen Sie fesseln" antworteten die Kreaturen.
"Mich fesseln" sagte der König indigniert "Nein, dem werde ich niemals zustimmen- tun Sie, was man Ihnen befohlen hat, aber Sie werden mich niemals fesseln...."
Der Weg, der zum Schafott führte war sehr uneben und schwer zu begehen; der König war genötigt, sich auf meinen Arm zu stützen und wegen des langsamen Tempos, mit dem er sich vorwärts bewegte, fürchtete ich einen Augenblick, daß sein Mut ihn verlassen könnte. Aber wie groß war meine Überraschung als die letzte Stufe kam. Ich fühlte, daß er plötzlich meinen Arm losließ und sah ihn mit festem Schritt die Breite des Schafotts überqueren- nur durch seinen Anblick- Stille bei den 15 oder 20 Trommlern, die mir gegenüber standen und in einer Stimme, die so laut war, daß man sie an der Tournant-Brücke hätte hören können-hörte ich ihn diese erinnerungswürdigen Worte sprechen:"Ich sterbe unschuldig an allen Verbrechen, die man mir vorwirft. Ich verzeige allen. die mich zum Tode verurteilt haben. und bete zu Gott, daß das Blut, das sie vergießen werden, niemals über Frankreich kommt."
Er fuhr fort, bis ein Reiter in der nationalen Uniform mit einem wütenden Schrei den Trommlern befahl zu trommeln. Man konnte viele Stimmen hören, die die Scharfrichter ermutigten. Diese schienen sich selbst zu beleben und ergriffen den allermutigsten König mit Gewalt, sie zerrten ihn unter das Fallbeil der Guillotine, die mit einem Schlag seinen Kopf von seinem Körper trennte. Das alles geschah in einem Augenblick. Der jüngste Wächter, der um die 18 Jahre alt zu sein schien, ergriff den Kopf und zeigte ihn- rund um das Schafott herumgehend- den Leuten. Zuerst herrschte eine furchtbare Stille - dann aus der Ferne einige "Vive la Republique" Rufe. Die Zahle der Stimmen vervielfachte sich schrittweise und in weniger als 10 Minuten wurde dieser Schrei- 1000 mal wiederholt zum universalen Schrei der Masse und jeder Hut flog in die Luft."
[References: Cronin, Vincent, Louis and Antoinete (1975); Edgeworth, Henry in Thompson, J.M., English Witnesses of the French Revolution (1938, Memoirs originally published 1815).]
***
Es folgt der letzte Wille und das Testament des Königs (s. Original)
Heute vor 227 Jahren - Oggi 227 anni fa https://t.co/PIXA0n26PJ— Armin Schwibach (@ASchwibach) January 21, 2020
Heute in St. Denis,. Grablege der französischen Könige, Requiem für den hingerichteten König.
Fr, Hunwicke spricht,,,,
heute bei liturgicalnotes im Plauderton über Heiratsgewohnheiten des internationalen Adels allgemein und des englischen Königshauses in jüngster Zeit im Besonderen.
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Solange, bis er sie assimiliert hat. Was er verachtet ist nicht die andere Rasse, sondern die andere Zivili-
In den vergangenen Wochen wurde bezüglich jener Frau Markle, die vor ein paar Jahren in das Haus
Battenberg einheiratete, in einigen Kommentaren behauptet, daß sie rassistisch herabgesetzt worden sei.
Man muß heute vorsichtig sein, wie man sich hinsichtlich des Themas Rasse ausdrückt, es ist vielleicht
besser, etwas gedrechseltere Ausdrücke zu verwenden ...einem Gerücht zufolge hat jemand in Bezug auf
Frau M. davon gesprochen, sie bringe ein wenig "exotische DNA" in das Haus Sachsen-Coburg-Gotha..
