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Montag, 9. Dezember 2019

Marco Tosatti spekuliert (?) über ein mögliches baldiges Ende des aktuellen Pontifikates

Marco Tosatti hat sich bei Stilum Curiae Gedanken über die jüngsten Ernennungen im Vatican und Gerüchte über ein bevorstehendes Ende des Pontifikates von Papst Franziskus gemacht. 
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"DENKT PAPST BERGOGLIO, DASS SEIN PONTIFIKAT ENDET?" 

Die Ernennung Tagles zum Präfekten von Propaganda Fide ist aus vielen Gründen ein wichtiges Signal. Aber vor allem weil es Gründe gibt, zu vermuten, daß Papst Bergoglio glaubt, daß das Ende seines Pontifikates nahe ist. Eine Intuition-offensichtlich: nichtsdestoweniger nachvollziehbar - wenn man eine andere Entscheidung bedenkt, die er ohne ersichtlichen Grund vor einigen Wochen getroffen hat.

Wir beziehen uns hier auf das Ende der 6-jährigen Dienstzeit von Fabian Pedacchio als Privatsekretär des Pontifex; eine Stellung, die er seit kurz nach der Wahl Jorge Mario Bergoglios am 13. März 2013 bekleidete. Fabian Pedacchio hat während dieser gesamten Zeit seine Position in der Bischofskongregation behalten- wo er seinen sehr engen Freund Ilson de Jesús Montanari, unterstützte, der von Papst Franziskus zum Sekretär dieser Kongregation ernannt wurde, was zu einem außerordentlichen Karrieresprung führte; er entmachtete de facto den Präfekten Marc Ouellet, indem er wiederholt die führende Rolle bei den Bischofsernennungen spielte.

So gibt es für das Verlassen der Position des Sekretärs ein Fragezeichen, wenn keine weiteren Erklärungen offenbar werden. Es wurde gesagt, daß Pedacchio in die Kongregation zurückkehren wird, aber in Wirklichkeit hat er sie nie verlassen. Wenn aber die Gerüchte der vergangenen Wochen wahr sind, ergäbe das ein ganz anderes Bild.
Laut diesen Gerüchten würde der gegenwärtige Sekretär der Kongregation, Ilson Montanari, nach Brasilien - in eine bedeutende Diözese geschickt (Salvador de Bahia). Um Primas von Brasilien zu werden, hat Bischof Krieger das Pensionsalter bereits um ein Jahr überschritten. Und so würde die Stellung des Sekretärs der Kongregation von Fabian Pedacchi übernommen. der dann natürlich auch Titularbischof würde.

In moderner Zeit ist es Standardpraxis geworden, daß der Sekretär des Papstes zum Bischof ernannt wird, wenn das Pontifikat zu enden scheint; ein Zeichen der Dankbarkeit für die erwiesenen Dienste und auch ein Weg, um ihn vor möglicher Vergeltung zu schützen. Die Arbeit eines Privatsekretärs eines Papstes schafft spezielle Freundschaften aber auch weniger liebenswürdige, weniger positive Gefühle.


Sonntag, 22. September 2019

Tosatti ist entlarvt.....?

Marco Tosatti überläßt bei Stilum Curiae seinen Lesern, zu entscheiden, ob sie den Vorwürfe, er sei Teil der konservativen amerikanischen Verschwörung gegen Papst Franziskus glauben wollen.
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"SUPER EX: TOSATTI, SIE MÜSSEN ZUGEBEN, DASS STILUM CURIAE VON DEN AMERIKANISCHEN VERSCHWÖRERN BEZAHLT WIRD!"

"Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Super Ex (Ex-von Avvenire, der Tageszeitung der Bischöfe, Ex der italienischen Pro-Life-Bewegungen aber immer noch und unerklärlich Katholik) hat uns einen humorvollen Kommentar zu Artikeln über die Amerikanische Verschwörung gegen Franziskus geschickt. Ich habe wirklich genossen, den zu lesen. Genießen Sie ihn auch.

                                                                  §§§

Lieber Tosatti, das habe ich nicht erwartet. Von Dir wirklich nicht. Zu wissen, daß Sie wegen Ihrer ein bißchen gegen den Strom gerichteten Ideen von LaStampa entlassen wurden;
ich sehe Sie auf einem halb kaputten und leicht verrosteten Fahrrad herumfahren, ich behalte Ihren Amateur-blog im Auge - erfolgreich wie die Zahl der Besuche zeigt, aber wirklich selten und teuer, was die Grafiken angeht. All das hatte mich davon überzeugt, es mit einem echten Idealisten zu tun zu haben.

Dann wurde mir klar, daß Sie Teil einer Verschwörung sind, ein operativer Arm einer großen Verschwörung, die von den USA aus in die entlegensten Gebiete des Imperiums verzweigt ist.
Ja, dieser französische Journalist Nicolas Senéze, von dessen Existenz bis vor ein paar Tagen niemand wußte, sagt es.


Montag, 19. August 2019

Kommende Ereignisse.....

In seiner montäglichen Kolumne in "Monday in the Vatican" befaßt sich A. Gagliarducci heute mit der seit der Veröffentlichung des Instrumentum Laboris voll entbrannten Kontroverse um die bevorstehende Amazonas- Synode und aufblühenden Verschwörungstheorien um eine "Anti-Franziskus-Lobby". Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS - DIE HERAUSFORDERUNG DES KOMMENDEN HERBSTES"

Aus dem Gefängnis, wo er auf das für den 21. August erwartete Urteil im Revisionsprozess wartet-, hat Kardinal George Pell einen Brief geschickt, in dem er seine Sorgen über die kommende Spezial-Synode für die Pan-Amazonas-Region zum Ausdruck bringt. Der Brief heizt die Diskussion über die Synode wieder an, die wahrscheinlich einer der Hauptscheidewege in Franziskus´Pontifikat sein wird.

Papst Franziskus hat betont, daß das Thema "verheiratete Priester" (d.h. viri probati) nicht im Zentrum der Synode steht- sondern die Evangelisierung. Die Diskussion um die Synode zeigt jedoch, daß die Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum (in besonderen Situationen) sie beherrschen wird.

Wie immer ist die Debatte polarisiert. Auf der einen Seite stehen die, die besorgt sind, daß die fundamentalen Prinzipien der Katholischen Lehre auf´s Spiel gesetzt werden. Auf der anderen Seite die, die theologische Veränderungen im Namen einer sogenannten Evolution der Lehre unterstützen.

Es ist eine alte Diskussion, die auf das II. Vaticanische Konzil zurückgeht. Anders als beim II.Vaticanischen Konzil sprechen wir nicht über zwei verschiedene theologische Standpunkte sondern über den Zusammenstoß zwischen einem theologischen und einem politischen Standpunkt.

