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Montag, 6. August 2018

Die nie endenden Angriffe auf die Katholische Kirche

Andrea Gagliarducci in analysiert und kommentiert in seiner wöchentlichen Kolumne in Monday in the Vatican den aktuellen medialen Umgang mit dem Geschehen in der Kirche und der Rolle, die der Pontifex dabei spielt. Und dabei stellt er ein fortbestehendes Muster eines Dauerkrieges gegen die Kirche fest- aus dem Papst Franziskus zunächst ausgenommen wurde. Lesen!!
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"KATHOLISCHE KIRCHE: DIE BEUNRUHIGENDEN HINWEISE AUF EINEN NIE ENDENDEN ANGRIFF"
Vielleicht hatte Papst Franziskus keine richtigen Flitterwochen mit den Medien. Sicher wird seit  Jahren gesagt, daß die Sympathien zu Papst Franziskus groß seien und daß das die Popularität der Kirche direkt steigere.

Die "Kirche des Nein"- so sagte man- wurde in die "Kirche des Ja" verwandelt- Dank dem weit offenen Geist von Papst Franziskus. Das "Who am I to judge" zu homosexuellen Personen, das immer außerhalb des Kontextes zitiert und als der Anfang eines neuen Frühlings in der Kirche betrachtet wird. Sein "wzitiertir müssen uns nicht wie Kaninchen vermehren" -auch aus dem Kontext wurde als erste Öffnung der Kirche zur Geburtenkontrolle angesehen.

Um es zusammenzufassen, unter Papst Franziskus war alles Frühling. Und es gab viele Erwartungen. Unter diesen Erwartungen: der mögliche Zugang zur Kommunion für wiederverheiratete geschiedene Katholiken; ein angenommener Wille der Katholischen Kirche bei der Evangeisierung zum Wohl der Kutur der Begegnung- basierend auf dem, was der linke Journalist Eugenio Scalfari dem Papst in seinem ersten Interview zusprach, das heißt "daß es keine Katholische Kirche gibt." 
Andere Erwartungen waren die Demontage der Kirche als Institution und die Beförderung einer quasi New-Age-Kirche- basierend nicht auf dem Zeugnis des Evangeliums sondern einfach nur auf konkreten Handlungen. Sogar über die Möglichkeit eines Dritten Vaticanischen Konzils, um die Kirche für die Moderne zu öffnen, wurde gemunkelt.

Über die Tatsache hinaus, daß viele Erwartungen nicht erfüllt wurden und wie viele andere Teil einer Überinterpretation der Worte von Papst Franziskus (der-de facto- niemals definitive Äußerungen macht oder eine Diskussion beendet) gab es den Eindruck daß die Flitterwochen zwischen der säkularen Welt und dem Papst weitergingen. Dieser Eindruck war falsch.

Hinter der Anerkennung für Papst Franziskus durch Medien, die de facto nicht über die traditionelleren Ansichten des Papstes berichten, geht der Kampf gegen die Kirche weiter.


Sonntag, 4. Februar 2018

Professor Seifert-Interview zum Ausgang seiner Auseinandersetzung mit der Diözese Granada wegen Al, Fortsetzung

Fortsetzung:  klicken

MH: "Was denken Sie, ist die mögliche Wirkung der Entscheidung zu Ihrer eigenen ungerechten Entlassung auf andere orthodoxe Gelehrte in der Katholischen Kirche im Hinblick auf eine wobl-begründete und gläubige Kritik an päpstlichen Dokumenten?"

JS:
"Ich hoffe sehr, daß meine ungerechte Entlassung und die friedliche Lösung des Konfliktes mit Erzbischof Don Javier Martinez (der mich bis zu meinen Artikeln zu Amoris Laetitia immer wie einen Freund behandelt hat, den ich für viele seiner Aktionen bewundere und dem ich große Dankbarkeit schulde) andere Philosophen und Theologen ermutigen wird, nach dem Urteil ihres Gewissens, die Wahrheit auszudrücken, auch wenn es eine Kritik an päpstlichen Dokumenten bedeutet.
Ich hoffe auch, daß mein "Fall" viele andere von der falschen Papolatrie befreit, als ob es einem Katholiken niemals erlaubt sei, etwas zu kritisieren, was ein Papst sagt. Ich denke, daß eine solche Haltung, vielleicht gefördert durch die großen und heiligen Päpste, die wir in den letzten 150 Jahren hatten, überhaupt nicht katholisch ist, wie die wunderbaren Beispiele des Hl. Athansius, der Hl. Catarina von Siena und anderer zeigen.
Schließlich hoffe ich, daß andere durch den glücklichen Ausgang meiner juristischen Klage von der Art Angst befreit werden, die jetzt im Vatican und anderswo in der Kirche herrscht, wie Kardinal Müller eindrucksvoll in einem Interview erklärt hat.
Weil eine solche Angst- besonders wenn sie uns bei unserer Verteidigung der Wahrheit lähmt, eines wahren Katholiken unwürdig ist, der bereit ein sollte, sein Leben für die Verteidigung der Wahrheit zu geben und fügt der Kirche und ihrer Glaubwürdigkeit großen Schaden zu."