Vor einigen Jahren ist einem Paparazzo da eine nette Replik eingefallen. Prinz Philipp von Griechenland
und Dänemark hatte gerade den Kamera-schwingenden Ausländer aufgefordert: "Geh doch zurück nach
Hause!" -und der rief dann, indem er an seiner hellenischen Mähne zupfte: "Efaristo! Efaristo!" (Danke!)
Soviel ist klar: Rassenvermischung ist die Hauptbeschäftigung der Mitglieder der "Royalty" und der
Mit guten Argumenten wurde die Hypothese vorgetragen, daß Königin Elisabeth selbst - auf dem Umweg
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HOMO VAGANS (korrigiert)
Anders als Juden, Iren und Deutschen gefällt es den Engländern, wenn man sie für noch exotischer
Anders als Juden, Iren und Deutschen gefällt es den Engländern, wenn man sie für noch exotischer
und noch durchmischter hält, als sie sind. Das entspricht einem gewissen romantischen Gefühl im
englischen Temperament. Sagen Sie einem Engländer er wäre reinblütiger Angelsachse oder hundert-
prozentiger Arier, und er wird Sie auslachen.
Sagen Sie ihm, seine entfernte Verwandschaft bestehe aus einer Mischung aus Franzosen, Russen,
Chinesen oder sogar Arabern und Hindus, und er wird sich das mit höflicher Genugtuung anhören. Je
ferner desto besser, natürlich - das macht mehr her und ist gesellschaftlich weniger zweideutig.
"Gesellschaftlich zweideutig? Wollen Sie damit sagen, daß der Engländer alles anderen Rassen außer
seiner eigenen verachtet?"
Solange, bis er sie assimiliert hat. Was er verachtet ist nicht die andere Rasse, sondern die andere Zivili-
sation. Er mag es nicht, wenn man ihn einen Itaker nennt - aber wenn er mit braunen Augen und oliven-
farbener Haut zur Welt gekommen ist, wird es ihm Vergnügen bereiten, diese Eigenschaften bis auf einen
farbener Haut zur Welt gekommen ist, wird es ihm Vergnügen bereiten, diese Eigenschaften bis auf einen
Spanischen Landedelmann zurückzuverfolgen, der beim Untergang der Großen Armada an eine englische
Küste gespült wurde. Alles bei uns ist eine Sache von Gefühl und Assoziation.
Das Vorstehende zitiert nach Dorothy L. Sayers, etwa 1936.
In den vergangenen Wochen wurde bezüglich jener Frau Markle, die vor ein paar Jahren in das Haus
Battenberg einheiratete, in einigen Kommentaren behauptet, daß sie rassistisch herabgesetzt worden sei.
Man muß heute vorsichtig sein, wie man sich hinsichtlich des Themas Rasse ausdrückt, es ist vielleicht
besser, etwas gedrechseltere Ausdrücke zu verwenden ...einem Gerücht zufolge hat jemand in Bezug auf
Frau M. davon gesprochen, sie bringe ein wenig "exotische DNA" in das Haus Sachsen-Coburg-Gotha..
Vor einigen Jahren ist einem Paparazzo da eine nette Replik eingefallen. Prinz Philipp von Griechenland
und Dänemark hatte gerade den Kamera-schwingenden Ausländer aufgefordert: "Geh doch zurück nach
Hause!" -und der rief dann, indem er an seiner hellenischen Mähne zupfte: "Efaristo! Efaristo!" (Danke!)
Soviel ist klar: Rassenvermischung ist die Hauptbeschäftigung der Mitglieder der "Royalty" und der
internationalen Oberklassen. So war es schon immer. Bündnisse waren zu festigen, Erbinnen mußten
gesichert werden. In diesen Kreisen waren Heiraten zwischen den Rassen schon immer Teil der alltäglichen
Realität. Prinz Henry von Wales, Herzog von Sussex, hat seine Braut ganz genau nach dieser alten Tradition
des aristokratischen Lebens ausgesucht. Und Ahnenforscher haben dann unvermeidlich herausgefunden,
daß Frau M. in Wirklichkeit von der alten Familie der Grafen von Northumberland, den Percies, abstammt.