Der theologische Standpunkt konzentriert sich auf die Bedeutung von Wahrheit, Tradition und das depositum fidei. Sie verwerfen die Evolution der Lehre nicht, stellen aber fest, daß sie nie mit der Tradition der Kirche brechen darf.

Das war der Standpunkt des emeritierten Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller; des emeritierten Präsidenten des Päpstlichen Komitées für Geschichtswissenschaft, Kardinal Walter Brandmüller; und Kardinal George Pell.

Diejenigen, die ihre "traditionellen" Standpunkte unterstützen, zeigen daß viele über die bevorstehende Synode besorgt sind. Eine ihrer Hauptsorgen ist, daß die PanAmazonas-Synode ein Spiegelbild der Debatten bei den Familien-Synoden 2014 und 2015 und der Jugend-Synode von 2018 sein werden. Es ist bemerkenswert, daß bei der letzten Synode der Terminus LGBT in das Arbeitsdokument aufgenommen wurde- das erste mal, daß er in einem offiziellen vaticanischen Dokument vorkam.


Freitag, 5. Juli 2019

Die Amazonas-Synode auf den Spuren der St. Gallen-Mafia

Julia Meloni findet in ihrem Beitrag für LifeSiteNews in der Vorbereitung der Amazonas-Synode Spuren der alter Pläne der St. Gallen-Mafia und dokumentiert sie.
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"DER LANGE WEG DER ST.GALLEN-MAFIA ZUR VERÄNDERUNG DES PRIESTERTUMS WIRD BEI DER AMAZONAS-SYNODE EINEN ENTSCHEIDENDEN PUNKT ERREICHEN" 
"Der Priestermangel ist nur ein offensichtlicher Vorwand um den Zölibat praktisch (nicht theoretisch) in der Lateinischen Kirche abzuschaffen. Das ist seit Luther das Ziel"- Bischof Athanasius Schneider 

1969, vierundvierzig Jahre bevor er erfolgreich den Kreuzzug zur Wahl von Papst Franziskus anführte, nahm der damalige Fr. Cormac Murphy-O´Connor- zukünftiges Mitglied der St. Gallen-Mafia -an der Synode unter Papst Paul VI teil. Als er dabei die ganzen radikalen Reden gegen den priesterlichen Zölibat anhörte, fühlte er plötzlich "wie ihm das Blut zu Kopfe stieg"- wie er sich in "Ein englischer Frühling" erinnert. Murphy-O´Connor hielt eine spontane Rede in "scheußlichem Latein" und verkündete, daß man" vielleicht die Weihe verheirateter Männer in Erwägung ziehen könnte". 

In diesem berauschenden postkonziliaren Augenblick "schien alles zu gewinnen zu sein". Ein Priester sagte sogar zu Murphy-O`Connor:"Ich war ziemlich sicher, daß es eine Veränderung in den Regeln für den Zölibat geben wird. Ich habe meine Gelübde in diesem Sinne abgelegt."
In der Vorbereitung zur Priester-Synode 1971 half Murphy-O´Connor, das zukünftige Mafia-Mitglied- bei der Planung und schrieb einen Artikel, in dem er argumentierte, daß "letztendlich die Predigt des Wortes und die Erteilung der Sakramente viel wichtiger sind als das Kirchengesetz über ein unverheiratetes Priestertum." 

Schließlich bekamen er und sein Mafia-Vorgänger, Basil Hume, Briefe aus Rom, "wegen leicht provokativer Dinge " wie Murphy-O´Connor es beschreibt- über die Weihe verheirateter Männer. "Ich sag´ Dir was, Cormac" sagte Hume "warum gehen wir nicht nach Rom und konfrontieren sie? Wir gehen zusammen hin und bringen das zu Ende." 



Donnerstag, 27. Juni 2019

M. Tosatti folgt beim geheimen Treffen vorwiegend deutscher Prälaten in Rom dem Tip "Cherchez les Allemands"

Auch Marco Tosatti beschäftigt sich bei Stilum Curiae mit dem Geheimtreffen einiger Bischöfe und Kardinäle in Rom -das der Vorbereitung der kommenden Synode dienen sollte.
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"ROM.: MYSTERIÖSES DEUTSCHES GIPFELTREFFEN ZUR SYNODE"  
"Ein einzigartiges Treffen  findet in diesen Tagen im Vatican statt. Es steht sicher in Verbindung zur Amazonas-Synode, die im Oktober in Rom stattfinden wird; und weil wir wissen, wie in der Vergangenheit die Vorbereitungen der Synoden gemanagt wurden, besonders die der Familien-Synode- aus der die hoch kontroverse Exhortation Amoris Laetitia hervorging, muß man interessiert wenn nicht beunruhigt sein. 

Der Generalsekretär der Synode, Kardinal Lorenzo Baldisseri ist da. Und soweit ist alles normal: Baldisseri ist die rechte Hand und vertraut den Synoden des Papstes, des großen Regisseur (seine Gegner sagen Manipulator) dieser Ereignisse, die bekanntlich immer weniger transparent und zunehmend von oben kontrolliert worden sind .

Die Identität der anderen Teilnehmer ist jedoch überraschend. Tatsächlich nimmt der emeritierte Bischof von Xingu Erwin Kräutler an den Sitzungen teil. Er ist Deutscher, eingebürgerter Brasilianer; Er ist einer der lautstärksten Befürworter der Notwendigkeit, "viri probati" im Amazonasgebiet (und vielleicht auch anderswo ...) einzusetzen. er ist ein Unterstützer der Befreiungstheologie und der indianischen Theologie, die sie teilweise ersetzt hat.


Dann ist da Kardinal Walter Kasper; der sicherlich keiner Vorstellung bedarf.

*Ein viertes Mitglied der Gesellschaft ist Kard. Christoph Maria Michael Hugo Damian Peter Adalbert Schönborn, ein vertrauter Mann von Papst Bergoglio (der ihm die Aufgabe gab, Amorisl Laetitia zu „erklären“). * (Wir wissen inzwischen, daß der Wiener Erzbischof zwar eingeladen war, aber nicht teilgenommen hat) 

Natürlich ist da auch Kardinal Claudio Hummes (Brasilianer, aber zufällig... aus deutscher Familie); während die Anwesenheit des Bischofs von Essen, Mons. Franz-Josef Overbeck, Vizepräsident von Comece, der Vereinigung europäischer Bischöfe, und Leiter von „Adveniat“, der Kommission für Lateinamerika der deutschen Bischöfe, dem großen Finanzier der brasilianischen Kirche, eine gewisse Überraschung darstellt.

Schließlich gibt es noch einen Laien, den ultraprogressiven Kirchenhistoriker Huber Wolf.

Wir kennen die Gesprächsthemen nicht. Aber wir müssen denken, daß, wenn sie so viele Menschen von so vielen verschiedenen Orten nach Rom bringen, die so wichtig und nah am Herzen des Papstes sind, um eine Synode zu diskutieren, die im Oktober stattfinden soll, es einen Grund- oder ernster- mehrere Gründe geben muß. 