MH: " Welches sind- kurz gesagt- die grundlegenden Prinzipien für einen katholischen Akademiker bei der kritischen Untersuchung von Kirchendokumenten, z.B. der postsynodalen Exhortation Amoris Laetitia?"

JS:
"Professor Pierantoni, viele andere wie Professor Spaemann, Doktoren der Kirche und auch ich selbst, haben diese Prinzipien in verschiedenen Artikeln  ( hier beziehe ich mich auf  zwei Artikel und ein Interview von Kirchenhistorikern und auf ein Interview mit Bischof Athanasius Schneider):

  o De Mattei: Erste Überlegungen zu einem katastrophalen Dokument– Amoris  Laetitia

  o Josef Seifert, Reine Logik,Und der Beginn der offiziellen Verfolgung von Rechtgläubigkeit in der       Kirche.

  o  Katholischer Gelehrter: Die offizielle Verfolgung der Orthodoxie innerhalb Kirche hat                       begonnen. 


Samstag, 3. Februar 2018

Professor Joseph Seifert äußert sich bei OnePeterFive zur "friedlichen Einigung" mit der Diözese Granada.und dem Stand der Dinge in der Diskussion über Amorsis Laetitia

Dr. Maike Hickson hat für OnePeterFive Dr. Joseph Seifert, den Gründungsrektor der Internationalen Akademie für Philosophie in Liechtenstein und Präsident der neugegründeten Johannes Paul II Akademie für menschliches Leben und Familie interviewt.
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"INTERVIEW: JOSEPH SEIFERT ZU SEINER ENTLASSUNG; AMORIS LAETITIA & ZUM KAMPF FÜR EINE AUTHENTISCHE KATHOLISCHE LEBENS-ETHIK"

Maike Hickson (MH):
"Ende August 2017 hat Erzbischof Javier Martinéz Fernández von Granada Sie von Ihrem Dietrich-vo-Hildebrandt-Lehrstuhl an der internationalen Akademei für Philosophie entlassen. Sie haben beschlossen, juristische Schritte gegen diese ungerecchte Behandlung zu unternehmen, die von der Diözese mit Ihrer öffentlichen Kritik an Amoris Laetitia gerechtfertigt.  Wie ist jetzt Ihre eigene Situation im Hinblick auf  Erzbischof Martínez , nachdem er Sie von Ihrem Lehrstuhl entlassen hat und Sie diesem Schritt mit juritischen Mitteln widerstanden haben?"

Joseph Seifert (JS)
"Ja, nach meiner Entlassung (zuerst 2016 auf Basis meines Artikels; wegen meines Lehrens in einigen Kursen im seminar, als Professor im Philosophischen Edith Stein Institut; und 2017 nach der Veröffentlichung meines zweiten Artikels -von meinem Dietrich-von-Hildbrandt-Lehrstuhl am IAP-IFES, einem neuen Campus der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein-zusammen mit dem Edith-Stein-Institut, das Erzbischof Martinez gründete) . Ich habe mich gegen eine Erklärung und Aktion verteidigt, die ich als schwerwiegende Verletzung der Wahrheit und Gerechtigkeit betrachtete.