Für mich überhaupt keine Überraschung. (Auf der anderen Seite habe ich noch nie gehört, daß irgend
jemand interessante Entdeckungen über die Vorfahren der armen und ganz gewöhnlichen Frau Middleton
(der Frau von Prinz William, A. d. Ü.) gemacht hätte. Das gibt einen Minuspunkt.
Mit guten Argumenten wurde die Hypothese vorgetragen, daß Königin Elisabeth selbst - auf dem Umweg
über den Süden Spaniens - von einem Enkel des Propheten Mohammed abstammt. Klingt sehr wahrschein-
lich.Vielleicht sollten die Sicherheitsdienste ein Auge darauf haben, ob sie sich "radikalisiert" hat."
Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke
Fundstück
Julia Wächter hat sich für CNA von Kardinal Gerhard Müller durch seine Titel-Kirche in Rom "Sant´Agnese in Agone" führen lassen.
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Unter dem Titel:
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Unter dem Titel:
"Zum Festtag der heiligen Agnes: Kardinal Müller führt durch seine Titelkirche Sant'Agnese"
beginnt der Artikel so- ZITAT:
"Es ist besser, für Christus zu sterben, als den Glauben zu verraten", sagt Kardinal Gerhard Ludwig Müller. Sein Blick richtet sich auf eine Darstellung der heiligen Agnes, einer Märtyrerin wohl aus dem 3. Jahrhundert. Am Ort ihres Martyriums hat man eine Kirche errichtet. Sant'Agnese in Agone, zu Deutsch: heilige Agnes im Kampf. Sie ist Kardinal Müllers Titelkirche in Rom." (...)
Quelle: CNA, J. Wächter
HEILIGE AGNES BITTE FÜR UNS!
Montag, 20. Januar 2020
Der Genter Altar "L´Agneau Mystique" in neuem Glanz
Pünktlich zum Gedenkjahr der Malerbrüder Van Eyck sind die Restaurierungsarbeiten am Genter Altar vollendet und kehren die Altartafeln auf ihren Stammplatz in der St. Bavo-Kathedrale in Gent zurück. Darüber berichtet John Burger für Aleteia .
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"DIE RESTAURIERUNG DES GENTER ALTARS ENTHÜLLT EIN ÜBERRASCHENDES GESICHT DES GOTTESLAMMES"
Die akribische Entfernung der Übermalung hat dem Publikum das Originalwerk der Gebrüder Van Eyck näher gebracht.
"Eines der tiefgreifendsten Symbole für Jesus Christus ist das "Lamm Gottes", das Tier, das in der Tradition der alten Juden als Opferlamm für ihre Sünden geopfert wurde.
Und eine der berühmtesten Darstellungen dieses Symbols wurde im 15. Jahrhundert von den flämischen Brüdern Jan und Hubert Van Eyck gemalt,
"Die Anbetung des Mystischen Lammes" , das Zentralstück der 12-Tafel-Meisterwerks , des Genter Altars, soll am 24. Januar auf seinen Stammplatz in der Genter St. Bavo-Kathedrale zurück kehren- zusammen mit vier weiteren Tafeln, die einer 3-jährigen Behandlung unterzogen wurden.
Die Restauration umfaßte die Entfernung von Farbschichten der Übermalung des Originals, und hat wunderbare Details zu Tage gefördert.
Seit Oktober 2012 hat Belgiens "Königliches Institut für das Kulturelle Erbe " (KIK-IPRA) im speziell dafür gebauten Labor des Genter Museums für Schöne Künste ein 2-Millionen €-Projekt zur Konservierung des Altarbildes ausgeführt.