Das Interesse Deutschlands an dieser Synode ist außergewöhnlich. Ein deutscher Bischof sagte vor einigen Tagen, daß die Kirche nach der Oktober-Synode nicht mehr dieselbe sein werde wie vorher.  Und er bezog sich sicherlich nicht auf die Kirche, die in den endlosen Dschungelländern und der Natur des amerikanischen Subkontinents zu finden ist,

Der Verdacht besteht darin, daß jemand hofft,.aus Amazonien exportfähige Veränderungen für anderswo erreichen zu können, insbesondere zwischen Oder-Neiße und Rhein. Und von da aus- wer weiß wohin ..."

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti 

Montag, 24. September 2018

Mit welchen Überraschungen müssen wir bei der bevorstehenden Jugend-Synode rechenen?

In seiner montäglichen Kolumne bei Monday in the Vatican macht sich A. Gagliarducci heute -unter Berücksichtigung der neuen Synoden-Konstitution Gedanken über die bevorstehende Jugendsynode und die Befürchtungen, die durch die Erfahrungen in der vorsynodalen Zeit ausgelöst wurden. Hier geht´s zum Original: klicken

"PAPST FRANZISKUS, WAS IST VON DER NÄCHSTEN SYNODE ZU ERWARTEN?"

"Die neue Konstitution, die den Ablauf der Synoden reguliert, kann erklären, was von der bevorstehenden Bischofssynode für die Jugend zu erwarten ist.

Die Konstitution "Ecclesia Communio", die wenige Tage nach der Liste mit den Synodenmitgliedern veröffentlicht wurde, während die Medien versuchen die Synode zu benutzen, um auf eine sanfte Reform von Doktrinen drängen, stärkt einerseits die Macht des Generalsekretariates der Synode und bekräftigt andererseits die Zentralität des Papstes, der letzter Garant für jede getroffene Entscheidung bleibt.

Obwohl es voller Bezugnahmen auf Synodalität und Kollegialität ist, macht das Dokument den Eindruck eines Trends zu einer immer größeren Zentralisierung.

Nicht nur werden die Bischöfe meistens als eine Art "Megaphon" des Gottesvolkes, das sie repräsentieren müssen, beschrieben- sondern die Synodenversammlung bekommt nur Beratungsfunktion, weil das Schlußdokument, wenn der Papst es approbiert, direkt Lehramt und Teil der Päsptlichen Dokumente werden kann.

Das ist es- wo die Macht sich zu den Bichöfen und den Gläubigen verschoben zu haben scheint- wo wir uns aber einer weiteren Zentralisierung gegenüber sehen.

Um zu verstehen, wie sich die Dinge geändert haben, muß man zurückblicken. Bis zur Synode von 2012 , die der Neuevangelisierung gewidmet war, wurden die Bischofssynoden nach "Ordo Synodis" abgehalten. Diese Regel sah auch den Entwurf eines Dokuments zusammengestellt aus den Beschlüssen der Synode vor. 

Der Text wurde von einer speziellen Kommission entworfen und es war wahrscheinlich, daß ihre Mitglieder mit dem Papst über den Text sprachen. Dann jedoch wurde der Text von der Synodenversammlung analysiert, die über ihn absstimmte. Jeder einzelne Vorschlag unterlag der Abstimmung und er wurde nur akzeptiert, wenn er eine 2/3 Mehrheit der Stimmen erlangte: den "consensus" der Synode.

Dienstag, 18. September 2018

Fr. Hunwicke spricht.....

heute bei liturgicalnotes über das Alter des regierenden Pontifex und das Lebensalter der vorangegangenen Päpste seit 1922 und was man daraus schließen könnte.

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82 und das zählt.....
"Nachdem sich immer mehr Menschen GEdanken über die mentale Gesundheit machen, habe ich beschlossen, einen Text noch einmal zu veröffentlichen, den ich vor cirka 6 Monaten geschrieben habe.
Ich denke, daß PF bald 82 wird. Nachdem immer mehr Stimme weltweit über die Möglichkeit sprechen, daß das Pontifikat zuende geht, habe ich nach dem Todesalter vorhergehender Päpste geschaut. Nach den groben Stichworten, die ich auf einem alten Briefumschlag notiert habe, die bei meinem Computer lag, ist das das folgende Alter- einschließlich von Pius X ungefähr richtig [Johannes Paul I, den 1-Monate-Papst habe ich ausgeschlossen] : Pius XI 82, Pius XII 82, Paul VI 82, Johannes Paul II 85. [Benedikt XVI wurde im Alter von 78 gewählt worden und ist 5 Jahre später "auf dem Pilgerweg nach Hause"]

Es wäre interessant zu wissen, wie lange Päpste in früheren Zeiten lebten. A priori könnte man annehmen weniger lange, weil sie weniger Vorteile vom modernen medizinischen Fortschritt hatten. Aber ich habe nicht genug Briefumschläge....

Ich habe nicht vor, zu behaupten, daß PFs Tod bevor steht....obwohl er seinen eigenen Worten nach seiner Wahl zufolge erwartete, daß sein Pontifikat nur 4 oder 5 Jahre dauern würde, was zu der Annahme fühgren könnte, daß er auch die Rückseiten von Umschlägen benutzt, Nein, mein Ziel ist ein ganz anderes.

Überlegen Sie:
1) Konklaves scheinen willens zu sein, ziemlich alte Prälaten zum Papst zu wählen, Seltsam, wenn das Rückzugsalter für Bischöfe 75 ist, seltsamer noch , wenn man bedenkt, daß Bischöfe weniger Arbeit und weniger Stress hätten als Päpste,  aber naja.

2) Wir scheinen uns unter einer wachsenden Zal alter Leute zu befinden, die an seniler Demenz leiden. Ein schneller Blick ind Internet läßt vermuten, daß auf der Rückseite meines bescheidenen Umschlags vielleicht einer von sechs über 80- Jährigen an Demenz leidet. Das ist wirklich ziemlich viel.

Es sieht also so aus, daß wir wirklich Glück hatten mit der exzellenten mentalen Gesundheit der seit 1922 bis heute zum Papst Gewählten. Möge unser Glück lange anhalten!

Aber können wir es uns leisten, so behäbig zu sein? Nach solchen Statistiken führt, dabei zu bleiben, alte Männer zu wählen, früher oder später dazu, einen Papst mit Demenz zu haben.

Wenn ein Bischof beginnt verwirrende Symptome zu zeigen, haben der Nuntius,,,,sein Metropolitan....die Bischofskongregation..., der Papst selbst die Möglichkeit zu intervenieren. Aber was, wenn der Papst selbst.......