Dem Rat eines Kardinals folgend, den ich sehr respektiere, der mir sagte, daß ich diese Aktion auch zum Wohl einer gerechgten Behandlung anderer Professoren und zum Wohl der Kirche nicht unangefochten hinnehmen sollte, unternahm ich zwei juristische Schritte .
Einer war eine kirchliche "remonstratio" nach dem Kanonischen Recht  (das auch Gedankend- und Redefreiheit bestätigt-und fordert, daß bevor irgendeine Strafmaßnahme durchgeführt wird, man dem mutmaßlich Schuldigen das Recht zugetehen muß, sich zu verteidigen); der andere war eine Zivilklage auf der Basis des spanischen Rechts.
Weil der Inhalt der beiden Beschwerden fast identisch war, und ich nicht unnötigerweise in einen lang ausgewalzten juristischen Streit mit einem Erzbischof und persönlichen Freund eintreten wollte, zog ich den kirchlichen Einspruch zurück und machte mehrere Angebote für eine außergerichtliche friedliche Einigung, um auch den Zivilprozess zu beenden, bevor es zu einem Gerichtsurteil kam, das sich vorhersehbar gegen die Diözese und IFES richten würde.
In meinen "Friedensangeboten" habe ich u.a. angeboten, jede Forderung als Professor auf meinen Lehrstuhl wieder eingesetezet zu werden, zurückzuziehen.

Samstag, 20. Januar 2018

Welche Rolle spielen die deutschen Bischöfe beim aggiornamento der Morallehre der Kirche an den Zeitgeist? Maike Hickson gibt eine Antwort.

Maike Hickson betrachtet bei OnePeterFive die Entwicklung der Morallehre der Kirche und die Rolle. die wieder einmal (leider?) die deutschen Bischöfe & Theologen diesbezüglicg spielen. Wieder kann man sich des Gefühls eines näher kommenden Schismas nicht erwehren.
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"DRUCK ZU GRÖSSERER AKZEPTANZ HOMOSEXUELLER VERBINDUNGEN IN DER DEUTSCHEN KIRCHE GEHT WEITER"

"Seit Beginn dieses Jahres scheint es eine Zunahme der progressistischen Aktivitäten innerhalb der Katholischen Kirche in Deutschland zur Liberalisierung der Kirchenlehre und der Bewertung der Homosexualität zu geben.
Als ob ein Damm gebrochen wäre, folgt eine Initiative schnell auf die andere. Es scheint so, als ob Deutschland bei diesem Thema das führende Land werden könnte- genau so wie die Amazonas- Region Anführerin der Reform im Hinblick auf verheiratete Priester, im Sinne einer dezentralisierten Kirche wie kürzlich der progressistische Theologe, Pater Paul Zulehner ausgeführt hat.
Die nahe Zukunft wird uns mehr sagen. Schauen wir uns einen Augenblick einige dieser neuen deutschen Äußerungen an.

Im Januar ist ein Interview mit Kardinal Reinhard Marx Thema im Deutschen Katholischen Journal "Herder Korrespondenz" erschienen. Als Präsident der Deutschen Bischofskonferenz und einer der Papstberater, schlägt Marx vor, daß die Katholische Kirche ihre Lehre zur Sexualmoral überdenkt, indem er gegen "blinden Rigorimus" argumentiert.
Für ihn ist es schwer, von außen zu sagen, ob jemand im Stand der Todsünde ist. Marx hat dieses Statement nicht nur auf Männer und Frauen in "irregulären Situationen" bezogen sondern auch auf homosexuelle Beziehungen und gesagt, daß es da "auch Respekt für eine in Freiheit getroffen Entscheidung geben müsse" und im Licht des eigenen Gewissens; er fügte hinzu, daß man auch auf die Stimme der Kirche hören muß."

Nicht lange nachdem diese Nachrichten bekannt wurden (schon einige Tage bevor das neue Jahr begann, am 27. Dezember 2017) -und nachdem die offizielle Nachrichten-website der Deutsche Bischofskonferenz vom Statements Marx´ berichtete, kam der jetzt breit diskutierte Aufruf für eine Segnung homosexueller Paare heraus. am 10. Januar in einem Interview vom Vizepräsidenten der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück.
Bode stellt fest, daß es wichtig wäre, diese ganze Sache zu diskutieren und fügt hinzu:
"Wir haben über die Frage nachgedacht, wie man auf differenezierte Weise mit einer  Beziehung zwischen zwei homosexuellen Personen umgehen solle [...] Gibt es da nicht so viel Positives, Gutes und Richtiges, daß wir gerechter sein müssen?