"Trotz des Reichtums früherer Forschungsarbeiten am Altarbild, haben Wissenschaftler erst während der KIK-IPRA-Restaurierung eine überraschende Entdeckung gemacht: unter den Schichten vergilbter und wolkiger Lasur wurden rund 70% der äußeren Tafeln unter einer Übermalung aus dem 16. Jahrhundert überdeckt."
Die Kunstzeitschrift berichtet:
"Diese Übermalung wurde so früh durchgeführt und folgte den Umrissen des Originals mit sehr ähnlichen Pigmenten, die auf ähnliche Weise alterten, daß das bei der technischen Dokumentation nicht sichtbar war, als das Altarbild zuerst zur Behandlung hereinkam." erinnert sich Hélène Dubois, die Leiterin des Restaurierungsprojektes, "Und nichts derartiges ist bisher bei der frühen niederländischen Malerei beobachtet worden."
Die Entdeckung war "für alle wie ein Schock, für uns, für die Kirche, für die Gelehrten, für das Internationale Komitee , das dieses Projekt verfolgt" sagt sie.
Die Entfernung der Übermalung war "ein akribischer Prozess, bei dem Lösungsmittel und Skalpelle verwendet wurden" sagt die Publikation.
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"DIE RESTAURIERUNG DES GENTER ALTARS ENTHÜLLT EIN ÜBERRASCHENDES GESICHT DES GOTTESLAMMES"
Die akribische Entfernung der Übermalung hat dem Publikum das Originalwerk der Gebrüder Van Eyck näher gebracht.
"Eines der tiefgreifendsten Symbole für Jesus Christus ist das "Lamm Gottes", das Tier, das in der Tradition der alten Juden als Opferlamm für ihre Sünden geopfert wurde.
Und eine der berühmtesten Darstellungen dieses Symbols wurde im 15. Jahrhundert von den flämischen Brüdern Jan und Hubert Van Eyck gemalt,
"Die Anbetung des Mystischen Lammes" , das Zentralstück der 12-Tafel-Meisterwerks , des Genter Altars, soll am 24. Januar auf seinen Stammplatz in der Genter St. Bavo-Kathedrale zurück kehren- zusammen mit vier weiteren Tafeln, die einer 3-jährigen Behandlung unterzogen wurden.
Die Restauration umfaßte die Entfernung von Farbschichten der Übermalung des Originals, und hat wunderbare Details zu Tage gefördert.
Seit Oktober 2012 hat Belgiens "Königliches Institut für das Kulturelle Erbe " (KIK-IPRA) im speziell dafür gebauten Labor des Genter Museums für Schöne Künste ein 2-Millionen €-Projekt zur Konservierung des Altarbildes ausgeführt.
"Trotz des Reichtums früherer Forschungsarbeiten am Altarbild, haben Wissenschaftler erst während der KIK-IPRA-Restaurierung eine überraschende Entdeckung gemacht: unter den Schichten vergilbter und wolkiger Lasur wurden rund 70% der äußeren Tafeln unter einer Übermalung aus dem 16. Jahrhundert überdeckt."
Die Kunstzeitschrift berichtet:
"Diese Übermalung wurde so früh durchgeführt und folgte den Umrissen des Originals mit sehr ähnlichen Pigmenten, die auf ähnliche Weise alterten, daß das bei der technischen Dokumentation nicht sichtbar war, als das Altarbild zuerst zur Behandlung hereinkam." erinnert sich Hélène Dubois, die Leiterin des Restaurierungsprojektes, "Und nichts derartiges ist bisher bei der frühen niederländischen Malerei beobachtet worden."
Die Entdeckung war "für alle wie ein Schock, für uns, für die Kirche, für die Gelehrten, für das Internationale Komitee , das dieses Projekt verfolgt" sagt sie.
Die Entfernung der Übermalung war "ein akribischer Prozess, bei dem Lösungsmittel und Skalpelle verwendet wurden" sagt die Publikation.