Gibt es keine kanonische Vorkehrung für diesen Fall? Wenn nicht, denke ich, daß es eine geben sollte. Und-wie Pater Aidan Nichols andeutete- auch Vorkehrungen für die Situation gibt, wenn ein Mann, der der vorhergehenden Papst war, Häresien verbreitete; warum also nicht für einen Papst, der -prima facie- Häresien verbreitet?

Mir scheint es tatsächlich so, als sollte es einen ganzen neuen Abschnitt im CIC geben- mit dem Titel "de Romano Pontefice semovendo". Die Times hat vor kurzem Oliver Wendell Holmes Jr mit der Bemerkung zitiert, daß man eine Konstitution erstellen sollte und dabei "den schlechten Mann" im Sinn haben, weil ein Staat oder eine Institution Strukturen braucht, die ihn/sie in die Lage versetzen nicht nur in normalen Zeiten komfortabel zurecht zu kommen, sondern auch einen Tyrannen, oder Soziopathen oder eine Niete zu überleben.....

Die Ecclesia Militans muß diesen Rat beherzigen. Ihr Überlebenwird von Gott garantiert, aber die gesamte Ökonomie des Glaubens ruht auf der Annahme eines Gottes, der mit und durch menschliche Synergie arbeitet. "

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Samstag, 25. August 2018

Diakon Nick Donnelly berichtet für OnePeterFive über einen erstaunlichen Artikel in der Londoner Times, der sich mit dem Wunsch mancher Papstwähler, der amtierende Pontifex möge zurücktreten, befaßt.  Hier geht´s zum Original: klicken

"DIE PRO-PAPST-FRANZISKUS KARDINÄLE WOLLEN SEINEN RÜCKTRITT, UM EIN SCHISMA ZU VERMEIDEN. BERICHTE DER LONDONER TIMES."

"Die Londoner Times berichtet, daß eine Gruppe von Kardinälen, die Papst Franziskus unterstützt haben, jetzt wollen, daß er zurücktritt und durch Kardinal Pietro Parolin ersetzt wird, weil sie fürchten, daß seine Reformen ein Schisma verursachen werden, "katastrophaler" als die Reformation.
Der Artikel der Times bezieht sich auf einen Bericht des Vaticanista Antonio Socci, eines prominenten katholischen italienischen Journalisten.

Antonio Socci berichtet, daß es die Kurien-Fraktion des Hl. Stuhls ist, die die Wahl Jorge Mario Bergoglios unterstützte - aus Ungeduld mit der Regierung seines Vorgängers, Papst Benedikt XVI, die jetzt aus Angst vor einem drohenden Schisma will, daß Papst Franziskus zurücktritt.
Die Times berichtet:

"Eine große Zahl der Kardinäle, die für ihn gestimmt haben, ist sehr besorgt und die Kurie....die seine Wahl organisierte und ihn bisher begleitete, ohne sich je selbst von ihm zu distanzieren, kultiviert die Idee eines moralischen Zuredens, um ihn zu überzeugen, zurückzutreten.

Es war die letztere Fraktion, die jetzt glaubte, daß der Papst zurücktreten sollte und ihn gern durch Kardinal Pietro Parolin, den vaticanischen Staatssekretär, ersetzen würde, sagt Signor Socci. Er glaubt, daß die Gruppe ungefähr ein Dutzend umfaßt,  aber die Wichtigkeit der Mitglieder zählt mehr als ihre Zahl. Vier Jahre nach dem Amtsverzicht  von Benedikt XVI und Bergoglios Erscheinen auf der Bühne, ist die Lage in der Katholischen Kirche explosiv geworden, vielleicht sogar am Rand eines Schismas, das sogar noch verheerender wäre als das Luthers [der heute durch die Bergoglio-Kirche rehabilitiert wird]

Die Kardinäle sind besorgt, daß die Kirche als Institution erschüttert werden könnte. Es gibt viele indirekte Wege, auf denen Druck ausgeübt werden könnte."


Samstag, 16. Juni 2018

Bischof Schwarz, Liebesbriefe, ein Ex-Geheimagent...Skandal, Realität oder Seifenoper?


Maike Hickson analysiert und kommentiert bei OnePeterFive die Gerüchte aus der Diözese Klagenfurth, die seit der Ernennung ihres Bischofs Alois Schwarz als Bischof von St, Pölten wieder in den Medien aufgetaucht sind. Diese Gerüchte würden Stoff für eine Seifenoper mit jahrelanger Laufzeit liefern-leider scheinen sie aber eher der Realität nahe zu sein.
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"BERICHT: ÖSTERREICHISCHER BISCHOF HAT FREUNDINNEN UND DIE KIRCHENLEITUNG SCHWEIGT."

"Heute, am 15. Juni  wurde in Österreich eine verblüffende Geschichte bekannt. Das Österreichische Magazin "NEWS" hat einen Bericht veröffentlicht, der sich für die österreichische Katholische Kirche als verheerend erweisen könnte, besonders sowohl für ihren Vorsitzenden Kardinal Christoph Schönborn als auch für den Österreichischen Nuntius, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen.
Bischof Alois Schwarz soll eine unangemessene Beziehung mit zwei Frauen gehabt haben; etwas worüber die Kirchenleitung informiert war aber schwieg.

Wie NEWS in Ausgabe 24/2018 berichtet, hat MSgr. Alois Schwarz, der Bischof von Gurk-Klagenfurth (Kärnten) war und am 1. Juli der neue Bischof von St. Pölten werden soll, eine ungewöhnliche Beziehung mit zwei Frauen. Eine von ihnen ist seine Langzeit-Haushälterin, die schon für ihn arbeitete, als er noch Weihbischof von Wien war. Die andere, Frau Andrea E, (ihr Name ist OnePeterFive bekannt) arbeitet jetzt seit Jahren in führenden Positionen in Schwarz´ Diözese. 

Der NEWS-Bericht beschreibt die Beziehung des Bischofs zu seiner Haushälterin als "pathologische Abhängigkeit". Miss E. soll nicht nur über den Haushalt geherrscht, sondern auch Verantwortung für das diözesane Personal gehabt haben. Sie wird als eine Art "Innenminister" beschrieben. 
Beruhend auf den Aussagen vieler Augenzeugen und anonymer Briefe- von denen einige sowohl an die Medien als auch an den Päpstlichen  Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter S. Zurbriggen, geschickt wurden-fährt das Magazin dann fort, die Geschichte zu erzählen, und was passierte, als Bischof Schwarz Andrea E. erlaubte, größeren Einfluss auf ihn zu gewinnen. 
Andrea E. war für die Organisation der Wallfahrten für die Diözese verantwortlich und sie wurde immer mächtiger - und vergrämte so viele Angestellte, daß 2017 sogar die Medien darüber berichteten. 
"Heute gibt es viele Leute, die enttäuscht sind" erklärt der frühere Privatsekretär von Bischof Schwarz zur Atmosphäre in der Diözese. Die Gläubigen der Diözese hätten sich zunehmend "unwohl gefühlt über die öffentliche Zurschaustellung von Nähe" zwischen dem Bischof und Andrea E. -wie NEWS berichtet.
Andrea E. wird von den Angestellten den Diözese auch "Frau Bischof" genannt, weil sie "klar erkennbar der Boss ist". Sie soll den Bischof nicht nur grob behandeln sondern auch die Angestellten, "nur noch brutaler". 2017, als sie Leiterin des diözesanen Stiftes St. Georgen war, haben fast alle Angestellten gekündigt.