Nur drei Tage später, am 13. Januar, veröffentlichte die Website der Deutschen Bischofskonferenz Katholisch.de ein Interview mit Professor Benedikt Kraneman, einem Liturgie-Fachmann an der Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Kranemann ist auch Berater der Deutschen Bischofskonferenz. In diesem Interview vom 13. Januar stellt dieser deustche Professor freiheraus fest, daß es soweit "in der Katholischen Kirche noch keine wirkliche theologische Diskussion darüber gegeben hat, in welcher rituellen Form eine solches erlösendes Versprechen von Gott- weil es das ist, wofür ein Segen steht-für solche [homosexuellen] Paare ausgedrückt werden könnten.

Kranemann fügte hinzu, daß "ich es theologisch problematisch finde. wenn man den Segen von der moralischen Beurteilung menschlichen Verhaltens abhängig macht"
Um dieses Argument zu unterstützen, bezog er sich auf das Segnen von Autos "wo die Fahrer einen Segen empfangen, unabhängig davon, wie sie fahren".
Nach Kranemann ist die Segnung eines homosexuellen Paares nicht notwendigerweise ein erster Schritt, der dann zum Sakrament führt. "Segen sind vielfältig; manche führen zu den Sakramenten, andere nicht."


Mittwoch, 17. Januar 2018

Magister & der doppelte Papst. Welcher ist der richtige?

Eine wichtige und interessante Frage. Man mag sich nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn der Papa emeritus solche Aussagen über Mißbrauchsfälle gemacht hätte, ein (medialer) Lynchmob wäre das Mindeste gewesen. Aber was sagt das Sprichwort? Gottes Mühlen mahlen langsam....oder "Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen".
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"IN CHILE VERDOPPELT FRANZISKUS SICH SELBER. UND NIEMAND WEISS, WELCHES DER RICHTIGE IST. "

"Einige Tage vor der Ankunft von Papst Franziskus in Chile hat die Veröffentlichung eines Briefes an die chilenischen Bischöfe durch Associated Press seinen Besuch ziemlich komplizierter gemacht.

Dieser Brief stellt de facto eine authentische Denksportaufgabe darüber dar, wie Jorge Mario Bergoglio  über den größten Skandal denkt, der Chile in den vergangenen Jahren erschüttert hat- jenem, in dessen Zentrum ein Priester namens Fernando Karadima steht.

Der jetzt 87-jährige Karadima war jahrelang Pastor in Santiago, aber vor allem war er ein sehr populärer Erzieher und Anführer vieler junger Leute und Priester, von denen schließlich einige Bischöfe wurden.

2010 aber- offenbarten etliche seiner Schüler, daß er viele von ihnen sexuell mißbraucht hatte, als sie jung oder minderjährig waren. Der Hl. Stuhl kam schnell zu dem Schluss, daß diese Beschuldigungen wohl fundiert waren. Und am 21. Juni 2011 befand er Karadima für schuldig und ordnete an, sich in ein privates Leben in Buße und Gebet zurückzuziehen.

Danach wurden aber neue Beschuldigungen gegen drei Bischöfe erhoben, die in der Schule von Karadima erzogen worden waren und beschuldigt wurden, am  sexuellen Mißbrauch, den ihr Lehrer beging, teilgenommen zu haben.
Diese drei Bischofe waren:

Juan de la Cruz Barros Madrid,  wurde 1995 zum Weihbischof von Valparaiso geweiht und später Bischof von Iquique und gleichzeitig Militärbischof von Chile.

Tomislav Koljatic Maroevic, 1998 zum Bischof von Linares geweiht,

Horacio del Carmen Valenzuela Abarca, 1995 zum Bischof von Talca geweiht;

Der Hl. Stuhl eröffnete auch gegen diese drei Bischöfe eine Untersuchung und kam schnell zu dem Entschluss, sie von der Ausübung ihres Amtes zu entbinden.

Das ist das, was man de facto dem vor wenigen Tagen von Associated Press veröffentlichten Brief des Papstes entnehmen konnte.
Nach dem, was der Papst in diesem Brief schreibt, forderte der vaticanische Nuntius in Chile, Scapolo, Barros, den Bischof, der sich am nächsten zum Auge des Hurrikans befand, auf, zurückzutreten und ein Sabbatjahr einzulegen.

Der Nuntius ließ Barros auch vertraulich wissen- wieder nach dem, was der Papst schreibt- daß der selbe Schritt auch von den anderen zwei beschuldigten Bischöfen verlangt würde.