Sonntag, 19. Januar 2020
Fundstück
Peter Winnemöller hat für CNA den ersten Beitrag einer Serie über Ketzer verfaßt- und dafür Markion als einen der frühesten Häretiker der Kirchengeschichte ausgewählt.
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Unter dem Titel:
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Unter dem Titel:
"Gestatten, Markion der Erzketzer"
beginnt CNA die neue Serie über Ketzer - Zitat:
"Sie nannten ihn den Erzketzer. Er war wahrlich nicht der erste Irrlehrer der jungen Kirche. Schon der erste Johannesbrief kannte solche, mit denen die Gemeinde um die Wahrheit stritt. Markions Ketzerei war offensichtlich so dramatisch, dass sie alles bisher Dagewesene übertraf. So mag sich der Titel Erzketzer erklären lassen. Eusebius von Caesarea und Irenäus von Lyon erwähnen ihn. Tertullian widmet ihm mit "adversus marcionem" sogar eine eigene Schrift. Darin setzt sich der Kirchenvater sehr genau mit den Irrlehren Markions auseinander und widerlegt sie. Das mag den Rang des Irrlehrers zeigen, wenn sich die theologische Prominenz der Antike mit ihm beschäftigt." (...)
Quelle: CNA, P. Winnemöller
Freitag, 17. Januar 2020
Kardinal Sarah:Die Feinde des Zölibats sind Zauberlehrlinge der Universitäts-Theologie
Luisella Scrosati gibt bei La Nuova Bussola Quotidiana Teile des Textes wieder, den Kardinal Sarah für "Aus der Tiefe unserer Herzen" verfaßt hat.
Hier geht´s zum Original: klicken
"SARAH: DIE WEIHE VERHEIRATETER PRIESTER IST EINE PASTORALE KATASTROPHE!"
"Im Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" zieht Kardinal Sarah die Konsequenzen aus der Lehre Benedikts XVI - besonders im Licht der Amazonas-Synode. Mit der "Aufweichung" des priesterlichen Zölibats sagt Sarah provoziert man eine Verwüstung für die Gläubigen, weil sie des
sichtbaren Zeichens beraubt werden, daß der Priester völlig Gott gehört. Das Problem liegt bei einigen westlichen und südamerikanischen Bischöfen, die den Zölibat als Last leben. Und er schießt gegen ein angebliches "Recht auf die Eucharistie": "Eine Gemeinschaft, die sich mit der Idee eines" Rechts auf die Eucharistie "formiert, ist nicht mehr Jüngerin Christi.."
Kardinal Robert Sarah stellt sich in den Schatten der Lehre, die der Papa Emeritus im Buch "Aus der Tiefe unseres Herzens" im Zentrum der Kontroverse und während seines gesamten Pontifikates dargelegt hat. Dabei handelt es sich nicht um eine forcierte Nutzung dieser Überlegungen sondern um die
Kardinal Robert Sarah stellt sich den Lehren folgend, die der emeritierte Papst in dem Buch "Aus tiefstem Herzen" darlegte, in den Mittelpunkt der Kontroverse und seines gesamten Pontifikats. Dies ist keine erzwungene Verwendung dieser Überlegungen, sondern eine Integration in das Licht dessen, was der Kardinal während der jüngsten Synode erfahren konnte: «Während der Amazonas-Synode habe ich mir die Zeit genommen, den Menschen zuzuhören, die an der Feld und im Gespräch mit guten Missionaren. Dieser Austausch hat in mir die Vorstellung bestärkt, dass die Möglichkeit, verheiratete Männer zu ordinieren, eine pastorale Katastrophe, eine ekklesiologische Verwirrung und eine Verdunkelung des Verständnisses des Priestertums bedeuten würde."
In seiner Rede zeigt Sarah große Weitsicht über die Auswirkungen, die die Schwächung des Zölibats in der Kirche haben wird, aufgrund der ontologischen Zugehörigkeit des Zölibats zum Priestertum, hervorgehoben durch den erleuchteten und entschiedenen Ausdruck von Benedikt XVI .: „Nie hat ein Papst - bemerkt der Kardinal- hat mit solcher Kraft die Notwendigkeit des priesterlichen Zölibats ausgedrückt."