Wie NEWS schreibt, ist eine eifersüchtige Beziehung zwischen diesen beiden Frauen entstanden, die dem Bischof nahe stehen und daß die Spannungen sogar zu physischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Frauen führten. 
Leute, die in der Diözese arbeiteten, empfanden es, der einen Quelle zufolge, als "unerträglich"- Zeuge dieser "ménage a trois" zu sein. 


Mittwoch, 6. Juni 2018

Samstag, 23. Dezember 2017

Fundstück

zu den Unklarheiten über die Verlängerung der Amtszeit von Msgr. Marini und Erzbischof Gänswein (bisher hat nur Vatican Insider die Verlängerung des Mandates des päpstlichen Zeremoniars bestätigt) gefunden bei Katholisches.info   klicken

Mittwoch, 22. März 2017

Marco Tosatti : Franziskus und die SSPX


Marco Tosatti (den Edward Pentin zusammen mit Sandro Magister zu den kompetentesten Interpreten das aktuellen Pontifikates zählt) kommentiert bei rorate caeli die neueste Entwicklung des Verhandlungsstandes zwischen dem H. Stuhl und der SSPX und faßt die vorausgegangenen Ereignisse noch einmal zusammen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DREIMAL IST DER ZAUBERSPRUCH- TOSATTI:  "SSPX UND DER VATICAN SIND NUR NOCH EINEN SCHRITT VON DER ENDGÜLTIGEN VEREINBARUNG ENTFERNT"
DAS KÜNFTIGE RÖMISCHE HAUPTQUARTIER

"1988: der Anführer der SSPX, Erzbischof Lefebvre unterzeichnet. Am nächsten Tag ändert er seine Meinung, weil Johannes Paul II und Kardinal Ratzinger beim Thema der Bischöfe nicht klar sind.

2012: Gerade als der SSPX General-Superior nach Rom gerufen wird, zur -wie er denkt- endgültigen Unterzeichnung. Ratzinger- jetzt Benedikt XVI- macht eine der größten Kehrtwenden seines Pontifikates und verlangt- unter dem Druck einiger Kardinäle- nach einem weiteren doktrinalen Statement . Der Deal findet nicht statt.

2017: Alle Zeichen weisen auf eine unmittelbar bevorstehende Vereinbarung zwischen dem ultra-liberalen Pontifex aus Argentinien, Franziskus, und der ultrakonservativen Traditionellen Gesellschaft hin.

Diesen Montag Abend in Rom. bekräftigt der Religionsredakteur Tosatti (mit Sandro Magister zusammen der beste Interpret des laufenden Pontifikates), daß nur noch einige Unterschriften die Gesellschaft von der vollen Integration in die Kirche trennt.

Nicht nur, daß er die von Rorate veröffentlichte Nachrichten bestätigt; ungleich den fake news, die in den letzten Monaten über die Kirche der Hl.Maria auf dem Esquilin ( die zum Vicariat der Stadt Time gehört und nicht zum Verkauf steht), dem Gebäude, über das als Römisches Hauptquartier der Sozietät verhandelt wird, ist das:


                           
                 

Das ist die Kirche, die frühere Schule und der Konvent der Schwestern der Unbefleckten Empfängnis- ein Gebäudekomplex. der die Kirche Santa Maria Immaculata und St. Benedict Joseph Labre im Tuscolano-Viertel in Rom umfaßt, sehr nah an der Basilica Santa Croce in Ierusalemme, und der Kathedrale Roms San Giovanni in Laterano .

Wir wissen das, weil wir erfahren haben, daß die Schwestern bereits die zuständige römische Kurien-Kongregation kontaktiert haben und auf die Autorisierung warten, die Verhandlungen  fortzuführen.
                                                              *  *  *  *

Franziskus und die SSPX: da kommt es wirklich mehr auf das wann als auf das ob an.

Quelle: rorate caeli, M. Tosatti

Dienstag, 7. Februar 2017

Fundstück: ein Plakat und die Folgen

BenoîtXVI-et-moi hat sich auf ihre Weise mit den gesammelten Reaktionen der Revolutionswächter auf "das" Plakat auseinandergesetzt und anschließend mit dem sehr erfreulichen Kommentar von Maurizio Blondet zur manifest gewordene Paranoia der Obengenannten, (voran Msgr. Spadaro und besonders M.Politi, dem jedes Maß und jeder Realitätssinn abhanden gekommen sind auseinandersetzt.
Dafür unseren herzlichen Dank (merci beaucoup!) !
Hier geht´s zum Original bei BenoîtXVI :  klicken
Hier zum Original bei Blondet&Friends:    klicken
ach ja und eines noch: für Maurizio Blondet gilt cave Ironie!, zumindest teilweise, das muß man leider immer hinzufügen


                              EIN PLAKAT UND DIE FOLGEN
Antonio Socci gestern bei Twitter über wahre Ursache der päpstlichen Abneigung gegen Mauern:

                                               "DIE WAHREN MOTIVE"

Auf dem Plakat sahen wir einen besorgt guckenden Paspt Franziskus, der zu sich selber sprach:

            "Brüder errichtet keine Mauern, weil sie sonst Plakate daran kleben"  (via Facebook A. Socci)
"DIE DIGOS AUF DEN SPUREN VON PASQUINO GESUCHT WEGEN EINES PSYCHO-VERBRECHENS"
"Einige Stunden lang war unser geliebtes Eurasien in Gefahr; auf den Mauern der "la Kapitale" sind Plakate aufgetaucht, die sich über den-von uns, seinen Untertanen so verehrten-Diener der Liebe, indem sie seine unendliche Barmherzigkeit anzweifeln. Horror! Mißachtung!
Um die Kameraden Citoyens vor dieser für ihre ideologische Gesundheit, immer im infantilen Zustand und der Schutzbedürftigkeit, zu schützen, sind die Plakatkleber  in der Morgenröte geweckt worden ((und das Oberste Kontrollorgan- nicht Katolike-weiß, wieviel Mühe das in der am meisten fankazzista Komune Eurasiens gekostet hat) um sofort dieses entsetzliche Psycho-Verbrechen aufzudecken. Sie haben mit ebenso lobenswerter, wie eigentlich ungewöhnlicher Bereitwilligkeit gearbeitet: brave Kameraden!
Wir melden sie bereitwillig der Inneren Partei- für eine mögliche Ehrung und als Belohnung füreine Erhöhung der Synthetischer-Gin-Rationen.