Barros aber schrieb in seinem Rücktrittsbrief, den er Ende 2014 an die Vatican-Autoritäten schickte, auch, was der Nuntius ihm vertraulich bzgl. der anderen beiden Bischöfe gesagt hatte. Und dieser Regelverstoß -schreibt der Papst in dem Brief- "hat alles kompliziert und blockiert".

Freitag, 4. November 2016

Clintons Krieg gegen die Katholische Kirche in den USA


Marco Tosatti berichtet auf seinem blog "Stilum curiae" über Schäden, die die Umtriebe der Infiltrationsgruppen in der Katholischen Kirche der USA angerichtet haben und anrichten.
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"DER KRIEG DER CLINTON (UND OBAMAS) GEGEN DIE KATHOLIKEN DER USA
WER BERÄT BEI DEN EINZIGARTIGEN ENTSCHEIDUNGEN IM VATICAN?"

Der Erzbischof von Philadelphia, Charles J. Chaput,hat in der Diözesanzeitung seiner Stadt über die Schäden geschrieben, die durch die von der Obama-Clinton-Machtgruppe organisierte Initiative zur Infiltration im Kampf gegen die amerikanischen Katholische Kirche angerichtet wurden, bei ihrem Versuch, sie ihren Kampf zur Verteidigung des Lebens und der Religionsfreiheit aufgeben oder zumindest abschwächen zu lassen.
                                         
                             
Wir geben einige Passagen wieder und empfehlen den englischkundigen Lesern die Lektüre der Reportage von Kevin J. Jones für die Catholic News Agency: klicken

Chaput hat zwei Exponenten der "Catholic United"-einer parareligiösen Organisation zur Unterstützung der Demokraten und der Kultur Obamas getroffen.

"Das war eine interessante Erfahrung" schreibt er.
"Beide waren offensichtlich Agenten der Kampagne Obamas und der Demokratischen Partei, Kreaturen einer politischen Maschinerie- keine Männer der Kirche. Weniger interessiert an der Katholischen Lehre als an ihrem Einfluss.
Und wie man annehmen muß, waren die Bischöfe für sie- ausreichend "trübe", um als Instrumente benutzt zu werden oder um sie wenigstens daran zu hindern, anderen zu helfen."

Catholics United bringt es bis in die Schlagzeilen der Nachrichten, nachdem sie im gehackten e-mail-account von John Podestá, dem Wahlkampfmanager  Hillary Clintons, und bereits Bills Stabschef und Ex-Präsident des Zentrums für Amerikanischen Fortschritt, eines think-tanks, erwähnt wurden

Sandy Newman. Präsident der Organisation "Stimmen für Fortschritt" hat an Podesta über den Widerstand geschrieben, die die Kirche gegen das Gesundheitsprogamm Obamas leistete, der vorsah, daß auch katholische Apotheken nicht nur Antikonzeptiva sondern auch Abtreibungspillen anbieten müssen.

"Wir wollen einen Katholischen Frühling, in dem die Katholiken selber das Ende einer mittelalter-lichen Diktatur und den Beginn einer kleinen den Demokratie fordern und Respekt für die Gendergleichheit in der Kirche" und er schlägt die Idee vor, "den Samen einer Revolution zu säen."

Podesta antwortete; "Wir haben Katholische Allianzen für das Allgemeinwohl geschaffen, um einen solchen Moment zu organisieren, Aber ich glaube, daß eine Führung fehlt... es müßte eine Bewegung von unten sein"


Donnerstag, 20. Oktober 2016

Roberto De Mattei fragt: "Zu welcher Kirche gehört Papst Franziskus?"

Der von Tornielli auf die Dissidentenliste gesetzte Historiker Roberto De Mattei  (Vorsicht : Dissident!) stellt sich die fundamentale Frage, welcher Kirche wohl Jorge M. Bergoglio angehören mag. Die ist so leicht nicht zu beantworten. Lesen wir also, zu welcher Antwort er bei corrispondenza romana kommt. 
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       "ABER WELCHER KIRCHE GEHÖRT PAPST BERGOGLIO AN?"