Die Konsequenzen werden in erster Linie für die Gläubigen verheerend sein, weil ihnen das sichtbare Zeichen genommen wird, daß der Priester völlig Gott gehört, zu dem Gott gehört, der sein Opfer an die Brüder gründet und unterstützt. Sarah spricht aus Erfahrung und erzählt, wie er als junger Priester in die abgelegenen Dörfer Guineas gereist ist, um die Treue jener christlichen Gemeinden zu würdigen, die jahrelang keinen Priesterbesuch erhalten hatten. Diese lange sakramentale Abstinenz hatte zur Folge, dass sie Hunger und Durst nach den Sakramenten weckte. Sarah erinnert sich, wie ich in meinem Körper die Freude spürte, "die Sümpfe mit provisorischen Booten zu überqueren [...] oder durch gefährliche Ströme zu waten, win denen wir befürchteten, verschlungen zu werden," , und die Freude empfand, gänzlich Gott zur Verfügung zu stehen und somit auch seinem Volk."
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"SARAH: DIE WEIHE VERHEIRATETER PRIESTER IST EINE PASTORALE KATASTROPHE!"
"Im Buch "Aus der Tiefe unserer Herzen" zieht Kardinal Sarah die Konsequenzen aus der Lehre Benedikts XVI - besonders im Licht der Amazonas-Synode. Mit der "Aufweichung" des priesterlichen Zölibats sagt Sarah provoziert man eine Verwüstung für die Gläubigen, weil sie des
sichtbaren Zeichens beraubt werden, daß der Priester völlig Gott gehört. Das Problem liegt bei einigen westlichen und südamerikanischen Bischöfen, die den Zölibat als Last leben. Und er schießt gegen ein angebliches "Recht auf die Eucharistie": "Eine Gemeinschaft, die sich mit der Idee eines" Rechts auf die Eucharistie "formiert, ist nicht mehr Jüngerin Christi.."
Kardinal Robert Sarah stellt sich in den Schatten der Lehre, die der Papa Emeritus im Buch "Aus der Tiefe unseres Herzens" im Zentrum der Kontroverse und während seines gesamten Pontifikates dargelegt hat. Dabei handelt es sich nicht um eine forcierte Nutzung dieser Überlegungen sondern um die
Kardinal Robert Sarah stellt sich den Lehren folgend, die der emeritierte Papst in dem Buch "Aus tiefstem Herzen" darlegte, in den Mittelpunkt der Kontroverse und seines gesamten Pontifikats. Dies ist keine erzwungene Verwendung dieser Überlegungen, sondern eine Integration in das Licht dessen, was der Kardinal während der jüngsten Synode erfahren konnte: «Während der Amazonas-Synode habe ich mir die Zeit genommen, den Menschen zuzuhören, die an der Feld und im Gespräch mit guten Missionaren. Dieser Austausch hat in mir die Vorstellung bestärkt, dass die Möglichkeit, verheiratete Männer zu ordinieren, eine pastorale Katastrophe, eine ekklesiologische Verwirrung und eine Verdunkelung des Verständnisses des Priestertums bedeuten würde."
In seiner Rede zeigt Sarah große Weitsicht über die Auswirkungen, die die Schwächung des Zölibats in der Kirche haben wird, aufgrund der ontologischen Zugehörigkeit des Zölibats zum Priestertum, hervorgehoben durch den erleuchteten und entschiedenen Ausdruck von Benedikt XVI .: „Nie hat ein Papst - bemerkt der Kardinal- hat mit solcher Kraft die Notwendigkeit des priesterlichen Zölibats ausgedrückt."