Aber offensichtlich genügt es nicht das Verbrechen aufzudecken um die unmittelbare Gefahr der unmittelbaren politisch inkorrekten Infektion zu vermeiden; man muß auch die für das Verbrechen Schuldigen aufspüren . Zu diesem Zweck haben sie die Politische Polizei (DIGOS in Itaglia [sic]), die die Untersuchung sofort auf das "Unterholz der extremen Rechten" gerichtet hat, wohlbekannter Treffpunkt des Subproletariates, von wo die Anti-Partei-Straftäter ausschwärmen.


Montag, 16. Mai 2016

Angriff der Genderideologie auf die Kirche

Francesco Filipazzi fragt sich, was hinter der just jetzt aus dem Hut gezauberten Frage
nach dem Frauen-Diakonat steckt und äußert sich bei campariedemaistre dazu.
Hier geht´s zum Original  : klicken

        "DIE neue ATTACKE DER GENDER-IDEOLOGIE AUF DIE KIRCHE"
  
"Das Frauen-Priestertum
Auch wenn die Ankündigung vor einigen Tagen (mit Fanfaren, Trompeten und Trommeln)
von einer Öffnung zum Diakonat für Frauen, um Werke der Katechese und des Dienens
(Diakonisse ist nicht die weibliche Form von Diakon) spricht, läuten in unserem Kopf
die Alarmglocken.
In Wirklichkeit erfüllen Frauen jetzt schon in der Kirche alle möglichen Aufgaben und die
Tatsache daß jetzt vom Diakonat gesprochen wird, ist nichts anderes ist als ein Versuch ist,
um den Weg zum Frauenpriestertum zu öffnen-insbesondere deshalb, weil das
Frauen-Diakonat keinerlei Legitimierung als erste Stufe des Priestertums innehat.

Die Absicht ist hier also das Frauenpriestertum zu etablieren. Man kennt inzwischen 
die Arbeitsweise von Papst Franziskus und früher oder später wir jemand kommen, der 
uns erklärt, daß das Frauenpriestertum perfekt mit der Bibel übereinstimmt, und auch mit
der Véda, dem Koran und- warum nicht- dem Neocromicon.

Allemal ist es eine Sache, über die man nicht diskutieren kann, und das einzige Mittel 
zum Frauenpriestertum zu kommen, wäre es gegen das Lehramt der Kirche anzugehen, 
sogar dem allerjüngsten, und gegen die Entscheidungen der beiden Vorgänger in der modernen 
Zeit, des Seligen Paul VI und des Heiligen Johannes Paul II . Aber wir wissen, daß wenn 
Franziskus etwas machen will, macht er das genau so, wie es mit der sehr gefährlichen 
Amoris Laetitia geschehen ist, die die Tür für die Eucharistie für die Geschiedenen (ja!) 
öffnet- außer daß unter diesen Umständen die von Fall-zu-Fall-Differenzierung nicht besteht 
(wenn sie denn generell existiert oder nicht, eine immer noch offene Diskussion). Entweder 
können  Frauen Priesterinnen sein oder nicht. Und offensichtlich dürfen sie nicht.

Es ist offensichtlich, daß es keiner weiblichen Diakone bedarf, die sich sehr bald das Recht
anmaßen die Messe zu zelebrieren, zu weihen, die Hände aufzulegen, die Sakramente auszu-
teilen. Wir wissen, daß das passieren wird.
In einigen Jahren wird man uns sagen "dennoch ist es die pastorale Praxis, Frauenpriestertum
hat es schon gegeben und es gibt keinen Grund, sie nicht voll zu ordinieren."

Samstag, 23. April 2016

Die verrückte Barmherzigkeit

Der spanische Schriftsteller und Journalist Juan Manuel de Prada schreibt auf dem Portal "religionenlibertad" harschen Klartext über eine Christliche Barmherzigkeit, die die materiellen Bedürfnisse vor die spirituellen stellt. Gefunden haben wir ihn bei BenoîtXVI-et-moi.
Der Bezug des Textes zu einem Ereignis der allerjüngsten Vergangenheit ist unübersehbar.
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                                     "DIE VERRÜCKTE BARMHERZIGKEIT"

Chesterton hatte uns gewarnt, daß die moderne Welt von den alten christlichen aber verrückt gewordenen Tugenden überschwemmt werden wird.
Und wie können Tugenden verrückt werden?
Sie werden wahnsinnig, wenn sie von einander isoliert werden.
So wird z.B. die christliche Barmherzigkeit eine verrückte Tugend, wenn sie von der Wahrheit getrennt wird, oder noch expliziter, wenn die Werke der materiellen Barmherzigkeit denen der spirituellen Barmherzigkeit entgegen gestellt werden.

Vor dieser Gefahr hatte uns schon Donoso Cortes gewarnt, indem er eine Kirche vorhersagte, die sich damit zufrieden gibt, sich der körperlichen Nöte der Armen anzunehmen und damit endet, ein Instrument im Dienst der Welt zu werden, die, während sie sich um das körperliche Wohlergehen der Bedürftigen sorgt, gleichzeitig ihre Seelen zerstört.
Eine Kirche, die wegen der materiellen Bedürfnisse der Menschen (...) dringend erwünscht wäre und sich nicht darum kümmerte, das Wohl ihrer unsterblichen Seelen sicher zu stellen, würde aufhören Kirche zu sein, und ein Instrument der Welt werden, in einer Welt, die offensichtlich diesem unbalancierten, verrückten Aktivismus applaudieren würde.

Um die Wirkung dieser verrückten Barmherzigkeit, der die Welt applaudiert, besser zu verstehen, muß man zurückgreifen,und zwar eher als auf gewisse Theologenfrösche aus dem Weihwasserbecken (die uns eine sirupartige Version der Barmherzigkeit anbieten, die dieser Tugend komplett widerspricht) beispielsweise auf den Film "Viridiana" des als "Pfaffenfresser" bekannten Regisseurs L.Bunuel-(weil die Pfaffenfresser immer die besseren Theologen sind)
Die Protagonistin Viridiana -die sich am Selbstmord-Tod ihres Onkels schuldig fühlt-entscheidet sich, auf ihr Klausurleben als Nonne zu verzichten und statt dessen eine Gruppe von Bettlern und Vagabunden bei sich aufzunehmen, Sie bietet ihnen ein Dach und Essen an (Werke der materiellen Barmherzigkeit) und vernachlässigt das Heil ihrer Seelen, das sie durch ihr Gebet wirkungsvoller hätte sichern können.