Zwei Jahrestage wiederholen sich 2017:  der 100. Jahrestag der Erscheinung von Fatima vom 13. Mai 1917 und der 500. Jahrestag von Luthers Revolte, die am 31. Oktober 1517 in Wittenberg in Deutschland begann. Aber ins nächste Jahr fallen auch noch zwei Jahrestage, über die weniger gesprochen wird: der 300. Jahrestag der offiziellen Gründung der Freimaurer (London, 24. Juni 1717) und der 100. Jahrestag der Russischen Oktoberrevolution vom 26. Oktober 1917 (nach dem in Rußland gebräuchlichen Julianischen Kalender, nach dem Gregorianischen am 8. November)

Zwischen der Protestantischen und der Kommunistischen Revolution -über die Französische Revolution, Kind der Freimaurerei, verläuft unauflöslich ein roter Faden, den Pius XII in seiner berühmten Rede "Nel Contemplare" vom 12. November 1952 zwischen den drei historischen Phasen spannte, zwischen dem Protestantismus, dem Illuminismus und dem marxistischen Atheismus.
"Christus ja, Kirche nein" dann "Gott ja, Christus nein" und endlich der gottlose Schrei "Gott ist tot" wie "Gott hat es nie gegeben."
In den ersten Negierungen des Protestantismus- beobachtete Plinio Corrêa de Oliveira-waren schon die anarchischen Sehnsüchte des Kommunismus vertreten: "Wenn in der Sicht Luthers ausdrücklich nur Luther Luther war, trug die Lutherischen Explosionen bereits alle unwägbaren Elemente voll und ganz und auch implizit in sich: den Geist Voltaires und Robespierres, den Geist von Marx und Lenin."

Unter diesem Aspekt sind die von Sowjet-Russland seit 1917 verbreiteten Irrtümer eine Kette von ideologischen Abweichungen von Marx und Engels und gehen auf die ersten protestantischen Häresien zurück.
Die lutherische Revolution von 1517 kann also als eines der negativsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte betrachtet werden, gleichrangig der freimaurerischen von 1789 und der kommunistischen von 1917.
Es ist die Botschaft von Fatima, die die Verbreitung der kommunistischen Irrtümer vorhersah, und die in sich implizit die Zurückweisung der Irrtümer des Protestantismus und der Französischen Revolution enthält.

Der Beginn des Jahrhunderts der Erscheinung von Fatima-am 13. Oktober 2016 wurde unter eine Decke des Schweigens begraben. An genau diesem Tag hat Papst Franziskus in der Aula Paul VI um die Tausend lutheranischen "Pilger" empfangen und wurde mit einer Statue von Martin Luther geehrt, die auf den Bildern, die A, Socci als einer der ersten auf seiner facebook-Seite verbreitete, zu sehen ist,
 Am kommenden 31. Oktober wird sich Papst Franziskus darüber hinaus nach Lund in Schweden begeben, wo er an der gemeinsamen protestantisch-kommunistischen Zeremonie zum Gedenken des 500. Jahrestages des Protestantismus teilnehmen wird. Wie man in vom Lutherischen Weltbund für die Einheit der Christen herausgegebenen Komuniqué liest, ist das Ziel des Ereignisses: "die Gaben der Reformation herauszustellen und für die dauernde Trennung der Christen beider Traditionen um Vergebung zu bitten."

Der Theologe und Valdeser Pastor Paolo Ricca, seit Jahrzehnten mit dem ökumenischen Dialog befaßt, hat seine Zufriedenheit ausgedrückt: " weil es zum erstenmal einen Papst gibt, der der Reformation gedenkt. Das stellt meiner Meinung nach einen Schritt vorwärts dar, der ....zum II.Vaticanischen Konzil anschließt, seine Texte einschließt und so einige Prinzipien der fundamentalen Themen der Reformation wertet- Zeichen einer entscheidenden Entwicklung im Verhältnis von Katholiken und Protestanten.
Am Gedenken teilzunehmen, wie der oberster Repräsentant der Katholischen Kirche sich vorgenommen hat, bedeutet meiner Meinung nach, die Reformation als ein positives Ereignis in der Geschichte der Kirche zu betrachten, das auch dem Katholizismus gut getan hat. Die Teilnahme am Gedenken ist eine Geste von großer Relevanz  auch für den Papst. der sich nach Lund begibt , ins Haus der Lutheraner, als ob er zur Familie gehöre. Mein Eindruck ist, daß er -auf eine Weise, die ich nicht definieren kann, sich auch als Teil der Christenheit fühlt, die aus der Reformation entstanden ist."