Die Konsequenzen werden in erster Linie für die Gläubigen verheerend sein, weil ihnen das sichtbare Zeichen genommen wird, daß der Priester völlig Gott gehört, zu dem Gott gehört, der sein Opfer an die Brüder gründet und unterstützt. Sarah spricht aus Erfahrung und erzählt, wie er als junger Priester in die abgelegenen Dörfer Guineas gereist ist, um die Treue jener christlichen Gemeinden zu würdigen, die jahrelang keinen Priesterbesuch erhalten hatten. Diese lange sakramentale Abstinenz hatte zur Folge, dass sie Hunger und Durst nach den Sakramenten weckte. Sarah erinnert sich, wie ich in meinem Körper die Freude spürte, "die Sümpfe mit provisorischen Booten zu überqueren [...] oder durch gefährliche Ströme zu waten, win denen wir befürchteten, verschlungen zu werden," , und die Freude empfand, gänzlich Gott zur Verfügung zu stehen und somit auch seinem Volk."
Donnerstag, 16. Januar 2020
Der Zölibat und die Weihe von Viri probati . Die historischen Hintergründe
Sandro Magister läßt bei Settimo Cielo in der aufgeheizten Debatte im Vorfeld der Veröffentlichung des Buches "zu vier Händen" von Benedikt XVI und Kardinal Sarah einen Theologie-Professor, den Dominikaner Thomas Michelet zu Wort kommen. Der erklärt noch einmal die Ursprünge des Zölibats. Hier geht´s zum Original: klicken
"VERHEIRATETE PRIESTER? JA, ABER IN PERFEKTER ABSTINENZ: DIE LEKTION AUS DEN ERSTEN JAHRHUNDERTEN DER KIRCHE."
Thomas Michelet, ein Dominikaner, lehrt an der Päpstlichen Hl. Thomas-v.Aquin-Universität "Angelicum" Theologie. Er hat nicht an der Amazonas-Synode teilgenommen, aber die Diskussionen verfolgt- besonders die zur Priesterweihe für verheiratete Männer.
Er erklärt sich weder dafür noch dagegen. Aber hat eine eklatante Geschichtsvergessenheit bei fast allen Kirchenmännern festgestellt, die an dieser Frage gearbeitet haben.
Fast alle von ihnen vergessen- oder haben nie gewußt- daß während der vielen Jahre in denen verheiratete Männer zu Priestern und Bischöfen geweiht wurden, die heilige Weihe immer an die Verpflichtung zur perfekten Abstinenz zwischen den Eheleuten gebunden war. Und dieser "konsequente" Zölibat wurde nicht nur als rein disziplinarisches Erfordernis , das die Kirche wenn sie wollte, fallen lassen konnte. Es ging auf die Zeit der Apostel zurück und deshalb auf eine Norm über die die Kirche nicht verfügen konnte, Weil, wenn sie damit nach gusto verfahren konnte, "sie nicht mehr die Kirche der Apostel bleiben konnte."
Fr. Michelet hat deshalb zu Feder und Papier gegriffen und in einem Kommentar, der am 29. Oktober in der französischen Fassung der online-Tageszeitung "Aleteia" veröffentlicht wurde, erklärt, wie die Dinge sind.
"Viri probati weihen. Wo ist die Schwierigkeit?"
Für Anfänger : Michelet erinnert daran, daß die Lateinische Katholische Kirche "mindesten bis ins 12. Jahrhundert" dabei geblieben, verheiratete Männer im reifen Alter ui weihen. Aber unter einer Bedingung : daß sie sich nach ihrer Weihe dazu verpflichten " von nun an in Gegenwart ihrer Ehefrau -wie Bruder und Schwester- in perfekter Abstinenz zu leben."
Es war die feste und allgemeine Überzeugung, daß diese Verpflichtung zur sexuellen Abstinenz auf die Ursprünge der Kirche zurückgeht. Das trifft bereits auf Petrus zu, der verheiratet war und auf andere Apostel und konnte auf keine Weise zurückgenommen werden.
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