Freitag, 18. September 2015

A. Socci: "Hexenjagd im Vatican"

Soweit sind wir schon? Das ging ja schnell. Jedenfalls titelt A. Socci so in seinem blog "LoStraniero" im Libero. Hier geht´s zum Original:    klicken

                               "HEXENJAGD IM VATICAN"

"Eine Indiskretion zu einem angeblichen Treffen Papst Bergoglios und Benedikts XVI macht die Runde, aber ich glaube, daß es so nicht gewesen sein kann.
Und wenn aus keinem andere Grund als dem Charakter der beiden: politisch-jesuitisch der erste und mild und liebenswürdig der andere.
Beide sehr darauf bedacht, respektvolle Formen zu wahren.

Es hätte sich um eine Beschwerde handeln können, mit dem Geschmack einer verschleierten Kritik von Bergoglio, aber dort im Vatican auch ein leichtes Zusammenzucken und das Zeichen einer tiefen Erschütterung.

Es sieht so aus, als habe Bergoglio das öffentliche Lob, das Benedikt XVI Kardinal Sarah aussprach, dem afrikanischen Prälaten, der gerade sein "Gott oder nichts" in verschiedenen Sprachen veröffentlicht hatte, nicht gern gehört habe.

Ratzinger hatte auf die Zusendung des Buches höflich mit diesem Brief geantwortet:

"Ich habe Ihr 'Gott oder nichts' mit großem spirituellen Gewinn, großer Freude und Dankbarkeit gelesen.
Ihr Zeugnis der Afrikanischen Kirche, Ihres Leidens während der Zeit des Marxismus, und eines dynamischen spirituellen Lebens hat große Bedeutung für die müde Kirche  des Westens.
Alles was Sie über die Zentralität Gottes, die Feier der Liturgie, das moralische Leben der Christen geschrieben haben, ist besonders wichtig und tief.
Ihre mutige Antwort auf die Probleme der Gender-Theorie stellt in einer vernebelten Welt eine tiefgreifende anthropologische Frage klar."

Da ist kein einziges Wort, das eine Enttäuschung Bergoglios rechtfertigen könnte.
Außerdem war es Franziskus selbst,  der 2014 Kardinal Sarah als Präfekten der Liturgiekongregation in den Vatican berufen hat.
Aber alle jene, die die durch spirituelles Ansehen herausragen, werfen einen Schatten auf Papst Bergoglio und -tatsächlich hat sich die allgemeine Wertschätzung für Kardinal Sarah in diesem Jahr enorm gesteigert, obwohl er kein Freund des Strebens nach Popularität ist und einen zurückgezogenen Lebensstil mit asketischen Zügen pflegt (bekannt sind seine Fastentage für sein äußerst armes Land).


Montag, 14. September 2015

" Ein Dossier erschüttert den Vatican"

Matteo Matzuzzi setzt sich bei La Nuova Bussola Quotidiana mit den Reaktionen auf die Motu Proprio und mit der angeblichen Revolte gegen Papst Franziskus hinter den Mauern des Vaticans auseinander.
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           "NICHTIGKEIT DER EHE. EIN DOSSIER ERSCHÜTTERT DEN VATICAN"
"Vatileaks ist vorbei, ein Papst ist zurückgetreten, aber die Dossiers und Dokumente zirkulieren weiter in den Heiligen Palästen.
Das letzte war das doppelte Motu Proprio von Franziskus, das die Annullierungsprozesse reformiert.
Eines- das wie vorauszusehen war- in Oltretevere nicht einhellige Zustimmung gefunden hat.

Über das angebliche "Dossier" hat zuerst die deutsche "ZEIT" berichtet. Die Zeit -nach der auf den Seiten des Dossiers die "angeblichen Fehler des Papstes" aufgezählt werden. "Auf systematische Weise ausgebreitet" -wie man liest.
Ein anderer anonymer Prälat, dem die ZEIT zuhörte, sagte ohne seine Worte zu beschönigen: "der Papst hat die Maske fallen lassen". Es werden "indignierte Monsignori" erwähnt, teilweise bereit, eine nicht näher erklärte Rebellion anzuzetteln-für die sie sich vielleicht der kommenden Synode bedienen wollen.
(Beatrice von BenoîtXVI-et-moi überschreibt ihre Übersetzung des ZEIT-Beitrags so süffisant wie treffend mit "Rififi im Vatican" )

Auf alle Fälle soll das Dokument, über das die deutsche Zeitung schreibt- in den Haupdikasterien des Vaticans zirkulieren- eingeschlossen die Glaubenskongregation und das Staatssekretariat.
Der Hauptvorwurf gegen den Pontifex ist der, den Weg zu einer Art "katholischer Scheidung" freigegeben zu haben. Der Rechtsprozess der Katholischen Kirche ist unterminiert, wird hinzugefügt.
Besonders zu diesem letzten Punkt liest man im "Dossier", daß "keine der für die Rechtsprozedur vorgesehenen Maßnahmen in der Niederscshrift der beiden Motu Proprio befolgt wird: weder sind die Bischofskonferenzen noch die Kongregationen oder kompetenten Räte noch die Apostolische Signatur konsultiert worden."

Dazu gibt es Beweise, daß es bei der letztjährigen Synode keinen einstimmigen Beschluss zugunsten einer Verschlankung der Ehe-Annullierungsprozedur gegeben hat.
Und schließlich: die gewählte Prozedur widerspricht der vielbesungenen Synodalität und dem Ziel einer offenen Diskussion".
Die einschneidenste und schwerwiegendste Passage - von der die ZEIT berichtet, ist die, in der auf die Erosion des Unaufslöslichkeits-dogmas eingegangen wird, wozu ein "profiliertes Kurienmitglied" sagte: "Jetzt wird es Zeit, daß wir den Mund aufmachen".

Was die Erkenntisse von La Nuova Bussola Quotidiana über den Inhalte des Dossiers angeht, ist es wohl übertrieben von einer Revolte zu sprechen. Keine Drohung gegen die Person des Papstes, weder ein Ultimatum noch das Versprechen einer Schlacht bei der kommenden Synode. 
Alles dreht sich um das Motu Proprio "Mitis Iudex Dominus Jesus", das den kanonischen Eheannulierungsprozess nach kanonischem Recht reformiert. Besonders kritisiert wird die Modalität der Redaktion des Dokumentes: in der Tat ist die Glaubenskongregation nicht befragt worden. Kardinal G.L. Müller, ihr Präfekt, hat den Text erst am Dienstag Morgen, am Tag der Pressekonferenz zur Präsentation des Motu Proprio, zu sehen bekommen, kurz bevor sein Sekretär Luis F. Ladaria Ferrer im Pressesaal sprach.

Montag, 7. September 2015

Antonio Socci und Medjugorje. Entwarnung?

Heute befaßt sich  A. Socci in seinem blog  "Lo Straniero" mit Medjugorje und der Lage in Rom.Dabei kritisiert er Gianluca Barile und seinen Medjugorje-Artikel ausdrücklich. Wir haben berichtet.
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"IN MEDJUGORJE GEHEN DIE LICHTER AUS, ABER IN ROM HERRSCHT TIEFE NACHT. NUR EIN WUNDER....."

"Fortwährend werden Blitze über Medjugorje angekündigt. Am vergangenen Freitag Abend sind sie auf der website von Gianluca Barile niedergegangen.
Er hatte bereits im vergangenen Juni diesen Titel veröffentlicht " Medjugorje, der Vatican weist die Erscheinungen zurück und isoliert die Seher."
Das hat seither einen Streit zwischen den Vaticanisten entfesselt, und am Ende hat es keine Zurückweisung der Erscheinungen durch den Vatican gegeben, aber sie wurde vom ehemaligen Sant´Uffizio angekündigt.
Dennoch ist noch nichts entschieden und alles auf den Herbst verschoben.
Vorgestern nun hat eben die website von Gianluca Barile folgenden Titel herausgebracht:
"Erneute Zurückweisung für die Seher von Medjugorje durch den Vatican. Schluss mit den Zeugnissen in der Gemeinde"

In Bariles Artikel liest man, daß die Glaubenskongregation in einer Aussendung, die von Kardinal G. L. Müller unterschrieben ist, dem Pfarrer Fra Marinko Sakota verboten habe, den "angeblichen" Sehern die seit 34 Jahren behaupten, die "Gospa"( die Madonna) zu sehen, Zeugnis abzulegen oder die Botschaften in der Gemeinde zu verbreiten."
Der Text dieser Aussendung wird allerdings weder veröffentlicht, noch wird die Quelle dieser Nachricht bekannt gegeben. Es ist also nicht klar, wie die Dinge stehen, wenn man die persönliche Ablehnung des Autors gegen Medjugorje bedenkt.
Der wenig später schreibt: "Das von Kardinal Müller geleitete vaticanische Dikasterium wird erst in einigen Wochen zusammentreffen, um seinen Beschluss schwarz uf weiß niederzulegen, das letzte Wort wird Papst Franziskus haben, der nie einen Hehl aus seinem allenfalls leicht verschleierten Skeptizismus gegenüber der Authentizität der Phänomene  von Medjugorje gemacht hat."

Barile sagt also, daß das Sant´ Uffizipo bereits eine Aussendung verschickt habe- mit diesen schwerwiegenden Restriktionen, aber daß es keine Ankündigung eben dieses Sant´ Uffizios gibt, weil es erst in den kommenden Wochen zusammentritt.
Um dieWahrheit zu sagen, nach meinen Quellen, denen der Fratres und aus der Umgebung der Seher wird kategorisch geleugnet, daß aus Rom eine solche Aussendung gekommen sei , die diese Verbote schwarz auf weiß bestätigt.
Deshalb sickern auch so viele Fakten durch, wegen denen die sie sich in Medjudgorje auf eine solche Ankündigung und solche Restriktionen vorbereiten.

Mittwoch, 26. November 2014

Kasper, der Mann für alle Fälle?

Nein, es handelt sich nicht um den Programmzettel der "Stuttgarter Puppenkiste" und neue Abenteuer ihres Helden Kaschperle...

Im Nachgang des in Italien zum Bestseller avancierten " Non e Francisco" von A. Socci, in dem auf einige Regelwidrigkeiten bei einem der Wahlgänge im Konklave, aus dem der Kardinal aus Buenos Aires als Papst hervorging, hingewiesen wird, hat sich nun auch ein englischer Autor in einem Buch Gedanken zu diesem Thema gemacht.
Austen Ivereigh  schrieb: "The great reformer. Francis and the making of a radical Pope."

Der, wie Damian Thompson schreibt " Exzellente Kirchenredakteur" der englischen Tageszeitung "The Telegraph", John Bingham, veröffentlichte die Story und landete damit einen Coup.

Ivereigh beschreibt in seinem Buch, wie eine Gruppe "reformistischer Kardinäle" ("Lobby") -von denen einige bereits beim Konklave von 2005 versucht hatten, den Argentinier auf die Cathedra Petri zu bugsieren, im Vorfeld und während des 2013- Konklaves-zwar diskret aber sehr organisiert und zielgerichtet auf die Wahl Bergoglios hin gearbeitet haben.
Federführend sei dabei der aus Altersgründen nicht mehr wahlberechtigte Kardinal Murphy-O´Connor, der emeritierte Erzbischof von Westminster, gewesen, zusammen mit Kardinal Walter Kasper, der innerhalb des Konklaves eine Schlüsselrolle bei dieser Lobbyarbeit spielte.
Ivereigh beschreibt dann ihr weiteres Vorgehen. Kardinal Bergoglio habe ihnen versichert, im Falle eines Falles die Wahl anzunehmen ("in diesem Augenblick der Krise der Kirche, kann ein Purpurträger sich nicht weigern") was sie in ihren Plänen bestärkte.
Kardinal O´Connor hat in einem, von seinem Sekretär geschriebenen Brief an den Telegraph dementiert und-wie Thompson bemerkt, sich darin, was das timing der Lobby-Arbeit angeht, sehr vage und verschwommen ausgedrückt.

Freitag, 14. November 2014

Dan Brown wird Opfer seiner eigenen Phantasien oder Geisterstunde im Louvre

Man kann nicht genau sagen, ob der Schmonzettenschreiber Dan Brown an einer Schreibblockade leidet, was einerseits schlecht für ihn , aber gut für die Leser wäre, denen die Zumutungen erspart bliebe, weiter Geschichten über irre kichernde, mordende Albinomönche in den Kellern imaginierter Palazzi ertragen zu müssen, und er deshalb die Aufmerksamkeit der Medien auf andere Weise auf sich lenken muß, oder ob er den Plot für ein neues Wald-&-Holzvernichtungsprojekt  (er nennt das Buch) und dessen Wirkung auf potentielle Leser an einigen Pressevertretern erproben wollte.
Was ist passiert? Unser Dan B. wandelte zu nächtlicher Stunde bei Dreharbeiten in Paris durch den Louvre, an sich noch nichts Außergewöhnliches- aber -so berichtete er mit schreckgeweiteten Augen den lauschenden Journalisten weiter- dann: sei ihm der dort, in der Nähe der Mona Lisa ein Albinomönch erschienen und sei ihm gefolgt.-dann aber weggerannt....
Leider hat der Geist des Albinomönches es dann dabei bewenden lassen. Man stelle sich die Explosion der Verkaufszahlen der diversen Vatican-und Kirchenschinken vor, wenn der Albinomönch-der Phantasie des Dan B. entsprungen- Mensch geworden und seinen Erfinder im Louvre- zu Füßen der Gioconda - gemeuchelt hätte. Man hätte glatt einen neuen Thriller daraus machen können.
Quelle: ZDF,teletext